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Open Access für Daten aus dem SWB

Im Rahmen der Open-Access-Bewegung haben Bibliotheken begonnen, die (Meta-)Daten aus Bibliothekskatalogen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Das BSZ-Kuratorium hat hierzu eine positive Empfehlung abgegeben (siehe: Tagesordnungspunkt 4 der Sitzung des Kuratoriums am 19.07.2012). Fast alle Bibliotheken im SWB haben dieser Empfehlung zugestimmt. Daten der Bibliotheken, die nicht zugestimmt haben, werden nicht bereitgestellt.

Creative Commons Lizenzen:

Alle Daten, die vom BSZ zum Download bereitgestellt werden, sind durch die publizierenden Institutionen (das BSZ und die jeweilige Bibliothek) nach der Empfehlung des BSZ-Kuratoriums unter der Creative Commons Lizenzen CC0 veröffentlicht. Die Werke wurden in Deutschland veröffentlicht.

Logo der Creative Commons

Mehr zu den verschiedenen Creative Commons Lizenzen

Open Data

Mit Zustimmung der beteiligten Bibliotheken (s.o.) stellt das BSZ die Katalogdaten aus dem Südwestdeutschen Bibliotheksverbund in MARC 21-Format bereit. Es erfolgt ein monatlicher Update.

Die Daten werden im Format MARC 21 entsprechend der Beschreibung der Titeldaten für den SWB bereitgestellt. Die Bereitstellung von Lokaldaten erfolgt nicht. Es werden lediglich die ISILs der Bibliotheken, die einen Titel im Besitz haben, im anwenderspezifischen Feld 924 im Titelsatz ausgegeben.

Linked Open Data: RDF-Triple

Das zunehmende Interesse an Linked Data hat Aktivitäten aller deutschen Bibliotheksverbünde in diesem Bereich zur Folge. RDF wurde als ein Datenformat anerkannt, das es ermöglicht, die in Bibliothekskatalogen enthaltenen wertvollen Daten zusätzlichen Nutzerkreisen außerhalb der Bibliothekswelt zugänglich zu machen. Es existieren und entstehen derzeit diverse in Teilen unterschiedliche RDF-Repräsentationen von bibliografischen Daten.

Vor diesem Hintergrund hat sich eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, die sich aus Linked Data-Vertretern der Verbünde und einigen Bibliotheken zusammensetzt. Die Arbeitsgruppe Titeldaten agiert seit April 2012 als Untergruppe des Kompetenzzentrums Interoperable Metadaten (DINI AG KIM). Die Moderation und Koordination liegt bei der Deutschen Nationalbibliothek. Ihr Ziel war es, eine Harmonisierung der RDF-Repräsentationen von Titeldaten zu erreichen. Hierzu wurde eine Empfehlung erarbeitet. Auf der Basis dieser Empfehlung und des MARC 21 - RDF-Mappings stellt das BSZ nun die als Open Data veröffentlichten Daten auch in RDF bereit, sodass diese als Linked Open Data genutzt werden können.

Linked Open Data: BEACON-Daten

BEACON ist ein sehr einfaches Dateiformat, mit dem Links auf Webseiten angegeben werden können, die Inhalte zu bestimmten Normdaten bieten. Derzeit wird das Format vor allem für Personen genutzt, die mittels ihrer PND-Nummer identifiziert werden (PND-BEACON). Ausführlicher nachzulesen auf der Wikipedia-Projektseite zu BEACON. Dort gibt es auch Informationen zum BEACON-Format.
Zwischenzeitlich werden die GND-Nummern verwendet.

Daten aus anderen Bibliotheken

Ein Vorreiter war die CERN Library (siehe http://library.web.cern.ch/library/Library/announcement.html).

Im März 2010 haben als erste deutsche Bibliotheken die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die Hochschulbibliothek der Fachhochschule Köln, die Stadtbibliothek Köln, die Bibliothek/Mediathek der Kunsthochschule für Medien Köln und das Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz bekanntgegeben, die Daten aus ihren Bibliothekskatalogen in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) für die Allgemeinheit öffentlich zur Verfügung zu stellen (vgl. die gemeinsame Mitteilung dazu).

Auch die Hochschulbibliothek der RWTH Aachen hat sich der Open-Data-Initiative angeschlossen und ihre Daten unter einer Public-Domain-Lizenz der Öffentlichkeit zur freien Verfügung gestellt: http://www.bth.rwth-aachen.de/offbibdat.html.

Die British Library hat die Daten der BNB als OpenData bereitgestellt.

Die ZDB bietet ihre Titeldaten als Linked Data an: http://www.zeitschriftendatenbank.de/linked-data/.

Die Deutsche ISIL-Agentur der Staatsbibliothek zu Berlin ermöglicht den Zugriff auf die Adressdaten von über 14.000 Bibliotheken, Archiven und Museen als Linked Data: http://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/suche/linked-data-service/





Ansprechpartner im BSZ: Team Verbundsystem

/data/wiki/data/pages/v-team/daten/openaccess/start.txt · Zuletzt geändert: 19-09-2013 09:34 von V-Team

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