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ZKBW-Dialog Nr. 78 vom 26.02.2014

Vorwort des Direktors des BSZ

Liebe Leserinnen und Leser,

seit Januar 2014 hat das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) einen neuen Direktor. Der Leitungswechsel erfolgt in einer Zeit des Umbruchs – viele Fragen an die zukünftigen Aufgaben stellen sich. Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft haben Thesen für die Entwicklung der Informationsinfrastrukturen in Deutschland formuliert und Prozesse initiiert, deren Auswirkungen wir heute erst zu Teilen absehen.

Das BSZ verfügt über hervorragend ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Dienstleistungen und Produkte sind sehr gefragt – sei es im Bereich der Daten, der Kataloge oder der Informationsversorgung generell. Gemeinsam mit unseren Kunden aus allen Sparten (Bibliotheken, Museen und Archive) arbeitet das BSZ an neuen innovativen Produkten. Daher sehe ich im Ausbau von Entwicklungspartnerschaften und in der Konsolidierung unserer Services wichtige Themen für die nahe Zukunft. Verlässliche Kommunikationsstrukturen und der offene Dialog mit unseren Kunden bilden hierbei wichtige Eckpfeiler für den gemeinsamen Erfolg.

Mit der aktuellen 78. Ausgabe des ZKBW-Dialog wird eine seit vielen Jahren etablierte Kommunikationsform fortgesetzt. Künftig sollen stärker Akzente gesetzt und wechselnde Themen bedient werden. Die vorliegende Ausgabe geht bereits einen ersten Schritt in diese Richtung. Ich wünsche Ihnen eine interessante und gewinnbringende Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Ralf Goebel

Überregionale Themen

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Webpräsenz des CIB-Projekts
Im Oktober 2012 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Förderprogramm zur Neuausrichtung überregionaler Informationsservices ausgeschrieben, um eine umfassende Neuausrichtung bestehender Infrastrukturen anzustoßen. Der Wissenschaftsrat hatte eine Neuorientierung der Verbundlandschaft mit seinen Empfehlungen zur Zukunft der bibliothekarischen Verbundsysteme in Deutschland nachdrücklich gewünscht. Im Themenfeld „Bibliotheksdateninfrastruktur und Lokale Systeme“ der DFG-Ausschreibung wurde das vom Hessischen Bibliotheksinformationssystem (HeBIS), vom Bibliotheksverbund Bayern (BVB) und vom Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) beantragte Vorhaben „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten“ (CIB) bewilligt. Das Projekt zielt auf die Überführung bibliothekarischer Workflows und Dienste in cloudbasierte Arbeitsumgebungen und die sukzessive Ablösung traditioneller Verbund- und Lokalsysteme durch internationale Systemplattformen. Das DFG-geförderte CIB-Projekt ist vor kurzem gestartet. Informationen zum Projekt und seinem Fortgang, aktuelle Termine und Veröffentlichungen finden sich ab sofort laufend über die neu eingerichtete Projektwebsite www.projekt-cib.de (http://www.projekt-cib.de/wordpress/) (vgl. dazu: Albrecht, Rita; Ceynowa, Klaus; Degkwitz, Andreas; Kende, Jiri; Koch, Thorsten; Meßmer, Gabriele; Risch, Uwe; Rusch, Beate; Scheuerl, Robert; Voß, Michael. „Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten – auf dem Weg zu einer Neuordnung der deutschen Verbundlandschaft“. Bibliothek. Forschung und Praxis 37. 2013. H.3. S.279-287).

DFG fördert Fachinformationsdienste an fünf Bibliotheken
Die DFG richtet auf Beschluss ihres Hauptausschusses vorerst fünf Fachinformationsdienste für die Wissenschaft an großen geistes- und sozialwissenschaftlichen Bibliotheken ein. In den nächsten drei Jahren werden die Fachinformationsdienste mit insgesamt 6,8 Millionen Euro gefördert. In den darauf folgenden Jahren sollen Fachinformationsdienste für weitere Fächer folgen.
„Das neue Förderprogramm will die Bibliotheken in ihrer Servicerolle und mit ihren Dienstleistungen für die Wissenschaft stärken. Sie sollen mit den Fachinformations-diensten maßgeschneiderte Angebote für einzelne Disziplinen entwickeln, indem sie die forschungsrelevanten Materialien und Ressourcen bereitstellen, die über die bibliothekarische Grundversorgung hinausgehen. .. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf dem Zugriff auf digitale Medien“ (nach der Pressemitteilung der DFG vom 20.12.2013).

Die UB Tübingen und das Institut für Kriminologie waren mit ihrem gemeinsamen Antrag für einen Fachinformationsdienst Kriminologie erfolgreich. Der neue Fachinformationsdienst wird die KrimDok (http://avanti.jura.uni-tuebingen.de/~avanti-x/cgi-bin/acwww25/krimdok.htm), die einzige frei im Web verfügbare Fachbibliographie für die Kriminologie, umfassend ausbauen und auf eine komfortable Suchmaschinentechnologie umstellen. Die Integration von digitalen Volltexten soll das Informationsangebot maßgeblich ausweiten. Für Open-Access-Publikationen steht ein Fach-Repository zur Verfügung. Die DFG fördert das Projekt für zunächst drei Jahre mit rund einer halben Million Euro. Der Tübinger Fachinformationsdienst plant eine intensive Kooperation mit anderen kriminologischen Forschungs- und Dokumentationseinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Vier weitere Fachinformationsdienste werden von der DFG an folgenden Bibliotheken gefördert: • Fachinformationsdienst Internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung: Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz, • arthistoricum.net − Fachinformationsdienst Kunst: UB Heidelberg und SLUB Dresden, • Fachinformationsdienst Medien- und Kommunikationswissenschaft: UB Leipzig, • Fachinformationsdienst Musikwissenschaft: BSB München.

Die Einrichtung der Fachinformationsdienste für die Wissenschaft soll in den kommenden drei Jahren die Förderung der Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland ablösen. Damit folgt die DFG der 2012 verabschiedeten Positionsschrift „Die digitale Transformation weiter gestalten – Der Beitrag der DFG zu einer innovativen Informationsinfrastruktur für die Forschung“, die auf den gegenwärtigen Stand der Informationsversorgung reagiert, die grundlegende Umstrukturierung der Sondersammelgebiete fordert und die Förderfunktionen der DFG einer Gegenwart unter digitalen Vorzeichen anpasst.

DFG fördert zwei Monographien-Projekte im Open Access
Der Hauptausschuss der DFG hat Mitte Dezember zwei Projekte (von insgesamt 17) bewilligt, die im Rahmen der Ausschreibung „Wissenschaftliche Monographien und monographische Serien im Open Access„ eingereicht worden waren. Sie stammen aus der Linguistik und den transkulturellen Studien. Insgesamt erhalten die bewilligten Projekte eine Fördersumme von circa 800.000 Euro für zwei Jahre. Die international ausgerichtete Language Science Press (http://langsci-press.org/), die von der FU Berlin ins Leben gerufen wurde, wird zahlreiche Serien für unterschiedliche Aspekte der Linguistik im Open Access der Wissenschaft zugänglich machen. Die Heidelberg Studies in Transculturality werden vom Exzellenzcluster Asia and Europe in a Global Context (http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/de/startseite.html) und der UB Heidelberg aufgebaut. Anhand dieser Serie wird ein Geschäftsmodell entwickelt, das als Grundlage für die Produktion von qualitativ hochwertigen und international sichtbaren Open-Access-Buchpublikationen dienen soll.

Nationales Hosting elektronischer Ressourcen
Das DFG-Projekt Nationales Hosting elektronischer Ressourcen widmet sich der Problematik, dass der Zugriff auf elektronische Medien in der Regel über einen einzigen, nämlich den Webserver des Anbieters, erfolgt und Bibliotheken im Störungsfall auf diesen angewiesen sind. Ziel des Projektes ist, ein nationales Hosting-Konzept zu entwickeln, das als „doppelter Boden“ einen alternativen und sicheren Zugriff auf die Inhalte ermöglicht. Das Projektkonsortium umfasst neben der BSB München das FIZ Karlsruhe, die UB Frankfurt am Main, das KIT Karlsruhe, das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin sowie die UB Erlangen-Nürnberg. Die Arbeitsschwerpunkte der BSB liegen in der Analyse und Erarbeitung von entsprechenden lizenzvertraglichen Regelungen sowie in der Koordination des Projektes.

Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen
Im Auftrag der DFG hat das Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen im DFG-geförderten System der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID) im Januar 2014 an den Standorten Göttingen und Berlin seine Arbeit aufgenommen. Am Aufbau beteiligt sind die SUB Göttingen <7>, die Staatsbibliothek zu Berlin <1a> und die VZG (= Verbundzentrale des GBV). Der Betrieb des Kompetenzzentrums erfolgt parallel an den Standorten Göttingen und Berlin. Die Aktivitäten werden von der SUB Göttingen koordiniert. Das Kompetenzzentrum für die Lizenzierung agiert bundesweit als Serviceprovider, um die Fachinformationsdienste (FID) bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Neben der Verhandlung, Lizenzierung und überregionalen Bereitstellung digitaler Medien bietet es die Entwicklung geeigneter Lizenz‐ und Geschäftsmodelle sowie Dienstleistungen zum Management der mit den Lizenzen erworbenen Daten und zum Aufbau entsprechender Mehrwertdienste an. Die Angebote des Kompetenzzentrums sollen bedarfsorientiert und im direkten Kontakt mit den Fachinformationsdiensten (http://www.fid-lizenzen.de) weiterentwickelt werden (nach: VZG Aktuell - Neues aus der Zentrale 3/2013 und dem Monatsbericht Januar 2014 der Staatsbibliothek zu Berlin).

RIsources (RI)
Die DFG bietet mit ihrem neuen Internetportal RIsources (RI = Research Infrastructure) grundlegende Informationen zu nationalen wissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen, die Wissenschaftlern Ressourcen und Dienstleistungen für Forschungsvorhaben bereitstellen. RIsources erschließt Forschungsinfrastrukturen, - die ein etabliertes wissenschaftliches und technologisches Angebot machen, - die einen freien Zugang erlauben oder diesen über einen transparenten Auswahlprozess auf der Basis von wissenschaftlicher Qualität und Machbarkeit des Projekts regeln, - die über ein nachhaltiges Management verfügen und eine langfristige Perspektive besitzen. „Forschungsinfrastrukturen“ sind u. a. Geräteangebote, wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Informationsinfrastrukturen wie Bibliotheken, Datenrepositorien oder wissenschaftliche Sammlungen.

Neuer Rat für Forschungsinfrastrukturen
Bund und Länder einigten sich Ende November 2013 darauf, ein Gremium für Forschungsinfrastrukturen einzurichten. Der Rat soll sich strategischen Zukunftsfragen rund um das Thema Digitalisierung von Forschungsdaten widmen. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), die das Gremium ins Leben gerufen hat, hofft auf diese Weise, die Aktivitäten von Bibliotheken, Archiven und Fachinformationszentren besser aufeinander abstimmen zu können. Dem Gremium sollen 24 Personen angehören, darunter Nutzer und Betreiber von wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen und öffentliche Geldgeber.


Urheberrecht – Open Access – Open Data

Urheberrecht

Aussagen im Koalitionsvertrag zum Urheberrecht, zu Open Access und Open Data
Textstellen im Koalitionsvertrag, die für die Themen Urheberrecht, Open Access und Open Data von Bedeutung sind, lauten: „Wir werden eine Reform des Urheberrechts auf den Weg bringen mit dem Ziel, den wichtigen Belangen von Wissenschaft, Forschung und Bildung stärker Rechnung zu tragen und eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke einführen. Wir werden prüfen, ob den öffentlichen Bibliotheken gesetzlich das Recht eingeräumt werden sollte, elektronische Bücher zu lizensieren.“ Und zu Open Access und Open Data: „Wir werden eine umfassende Open Access Strategie entwickeln, die die Rahmenbedingungen für einen effektiven und dauerhaften Zugang zu öffentlich finanzierten Publikationen und auch zu Daten (open data) verbessert.“ Der dbv hat die getroffenen Vereinbarungen im Koalitionsvertrag in einer Pressemitteilung vom 28.11.2013 begrüßt.

BGH schränkt kostenfreie Nutzung elektronischer Werke durch Hochschulen ein
Der für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 29.11.2013 wie folgt entschieden. Eine Universität darf den Teilnehmern einer Lehrveranstaltung nur dann Teile eines urheberrechtlich geschützten Werkes auf einer elektronischen Lernplattform zur Verfügung stellen, wenn diese Teile höchstens 12 % des Gesamtwerks und nicht mehr als 100 Seiten ausmachen und der Rechtsinhaber der Universität keine angemessene Lizenz für die Nutzung angeboten hat. Kläger im konkreten Fall war der Alfred Kröner Verlag; bei der Beklagten handelte es sich um die Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden 14 vollständige Beiträge mit insgesamt 91 Seiten des 528 Textseiten umfassenden Buches „Meilensteine der Psychologie“ auf einer elektronischen Lernplattform als PDF-Datei zum Lesen, Ausdrucken und Abspeichern zur Verfügung gestellt und ein Angebot des Klägers zum Abschluss eines Lizenzvertrages abgelehnt hatte. Der BGH gab der Klage statt: Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs sind unter „kleinen“ Teilen eines Werkes höchstens 12%, also in dem konkreten Fall bis zu 63 Seiten, des gesamten Werkes zu verstehen. Darüber hinaus sei eine Höchstgrenze (von 100 Seiten) erforderlich, weil ansonsten ganze Bände eines mehrbändigen Werkes ohne Einwilligung des Urhebers öffentlich zugänglich gemacht werden dürften. Der Bundesgerichtshof hat die Rechtssache an das Berufungsgericht zurückverwiesen, das nun zusätzlich die Angemessenheit des Lizenzangebots des Klägers prüft.

Aktionsbündnis Urheberrecht erhebt zehn Forderungen für Reformen
In einer Pressemitteilung vom 14.10.2013 erhebt das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ zehn Forderungen gegen den Reformstau beim Wissenschaftsurheberrecht. Die neue Bundesregierung wird in einem Maßnahmenkatalog u.a. dazu aufgefordert, eine umfassende Bildungs- und Wissenschaftsschranke einzuführen sowie sich stärker bei der EU und in internationalen Organisationen für ein zeitgemäßes Urheberrecht zu engagieren. Die Pressemitteilung steht unter http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0513.html zum Abruf bereit. Einige der Maßnahmen betreffen die Forderung, die Bestandsdigitalisierung und den Kopienversand auf Bestellung zu erleichtern und das Zweitverwertungsrecht auszubauen, insbesondere auf alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszuweiten und die Embargofrist von 12 Monaten zu verkürzen.

Verlagsangebot hat Vorrang vor Intranet-Nutzung
Hochschulen dürfen Werke nicht zur Intranet-Nutzung freigeben, wenn ihnen der Verlag den betreffenden Inhalt zu angemessenen Bedingungen zur Lizenzierung angeboten hat. Dies hat der Bundesgerichtshof in seiner Begründung des am 20.03.2013 ergangenen Urteils zum Gesamtvertrag zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz festgelegt. Die Hochschulen müssen die Intranet-Nutzung nach § 52a Urheberrechtsgesetz werkbezogen erfassen und an die Verlage melden. Den von der VG Wort geforderten Vergütungstarif pro Seite und Teilnehmer in Höhe von zehn Cent hat das Gericht auf 0,8 Cent gekürzt. Den endgültigen Gesamtvertrag wird das OLG München ausarbeiten.

Links zu Artikeln sind erlaubt
Im Internet darf mit Links auf Zeitungsartikel verwiesen werden, die an einer anderen Stelle im Netz frei zugänglich sind. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) Mitte Februar 2014 in Luxemburg entschieden. Es handele sich nicht um eine rechtlich besonders geschützte „Wiedergabe“ von Artikeln, weil die Links sich nicht an ein „neues Publikum“ richteten. Vielmehr gehe es um dieselbe Öffentlichkeit, die ohnehin erreicht werden sollte.

Forschungsstelle Recht im DFN
Sämtliche veröffentlichten Infobriefe, Vorträge, Empfehlungen und Stellungnahmen der Forschungsstelle Recht im DFN (= Deutsches Forschungsnetz) finden sich auf der Website des DFN-Vereins unter https://www.dfn.de/rechtimdfn/. Seit vielen Jahren informiert die Forschungsstelle Recht, die im Juni 1998 am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster unter der Leitung von Thomas Hoeren eingerichtet wurde, zu aktuellen Urteilen, Fragen der Netznutzung und Gesetzgebungsverfahren im Bereich des Online- und Medienrechts, des Telekommunikationsgesetzes, des Datenschutz- und des Urheberrechts.

Europäische Kommission verlängert Frist für Urheberrechts-Konsultation
Die Europäische Kommission hat ihre Anfang Dezember 2013 gestartete, öffentliche Konsultation (http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2013/copyright-rules/index_de.htm) zur Überprüfung der Regeln zum EU-Urheberrecht (http://ec.europa.eu/internal_market/copyright/acquis/index_de.htm) um einen Monat bis zum 05.03.2014 verlängert. An der Konsultation kann sich jeder Interessierte beteiligen. Die Kommission sucht insbesondere nach Beiträgen von Konsumenten, Nutzern, Autoren, Darstellern, Verlagen, Produzenten, Rundfunkunternehmen, Vermittlern, Verteilern und anderen Dienstleistern, Verwertungsgesellschaften, öffentlichen Behörden sowie Mitgliedstaaten. Anhand der eingereichten Beiträge sollen die Regeln zum EU-Urheberrecht überprüft werden (nach: heise online vom 02.02.2014).

IFLA nimmt Stellung zur Nutzung elektronischer Inhalte
In einer Stellungnahme fordert die IFLA, die Regelungen des Urheberrechts den Anforderungen der digitalen Gesellschaft in geeigneter Form anzupassen. Sie macht darauf aufmerksam, dass das sogenannte „Text and Data Mining“ zu einem unverzichtbaren Werkzeug des Erkenntnisgewinns und der schöpferischen Arbeit geworden ist. Der Wortlaut der Stellungnahme steht in englischer Sprache unter http://www.ifla.org/publications/ifla-statement-on-text-and-data-mining-2013 bereit.

Schweiz empfiehlt Modernisierung des Urheberrechts
Die Arbeitsgruppe zum Urheberrecht (AGUR12), die vom Schweizer Bundesrat im August 2012 einberufen wurde, hat ihren Schlussbericht veröffentlicht. In der Arbeitsgruppe haben Kunstschaffende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Produzenten, der Wirtschaft, der Nutzer und der Konsumenten die zahlreichen Kritikpunkte am Urheberrecht im digitalen Zeitalter zusammengetragen und intensiv diskutiert. Als Ergebnis schlägt die AGUR12 ein Maßnahmenpaket mit fünf Schwerpunkten vor: Verbesserung der Information für die Konsumenten, Ausbau und damit Steigerung der Attraktivität legaler Angebote, Vereinfachung der Bekämpfung der Piraterie, Steigerung der Effizienz und Transparenz der Verwertungsgesellschaften sowie Anpassung der Schranken des Urheberrechts an die neusten Entwicklungen. Diese Empfehlungen richten sich teils an die Rechteinhaber und die Verwertungsgesellschaften, teils an den Gesetzgeber und die Verwaltung. Downloads vom Internet sollen zulässig bleiben.

Authors Guild legt gegen Google Books Berufung ein
Die US-Autorenvereinigung Authors Guild hat Berufung gegen das Urteil des New Yorker District Court in Sachen Google Books eingelegt. Richter Denny Chin hatte am 14.11.2013 entschieden, dass das Einscannen von mehr als 20 Millionen Büchern und die Verbreitung von kurzen Auszügen („Snippets“) mit dem Fair Use des amerikanischen Urheberrechts vereinbar sei.

Literatur (in Auswahl):

Handbuch Urheberrecht im Museum. Praxiswissen für Museen, Ausstellungen, Sammlungen und Archive. Carl Christian Müller, Michael Truckenbrodt (Hg.). Bielefeld: transcript, 2013.

Open Access

Baden-Württemberg will Open Access verpflichtend machen
Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will nach einer Meldung von heise online vom 29.10.2013 eine Open-Access-Klausel in der geplanten Reform des Hochschulrahmengesetzes verankern. Laut dem Entwurf sollen damit Angehörige des wissenschaftlichen Personals der Hochschulen im Land verpflichtet werden, sich das Recht auf eine nicht-kommerzielle Zweitveröffentlichung „in der Regel“ binnen sechs Monaten nach Ersterscheinen einer Publikation vorzubehalten. Der Ansatz geht damit weiter als die im Juni 2013 vom Bundestag verabschiedete Open-Access-Bestimmung. Der Börsenverein erhebt pflichtgemäß Einspruch: Nach seiner Ansicht tastet das Land Baden-Württemberg damit das Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit an.

Uni Heidelberg bietet zentralen Publikationsfonds an
2014 bietet die Universität Heidelberg erstmalig einen zentralen Publikationsfonds zur Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität an, die ihre Forschungsergebnisse im Open Access veröffentlichen möchten. Der Fonds stellt für alle Fakultäten Mittel in Höhe von 121.000 Euro zur Verfügung, um Publikationsgebühren zu begleichen, die bei der Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften anfallen.

Open-Access-Tage 2013 in Hamburg
Die 7. Open-Access-Tage fanden am 01./02.10.2013 an der SUB Hamburg statt. Veranstalter waren das ZBW-Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (Kiel / Hamburg) und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Insgesamt 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten die Vorträge, die auf der Informationsplattform Open Access unter http://open-access.net/de/aktivitaeten/open_access_tage/programm zum Abruf bereit stehen.

Academic Publishing in Europe (APE 2014)
Ein Bericht über die Konferenz „Academic Publishing In Europe“, die am 28./29.01.2014 in Berlin stattfand, kann im Börsenblatt online vom 28.01.2014 abgerufen werden (http://www.boersenblatt.net/691741/). Im Fokus der Diskussion stand die Grundentscheidung zwischen dem „Goldenen“ (Erst-Veröffentlichung eines Textes in einem Open-Access-Medium) und dem „Grünen Weg“ (Veröffentlichung in einem Open-Access-Medium nach einer angemessenen Embargo-Zeit nach der Verlagsveröffentlichung).

Helmholtz-Gemeinschaft veröffentlicht neue Open-Access-Richtlinie
Anlässlich der internationalen Open Access Week vom 21. – 27.10.2013 hat die Helmholtz-Gemeinschaft ihre neue Open-Access-Richtlinie bekanntgegeben. Von Mittelempfängern des „Impuls- und Vernetzungsfonds“ der Helmholtz-Gemeinschaft wird künftig erwartet, dass sie Veröffentlichungen, die in geförderten Projekten entstehen, frei zugänglich machen. Der Impuls- und Vernetzungsfonds ist eines der zentralen finanziellen Förderinstrumente der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Open-Access-Richtlinie orientiert sich an der entsprechenden Regelung des Forschungsrahmenprogrammes der Europäischen Union. Publikationen sollen in Open-Access-Zeitschriften direkt mit ihrem Erscheinen oder über Repositorien spätestens sechs bzw. zwölf Monate (Naturwissenschaften bzw. Geistes- und Sozialwissenschaften) nach Erscheinen frei zugänglich sein. Ein Merkblatt informiert über die Richtlinie und die Umsetzungsoptionen. Der 46. Helmholtz Open Access Newsletter vom 22.10.2013, der als Sonderausgabe zur internationalen Open Access Week erschienen ist, informiert über die neue Richtlinie, blickt auf die Open-Access-Tage 2013 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg am 01./02.10.2013 zurück und rückt die kritische Bewertung der Open-Access-Thematik von John Bohannon unter dem Titel „Who’s Afraid of Peer Review?“ in der Zeitschrift Science vom 04.10.2013 wieder gerade. Der 47. Helmholtz Open Access Newsletter vom 12.12.2013 blickt auf den Open Access Workshop von Ende November 2013 zurück, berichtet über die Öffnung der CC-Lizenzierung durch das KIT Science Publishing, den Wissenschaftsverlag des KIT, widmet sich dem Thema Open Access und Open Science in der deutschen Politik und geht auf die Veröffentlichung der neuen Version der Commons-Creative-Lizenzen ein.

Open-Access-Initiative der Teilchenphysik
Das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics - SCOAP3 macht ab Januar 2014 wichtige Kernzeitschriften der Teilchenphysik Open Access zugänglich. Weitere Infos stehen unter http://scoap3.org/ bereit.

Neue Ausgabe von Expressum
Mit dem Heft 5/6 (2013) hat Expressum, die Bibliothekszeitschrift der UB Freiburg <25>, einen neuen Webauftritt erhalten. Die Online-Version von Expressum ist seitdem komplett in das E-Journal-Management- und Publikationssystem Open Journal Systems (OJS) integriert. Parallel dazu wird die Zeitschrift weiterhin auch gedruckt erscheinen. Der neue Webauftritt ist unter der Adresse http://ojs.ub.uni-freiburg.de/exp zu finden. Das Layout der Seite lehnt sich an das Corporate Design der Universität Freiburg an.

Neue Ausgabe von Perspektive Bibliothek
Die neue Ausgabe der Open Access-Zeitschrift der Münchner Bibliotheksreferendare Perspektive Bibliothek (Bd. 2. 2013. Nr. 2) wurde im Oktober 2013 veröffentlicht. Die Ausgabe beschäftigt sich mit folgenden Themen: Sichtbarkeit von Open-Access-Monographien als Herausforderung (P. Thiessen); Fachspezifische Vermittlung von Informationskompetenz an Biologen (K. Hartmann); Moderne Wege zur effizienten Erschließung musikalischer Nachlässe (K. Talkner); Strategieentwicklung als Methode modernen Bibliotheksmanagements (A. Steinsieck).

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Bibliothekskultur
027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur ist der Titel der Open-Access-Bibliothekszeitschrift, die von der UB Basel herausgegeben wird (http://www.0277.ch/). Das Thema des dritten Heftes (Jg.1. 2013) steht unter dem Motto „Vom Willen zu verstehen“.

C.H. Beck arbeitet mit OpenEdition Books zusammen
Der Verlag C.H. Beck stellt ab April 2014 Veröffentlichungen aus seinen wissenschaftlichen Reihen der französischen Open Access-Plattform OpenEdition (http://www.openedition.org/) in Marseille zur Verfügung. Das Programm des Verlages bei OpenEdition wird zunächst circa 30 Bücher aus den Schriftenreihen Zetemata: Monographien zur klassischen Altertumswissenschaft sowie Münchener Beiträge zur Papyrusforschung und antiken Rechtsgeschichte umfassen. Zwei Drittel der bereitgestellten Bände stammen aus der Reihe Zetemata und sind Fragestellungen der Philologie, der Alten Geschichte, Epistemologie und Theologie in den Werken antiker Autoren und Philosophen gewidmet. Die Veröffentlichungen der papyrologisch-rechtshistorischen Reihe behandeln die Themen Recht, Politik, Wirtschaft und Verwaltung in antiken Kulturen, insbesondere in ptolemäischer und hellenistischer Zeit. Ein Großteil der Bände wird im Rahmen des Modells Open Access Freemium angeboten. In diesem Modell ist die HTML-Version frei zugänglich, während die PDF-, ePub- und eReader-Formate ausschließlich über teilnehmende Institutionen und digitale Buchhandlungen erhältlich sind. OpenEdition ist ein Portal für Geistes- und Sozialwissenschaften. Träger des Projekts ist das Centre pour l’édition électronique ouverte (Cléo), das von französischen Forschungsunternehmen unterstützt wird. Es stellt seinen Nutzern vier Portale − Revues.org (Zeitschriften), Hypotheses (wissenschafliche Blogs), Calenda (Aufrufe und Ankündigungen), OpenEdition Books (Monographien und Sammelbände) – zur Verfügung (nach: Börsenblatt online vom 17.12.2013).

Informationsplattform Open Access
Die Informationsplattform Open Access (http://open-access.net/) hält laufend Neuigkeiten bereit, um den Informationsbedarf zum Thema Open Access zu decken. Außerdem beantwortet sie zuverlässig Grundsatzfragen zu Strategien, Geschäftsmodellen und zur Rechtsproblematik, berichtet über Open-Access-Projekte und ermöglicht die Suche in einer Vielzahl von universitären Repositorien.

Literatur (in Auswahl):

Nissen, Martin; Apel, Jochen. „Open-Access-Mandat für die UB“. Theke aktuell 1/2013. S.13-15.

Die beiden Autoren stellen die Open-Access-Policy der Universität Heidelberg vor, die durch die UB koordiniert wird.

Sühl-Strohmenger, Wilfried; Schimmer, Ralf (Pro); Brintzinger, Klaus-Rainer (Kontra). „Open Access Publikationskosten aus dem Erwerbungsetat?“ b.i.t. online 16 (2013) Nr.4. 307-309.

W. Sühl-Strohmenger (UB Freiburg) führt in die Problematik ein: Es bestehen erhebliche Unsicherheiten darüber, wie die Hochschulen und die wissenschaftlichen Bibliotheken Open Access auf sicherer finanzieller Basis verankern können, wenn die DFG das Instrument des Publikationsfonds (75 % DFG + 25 % Anteil durch die betreffende Hochschule) aufgeben sollte. Wer zahlt dann den Autorinnen und Autoren die Publikationskosten, die sich bis auf 2.000 Euro und mehr pro Aufsatz belaufen können? Ralf Schimmer (Leiter des Bereichs Wissenschaftliche Informationsversorgung, Max Planck Digital Library München) spricht sich entschieden FÜR die Übernahme von Publikationskosten im Rahmen der Bibliothekserwerbungsetats aus, Klaus-Rainer Brintzinger (Direktor der UB München) ebenso entschieden DAGEGEN.

Thiessen, Peter. „Sichtbarkeit von Open-Access-Monographien als Herausforderung - Zur Rolle und Aufgabe von Bibliotheken“. Perspektive Bibliothek 2 (2013) H. 2 S.4-35.

„Nachdem die Open-Access-Bewegung lange Zeit fast ausschließlich auf den Bereich von Zeitschriftenartikeln und auf die STM-Fächer fokussiert war, rücken nun zunehmend auch Monographien und die mit dieser Publikationsform verbundenen Wissenschaftsbereiche stärker in den Blickpunkt. Da als zentrales Argument für das Publizieren im Open Access immer wieder die erhöhte Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen angeführt wird, beschäftigt sich der vorliegende Artikel mit der Frage, welchen Beitrag Bibliotheken zur Sichtbarkeit von Open-Access-Monographien leisten können. Es werden dabei vor allem die grundlegenden Anforderungen und denkbaren Optionen entwickelt, die sich aus der doppelten Rolle von Bibliotheken ergeben, die einerseits ihre klassischen Bestandskataloge pflegen und andererseits verstärkt selbst als Publikationsdienstleister auftreten. Es wird ausgeführt, dass Bibliotheken als Suchportale den Nachweis der Open-Access-Monographien im klassischen Katalog durch eine nutzerorientierte Darstellung sowie künftige Modelle eines aktiven Erwerbs dieser freien Informationsressourcen sicherstellen sollten. Ebenso sollten sie als Betreiber von Repositorien eine weitere Vernetzung dieser Infrastruktur forcieren und die Verwendung differenzierterer Metadatenstandards in den Austauschformaten anstreben, um Open-Access-Monographien sowohl in etablierten Suchmaschinen als auch über eine redundante Nachweissituation für die wissenschaftliche Zielgruppe auffindbar zur Verfügung stellen zu können“ (nach dem Abstract).

Open Data

Uni Bielefeld erleichtert Zugang zu Forschungsdaten: Die Universität Bielefeld hat als erste deutsche Hochschule in einer durch das Rektorat beschlossenen Resolution (http://data.uni-bielefeld.de/de/resolution) konkrete Maßnahmen für den Zugang zu Forschungsdaten verabschiedet. Gleichzeitig hat die UB Bielefeld ihre Dienste für die Online-Erstellung von Data-Management-Plänen freigeschaltet und ermöglicht die Veröffentlichung von Forschungsdaten im Rahmen ihrer integrierten Repositorienstrategie. Verzeichnisse wie das DFG geförderte Registry of Research Data Repositories (http://www.re3data.org/) bilden die Grundlage für die Suche nach geeigneten Publikationsorten für die Forschungsdaten.

Schleswig-Holstein will Daten freigeben: In Schleswig-Holstein sollen nach einem Beschluss des Landtags öffentliche Werke künftig zur weiteren Nutzung weitestgehend freigegeben werden. Das hat der Landtag auf Initiative der Piratenfraktion im November 2013 beschlossen. Schleswig-Holstein ist damit das erste Bundesland, das sich einer Open-Data-Politik verpflichtet.

Sammelband zu Open Science: Ein Sammelband zum Thema Open Science steht kostenfrei zum Abruf bereit unter http://www.openingscience.org/get-the-book/.

Literatur (in Auswahl):

Sühl-Strohmenger, Wilfried (Einführung); Neuroth, Heike (Pro); Siems, Renke (Kontra). „Brauchen wissenschaftliche Bibliotheken 'Data Librarians'“? b.i.t. online 16 (2013) S.391-395.

W. Sühl-Strohmenger (UB Freiburg) führt in die Problematik ein: Die Bedeutung der Forschungsdaten, ihrer Erschließung und nach dem Open-Access-Prinzip notwendigen offenen Einsehbarkeit kommt in verschiedenen Empfehlungen der jüngsten Zeit (DFG, GWK, Wissenschaftsrat, HRK) zum Ausdruck. Es stellt sich die Frage, ob wissenschaftliche Bibliothekare für diese Aufgabe vorbereitet sind und ob sie selbst Forschungsdaten sammeln, speichern, erschließen und zugänglich machen können. Wie sind die Aufgaben des Data Librarian von denen des Data Curators abzugrenzen? Das Für und Wider dieser Thematik erörtern Heike Neuroth (SUB Göttingen) und Renke Siems (UB Tübingen).


Aus dem Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)

SWB-Verbundsystem

Die Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) (http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/) enthielt Ende Januar 2014 rund 62,2 Mio. Bestandsnachweise und 19,5 Mio. Titelnachweise.

Bibliothekssysteme

Die Universitätsbibliotheken Freiburg, Hohenheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm, die Landesbibliotheken Karlsruhe und Stuttgart sowie die Hochschulbibliotheken des Landes Baden-Württemberg haben im Projekt IBS|BW das integrierte Bibliothekssystem aDIS/BMS der Firma a|S|tec eingeführt. Zum Projektabschluss am 30.09.2013 waren 51 Bibliotheken des Landes mit aDIS/BMS in Betrieb. Die mit Fördermitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) beschaffte Landeslizenz steht allen wissenschaftlichen Bibliotheken im Geschäftsbereich des MWK zur Verfügung.

Mit dem Update des Instituts für neue Materialien in Saarbrücken am 31.01.2014 sind nun die 14 vom BSZ betreuten Koha-Bibliotheken auf dem einheitlichen Versionsstand 3.12.9. Mit dem Update wurden für die Bibliotheken zahlreiche neue Funktionen und Detailverbesserungen verfügbar. Einige Highlights der Version 3.12 sind in den illustrierten Release-Notes zusammengefasst (http://koha-community.org/files/2013/05/Koha-3.12-release-notes.pdf). Ein Update für die mit Koha realisierte Rechercheoberfläche der Bibliotheca Laureshamensis - digital (http://www.bibliotheca-laureshamensis-digital.de/de/index.html) ist ebenfalls in Vorbereitung.

MARE (Museen, Archive und Repositorien)

Der Anwenderkreis der Virtuellen Auskunft InfoDesk hat sich erneut erweitert: Zum 01.01.2014 haben mit den Stadtbibliotheken Chemnitz und Karlsruhe zwei Öffentliche Bibliotheken den produktiven Betrieb mit InfoDesk aufgenommen. Beide Einrichtungen wickelten seit mehreren Jahren ihre lokale virtuelle Auskunft im Rahmen der vom BSZ gehosteten Deutschen Internetbibliothek (DIB) ab. Vor dem Hintergrund der Einstellung der DIB zum Jahresende 2013 bot das BSZ allen bisherigen Teilnehmerbibliotheken eine Übernahme des Auskunftsservices nach InfoDesk an. Dieser Umstieg konnte für die Stadtbibliotheken Chemnitz und Karlsruhe nun zeitlich nahtlos realisiert werden.

Ein weiteres neues Repositorium auf der Basis der Software Opus4 ist seit dem 10.02.2014 online: Die Hochschule Ruhr West in Mülheim an der Ruhr und Bottrop hat das BSZ mit dem Aufbau und Hosting ihres HochschulRepositoriumimWesten beauftragt und reichert es mit seinen Publikationen an.

Auf der Grundlage der vom Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart betreuten musealen Sammlung KinderMedienWelten (http://www.kindermedienwelten.de/) ist das Online-Spiel „Mexii und die verlorene Zukunft“ entstanden. Mit dem Online-Spiel begibt sich der Spieler auf eine Zeitreise durch die Kinderzimmer verschiedener Epochen des 20. Jahrhunderts zu den Kindermedien und Spielzeugen der jeweiligen Zeit. Die Grundlage des Spiels, die mehr als 4.000 Exponate umfassende Sammlung KinderMedienWelten, kann virtuell unter http://www.bsz-bw.de/hdm-web/Kindermedien/startseite.htm besichtigt werden. Sie wurde von Prof. Dr. Manfred Nagl aufgebaut und vom Institut für angewandte Kindermedienforschung (IfaK) erschlossen, das die Sammlung aktuell betreut. Die Kindermedien aus dem letzten Jahrhundert finden sich im Spiel in vier Kinderzimmern aus der Zeit zwischen 1920 und 1999 wieder. Darunter sind z. B. Grammophone und Schellackplatten, Laterna magicas und Stereoskope, View-Master, Groschenhefte oder Kofferplattenspieler. Das BSZ unterstützt das Projekt durch Hosting des Online-Spiels, Umsetzung des Digitalen Katalogs der KinderMedienWelten sowie Bereitstellung der Datenbanken und Beratung in Fragen der Museumsdokumentation im Rahmen von MusIS.

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Digitale Angebote und Internet-Portale von SWB-Bibliotheken

Digitalisierte Adressbücher um mehrere Städte erweitert
Die SLUB Dresden <14> hat ihr Portal Historischer Adressbücher (http://adressbuecher.sachsendigital.de/startseite/) um mehrere sächsische Städte erweitert. Leipzig, Bautzen, Meißen, Königstein, Pirna, Zittau, Zwickau und andere sächsische Orte sind mittlerweile hinzugekommen.

FID Kunst
Die SLUB Dresden und die UB Heidelberg bieten dank der Förderung der DFG den neuen Service Fachinformationsdienst Kunst (FID Kunst) an. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Angebot der Universitätsbibliothek Heidelberg (Kunst bis 1945) und der SLUB Dresden (Kunst nach 1945 inklusive Industriedesign und Fotografie) zur Spitzenversorgung in Deutschland. Durch die DFG-Förderung können beide Bibliotheken faktisch sämtliche Literatur zur Kunst kaufen und bereitstellen sowie das Portal arthistoricum.net mit neuen Services ausbauen.

Auswahl von astronomischer Literatur
Die UB Heidelberg <16> präsentiert seit Mitte September 2013 eine Auswahl von astronomischer Literatur, die an der UB digitalisiert wurde (http://digi.ub.uni-heidelberg.de/de/sammlungen/astronomie.html). Darunter befinden sich u.a. das Besucherbuch der Mannheimer Sternwarte von 1776 bis 1792 mit Eintragungen Mozarts und Benjamin Franklins (http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/sternwarte.html), Beobachtungsbücher der Landessternwarte Königstuhl oder ein Verzeichnis des in der UB archivierten Nachlasses von Max Wolf, dem Gründer der Heidelberger Sternwarte. Darüber hinaus wurde weitere astronomische Literatur aus den historischen Beständen der UB digitalisiert. Die Sammlung wird sukzessive ergänzt.

Feldzeitungen des Ersten Weltkrieges
Die UB Heidelberg hat mit Unterstützung der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg 19 ihrer deutschsprachigen Feldzeitungen mikroverfilmt und digitalisiert (http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/feldzeitungen_info.html). Um wenigstens digital einen möglichst lückenlosen Bestand anbieten zu können, wurden die eigenen Lücken durch Digitalisierung von Exemplaren aus anderen Bibliotheken geschlossen.

Kriegssammlungen in Deutschland
Die Badische Landesbibliothek Karlsruhe <31> hat im Hinblick auf das Jahrhundertgedenken an den Ersten Weltkrieg am 07.02.2014 das Webportal „Kriegssammlungen in Deutschland 1914-1918“ (https://www.kriegssammlungen.de/) freigeschaltet. Es weist 235 Sammlungen des Ersten Weltkriegs und die ihnen bis heute verbliebenen Sammlungsmaterialien nach. Ein Großteil der Sammlungen war (und ist) Bestandteil der wissenschaftlichen Landes- und Stadtbibliotheken. Heute - in der Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken des Deutschen Bibliotheksverbandes organisiert - haben sie das Webportal erarbeitet, um das überlieferte Sammlungsmaterial spartenübergreifend vernetzt zugänglich zu machen. Aus den vielfältigen Informationen lässt sich Aufschluss über die Mentalitäts- und Alltagsgeschichte des Ersten Weltkriegs gewinnen.
Unter den im Webportal nachgewiesenen Sammlungen befinden sich auch 100 zeitgenössische Bücher und Broschüren aus den Jahren 1914 bis 1918 digitalisiert. Sie stammen aus badischen Verlagen oder beziehen sich auf das Kriegsgeschehen in Baden. Das Spektrum der Digitalisate reicht von amtlichen Druckschriften zu wirtschaftlichen Maßnahmen während des Krieges über Kriegspropaganda, Kriegstagebücher, Kriegslyrik, Kriegspredigten, Invalidenratgeber und Kriegskochbücher bis hin zur Darstellung der Kriegserlebnisse von Badenern an der Front und in Gefangenschaft, etwa den Kriegserlebnissen von Annemarie Reimer „Sieben Monate an der Ostfront als Kraftwagenführerin“. Die digitalisierten Titel sind unter http://digital.blb-karlsruhe.de/Drucke/nav/classification/1300074 zu finden.

Atlas zu Mischsprachen
Ein Wissenschaftlerteam, das vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig koordiniert wurde, hat einen neuen Atlas zu den wichtigsten Struktureigenschaften von Mischsprachen aus Süd- und Nordamerika, Afrika und dem asiatisch-pazifischem Raum veröffentlicht. Gemeinsam mit der Veröffentlichung des Atlas als dreibändiges Buch von Oxford University Press wurde eine ihm zugrundeliegende Datenbank ins Netz gestellt (http://apics-online.info/). Die Forscher koordinierten gemeinsam mit der Universität Gießen und der Universität Zürich ein Team von mehr als 80 Sprachspezialisten. Entstanden sind diese Mischsprachen zum großen Teil aus Kontakten zwischen europäischen Händlern und Kolonisten auf der einen Seite und indigenen Völkern und Sklaven aus Afrika auf der anderen Seite.

Otto-Selz-Archiv
Die UB Mannheim <180> hat das Otto-Selz-Archiv mit den Schriften und der Korrespondenz (http://digi.bib.uni-mannheim.de/nav/classification/275750) digitalisiert. Otto Selz (1881-1943) war einer der bedeutendsten deutschen Psychologen, dessen Interessen gleichermaßen Fragen der theoretischen wie der angewandten Psychologie galten. 1923 wurde er Professor für Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Handelshochschule Mannheim und amtierte 1929/30 als Rektor. Im April 1933 wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft vom Dienst beurlaubt und im März 1934 nach der Schließung der Handelshochschule in den Ruhestand versetzt. Im Mai 1939 emigrierte er nach Amsterdam und konnte an der dortigen Universität bis zur Besetzung der Niederlande lehren. Seit Ende 1940 wirkte er im Amsterdamer Ghetto für jüdische Bildungseinrichtungen, wurde im Juli 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er im August 1943 ermordet wurde.

DLA Marbach zur Langzeitarchivierung
Heinz Werner Kramski-Grote (Deutsches Literaturarchiv Marbach) hat in einem Vortrag in der Stadtbibliothek Stuttgart das Konzept der Digitalen Langzeitarchivierung am DLA vorgestellt. Den Vortrag hat die Stadtbibliothek Stuttgart als Podcast (http://www.stadtbuecherei-stuttgart-audio.de/CCCS/14112013_CCCS.mp3) bereitgestellt.

Kooperation mit IxTheo
Die Landeskirchliche Zentralbibliothek Stuttgart <Stg 117> und die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln <Kn 28> kooperieren mit dem Index Theologicus (IxTheo) der UB Tübingen bei der Katalogisierung theologischer und religionswissenschaftlicher Aufsätze. Beide Bibliotheken profitieren davon, dass die Metadaten der Aufsätze aus dem IxTheo lokal eingespielt werden und die Nutzer auch im jeweiligen OPAC danach recherchieren können. Auf diese Weise werden die vor Ort vorhandenen Zeitschriftenbestände besser sichtbar und die Zugriffszahlen in den Bibliotheken erhöht. Durch die Zusammenarbeit können zwei Ziele verwirklicht werden: 1. Im IxTheo werden Aufsätze von weiteren Zeitschriften nachgewiesen. 2. Mit der Vereinbarung wird die Erstellung des IxTheo auf eine breitere Basis gestellt und eine kooperative Erschließung wissenschaftlicher Aufsatzliteratur ermöglicht.

Zukunft der Lehre
Unter dem Motto „Zukunft der Lehre“ fand am 8./9.10.2013 die 14. DINI-Jahrestagung im Verbund mit der Herbsttagung der dbv-Sektion 4 (9./10.10.2013) an der Universität Stuttgart statt. In den Vorträgen wurden aktuelle Trends beleuchtet, Lehrende und Studierende berichteten über ihre Anforderungen. Die Zukunft von Lehrmaterialien sowie die Ausgestaltung von Lernräumen wurden dabei ebenso thematisiert wie Urheberrechts- und Integrationsfragen. Die Videomitschnitte und Vortragsfolien sind auf der Tagungswebsite unter http://dini.de/veranstaltungen/jahrestagungen/2013/programm/ zugänglich.

WLB Stuttgart und Landesarchiv Baden-Württemberg archivieren Web-Dokumente zu Stuttgart 21
Die WLB Stuttgart <24> und das Landesarchiv Baden-Württemberg nutzen gemeinsam mit der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe <31> als Partner des BSZ Baden-Württemberg (BSZ) das Baden-Württembergische Online-Archiv (BOA) als gemeinsame Speicherungs- und Nutzungsplattform (http://www.boa-bw.de). Auch die Web-Überlieferung zu Stuttgart 21 wird in Auswahl dauerhaft gesichert. Für die archivierten Weblogs zu Stuttgart 21 wurde beim Hauptstaatsarchiv Stuttgart ein Sammlungsbestand gebildet (HStAS J 126), der auch als Online-Findbuch bereit steht. Dort sind auch die Webseiten zum selben Thema nachgewiesen, die aufgrund des – für Archive nicht geltenden – Pflichtexemplarrechts parallel durch die WLB archiviert werden. Die Webdokumentation Stuttgart 21 (http://tinyurl.com/ouvv5ud) ist letztlich ein Gemeinschaftsprojekt beider Institutionen. Da sämtliche Blogs derzeit noch online geschaltet sind und die meisten immer noch Zuwachs erhalten, sind im Halbjahresrhythmus weitere Sicherungen geplant (nach: Archivnachrichten Nr. 47 / September 2013).

Themenportal Erster Weltkrieg
Die Bibliothek für Zeitgeschichte (BfZ) in der Württembergischen Landesbibliothek (WLB) präsentiert auf ihrer Website anlässlich des Weltkriegs-Gedenkjahres 2014 das Themenportal Erster Weltkrieg. Insbesondere Digitalisate aus den Sammlungen der BfZ werden hier vorgestellt; das Portal wird sukzessive ausgebaut. Die BfZ bietet als Auszug ihrer Plakat-Datenbank einen Einblick in Plakate aus der Zeit des Ersten Weltkrieges aus ihrer umfangreichen Sammlung. Die BfZ hat circa 100 Bücher und Broschüren aus ihren Beständen zum Ersten Weltkrieg digitalisiert. Ein Teil dieser Digitalisate befasst sich mit Württemberg in den Kriegsjahren 1914-1918. Eine weitere Seite bietet eine Übersicht über die digitalisierten Feld- und Besatzungszeitungen der Bibliothek für Zeitgeschichte aus dem Ersten Weltkrieg. Die Lebensdokumentensammlung der BfZ enthält circa 40.000 Feldpostbriefe, Tagebücher und Erinnerungen von Kriegsteilnehmern des Ersten Weltkriegs. Ausgewählte Beispiele wurden digitalisiert und transkribiert und stehen ebenfalls online zur Verfügung. Registrierte Nutzer der WLB haben Zugang zu Zeitungen, Flugblättern, Büchern, Broschüren, Plakaten und Postkarten aus den Sammlungen der Bibliothek für Zeitgeschichte, die von der Firma Adam Matthews digitalisiert wurden. Auch aus anderen Archiven und Bibliotheken sind Digitalisate zum Ersten Weltkrieg verfügbar. Auch aus anderen Archiven und Bibliotheken sind Digitalisate zum Ersten Weltkrieg verfügbar. In seinem Blog „Medien im Geschichtsunterricht“ hat Daniel Bernsen eine „Auswahl von Online-Materialien & digitalisierten Quellen zur Geschichte des 1. Weltkriegs“ zusammengestellt. Das Themenportal Erster Weltkrieg der BfZ ist auch darin vertreten.

Landesbibliographie erweitert Berichtszeit und präsentiert neues Layout
Seit Anfang Dezember 2013 präsentiert sich die Landesbibliographie Baden-Württemberg (http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/) in einem neuen Layout. Übersichtlicher, moderner und mit den Landesfarben Baden-Württembergs aufgefrischt, bietet sie neben gewohnten Inhalten und Funktionen auch neue Angebote. Inhalte und Funktionen verteilen sich nun auf zwei Spalten. Die Recherchemasken „Literatursuche“ und „Personensuche“ sowie weitere Themen der alten Website wurden neu strukturiert, um neue Angebote erweitert und finden sich in der linken Spalte als Menüleiste wieder. In der Rubrik „Aktuelles“ wird auf neue Dienste und interessante Themen rund um die Landesbibliographie hingewiesen. Außerdem gibt es eine Reihe von Links zu weiteren landeskundlichen und bibliothekarischen Angeboten. Hierzu zählen der Meta-Katalog Virtuelle Deutsche Landesbibliographie (VDL), das landeskundliche Informationssystem LEO-BW, der SWB-Online-Katalog und eine Liste von Landes- und Regionalbibliographien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Vorbereitung ist eine Exportfunktion, mit der Titelnachweise gezielt in verschiedene Literaturverwaltungsprogramme importiert werden können. Im Mittelpunkt der neuen Homepage stehen auch weiterhin die Recherchemöglichkeiten nach Literatur und zur Personensuche mit den gewohnten Funktionalitäten. – Literaturnachweise ab Berichtsjahr 1975 können nun vollständig in der Online-Datenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg recherchiert werden. In einem Konversionsprojekt werden die das Schrifttum vor 1986 enthaltenden ersten sechs Bände der Landesbibliographie rückwärts in die Datenbank eingearbeitet. Mit dem Abschluss des zweiten Bandes der Berichtsjahre 1975/1976 konnten kürzlich weitere 9.800 Titelnachweise in der Datenbank verzeichnet werden.

e-teaching.org
Das Portal e-teaching.org wird am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen inhaltlich und redaktionell betreut. Das Portal stellt unter dem Titel „Rechtemanagement beim E-Learning“ (http://www.e-teaching.org/projekt/rechte/) Informationen zu den wichtigsten Rechtsfragen, die das Urheberrecht und kommerzielle und alternative Lizenzmodelle betreffen, zusammen. Der Schwerpunkt der Informationen liegt auf der Entwicklung von multimedialen Lernumgebungen, aber grundlegende Urheberrechtsfragen werden ebenfalls ausführlich behandelt.


Digitale Angebote und Portale außerhalb der SWB-Verbundregion

Deutsche Digitale Bibliothek veröffentlicht API
Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) hat ihre API (Application Programming Interface = Anwendungsprogrammierschnittstelle) veröffentlicht. Mit ihr ist der Abruf von Metadaten der DDB-Inhalte für die maschinelle Nachnutzung möglich. Für die Nutzung der API ist eine formlose Registrierung im Portal und per Email nötig. Im Wiki der DDB ist eine Anleitung zum Einsatz der API abrufbar. Zusätzlich werden Aussagen zur Leistungsfähigkeit der API gemacht.

Staatsbibliothek zu Berlin schaltet Europeana 1914-1918 frei
In der Staatsbibliothek zu Berlin <1a> wurde Ende Januar 2014 anlässlich des 100. Jahrestages des Kriegsausbruches 1914 das digitale Archiv Europeana 1914-1918 freigeschaltet. Das Webportal vereinigt Hunderttausende Zeitdokumente aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, darunter 90.000 private Dokumente und Erinnerungsstücke aus zwölf europäischen Ländern. Dazu kommen 400.000 Dokumente aus zehn Nationalbibliotheken und Archiven, die seit 2011 digitalisiert wurden. Ergänzt wird die Sammlung durch mehr als 660 Stunden Filmmaterial aus 21 europäischen Filmarchiven. Die Staatsbibliothek zu Berlin hat das Projekt koordiniert.

Bayerische Bibliographie erweitert Datenbestand
Die Bayerische Bibliographie Online (http://www.bayerische-bibliographie.de/) wies bisher selbständiges und unselbständiges Schrifttum ab dem Erscheinungsjahr 1988 nach. Im Rahmen regionaler Projekte wurde vereinzelt auch ältere Literatur erfasst. Anfang Dezember 2013 wurde der Datenbestand deutlich in die Vergangenheit erweitert und rund 190.000 bayernbezogene Titelaufnahmen aus dem Bavarica-Fach der BSB München sowie den Franconica-Fächern der UBs Würzburg und Erlangen integriert.

Vorträge des Round Table in Dortmund sind online
Die Vorträge des Round Table, der von der Managementkommission von dbv und VDB am 05./06.06.2013 unter dem Titel „Bibliotheken zwischen Kooperation und Konkurrenz in Zeiten der Hochschulautonomie“ in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund veranstaltet wurde, sind im Netz. Von besonderem Interesse für die Verbünde sind die Impulsreferate von Maria Elisabeth Müller (SUUB Bremen) zum Thema „Bibliotheken als Kunden: Leisten Verbünde das Richtige, sind sie strukturell dazu in der Lage?“, Silke Schomburg (hbz Köln) zu „Verbünde als Kompetenzzentren für Bibliotheken“ und Reiner Diedrichs (Verbundzentrale des GBV Göttingen) zu „Der Verbund als regionaler Partner in einer globalisierten Welt“. Ein Tagungsbericht von Anke Berghaus-Sprengel (Berlin) in der Zeitschrift ABI Technik (33. 2013. H.3) informiert über die Veranstaltung.

BSB München veröffentlicht aktuelle Zahlen zum Google-Projekt
Durch das seit 2007 in Kooperation mit Google laufende Projekt zur Digitalisierung des urheberrechtsfreien Bestandes der BSB München <12> können Werke vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, die bislang nur in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden konnten, über http://www.digitale-sammlungen.de/ oder https://opacplus.bsb-muenchen.de/ abgerufen und durchsucht werden. Neben der Digitalisierung des urheberrechtsfreien Bestandes durch Google betreut das Münchner Digitalisierungszentrum auch die im eigenen Scanzentrum stattfindende Digitalisierung von Spezialsammlungen sowie kostbarer und wertvoller Handschriften, Inkunabeln oder Alter Drucke. So können beispielsweise auch der Parzival, die Gutenberg-Bibel, das Nibelungenlied oder Briefe Adalbert Stifters über die digitalen Sammlungen abgerufen werden. Die Digitalisate der BSB werden in die Deutsche Digitale Bibliothek (https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/) und die Europeana (http://www.europeana.eu/) eingespeist. Rund 60% der aus Deutschland stammenden digitalen Bücher in der Europeana lieferte bisher die Bayerische Staatsbibliothek. Es handelt sich um mehr als 1 Million digitalisierte Werke, die bislang von der BSB selbst oder in Kooperation mit Google digitalisiert wurden. In der Zahl enthalten sind neben dem eigenen Bestand auch rund 50.000 digitalisierte Werke aus der Staatlichen Bibliothek Regensburg.

Rostocker E-Learning-Vorträge sind online
Im Wiki der UB Rostock <28> sind die Vorträge des Rostocker Workshop Informationskompetenz, der am 20.09.2013 unter dem Titel „Digitale Leere oder E-Learning 3.0“ stattfand und Probleme und Trends im E-Learning thematisierte, abrufbar (http://web10.ub.uni-rostock.de/wiki/Rostocker_Workshop_Informationskompetenz).

B.N.U.S. eröffnet Numistral
Am 04.10.2013 wurde in der Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg (B.N.U.S.) das neue Digitalisierungsportal Numistral (http://www.numistral.fr/) offiziell eröffnet. Numistral wurde in enger Abstimmung mit der Bibliothèque nationale de France in Paris entwickelt. Derzeit können bereits über 40.000 Dokumente aus dem Bestand der B.N.U.S. als frei zugängliche Digitalisate abgerufen werden, mit besonderem Schwerpunkt auf den Alsatica. Numistral ist damit die wichtigste digitale Bibliothek zur Geschichte und Kultur des Elsass. Jährlich sollen 200.000-300.000 digitalisierte Seiten hinzukommen. Da Partnerbibliotheken in das Projekt mit eingebunden werden, können auch Werke aus den Beständen der Universität Straßburg und der Straßburger Stadt- und Museumsbibliotheken in der Datenbank genutzt werden (nach: Expressum 2013 – 5/6. S.15 / Anm.: Die genannte Zahl orientiert sich am Redaktionsschluss von Expressum am 06.12.2013).

British Library veröffentlicht eingescannte Bilder / Portal zum Ersten Weltkrieg
Die British Library hat über eine Million eingescannter Bilder im Web veröffentlicht. Die gemeinfreien Bilder, die über die Flickr-Seite der britischen Nationalbibliothek zugänglich sind, stammen aus Büchern des 17., 18. und 19. Jahrhundert. Sie wurden von Microsoft aus insgesamt 65.000 Büchern digitalisiert. - Die British Library hat dem Ersten Weltkrieg ein umfangreiches Portal gewidmet. Unter http://www.bl.uk/world-war-one stellt sie u.a. über 500 historische Quellen zur Verfügung und veröffentlicht rund 50 Artikel, die von renommierten Historikern verfasst wurden.

Norwegen will alle Publikationen digitalisieren
Die Norwegische Nationalbibliothek (https://www.nb.no/) beabsichtigt, in den nächsten Jahren alle Publikationen, die je im Land erschienen sind, zu digitalisieren. Der Vertrag mit den Rechteinhabern sieht vor, dass alle Nutzer einer norwegischen IP-Adresse alle digitalisierten Bücher, die vor dem Jahr 2001 gedruckt worden sind, kostenlos online lesen können, auch zeitgleich und ohne Begrenzung. Die Rechteinhaber urheberrechtsgeschützter Werke erhalten dafür eine Vergütung. Es soll getestet werden, inwieweit diese Art von Zahlungsmodell für den freien Online-Zugriff dauerhaft tragfähig ist. Bislang sind bereits fünfeinhalb Millionen Bücher durchsuchbar, knapp 150.000 sind als Scans verfügbar. Diese Zahl soll innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 250.000 wachsen.

Springer Book Archives komplett / MPG erwirbt digitales Bucharchiv
Das digitale Bucharchiv Springer Book Archives (SBA) ist seit Januar 2014 mit 110.000 Buchtiteln komplett. Nach einer Projektlaufzeit von vier Jahren kann der Wissenschaftsverlag nahezu jedes Buch anbieten, das in der Zeit von 1842 bis 2004 bei Springer erschienen ist. Davon profitiert auch die Online-Plattform SpringerLink (http://link.springer.com/), auf der nun zum ersten Mal über acht Millionen Dokumente verfügbar sind. Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) hat den kompletten Bestand der Springer Book Archives (SBA) erworben. Die Mitarbeiter der 82 deutschen Max-Planck-Institute können die retrodigitalisierten Titel online über die Plattform SpringerLink nutzen.


SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe

SWB-Online-Fernleihe

Teilnehmerstand

Derzeit (Stand: 17.02.2014) nehmen insgesamt 283 (Teil-)Bibliotheken an der SWB-Online-Fernleihe teil (109 gebend und nehmend, 174 nur nehmend). Neu hinzugekommen sind die Deutsche Pharmazeutische Zentralbibliothek <24/1> in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart und die Hochschule Heilbronn, Bibliothek Campus Am Europaplatz <840/3> (beide gebend und nehmend); Bibliothek Abtsgmünd <2058>, Stadtbücherei Backnang <2016>, Bücherei im Alten Schulhaus Bad Boll <2033>, Stadtbücherei Bad Mergentheim <2034>, Stadtbibliothek Bad Saulgau <2014>, Stadtbücherei Brackenheim <2024>, Stadtbibliothek Ditzingen <2022>, Stadtbibliothek Ebersbach <2057>, Stadtbücherei Eislingen <2042>, Stadtbücherei Fellbach <1396>, Stadtbibliothek Freiberg a.N. <2006>, Ortsbücherei Gäufelden <2020>, Stadtbücherei Gaildorf <2003>, Stadtbücherei in der MAG Geislingen <1080>, Stadtbücherei Großbottwar <2055>, Ortsbücherei Gingen <2028>, Stadtbücherei Holzgerlingen <2000>, Stadtbücherei Isny <2031>, Gemeindebücherei Jettingen <2037>, Stadtbücherei Kirchheim unter Teck <1329>, Stadtbibliothek Korntal <2001>, Stadtbücherei Kornwestheim <1934>, Stadtbücherei Laichingen <2018>, Stadtbibliothek Laupheim <1103>, Stadtbücherei Leonberg <2036>, Stadtbibliothek Leutkirch <2015>, Klinikum Ludwigsburg, Medizinische Fachbibliothek <2067>, Kreisergänzungsbücherei Ludwigsburg <2011>, Stadtbibliothek Ludwigsburg <279>, Stadtbücherei Marbach am Neckar <2010>, Stadtbücherei Markgröningen <2009>, Mediathek Möckmühl <1999>, Stadtbücherei Mössingen <1830>, Stadtbücherei Münchingen <2002>, Stadtbücherei Murrhardt <2053>, Stadtbücherei Neunkirchen/Saarland <888>, Ortsbücherei Nordheim <2068>, Stadtbibliothek Oberkochen <2066>, Stadtbücherei Öhringen <1002>, Stadtbibliothek Plochingen <1998>, Öffentliche Bibliothek Remshalden <2023>, Mediothek Schönaich <2032>, Stadtbücherei Schorndorf <2030>, Mediathek Schramberg <1964>, Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd <2012>, Stadtarchiv Schwäbisch Hall – Ratsbibliothek <357>, Stadtbibliothek Schwäbisch Hall <999>, Bibliothek Schwieberdingen <2013>, Stadtbücherei Süßen <1392>, Stadtbücherei Weilheim an der Teck <2008>, Stadtbücherei Weinstadt <2061>, Bibliothek im Bildungszentrum Weissach im Tal <2056>, Stadtbücherei Wendlingen am Neckar <2040>, Stadtbücherei Wernau <2026> (alle nur nehmend).

Die Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=fl-team:teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit.


Protokoll des Anwendertreffens vom 11.07.2013

Das Protokoll der 13. Sitzung des Anwendertreffens Fernleihe in der WLB Stuttgart vom 11.07.2013 wurde im BSZ-Fernleih-Wiki veröffentlicht (https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=fl-team:info-bibliotheken:anwendertreffen:protokolle). Es ist direkt erreichbar unter http://swop.bsz-bw.de/volltexte/2014/1127.


Zulassungen zum Leihverkehr in der Südwest-Region

Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr zugelassen:

Bibliothek Abtsgmünd <2058>, Kirchstraße 2, 73453 Abtsgmünd

Stadtbücherei Backnang <2016>, Im Biegel 13, 71522 Backnang

Bücherei im Alten Schulhaus <2033>, 73087 Bad Boll

Evangelische Akademie Bad Boll, Bibliothek <Bol 1>, 73087 Bad Boll

Mediathek Bad Friedrichshall <1007>, Rathausplatz 1, 74177 Bad Friedrichshall

Stadtbücherei Bad Mergentheim <2034>, Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 35, 97980 Bad Mergentheim

Stadtbibliothek Bad Saulgau <2014>, Hauptstraße 102/1, 88348 Bad Saulgau

Stadtbücherei Balingen <2007>, Wilhelmstraße 25, 72336 Balingen

Otto-Rombach-Bücherei <1893>, Hauptstraße 19, 74321 Bietigheim-Bissingen

Stadtbibliothek Böblingen <2074>, Pestalozzistraße 4, 71032 Böblingen

Stadtbücherei Brackenheim <2024>, Heilbronner Straße 36, 74336 Brackenheim

Bücherei Denkendorf <2038>, Furtstraße 10, 73770 Denkendorf

Stadtbibliothek Ditzingen <2022>, Am Laien 3, 71254 Ditzingen

Stadtbibliothek Ebersbach <2057>, Kirchbergstraße 2, 73061 Ebersbach

Stadtbücherei Eislingen <2042>, Schlossplatz 1, 73054 Eislingen

Stadtbücherei Esslingen am Neckar <2062>, Heugasse 9, 73728 Esslingen am Neckar

* Stadtbücherei Fellbach <1396>, Berliner Platz 5, 70734 Fellbach

Stadtbibliothek Filderstadt <986>, Volmarstraße 16, 70794 Filderstadt

Stadtbibliothek Freiberg a. N. <2006>, Oscar-Paret-Schule, Marktplatz 1, 71691 Freiberg a. N.

Ortsbücherei Gäufelden <2020>, Sindlinger Straße 28, 71126 Gäufelden

Stadtbücherei Gaildorf <2003>, Schlossstraße 6, 74405 Gaildorf

Stadtbücherei Geislingen <1080>, Schillerstraße 2, 73312 Geislingen/Steige

Ortsbücherei Gingen <2028>, Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen

Stadtbibliothek Göppingen <1079>, Kornhausplatz 1, 73033 Göppingen

Stadtbücherei Großbottwar <2055>, Mühlgasse 46, 71723 Großbottwar

Stadtbücherei Gundelsheim <2078>, Tiefenbacher Straße 16, 74831 Gundelsheim

Hochschule Heilbronn - Bibliothek Campus am Europaplatz <840/3>, Max-Planck-Straße 39, 74081 Heilbronn

Stadtbibliothek Heubach <2072>, Schloßstraße 9, 73540 Heubach

Stadtbücherei Holzgerlingen <2000>, Böblinger Straße 28, 71088 Holzgerlingen

Stadtbücherei Isny <2031>, Marktplatz 2, 88316 Isny

Gemeindebücherei Jettingen <2037>, Albstraße 2, 71131 Jettingen

Stadtbücherei Kirchheim unter Teck <1329>, Max-Eyth-Straße 16, 73230 Kirchheim u. T.

Stadtbücherei Korntal <2001>, Pestalozziweg 1, 70825 Korntal-Münchingen/OT Korntal

Stadtbücherei Kornwestheim <1934>, Stuttgarter Straße 65, 70806 Kornwestheim

Stadtbücherei Künzelsau <2027>, Hauptstraße 41, 74653 Künzelsau

Stadtbücherei Laichingen <2018>, Duceyer Platz 1, 89150 Laichingen

Stadtbibliothek Laupheim <1103>, Marktplatz 1, 88471 Laupheim

Stadtbücherei Leonberg <2036>, Liststraße 19, 71229 Leonberg

Stadtbibliothek Leutkirch <2015>, Kornhausstraße 1, 88299 Leutkirch

Bibliothek der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg <Rt 3>, Paulusweg 6, 71638 Ludwigsburg

Klinikum Ludwigsburg, Medizinische Fachbibliothek <2067>, Meiereistraße 1, 71640 Ludwigsburg

Kreisergänzungsbücherei Ludwigsburg <2011>, Grönerstraße 34, 71636 Ludwigsburg

Stadtbibliothek Ludwigsburg <279>, Wilhelmstraße 9/1, 71638 Ludwigsburg

Stadtbibliothek Marbach a. N. <2010>, Hauffstraße 7, 71672 Marbach a. N.

Stadtbücherei Markgröningen <2009>, Spital 1, 71706 Markgröningen

Mediathek Möckmühl <1999>, Seckachtorgasse 1, 74219 Möckmühl

Stadtbücherei Mössingen <1830>, Löwensteinplatz 1, 72116 Mössingen

Stadtbücherei Münchingen <2002>, Kirchgasse 4, 70825 Korntal-Münchingen/OT Münchingen

Stadtbücherei Murrhardt <2053>, Oetingerstraße 1, 71540 Murrhardt

Städtische Mediothek Niederstetten <2019>, Hauptstraße 52/1, 97996 Niederstetten

Ortsbücherei Nordheim <2068>, Hauptstraße 30, 74226 Nordheim

Stadtbibliothek Oberkochen <2066>, Heidenheimer Straße 1, 73447 Oberkochen

Stadtbücherei Öhringen <1002>, Untere Torstraße 1, 74613 Öhringen

Bücherei Pleidelsheim <2073>, Ludwig-Hofer-Straße 7, 74385 Pleidelsheim

Stadtbibliothek Plochingen <1998>, Am Markt 2, 73207 Plochingen

Öffentliche Bibliothek Remshalden <2023>, Friedensstraße 28, 73630 Remshalden

Stadtbibliothek Renningen <2004>, Rankbachstraße 40, 71272 Renningen

Gemeindebücherei Rot am See <2081>, Raiffeisenstraße 1, 74585 Rot am See

Stadtbücherei Sachsenheim <2054>, Lammstraße 2, 74343 Sachsenheim

Mediothek Schönaich <2032>, Schulstraße 2, 71101 Schönaich

Stadtbücherei Schorndorf <2030>, Augustenstraße 4, 73614 Schorndorf

Mediathek Schramberg <1964>, Berneckstraße 9, 78713 Schramberg

Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd <2012>, Spitalhof 1, 73525 Schwäbisch Gmünd

Ratsbibliothek beim Stadtarchiv Schwäbisch Hall <357>, Am Markt 5, 74523 Schwäbisch Hall

Stadtbibliothek Schwäbisch Hall <999>, Neue Straße 7, 74523 Schwäbisch Hall

Bibliothek Schwieberdingen <2013>, Bahnhofstraße 14, 71701 Schwieberdingen

Stadtbücherei Süßen <1392>, Marktstraße 13, 73079 Süßen

Stadtbücherei Waiblingen <1819>, Kurze Straße 24, 71332 Waiblingen

Stadtbücherei Weilheim <2008>, Im Winkel 4, 73235 Weilheim a. d. Teck

Stadtbücherei Weinstadt <2061>, Poststraße 15/3, 71384 Weinstadt

Bibliothek im Bildungszentrum <2056>, Place de Marly 1, 71554 Weissach im Tal

Stadtbücherei Wendlingen am Neckar <2040>, Am Marktplatz 8, 73240 Wendlingen am Neckar

Stadtbücherei Wernau <2026>, Bahnhofsplatz 5, 73249 Wernau

Die Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=fl-team:teilnehmende_bibliotheken:baden-wuerttemberg zugänglich.


Elektronische Zeitschriftenaufsätze über das BSZ-Fernleihportal bestellbar

Seit Anfang November 2013 sind elektronische Zeitschriftenaufsätze über das BSZ-Fernleihportal bestellbar. Nutzer können elektronische Zeitschriftenaufsätze aber nur bestellen, wenn bei elektronischen Zeitschriften im SWB eine Lizenzinformation eingetragen ist, nach der die Fernleihe zulässig ist (e oder k, im PICA3-Feld 7100 $j). Bis jetzt ist das nur bei Allianz-, Konsortial- und Nationallizenzen der Fall. Für diese Lizenzen wurden die Indikatoren aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) übernommen. Die Fernleihindikatoren für Einzellizenzen und Pakete von einzelnen Bibliotheken gibt die EZB bis jetzt noch nicht in den gemeinsamen Lieferdienst: Sie werden also zurzeit noch nicht an ZDB und SWB weitergegeben. Die Weitergabe ist aber zeitnah geplant. Die Fernleihindikatoren werden über eine Webschnittstelle direkt in der EZB abgefragt. Bei Absetzung einer Fernleihbestellung auf einen elektronischen Zeitschriftenartikel wertet der ZFL-Server den jeweiligen Fernleihindikator in der EZB aus. Damit kann auf tagesaktuelle Daten zugegriffen werden, und der alte Stand der Fernleihindikatoren im SWB spielt keine Rolle mehr.
Nicht über das Fernleihportal bestellbar sind diese elektronischen Medien:
Lizenzfreie elektronische Ressourcen: Hier wird der Link angezeigt, über den die Nutzer die Ressource direkt aufrufen können.
E-Books: Eine Fernleihe ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich.


Fernleihinfos der EZB

„[…] auf Wunsch einiger Bibliotheken wird … ab sofort die Funktion angeboten, in der Benutzersicht der EZB die Fernleihinformation sowohl der eigenen Einrichtung als auch die hinterlegten Informationen der anderen Bibliotheken mit Lizenz anzeigen zu lassen. Diese Funktion ist nur auf den Zeitschriften-Detailseiten im neuen EZB-Layout mit einem EZB-Administrationszugang für EZB-Anwender in Deutschland nutzbar. Den EZB-Benutzern ohne Administrationszugang werden diese Angaben nicht angezeigt, damit nicht irrtümlich Fernleihbestellungen über die EZB abgeschickt werden.

Bitte beachten Sie: Die Anzeige der Fernleihdaten ist primär nicht für die Bearbeitung und Lieferung von Fernleihbestellungen gedacht, da die Bearbeitung von Fernleihbestellungen in der Regel auf automatisierten Verfahren in den verschiedenen Fernleihsystemen, die von den verschiedenen Bibliotheksverbünden betrieben werden, beruht. Daher ist im Regelfall keine Prüfung der Fernleihrelevanz durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Fernleihe erforderlich. Die Anzeige der Fernleihdaten in der EZB für Administratoren soll lediglich als Information und zur Orientierung für das Eintragen von Fernleihdaten dienen, wenngleich hier grundsätzlich zu beachten ist, dass letztlich immer der eigene aktuell gültige Lizenzvertrag bei der Eingabe der eigenen Fernleihinformationen bindend ist.

Um Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir auch nochmals darauf hinweisen, dass Fernleihbestellungen selbstverständlich auch weiterhin nicht direkt über die EZB, sondern wie bisher über die Fernleihsysteme regulär abgewickelt werden. […]“

(aus: Rundmail der EZB vom 04.02.2014: „Neuerungen in der EZB“)


Zeitweise geschlossene Fernleihstellen in deutschen Bibliotheken

Die Zusammenstellung „Zeitweise geschlossene Fernleihstellen in deutschen Bibliotheken“ steht im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=fl-team:nachrichten:schliesszeitenliste zum Abruf bereit.


WLB Stuttgart stellt Regionalen Leihverkehr ein

Die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart hat ab 01.01.2014 ihre Variante des Regionalen Leihverkehrs (für den württembergischen Landesteil), die sog. 'Landespost', mit einer Kulanzzeit von einem halben Jahr eingestellt. In einem Brief an die Teilnehmerbibliotheken hat die WLB gleichzeitig auf die Zulassung zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken und die Teilnahme an der SWB-Online-Fernleihe hingewiesen. Die Badische Landesbibliothek Karlsruhe bietet weiterhin ihre Variante des Regionalen Leihverkehrs für den badischen Landesteil, den 'Badischen Leihverkehr', an.

Verbundübergreifende Fernleihe

4. Erfahrungsaustausch Überregionaler Leihverkehr

Die Vorträge des 4. Erfahrungsaustauschs Überregionaler Leihverkehr am 29.10.2013 in der Bayerischen Staatsbibliothek München sind online:

Frau Dr. Hutzler (UB Regensburg): Fernleihinformationen in der EZB - Datenmodell, Verwaltung, Schnittstellen http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Hutzler.pdf

Herr Groß (Bayerische Staatsbibliothek): Kurzvorstellung der bayerischen Fernleihsystems http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Gross.pdf

Herr Jäkle (Bayerische Staatsbibliothek): Kopienlieferung aus elektronischen Zeitschriften - die bayerische Lösung: Vorstellung des Systems http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Jaekle.pdf

Herr Findling (Bayerische Staatsbibliothek): Kopienlieferung aus elektronischen Zeitschriften - die bayerische Lösung: Erste Erfahrungen http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Findling.pdf

Frau Schmidgall (Deutsches Literaturarchiv Marbach): Kopienlieferung aus E-Journals - die Lösung des SWB http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Schmidgall.pdf

Herr Dr. Gillitzer (Bayerische Staatsbibliothek): Fernleihe von eBooks - ein offenes Problem http://fl.bib-bvb.de/zfl/info/vortraege/UEFA_2013_Gillitzer.pdf


Sitzung der AG Leihverkehr vom 29.05.2013

Das Protokoll der 15. Sitzung der AG Leihverkehr der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme vom 29.05.2013 steht im GBV-Verbund-Wiki unter http://www.gbv.de/wikis/cls/AG_Leihverkehr_der_Arbeitsgemeinschaft_der_Verbundsysteme - 6. Protokolle zum Download zur Verfügung.


KOBV schaltet Elektronische Kopienfernleihe frei

Der KOBV hat als letzter Bibliotheksverbund die Elektronische Kopienfernleihe in seinem Produktivsystem freigeschaltet. Die Elektronische Kopienfernleihe bietet die Möglichkeit der elektronischen Übermittlung von Kopien in der Online-Fernleihe und gewährleistet so eine beschleunigte und einfachere Lieferung von Kopien zwischen der gebenden und der nehmenden Bibliothek.


ETH-Bibliothek ermöglicht Bestellung von Digitalisaten

Die ETH-Bibliothek in Zürich ermöglicht die Bestellung von Digitalisaten aus ihrem Altbestand (http://www.library.ethz.ch/de/Dienstleistungen/Ressourcen-nutzen-bestellen/E-Book-on-demand) mit Erscheinungsjahr vor 1900 (nach einem Hinweis im Archivalia-Blog vom 12.01.2014). Dabei ist zu beachten, dass elektronische Lieferungen an Kunden in Deutschland und im nicht-deutschsprachigen Ausland aus juristischen Gründen nicht möglich sind. Die Lieferung nach Deutschland ist nur als Postversand zulässig.

Neue und geänderte Adressdaten und Bibliothekssigel

<neues Sigel:> Bibliothek Abtsgmünd <2058>, Kirchstraße 2, 73453 Abtsgmünd, Tel. (07366) 92 14 17, E-Mail bibliothek@abtsgmuend.de, URL http://www.abtsgmuend.de/data/bibliothekInfos.php ISIL DE-2058 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Backnang <2016>, Im Biegel 1, 71522 Backnang, Tel. (07191) 6 49 95, E-Mail stadtbuecherei@backnang.de, URL http://www.backnang.de/,Lde/start/Kultur/stadtbuecherei.html ISIL DE-2016 BAW

<neues Sigel:> Bücherei im Alten Schulhaus Bad Boll <2033>, Kirchplatz 6, 73087 Bad Boll, Tel. (07164) 90 26 66, E-Mail info@buecherei.bad-boll.de, URL http://www.bad-boll.de/2496_DEU_WWW.php ISIL DE-2033 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Bad Mergentheim <2034>, Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 35, 97980 Bad Mergentheim, Tel. (07931) 57-4200, E-Mail stadtbuecherei@bad-mergentheim.de, URL http://www.bad-mergentheim.de/de/stadtbuecherei/ ISIL DE-2034 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Bad Saulgau <2014>, Hauptstraße 102/1, 88348 Bad Saulgau, Tel. (07581) 2 07-163, E-Mail stadtbibliothek@bad-saulgau.de, URL http://www.bad-saulgau.de/buerger/erziehung_bildung/stadtbuecherei.htm ISIL DE-2014 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Balingen <2007>, Wilhelmstraße 25, 72336 Balingen, Tel. (07433) 2 33 39, E-Mail stadtbuecherei@balingen.de, URL http://balingen.de/,Lde/Startseite/Familie+_+Bildung/Stadtbuecherei.html ISIL DE-2007 BAW

<geänderte E-Mail-Adresse:> UB Bamberg <473> - E-Mail fernleihe.ub@uni-bamberg.de

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Böblingen „Im Höfle“ <2074>, Pestalozzistraße 4, 71032 Böblingen, Tel. (07031) 6691646, E-Mail bibliothek@boeblingen.de, URL http://www.boeblingen.de/Stadtbibliothek ISIL DE-2074 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Brackenheim <2024>, Heilbronner Straße 36, 74336 Brackenheim, Tel. (07135) 39 70, E-Mail stadtbuecherei@brackenheim.de, URL http://www.stadtbuecherei-brackenheim.de/ ISIL DE-2024 BAW

<Streichung eines Sigels und Löschung aus der Liste der zum überregionalen Leihverkehr zugelassenen Bibliotheken:> International University in Germany, Library - Campus Bruchsal <1093>. Die Bestände sind von der International School of Management (http://www.ism.de/) mit mehreren Standorten in Deutschland übernommen worden.

<neues Sigel:> Bücherei Denkendorf <2038>, Furtstraße 10, 73770 Denkendorf, Tel. (0711) 3 46 63 31, E-Mail buecherei@denkendorf.de, URL http://www.denkendorf.de/ ISIL DE-2038 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Ditzingen <2022>, Am Laien 3, 71254 Ditzingen, Tel. (07156) 16 43 20, E-Mail stadtbibliothek@ditzingen.de, URL http://www.bibliothek-ditzingen.de ISIL DE-2022 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Ebersbach <2057>, Kirchbergstraße 2, 73061 Ebersbach/Fils, Tel. (07163) 16 11 60, E-Mail bibliothek@ebersbach.de, URL http://www.ebersbach.de/stadtbibliothek/ ISIL DE-2057 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Eislingen <2042>, Schlossplatz 1, 73054 Eislingen, Tel. (07161) 80 42 75, E-Mail stadtbuecherei@eislingen.de, URL http://www.eislingen.de/de/Freizeit+Kultur/Stadtb%C3%BCcherei ISIL DE-2042 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Esslingen am Neckar <2062>, Heugasse 9, 73728 Esslingen/Neckar, Tel. (0711) 3512-2337, E-Mail stadtbuecherei@esslingen.de, URL http://www.esslingen.bib-bw.de/ ISIL DE-2062 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Freiberg a. N. <2006>, Marktplatz 1, 71691 Freiberg/Neckar, Tel. (07141) 2 78-291, E-Mail stadtbibliothek@freiberg-an.de, URL http://www.stadtbibliothek-freiberg.de/ ISIL DE-2006 BAW

<neues Sigel:> Ortsbücherei Gäufelden <2020>, Sindlinger Straße 28, 71126 Gäufelden, Tel. (07032) 99 20 90, E-Mail buecherei@gaeufelden.de, URL http://www.buecherei.gaeufelden.de/ ISIL DE-2020 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Gaildorf <2003>, Schlossstraße 6, 74405 Gaildorf, Tel. (07971) 2 53-680, E-Mail stadt@buecherei.gaildorf.de, URL http://www.gaildorf.de/index.php?id=208 ISIL DE-2003 BAW

<neues Sigel:> Hochschule Geisenheim, Bibliothek <2083>, Von-Lade-Straße 1, 65366 Geisenheim, Tel. (06722) 50 22 61, E-Mail auskunft-bibliothek@hs-gm.de, URL http://www.hs-geisenheim.de/bibliothek.html ISIL DE-2083 HES

<neues Sigel:> Bücherei Gemmingen <2041>, Bahnhofstraße 41, 75050 Gemmingen, Tel. (07267) 91 14 59, E-Mail buecherei-gemmingen@gmx.net, URL http://www.gemmingen.eu/de/bildung-soziales/buecherei.html ISIL DE-2041 BAW

<neues Sigel:> Ortsbücherei Gingen <2028>, Bahnhofstraße 25, 73333 Gingen/Fils, Tel. (07162) 96 06-45, E-Mail buecherei@gingen.de, URL http://www.ortsbuecherei-gingen.de/ ISIL DE-2028 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Großbottwar <2055>, Mühlgasse 46, 71723 Großbottwar, Tel. (07148) 40 27, E-Mail stadtbuecherei@grossbottwar.de, URL http://www.stadtbuecherei.grossbottwar.de/ ISIL DE-2055 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Gundelsheim <2078>, Tiefenbacher Straße 16, 74831 Gundelsheim/Württemberg, Tel. (06269) 9629, E-Mail stadtbuecherei@gundelsheim.de, URL http://www.gundelsheim.de/kultur-bildung/stadtbuecherei.html ISIL DE-2078 BAW

<neues Sigel:> arthistoricum.net - Virtuelle Fachbibliothek Kunst <1989>, Plöck 107/109, 69117 Heidelberg, E-Mail Effinger@ub.uni-heidelberg.de, URL http://www.arthistoricum.net/ WWW

<neues Sigel:> Propylaeum - Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften <1990>, Plöck 107/109, 69117 Heidelberg, E-Mail Effinger@ub.uni-heidelberg.de, URL http://www.propylaeum.de/ WWW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Heubach <2072>, Schloßstraße 9, 73540 Heubach, Tel. (07173) 929820, E-Mail stadtbibliothek@heubach.de, URL http://www.heubach.de/2337_DEU_WWW.php ISIL DE-2072 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Holzgerlingen <2000>, Böblinger Straße 28, 71088 Holzgerlingen, Tel. (07031) 6 80 85 50, E-Mail stadtbuecherei@holzgerlingen.de, URL http://www.stabue-holzgerlingen.de/ ISIL DE-2000 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Horb a. N. <2005>, Marktplatz 4, 72160 Horb/Neckar, Tel. (07451) 69 70, E-Mail info@buecherei-horb.de, URL http://www.buecherei-horb.de/ ISIL DE-2005 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Isny <2031>, Marktplatz 2, 88316 Isny im Allgäu, Tel. (07562) 91 21 61, E-Mail info@buecherei-isny.de, URL http://www.isny.de/servlet/PB/menu/1216132_l1/index.html ISIL DE-2031 BAW

<neues Sigel:> Gemeindebücherei Jettingen <2037>, Albstraße 2, 71131 Jettingen, Tel. (07452) 7 44 50, E-Mail buecherei@jettingen.de, URL http://www.jettingen.de/Inhalt/index.php?MnuID=81 ISIL DE-2037 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Korntal-Münchingen <2001>, Pestalozziweg 1, 70825 Korntal-Münchingen/OT Korntal, Tel. (0711) 8 38 66 33, E-Mail stabue_korntal@korntal-muenchingen.de, URL http://www.korntal-muenchingen.de/,Lde/start/Kultur+und+Bildung/Stadtbuechereien.html ISIL DE-2001 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Künzelsau <2027>, Hauptstraße 41, 74653 Künzelsau, Tel. (07940) 5 93 70, E-Mail info@kuenzelsau.de, URL http://www.kuenzelsau.de/de/wohnen---lernen/Bildung/Stadtb%C3%BCcherei ISIL DE-2027 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Leonberg <2036>, Liststraße 19, 71229 Leonberg, Tel. (07152) 9 90 14 56, E-Mail stadtbuecherei@leonberg.de, URL http://www.leonberg.de/stadtbücherei ISIL DE-2036 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Leutkirch <2015>, Kornhausstraße 1, 88299 Leutkirch/Allgäu, Tel. (07561) 8 72 10, E-Mail stadtbibliothek@leutkirch.de, URL http://www.leutkirch.de/de/Kultur/Stadtbibliothek ISIL DE-2015 BAW

<neues Sigel:> Klinikum Ludwigsburg, Medizinische Fachbibliothek <2067>, Meierstraße 1, 71640 Ludwigsburg, Tel. (07141) 99-66205, E-Mail bergli01@kliniken-lb.de, URL http://www.klinikum-ludwigsburg.de/ ISIL DE-2067 BAW

<neues Sigel:> Kreisergänzungsbücherei Ludwigsburg <2011>, Grönerstraße 34, 71636 Ludwigsburg, Tel. (07141) 4 88 70 89, E-Mail kreisergaenzungsbuecherei@landkreis-ludwigsburg.de, URL http://www.landkreis-ludwigsburg.de/deutsch/buerger-info/kultur-bildung/kreisergaenzungsbuecherei/ ISIL DE-2011 BAW

<neues Sigel:> Ortsbücherei Magstadt <2082>, Marienstraße 7, 71106 Magstadt, Tel. (07159) 94 57 15, E-Mail buecherei@magstadt.de, URL http://www.magstadt.de/2311_DEU_WWW.php ISIL DE-2082 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Marbach am Neckar <2010>, Hauffstraße 7, 71672 Marbach/Neckar, Tel. (07144) 1 71 25, E-Mail stabue-marbach@t-online.de, URL http://www.schillerstadt-marbach.de/ ISIL DE-2010 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Markgröningen <2009>, Spital 1, 71706 Markgröningen, Tel. (07145) 2 63 03, E-Mail stadtbuecherei@markgroeningen.de, URL http://www.markgroeningen.de/2358_DEU_WWW.php ISIL DE-2009 BAW

<neues Sigel:> Mediathek Möckmühl <1999>, Seckachtorgasse 1, 74219 Möckmühl, Tel. (06298) 2 02-44 und -45, E-Mail mediathek@moeckmuehl.de, URL http://mediathek-moeckmuehl.de/ ISIL DE-1999 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Münchingen <2002>, Kirchgasse 4, 70825 Korntal-Münchingen/OT Münchingen, Tel. (07150) 92 07 15 31, E-Mail stadtbuecherei_muenchingen@korntal-muenchingen.de, URL http://www.korntal-muenchingen.de/,Lde/start/Kultur+und+Bildung/Stadtbuechereien.html ISIL DE-2002 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Murrhardt <2053>, Oetingerstraße 1, 71540 Murrhardt, Tel. (07192) 21 32 56, E-Mail stadtbuecherei@murrhardt.de, URL http://www.murrhardt.de/de/Leben-in-Murrhardt/Bildung/Stadtb%C3%BCcherei ISIL DE-2053 BAW

<neues Sigel:> Städtische Mediothek Niederstetten <2019>, Hauptstraße 52/1, 97996 Niederstetten, Tel. (07932) 6 00 32, E-Mail mediothek@niederstetten.de, URL http://www.niederstetten.de/ - „Mediothek“ ISIL DE-2019 BAW

<neues Sigel:> Ortsbücherei Nordheim <2068>, Hauptstraße 30, 74226 Nordheim, Tel. (07133) 18 21 81, E-Mail buechereileitung@nordheim.de, URL http://www.nordheim.de/website/de/leben/buecherei ISIL DE-2068

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Oberkochen <2066>, Heidenheimer Straße 1, 73447 Oberkochen, Tel. (07364) 51 00, E-Mail stadtbibliothek@oberkochen.de, URL http://www.oberkochen.de/de/Bildung+Familie/Stadtbibliothek ISIL DE-2066 BAW

<neues Sigel:> Bücherei Pleidelsheim <2073>, Ludwig-Hofer-Straße 7, 74385 Pleidelsheim, Tel. (07144) 264-64, E-Mail buecherei@pleidelsheim.de, URL http://www.pleidelsheim.de/buecherei/ ISIL DE-2073 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Plochingen <1998>, Am Markt 2, 73207 Plochingen, Tel. (07153) 921341, E-Mail stadtbibliothek@plochingen.de, URL http://www.plochingen.de/stadtbibliothek ISIL DE-1998 BAW

<neues Sigel:> Öffentliche Bibliothek Remshalden <2023>, Friedensstraße 28, 73630 Remshalden, Tel. (07151) 97 31 20 11, E-Mail bibliothek@remshalden.de, URL http://www.remshalden-bibliothek.de/ ISIL DE-2023 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Renningen <2004>, Rankbachstraße 40, 71272 Renningen, Tel. (07159) 92 47 88, E-Mail stadtbibliothek@renningen.de, URL http://www.renningen.de/index.php?id=117 ISIL DE-2004 BAW

<neues Sigel:> Gemeindebücherei Rot am See <2081>, Raiffeisenstraße 1, 74585 Rot am See, Tel. (0)49 7955 3 81-18, E-Mail buecherei@rotamsee.de, URL http://www.rotamsee.de/data/gemeindebuecherei.php ISIL DE-2081 BAW

<neues Sigel:> Arbeitskammer des Saarlandes – Dokumentationszentrum <2077>, Fritz-Dobisch-Straße 6-8, 66111 Saarbrücken, Tel. (0681) 40 05-464 und -452, E-Mail dokumentationszentrum@arbeitskammer.de, URL http://www.arbeitskammer.de/online-dienste/online-recherche-im-ak-dokuzentrum.html ISIL DE-2077 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Sachsenheim <2054>, Lammstraße 2, 74343 Sachsenheim, Tel. (07147) 9 00-253, E- Mail buecherei@sachsenheim.de, URL http://www.sachsenheim.de/de/kultur_bildung/Buecherei/index.php ISIL DE-2054 BAW

<neues Sigel:> Mediothek Schönaich <2032>, Schulstraße 2, 71101 Schönaich, Tel. (07031) 8 19 43 60, E-Mail mediothek@schoenaich.de, URL http://open.rz-kiru.de/schoenaich/ ISIL DE-2032 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Schorndorf <2030>, Augustenstraße 4, 73614 Schorndorf, Tel. (07181) 6 02-408, E-Mail stadtbuecherei@schorndorf.de, URL http://www.schorndorf.de/buecherei ISIL DE-2030 BAW

<neues Sigel:> Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd <2012>, Spitalhof 1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Tel. (07171) 6 03-4466, E-Mail stb@schwaebisch-gmuend.de, URL http://www.schwaebisch-gmuend.de/39-Stadtbibliothek.html ISIL DE-2012 BAW

<neues Sigel:> Bibliothek Schwieberdingen <2013>, Bahnhofstr. 14, 71701 Schwieberdingen, Tel. (07150) 30 52 50, E-Mail bibliothek@schwieberdingen.de, URL http://www.schwieberdingen.de/Bibliothek.html ISIL DE-2013 BAW

<geänderte E-Mail-Adresse und URL> Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Bibliothek <Stg 267> in Stuttgart, E-Mail bibliothek@stiftung-heuss-haus.de, URL http://www.theodor-heuss-haus.de/unser-programm/bibliothek/

<neues Sigel:> Stadtbücherei Vaihingen <2035>, Marktgasse 6, 71665 Vaihingen/Enz, Tel. (07042) 5444, E-Mail stadtbuecherei@vaihingen.de, URL http://www.vaihingen.de/d/17436 ISIL DE-2035 BAW

<geänderte Adresse für ein Jahr:> Öffentliche Bücherei St. Georg <809>, Twicklerstraße 17, 48691 Vreden

<neues Sigel:> Stadtbücherei Weilheim a.d.T. <2008>, Im Winkel 4, 73235 Weilheim/Teck, Tel. (07023) 10 62 22, E-Mail stadtbuecherei@weilheim-teck.de, URL http://www.stadtbuecherei-weilheim-teck.de ISIL DE-2008 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Weinstadt <2061>, Poststraße 15/3, 71384 Weinstadt, Tel. (07151) 6 93-322, E-Mail stadtbuecherei@weinstadt.de, URL http://wwwopac.rz-kiru.de/weinstadt/index.asp?DB=weinstadt ISIL DE-2061 BAW

<neues Sigel:> Bibliothek im Bildungszentrum Weissacher Tal <2056>, Place de Marly 1, 71554 Weissach im Tal, Tel. (07191) 352040, E-Mail bibliothek@bize.de, URL http://www.bildungszentrum-weissacher-tal.de/18.0.html ISIL DE-2056 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Wendlingen am Neckar <2040>, Am Marktplatz 8, 73240 Wendlingen am Neckar, Tel. (07024) 9 43-249, E-Mail stadtbuecherei@wendlingen.de, URL http://www.wendlingen.de/index.php?id=380 ISIL DE-2040 BAW

<neues Sigel:> Stadtbücherei Wernau <2026>, Bahnhofsplatz 5, 73249 Wernau/Neckar, Tel. (07153) 9 34 51 80, E-Mail buecherei@wernau.de, URL http://213.239.235.24/wernau.t3/index.php?id=110 ISIL DE-2026 BAW

<neues Sigel:> Ortsbücherei Wolfschlugen <2017>, Rathausstraße 1, 72649 Wolfschlugen, Tel. (07022) 95 98 76, E-Mail buecherei@wolfschlugen.de, URL http://www.wolfschlugen.de/Buecherei-01.aspx ISII DE-2017 BAW

<Streichung eines Sigels und Auflösung einer Bibliothek:> Oberschwäbische Forschungsgemeinschaft für Regionalgeschichte, Bibliothek <Rav 2> Wolpertswende / Bestände in: Stadtarchiv Ravensburg <Rav 4>


Ausgewählte Literaturhinweise zu den Themen Fernleihe, Dokumentlieferung und Internet-Recherche

„Bericht aus der 64. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme am 16. und 17. April 2013 in Konstanz“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.8-9. S.664-674.

Auf Einladung des BSZ Baden-Württemberg trafen sich die Mitglieder der AG der Verbundsysteme Mitte April 2013 in Konstanz. Sie behandelten folgende Themen: Ausschreibung der DFG zur Neuausrichtung überregionaler Informationsservices; Einführung der RDA im deutschsprachigen Raum; AG Kooperative Verbundanwendungen der AG Verbund; Datenlieferungen an Google Books; MARC-Umstieg der Verbünde; Culturegraph; BIBFRAME (= Bibliographic Framework Transition Initiative); Arbeitsgruppe 'Verteilter Index'; AG Leihverkehr; Linked Data; Deutsche Digitale Bibliothek; Kongress für Bibliothek und Information in Leipzig; Personalia.

„Digitale Geisteswissenschaften“. duz. Magazin für Forscher und Wissenschaftsmanager 12/2013.

Die Titelgeschichte der duz beschäftigt sich mit dem Thema „Digitale Geisteswissenschaften“ (Digital Humanities). Der Begriff umfasst alle geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätze, die auf die Anwendung von computergestützten Verfahren und die systematische Verwendung digitaler Ressourcen setzen. Vertreter dieses interdisziplinären Forschungsansatzes mit Tuchfühlung zur Informatik kommen aus den verschiedensten Fächern. Sie betreiben quantitative Textanalyse, erstellen digitale Ausgaben von gedruckten Büchern, bauen fachspezifische Datenbanken auf oder arbeiten an der Theorie digitaler Medien.

Fischer, Katrin. „Koha – Bibliothekssystem mit internationaler Community“. Südwest-Info: Mitteilungsblatt des VDB-Regionalverbands Südwest Nr. 26 (2013) S. 21-25.

Fischer, Katrin. „Koha – Bibliothekssystem und freie Software mit internationaler Community“. ProLibris 3/2013. S.104-106.

Die Mitarbeiterin des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) stellt das integrierte Bibliothekssystem Koha vor. „…Koha ist Freie und Open Source Software und wird weltweit in über 2.200 Einrichtungen unterschiedlichster Größe und Ausrichtung eingesetzt. Auch in Deutschland wachsen die Zahl der Anwender und das Interesse an Open-Source-Lösungen für Bibliotheken stetig. Die Entwicklung liegt dabei in den Händen einer internationalen Community aus Support-Dienstleistern und Anwendern. Als erste Hochschulbibliothek in Nordrhein-Westfalen wird die der Hochschule Hamm-Lippstadt Koha [Anm.: Maori für „Geschenk“] nutzen“ (nach dem Abstract).

Forschung für Bibliotheken und Informationseinrichtungen an der Hochschule der Medien Stuttgart (Themenheft). Information. Wissenschaft & Praxis 64 (2013). H.5.

Das Themenheft gibt einen Überblick über das bibliothekarische und informationswissenschaftliche Forschungsprofil an der Hochschule der Medien Stuttgart. Die Beiträge repräsentieren hauptsächlich die aus dem Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement und den Studiengängen Informationsdesign und Online-Medienmanagement hervorgegangenen thematisch verwandten Forschungsschwerpunkte.

Gehrlein, Sabine; Clormann, Stefanie. „E-Journal-Publikationsservice an der Universitätsbibliothek Heidelberg“. Südwest-Info: Mitteilungsblatt des VDB-Regionalverbands Südwest Nr. 26 (2013) S. 26-28.

Die UB Heidelberg bietet seit einigen Jahren einen Publikationsservice für Online-Zeitschriften im Open Access an. Auf Basis der Software Open Journal Systems haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg die Möglichkeit, E-Journals herauszugeben. Die Bibliothek stellt und betreut die Software, unterstützt bei der Einrichtung der Journals, sichert die Nachhaltigkeit der publizierten Inhalte und sorgt für deren größtmögliche Sichtbarkeit.

Herrmann, Christian. „Vom guten, alten Recht bis zur Eisenbahn: Digitalisierung und Dokumentation der historischen Landtagsprotokolle Württembergs“. WLBforum. Mitteilungen der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart 15 (2013) H.2. S.18-22.

Der Autor stellt das Projekt „Digitalisierung und Dokumentation der historischen Landtagsprotokolle“ vor, das im Herbst 2012 genehmigt wurde.

Jendral, Lars [u.a.]. „Die elektronische Pflicht in den Bundesländern“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.8-9. S.592-663.

„Die AG Regionalbibliotheken in der Sektion 4 des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) fordert seit Jahren die Ausweitung der bestehenden Sammelaufträge für konventionelle Pflichtexemplare auf Online-Publikationen. In diesem Heft … werden der Stand der gesetzlichen Grundlagen zur Pflichtablieferung in den jeweiligen Bundesländern sowie die zur Archivierung genutzten Repositorien und ihre technischen Möglichkeiten vorgestellt. Zudem bieten die regionalen Pflichtexemplarbibliotheken einen Überblick über ihr Sammlungsprofil bei Online-Publikationen sowie die dafür vorgesehenen Geschäftsgänge“. Wiebke Dannehl und Angelika Schütt-Hohenstein (WLB Stuttgart) sowie Jochen Johannsen (BLB Karlsruhe) schildern die Situation für das Bundesland Baden-Württemberg, Caroline Dupuis (SULB Saarbrücken) für das Saarland und Anke Wartenberg (SLUB Dresden) für Sachsen.

Johannsen, Jochen; Junkes-Kirchen, Klaus. „Die Sache mit den Standards: Warum die BLB Karlsruhe und die UB Frankfurt sich bei SERU registriert haben“. Buch und Bibliothek 65 (2013) H.10. S.678-680.

Als erste Bibliotheken aus dem deutschsprachigen Raum sind die BLB Karlsruhe und die UB Frankfurt am Main bei SERU registriert worden. SERU steht für Shared Electronic Resource Understanding und ist eine empfohlene Praxis, die im Rahmen der US-amerikanischen Standardisierungsorganisation NISO von Bibliotheken und Verlagen entwickelt worden ist. Warum Standardisierungen im Zusammenhang mit Lizenzierungsprozessen von Vorteil sind und welche Möglichkeiten in diesem Zusammenhang das Verfahren SERU bietet, stellen die Verfasser in dem Beitrag vor (nach dem Abstract).

Johannsen, Jochen. „Aktuelle Entwicklungen beim elektronischen Pflichtexemplar“. Südwest-Info: Mitteilungsblatt des VDB-Regionalverbands Südwest Nr. 26 (2013) S. 13-14.

Die BLB Karlsruhe und die WLB Stuttgart nehmen gemeinsam das Pflichtexemplarrecht für das Land Baden-Württemberg wahr. Seit der Änderung des Pflichtexemplargesetzes im Jahr 2007 sind auch digitale Publikationen der in Baden-Württemberg ansässigen Verlage an die beiden Landesbibliotheken abzugeben und von diesen entsprechend ihrer regionalen Zuständigkeit zu sammeln und zu archivieren. Die Plattform dafür stellt das Baden-Württembergische Online Archiv BOA dar, das vom Bibliotheksservice-Zentrum in Konstanz (BSZ) technisch betrieben und von BLB und WLB gemeinsam mit dem Landesarchiv inhaltlich betreut wird. Johannsen stellt den aktuellen Entwicklungsstand beim elektronischen Pflichtexemplar vor.

Keiper, Kerstin; Kohl-Frey, Oliver; Leibing, Isabell. „Neue Homepage – ein Projektstandsbericht“. Bibliothek aktuell H. 97 vom 29.11.2013.

Die aktuelle Version der Website der Konstanzer Universitätsbibliothek ist bereits seit sieben Jahren online. Auch wenn sie relativ zeitlos daher kommt, ist eine Überarbeitung und Neugestaltung dringend geboten. Seit Beginn des Jahres 2013 beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Neugestaltung des Webauftritts. Drei der Teammitglieder geben eine Übersicht zum Stand des Projekts.

Koelges, Barbara; Schackmann, Elmar. „Das rheinland-pfälzische Digitalisierungsportal dilibri“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.12. S.949-963.

„Dilibri ist die digitalisierte Sammlung von landeskundlichen Werken zu Rheinland-Pfalz sowie von Beständen aus rheinland-pfälzischen Bibliotheken. Mit dilibri hat das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz eine einheitliche Plattform für Bibliotheken geschaffen, um landesweite Projekte im Bereich der Digitalisierung zu realisieren. Der Artikel beschreibt die Entwicklung des Digitalisierungsportals von der Einführungsphase über die Gewinnung von Kooperationspartnern, die technische und inhaltliche Weiterentwicklung bis hin zu dem von der DFG geförderten Digitalisierungsprojekt, das von 2010 bis 2012 von mehreren rheinland-pfälzischen Bibliotheken realisiert wurde“ (nach dem Abstract).

Kuberek, Monika. „Die Forschungsdaten-Infrastruktur der TU Berlin“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.11. S.833-846.

„Um den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein dauerhaftes, zukunftsorientiertes Angebot im Umgang mit ihren Forschungsdaten zur Verfügung zu stellen, wird seit September 2012 eine Forschungsdaten-Infrastruktur an der TU Berlin aufgebaut. Sie soll die langfristige Sicherung und Verfügbarkeit der hier entstandenen Forschungsdaten und der darauf basierenden Forschungspublikationen gewährleisten. Die organisatorisch-technischen Komponenten werden in einem zweijährigen TU-weiten Projekt realisiert, in dem die UB, das Rechenzentrum und die Forschungsabteilung zusammenarbeiten. Der Beitrag stellt das Konzept vor und gibt einen Überblick über den Stand des Projekts“ (nach dem Abstract).

Lutz, Bernhard. „Musikgeschichte im Spiegel von Liturgie und Herrschergunst – Die Digitalisierung der Chorbuchsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek“. Forum Musikbibliothek 34 (2013) H.3. S.7-13.

Lutz, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Chorbuchprojekt der BSB München, präsentiert das auf drei Jahre angelegte Vorhaben, das im Dezember 2012 mit Förderung durch die DFG an den Start gegangen ist.

Majeswski, Stefan. „Austrian Books Online“. biblos. Beiträge zu Buch, Bibliothek und Schrift 2013/2. S. 73-77.

Der Mitarbeiter der ÖNB Wien stellt das Projekt Austrian Books Online (http://www.onb.ac.at/about/austrianbooksonline.htm) vor, das die ÖNB seit 2010 gemeinsam mit Google durchführt. Im Rahmen des Projekts werden rund 600.000 Bücher vom Beginn des 16. bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts digitalisiert.

Mensing, Petra. „Linked Heritage – ein europäisches Projekt“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.10. S.742-750.

Das Hauptziel des EU-Projektes Linked Heritage (http://www.linkedheritage.eu) war die Einspielung von drei Millionen neuen Datensätzen in die Europeana (http://www.europeana.eu/). Die 38 Projektpartner kamen aus 20 europäischen Ländern plus Israel und Russland. Die TIB Hannover stellte für das Projekt Metadaten aus dem Kompetenzzentrum für nichttextuelle Materialien sowie aus dem Bereich Forschungsdaten bereit und war an drei der sieben Arbeitspakete beteiligt (nach dem Abstract).

Müller, Anja; Rusch, Beate; Amrhein, Kilian; Klindt, Marco. „Unfertige Dialoge – Das Berliner Förderprogramm Digitalisierung“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.12. S.931-942.

„Das Förderprogramm Digitalisierung des Landes Berlin fördert Digitalisierungsprojekte in Berliner Kulturerbeeinrichtungen und hat parallel dazu die Servicestelle Digitalisierung (digiS) als zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle eingerichtet. Ziel ist dabei, eine technische und organisatorische Infrastruktur für die Projekte sowie zur Sicherung der Langzeitverfügbarkeit digitalen Kulturguts vorzuhalten. Der Artikel beschreibt das Förderprogramm, das Aufgabenspektrum von digiS und die Herausforderungen, die sich für Kulturinstitutionen ergeben, wenn sie sich auf den offenen Dialog mit ihren Nutzern einlassen und ihre Objekte digital langzeitverfügbar halten wollen“ (nach dem Abstract).

Müller, Christa. „'Die Zeitung ist die Konserve der Zeit': 10 Jahre digitaler Zeitungslesesaal ANNO – AustriaN Newspapers Online“. biblos. Beiträge zu Buch, Bibliothek und Schrift 2013/2. S. 61-72.

Christa Müller (ÖNB Wien) blickt auf zehn Jahre Austrian Newspapers Online (ANNO) zurück, das Zeitungsportal der Österreichischen Nationalbibliothek, in dem digitalisierte historische Tageszeitungen im Volltext bereitgestellt werden.

Nägele, Reiner. „Musikbibliothek und Musikwissenschaft im Dialog: Rundgespräch zum 'Fachinformationsdienst Musikwissenschaft' an der Bayerischen Staatsbibliothek“. BibliotheksMagazin. Mitteilungen aus den Staatsbibliotheken in Berlin und München 3/2013. S.76-78.

Die bestehenden, von der DFG geförderten Sondersammelgebiete (SSG) sollen in den kommenden drei Jahren in das neue Förderprogramm 'Fachinformationsdienste' (FID) überführt werden. Ein Antrag auf Förderung zur Überführung des so genannten SSG 9,2 Musikwissenschaft an der BSB München in einen FID wurde im Juni 2013 für eine Förderdauer von drei Jahren bei der DFG gestellt. Zentrale Forderung der DFG hinsichtlich einer Neustrukturierung des Sondersammelgebietes ist es, dass diese im engen Dialog mit der Fachwissenschaft erfolgen soll. Fünfzehn Lehrstuhlvertreter und Funktionäre aus der Musikwissenschaft sowie Leiter großer Musiksammlungen führender Bibliotheken in Deutschland diskutierten deshalb am 21./22.03.2013 auf Einladung der DFG über die Zukunft und Weiterentwicklung des Sondersammelgebietes Musikwissenschaft und dessen Umgestaltung zu einem FID an der BSB. Der Leiter der Musiksammlung der BSB München berichtet über das Gespräch.

Neubauer, Karl Wilhelm. „Informationsinfrastruktur für Bibliotheken in Deutschland“. b.i.t. online 16 (2013) Nr.5. S.363-376.

„In vielen Bereichen der Informationstechnologie geht die Entwicklung in die Richtung großer Cloud-Lösungen, nach dem Wunsch der Anbieterfirmen am liebsten in weltweite Clouds….Die DFG hat im Frühjahr 2013 durch die Bewilligung des CIB-Antrages (= Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten) des Hessischen Bibliotheksinformationssystems (HeBIS), des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) und des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV) versucht, eine grundlegende Strukturentscheidung für eine künftige neue IT-Infrastruktur der deutschen Bibliotheken zu treffen. Der Autor [Karl Wilhelm Neubauer] und sein damaliger Mitautor [Hermann Kronenberg] haben diese DFG-Initiative begrüßt, da sie sich genau in die Richtung bewegt, die sie in ihrem Aufsatz in b.i.t. online 2012 Nr.2 [H. Kronenberg; K. W. Neubauer. „Informationsinfrastruktur für Deutschland – Eine notwendige Neupositionierung der Verbundsysteme?“ S.101-116] vorgeschlagen haben. CIB bricht die verkrusteten Verbundstrukturen auf, strebt allerdings gleich eine globale Cloud-Lösung an. Daraus ergeben sich Fragen, die einer näheren Betrachtung wert sind. Vor allem: ist die vielleicht technisch günstigste globale Cloud-Lösung auch die beste? (nach dem Abstract).“

Neumann, Jan. „Open Educational Resources (OER): Neue Herausforderungen für Bibliotheken“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.11. S.805-819.

„Der Beitrag stellt einführend Open Educational Resources (OER) als ein mögliches zukünftiges Handlungsgebiet für wissenschaftliche Bibliotheken vor [OER = in etwa: freie Lern- und Lehrmaterialien]. Dazu werden die Grundlagen des OER-Begriffs erläutert und eine 2012 an der Universität Strathclyde (Glasgow) durchgeführte Studie zur Beteiligung von Bibliotheken und Bibliothekaren … vorgestellt, die zum Ergebnis kommt, dass diese wichtige Kompetenzen in OER-Projekte einbringen können, was allerdings sowohl seitens der Bibliotheken als auch seitens vieler OER-Projekte noch nicht ausreichend bekannt sei. Nach Ansicht des Autors bietet OER wissenschaftlichen Bibliotheken die Chance, noch stärker am akademischen Lehrprozess zu partizipieren als bisher. Dabei entstehen neue Herausforderungen in den Bereichen Bewusstseinsbildung, Metadatenstandardisierung, Bereitstellung von OER, Herstellung von OER und OER-Management“ (nach dem Abstract).

Preuß, Ulf. „Koordinierungsstelle Brandenburg-digital“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.12. S.943-948.

„Ende 2012 wurde an der FH Potsdam die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital eingerichtet. Sie wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, brandenburgische Digitalisierungsprojekte beratend zu unterstützen. Ein Arbeitskreis Brandenburg.digital, mit Vertretern aller Kultursparten, bildet die Basis eines Kooperations- und Kompetenznetzwerks für die Vermittlung von Kultureinrichtungen an regionale Kooperationspartner. Neben der regionalen Verankerung bestehen kooperative Verbindungen zu Einrichtungen in anderen Bundesländern und zum Netzwerk der Deutschen Digitalen Bibliothek“ (nach dem Abstract).

Pust, Hans-Christian. „Die Kriegssammlung der Königlichen Hofbibliothek Stuttgart“. WLBforum. Mitteilungen der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart 15 (2013) H.2. S.22-28.

Der Leiter der Sammlung Karten und Grafik der WLB Stuttgart blickt auf die Geschichte der Kriegssammlung der Königlichen Hofbibliothek von den Anfängen bis heute zurück. Der Großteil der Kriegssammlung wurde bei den Bombenangriffen auf das Schloss Rosenstein im September 1944, wo damals die Weltkriegsbücherei (heute: Bibliothek für Zeitgeschichte) untergebracht war, zerstört. In den heutigen Beständen der Bibliothek für Zeitgeschichte sind einige kleine Reste der damaligen Kriegssammlung der Stuttgarter Hofbibliothek erhalten geblieben (Sammlung der Postwertzeichen, Sammlung der Gelegenheitsmarken und die sogenannten „Königsalben“, eine Sammlung privater Fotografien württembergischer Soldaten).

Riek, Ilona (unter Mitarbeit von Peter Kostädt, Theresa Lütke und Tatjana Mrowka). „Recherchieren, informieren und kommunizieren im neuen Fachportal ViFa Bene-lux“. BIBLIOTHEKSDIENST 47 (2013) H.10. S.717-733.

Der Beitrag stellt das neue Recherche- und Informationsportal Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) Benelux (http://www.vifa-benelux.de/) vor. Die ViFa Benelux wurde als interaktives Fachportal für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-, Belgien-, Luxemburg-Forschung, Frisistik und Afrikaanse Philologie konzipiert. Im Rahmen des Artikels wird auf die Genese des Projekts, Fragen der konzeptionellen Entwicklung, die Ausgestaltung der einzelnen Module und Zusatzangebote sowie Aspekte der technischen Realisierung näher eingegangen (nach dem Abstract).

Sommer, Dorothea. „Digitalisierung in der ULB Halle: Prozesse, Kosten, Ergebnisse am Beispiel der Pilotphase des VD 18“. ABI Technik 33 (2013) H.3. S.139-152.

In dem Beitrag werden die an der ULB Halle durchgeführten Digitalisierungsprozesse für verschiedene elektronische Geschäftsgänge dargelegt. Dabei wird die Rolle und Bedeutung von Strukturdaten für die Erschließung von Netzpublikationen besonders erörtert. Die bei Digitalisierungsverfahren entstehenden Kosten werden exemplarisch am Beispiel der Pilotphase des VD 18 untersucht. Die Ergebnisse basieren auf einer Kosten-Leistungsrechnung, die parallel während des Projekts in den Pilotbibliotheken durchgeführt wurde, um einen Vergleich der zum Einsatz kommenden technischen Verfahren und eine Kalkulation der Kosten für das Gesamtprojekt anhand von Praxiswerten zu ermöglichen (nach dem Abstract).

Teufel, Isolde. „Neue Aufgabenfelder im Fachreferat der modernen Sprach- und Literaturwissenschaften“. Expressum. Informationen aus dem Freiburger Bibliothekssystem 2013 – 5/6. S.8-14.

Die Fachreferentin für Romanistik der UB Freiburg berichtet über die VDB-Fortbildungsveranstaltung, die am 15./16.07.2013 im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar stattfand.

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