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Im Rahmen der Neukonzeption der Sammlungsausstellung "Archäologie in Baden" (AiB) wurden vom BSZ umfangreiche Erweiterungen der Erfassungsmasken des Badischen Landesmuseums vorgenommen. Die Ausspielung und Weiterverwendung der Inhalte läuft gesamthaft über die ExpoDB.

Auch sämtliche Erfordernisse, die die beiden an der Umsetzung des technisch-gestalterischen Konzepts beteiligten Agenturen an die Daten(bank) stellen, werden über die ExpoDB bedient.

Für die AIB sind derzeit 1552 Objekte (stand 28.2.2019) vorgesehen; das sind alle Objekte, die im Feld "Online-Publikation" als Abrufkennzeichen entweder "AIB" oder "AIB-Highlight" als Eintrag stehen haben.

Zu diesen für die Ausstellung in der AIB gedachten Objekten soll es, zusätzlich zu den in imdas pro bereits enthaltenen und für die Veröffentlichung vorgesehenen Objektinformationen, eigens für die Ausstellung geschriebene, erklärende Texte geben.

Für alle diese Texte wurden vom BSZ an drei Stellen/Ebenen der BLM-Echt-Datenbank jeweils eigene Erfassungsmöglichkeiten (Objekttypen, Masken) geschaffen:

  1. Im Objekttyp "Museumsobjekt" eine eigene Erfassungsmaske "Textbeiträge".
  2. Im Objekttyp "Ausstellung" eine eigene Erfassungsmaske "Materialien_zum_Objekt_Ausstellungstexte" in den "Objektbeziehungen".
  3. Für die Erklärungen zu den Thesaurusbegriffen wurde ein eigener neuer Objekttyp "Thesaurus-Zusätze" angelegt, und dort eine Erfassungsmaske "Thesauri Begriffserklärungen".

Die Texte sind von verschiedenen Autor*innen, die alle jeweils auch namentlich (hädisch) in imdas pro dokumentiert werden, diese Informationen soll aber dezidiert nicht veröffentlicht werden.

Die Texte werden in den vorgesehenen vier Sprachen/Sprachstufen erfasst (gilt nur für "Textbeiträge" und "Thesauri Begriffserklärungen"):

  • Standard Deutsch
  • Standard Englisch
  • Familie/Kind Deutsch
  • Einfach Deutsch

In der sogenannten "Expothek" sollen den Besuchenden in bzw. aus einer Vitrine zum näheren Studium und nach Voranmeldung einzelne ausgewählte Objekte "vorgelegt" werden. BLM-Restaurator*innen haben jedes einzelne Objekt geprüft und verschiedene "Status" vergeben, die wiederum auf einer eigenen Maske und nur von den Restaurator*innen erfasst werden. Die Maske mit diesen Informationen steht aber lesend allen imdas-pro-Nutzenden des BLM zur Verfügung. Auf der Maske "BLM-Restauratoren" ist ein Stammdatenfeld, aus dem aus drei Stammdaten-Einträgen einer ausgewählt werden muss: "1- Anfassen durch Nutzer*in möglich", "2- Vorlegen durch Mitarbeiter*in möglich", "3- Gesperrt. Keine Entnahme aus der Vitrine".

Stand 28.2.2019 haben:

  • 58 Exponate den Eintrag "1- Anfassen durch Nutzer*in möglich", dürfen also von einer Museumsperson mit Handschuhen für die Besuchenden aus der Vitrine geholt werden und diese dürfen die Exponate auch mit Handschuhen anfassen.
  • 592 Exponate den Eintrag "2- Vorlegen durch Mitarbeiter*in möglich", dürfen also von einer Museumsperson mit Handschuhen für die Besuchenden aus der Vitrine geholt werden und diese dürfen die Exponate aus direkter Nähe betrachten, sie aber nicht berühren.
  • 809 Exponate den Eintrag "3- Gesperrt. Keine Entnahme aus der Vitrine", dürfen also von den Besuchenden nur in der Vitrine näher betrachtet werden.

Die Information, ob und wie ein Vitrinen-Objekt den Besuchenden nähergebracht werden darf, soll der Museumsperson in der Expothek auf einem Display angezeigt werden.

Auch die Besuchenden sollen sich bereits vor ihrem Museums-Besuch im Internet informieren können, ob sie ein Objekt anfassen, näher betrachten oder nur in der Vitrine anschauen können, denn sie müssen ihren "Bedarf" auch vorab anmelden. Für beide Bedarfe wird die ExpoDB die Daten anforderungsgerecht bereitstellen.

1) Textbeiträge (Erfassungsmaske im Objekttyp "Museumsobjekt")

Funktion:
Zu jedem für die AIB ausgewählten Objekt sollen erklärende Texte hinzugefügt werden, die mehr Information bieten, als die bisher in imdas pro erfassten Daten. Geschrieben werden die Texte von den zuständigen Kurator*innen und Wissenschaftler*innen, diese leiten Sie an Frau Dresch oder Frau Küchler weiter, die sie dann in imdas pro einstellen.

Da im Konzept von Atelier Brückner keine Beschriftungen an/bei den Objekten/Vitrinen etc. vorgesehen sind, sollen diese Texte dann über die sogenannten "Fabphones", den Explainermonitor in der Expothek oder über die "Bubbles" der Medientische abrufbar sein.

Stand 28.2.2019 gibt es zu AiB-Objekten der BLM-Echt 791 Einträge in der Maske "Textbeiträge", allerdings nur im Feld "Beitrag Standard DE". Es gibt noch keine Einträge in den anderen drei Sprach(stuf)en.

2) Materialien_zum_Objekt_Ausstellungstexte (Erfassungsmaske im Objekttyp Ausstellungen)

Funktion:
Sollen die Überblicks-, Bereichs-, Raum- und Vitrinen-Texte aufnehmen, die als (RTF-) Dateien bereits auf dem Medienlaufwerk Z: oder auf (noch) externen Speichermedien vorliegen. Da im Konzept von Atelier Brückner keine Beschriftungen an/bei den Objekten/Vitrinen etc. vorgesehen sind, sollen diese Texte dann über die sogenannten "Fabphones", den Explainermonitor in der Expothek oder über die "Bubbles" der Medientische abrufbar sein. (Anm. der Verf.: Hier sind bisher (Stand 28.2.2019) noch keinerlei Texte verknüpft worden. Aber hierher gehört beispielsweise der "Erklärtext" zu "Kelten")

3) Thesaurus-Zusätze (Erfassungsmaske im Objekttyp "Thesaurus-Zusätze", analog zu "Textbeiträgen")

Funktion:
Erklären die in den Texten und Objektinformationen der für AiB vorgesehenen Datensätze verwendeten Thesaurusbegriffe näher.

Dabei können "Thesaurusbegriffe":

  1. tatsächliche Begriffe sein (insbesondere, wenn sie aus der Objektbezeichnung kommen): "Zierscheibe", "Fibel", "Defensivwaffe" etc.
  2. nähere Erklärungen zu einzelnen Fundorten im Orts-"Thesaurus" (z. B. einzelne Gräber bei Funden in Grabfeldern) sein: "Diersheim, Fundpunkt 85", "Gerlachsheim, Grab 3" etc.

Stand 28.2.2019 gibt es im Objekttyp "Thesaurus-Zusätze" in der Maske "Thesauri Begriffserklärungen" 442 Einträge im Feld "Beitrag Standard DE", in der großen Mehrheit Erklärungen zu Fundorten. Es gibt noch keine Einträge in den anderen drei Sprach(stuf)en.

Sämtliche in diesen Masken/Objekttypen erfassten Informationen können durch die ExpoDB ausgespielt, gefiltert und externen und/oder internen Partner*innen zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt werden.

Nach Abschluss der Planungen für AiB soll auch im BLM die komplette Neukonzeption des Digitalen Katalogs ("Onlinesammlungen") in Angriff genommen werden, wobei auch hier die ExpoDB die Erfordernisse bedienen wird. Diese werden zum Teil jetzt schon parallel zur AiB geplant, beginnend mit dem Standort-Export ohne sensible Daten.

Für das BLM ist in Kürze auch der für die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. beschriebene automatisierte Bild/Medienimport auf Basis der ExpoDB vorgesehen, erweitert um die für das BLM spezifischen Anforderungen.

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