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Christof Mainberger, 12.11.2024
LIDO ist die Lingua franca zum Austausch von Daten im Museumsbereich, insbesondere im Hinblick auf deren Veröffentlichung. Daten, die z.B. an die DDB, das CCC-Portal oder an Museum Digital geliefert werden sollen, müssen das LIDO-Format aufweisen. Die Herausforderung dabei liegt darin, dass LIDO hinsichtlich der Beschreibung der Entstehung von Museumsobjekten sowie deren Behandlung im Laufe der Zeit ein anderes Paradigma verfolgt, als es bisher für eine typische Sammlungsdokumentationssystem wie imdas pro als Basis diente.
imdas pro erlaubt es zu einem Sammlungsobjekt eine Anzahl Personen anzulegen, deren Beziehung zu dem Objekt durch eine Rolle spezifiziert wird. Genauso gibt es eine Reihe von Orten, die über den Ortstyp einer Situation im "Lebenszyklus" des Objektes assoziiert wird. Ebenso Datums- und andere Angaben zum Objekt (Stichwort Objektorientierung). LIDO nimmt dagegen den Lebenszyklus des Sammlungsobjekt direkt als Folge von Ereignissen in den Fokus (Stichwort Ereignisorientierung), z.B. Entstehung, Auffinden, Eingentumsübergänge, Zuordnung zu Sammlungen, Restaurierung, Ausstellung, etc. und beschreibt diese Ereignisse dann durch die beteiligten Personen, Orte, Datumsangaben etc.
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