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 ===== Überregionale Themen ===== ===== Überregionale Themen =====
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 +==== 107. Deutscher Bibliothekartag in Berlin 2018: 500 Vorträge online (Stand: Mitte November 2018) ====
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 +Auf dem **[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​solrsearch/​index/​search/​searchtype/​collection/​id/​16685|BIB-OPUS-Publikationsserver]]** sind mit Stand Mitte November 2018 insgesamt 500 Vorträge veröffentlicht. Dort sind auch die Vorträge von **Ralf Goebel** und Gerald Steilen (**[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​frontdoor/​index/​index/​start/​3/​rows/​20/​sortfield/​score/​sortorder/​desc/​searchtype/​simple/​query/​goebel/​docId/​3518|„Der kostenfreie Discovery-Index K10plus-Zentral“]]**),​ Reiner Diedrichs und **Cornelia Katz** (**[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​frontdoor/​index/​index/​start/​0/​rows/​20/​sortfield/​score/​sortorder/​desc/​searchtype/​simple/​query/​cornelia+katz/​docId/​3514|„K10plus - eine Infrastruktur für zehn Bundesländer,​ die SPK und weitere Einrichtungen“]]**),​ **Katrin Fischer** („Koha und ERM - Optionen für die Verwaltung von elektronischen Ressourcen“) und **Renate Hannemann** („Webarchivierung im BSZ mit Archive-It“) zu finden.
  
 ==== DFG ==== ==== DFG ====
  
 Am 05.07.2018 hat die DFG in Berlin den **[[http://​www.dfg.de/​sites/​foerderatlas2018/​|Förderatlas 2018]]** auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband vorgestellt. Die alle drei Jahre erscheinende Publikation präsentiert in umfassender und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland – und das nicht nur als Printprodukt,​ sondern auch mit einem umfangreichen digitalen Service, der im Vergleich zur letzten Ausgabe deutlich ausgebaut wurde. Am 05.07.2018 hat die DFG in Berlin den **[[http://​www.dfg.de/​sites/​foerderatlas2018/​|Förderatlas 2018]]** auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband vorgestellt. Die alle drei Jahre erscheinende Publikation präsentiert in umfassender und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland – und das nicht nur als Printprodukt,​ sondern auch mit einem umfangreichen digitalen Service, der im Vergleich zur letzten Ausgabe deutlich ausgebaut wurde.
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-Die Ausschreibung der DFG **„Digitalisierung historischer Zeitungen des deutschen Sprachgebiets“** hat die maßgebliche Erhöhung der Anzahl digitalisierter Zeitungen zum Ziel. Förderfähig ist eine Digitalisierung mit OCR. Nur bereits in der ZDB nachgewiesene und erschlossene Bestände können gefördert werden. Interessent/​innen werden gebeten, bis zum 16.07.2018 eine Absichtserklärung einzureichen. Förderanträge können bis zum 16.10.2018 eingereicht werden. Weitere Informationen:​ https://​bibliotheksportal.de/​2018/​07/​03/​aktuelle-dfg-foerderrichtlinie/ ​ 
  
 Die DFG setzt sich seit Langem für den Aufbau und den nachhaltigen **Betrieb von Open-Access-Infrastrukturen** ein. Als Mitglied von Knowledge Exchange beteiligte sie sich an der Erarbeitung der Studie **„Putting down roots“**, in der die Bedeutung, aber auch die prekäre Situation internationaler Infrastrukturen betont wurde. Seit Juni 2018 leistet die DFG durch eine direkte Unterstützung einen Beitrag zum Erhalt und der transparent organisierten Erweiterung des [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals(DOAJ)]]. Das DOAJ ist ein Nachweisinstrument für qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften (mehr zur Studie [[http://​www.knowledge-exchange.info/​news/​articles/​20-01-2016|„Putting down roots“]]; weitere Informationen auf der [[https://​blog.doaj.org/​2018/​06/​11/​deutsche-forschungsgemeinschaft-signs-up-as-a-sustainable-funder/​|DOAJ-Webseite]];​ [[http://​www.dfg.de/​foerderung/​programme/​infrastruktur/​lis/​open_access/​|Informationen zu Open Access auf der DFG-Webseite]]). ​ Die DFG setzt sich seit Langem für den Aufbau und den nachhaltigen **Betrieb von Open-Access-Infrastrukturen** ein. Als Mitglied von Knowledge Exchange beteiligte sie sich an der Erarbeitung der Studie **„Putting down roots“**, in der die Bedeutung, aber auch die prekäre Situation internationaler Infrastrukturen betont wurde. Seit Juni 2018 leistet die DFG durch eine direkte Unterstützung einen Beitrag zum Erhalt und der transparent organisierten Erweiterung des [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals(DOAJ)]]. Das DOAJ ist ein Nachweisinstrument für qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften (mehr zur Studie [[http://​www.knowledge-exchange.info/​news/​articles/​20-01-2016|„Putting down roots“]]; weitere Informationen auf der [[https://​blog.doaj.org/​2018/​06/​11/​deutsche-forschungsgemeinschaft-signs-up-as-a-sustainable-funder/​|DOAJ-Webseite]];​ [[http://​www.dfg.de/​foerderung/​programme/​infrastruktur/​lis/​open_access/​|Informationen zu Open Access auf der DFG-Webseite]]). ​
  
-==== Urheberrecht- und Internetrecht ​– Open Access ​– Open Data ====+**[[http://​gerit.org/​de/​|GERiT ​– German Research Institutions ​]]** bietet eine Übersicht über 25.000 Forschungseinrichtungen in Deutschland. Zu finden sind Profilinformationen,​ Stellenangebote,​ einrichtungs- und fachspezifische Promotionsordnungen sowie Verweise auf DFG-geförderte Projekte in deutscher und englischer Sprache. Es ermöglicht Interessierten einen schnellen und differenzierten Zugang zur deutschen Wissenschaftslandschaft. "​GERiT"​ löst das bisherige Internetportal "​Research Explorer"​ der DFG ab.  ​
  
-=== Urheber- und Internetrecht ===+===== Urheberrecht- und Internetrecht ​– Open Access =====
  
 +==== Urheber- und Internetrecht ====
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 +=== Erweiterung des Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiS) online ===
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 +Seit dem Start des **Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiS)** im Juli 2015 haben Bibliotheken die Möglichkeit,​ weitgehend automatisiert Nutzungslizenzen für vergriffene Werke bis Erscheinungsjahr 1965 zu erwerben. Seit Anfang Oktober 2018 steht der erweitere Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiS) zur Verfügung. Die Weiterentwicklung des Lizenzierungsservice ermöglicht es, das Potenzial von Digitalisierungsprojekten weiter auszuschöpfen und besonders unikale Werke des 20. Jahrhunderts weltweit digital zugänglich zu machen. Mit dem Ausbau der Recherchefunktionen und dem Anschluss von VW-LiS an die Online-Kataloge der deutschen Bibliotheksverbünde stehen auch Werke, die nicht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet sind, für die Lizenzierung zur Verfügung. So können auch Bücher, die vor 1913 erschienen sind oder nur eine eingeschränkte lokale Verbreitung gefunden haben, lizenziert und zugänglich gemacht werden. Alle Informationen zu VW-LiS sind unter http://​www.dnb.de/​vwlis sowie in den FAQs unter http://​www.dnb.de/​vwlisfaq zu finden. ​  
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 +=== Lizenzangaben und Rechtedokumentationen im Dialog ===
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 +Rechtssichere,​ transparente,​ standardisierte und maschinenlesbare Angaben in den bibliografischen Metadaten sind wichtig für die Produktion, Verbreitung sowie den Austausch von offenen und frei zugänglichen digitalen Daten und Werken in Kultur, Wissenschaft und Bildung. Zur Konferenz **„Lizenzangaben und Rechtedokumentationen im Dialog – Datenflüsse nachhaltig gestalten“** vom 07.11.2017 an der Deutschen Nationalbibliothek ist eine 40-seitige Sonderpublikation erschienen. Das Themenheft ist als PDF zum Download erhältlich unter: http://​nbn-resolving.de/​urn:​nbn:​de:​101-2018080900. ​
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 +=== Auftaktveranstaltung zum Dialog Lizenzierungsplattform in Bielefeld am 13./​14.09.2018 ===
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 +Zum Auftakt des **Dialogs Lizenzierungsplattform** hatte das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 13./​14.09.2018 alle interessierten Kreise in das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld eingeladen. Unter den etwa 60 Teilnehmern befanden sich Vertreter aller wesentlichen Akteure: Hochschulen,​ Studierende,​ Verlage, Buchhandel, Wissenschaftsorganisationen,​ Bibliotheken sowie die zuständigen Ressorts der Bundesregierung. ​
 +Die Präsentationen der in Bielefeld gehaltenen Vorträge sind zu finden unter: ​ https://​www.bmjv.de/​DE/​Veranstaltungen/​Anmeldeportal/​Events/​Dialog_Lizenz/​Dokumente/​Dialog_Lizenz_Dokumente_node.html. ​
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 +=== EU-Gesetzgebung zum Urheberrecht ===
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 +Im September 2018 wurde vom EU-Parlament der Bericht des Justizausschusses zu dem Gesetzesvorschlag in leicht veränderter Form beschlossen. Die Haltung der im EU-Rat versammelten Regierungen der Mitgliedsstaaten **[[https://​juliareda.eu/​2018/​05/​censorship-machines-link-tax-finish-line/​|erläutert die EU-Abgeordnete Julia Reda]]** anschaulich. Jetzt müssen sich die drei Gremien in den sogenannten trilateralen Verhandlungen (zwischen EU-Parlament,​ EU-Rat und EU-Kommission) auf einen gemeinsamen Text einigen. ​
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-=== Open Access ===+==== Open Access ​/ Open Data ===
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 +=== Informationsveranstaltung in der SULB Saarbrücken:​ „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“ === 
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 +Am 06.11.2018 fand an der Universität des Saarlandes die **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​2018/​10/​17/​open-access-zwischen-fakes-und-fakten-informationsveranstaltung-an-der-universitaet-des-saarlandes/​|Informationsveranstaltung „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“]]** statt. Ausrichter war die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek (SULB), die die gehaltenen Vorträge auf ihrer Website veröffentlicht hat: 
 +• Prof. Bernd Hagenaus (SULB) Bericht **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​01-Bernd-Hagenau.pdf|„Zwei Jahre DEAL – der Zwischenstand“]]** zu den deutschlandweiten Verhandlungen um Nationalkonsortien und nationale Open-Access-Pläne im Projekt DEAL, 
 +• Dr. Ulrich Herbs (SULB) Informationen zu **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​02-Ulrich-Herb.pdf|„Fake Journals & Predatory Publishing“]]**,​ 
 +* Ekaterina Lapshinova-Koltunskis Schilderung aus der Sprachwissenschaft mit dem Titel **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​04-Ekaterina-Lapshinova-Koltunski.pdf|„Open oder Closed? Erfahrungen im Publizieren bei Verlagen im Inland und Ausland“]]**,​ 
 +• Prof. Holger Hermanns‘ Ausführungen zum Thema **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​05-Holger-Hermanns.pdf|„Open-Access-Konferenzen – Beobachtungen aus der Informatik“]]**. 
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 +=== 12. Open Access-Tage in Graz vom 24.-26.09.2018 – Präsentationen online === 
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 +Bis auf einige wenige Ausnahmen sind alle Präsentationen der 12. Open Access-Tage in Graz online. Sie finden sich auf der Konferenzwebsite von der jeweiligen Session bzw. Workshop aus verlinkt (https://​open-access.net/​AT-DE/​community/​open-access-tage/​open-access-tage-2018-graz/​programm/​) oder in der folgenden Zenodo-Community:​ https://​zenodo.org/​communities/​oat2018/​ 
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 +=== TU9: Handreichung zu einheitlichen Kriterien für Publikationsfonds === 
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 +Die TU9-Universitäten haben eine von den TU9-Bibliotheken initiierte **[[https://​www.tu9.de/​media/​docs/​tu9/​TU9-Handreichung_einheitliche_Kriterien_OA-Publikationsfonds_12-2018.pdf|"​Handreichung zu einheitlichen Kriterien für Publikationsfonds zur Förderung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften"​]]**"​ verabschiedet. Zu den TU9-Universitäten gehören die führenden technischen Universitäten RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig,​ TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie,​ TU München und die Universität Stuttgart. Die Universitäten befürworten darin die Anwendung der existierenden DFG-Förderbedingungen auch für nicht-DFG-geförderte Publikationsfonds. Dies bedeutet, dass \\ 
 +  * die TU9-Bibliotheken zur 2.000-Euro-Grenze (brutto) für die maximalen Article Processing Charges (APC) stehen, \\ 
 +  * Teilfinanzierungen von Rechnungen über 2.000 Euro (brutto) nicht sinnvoll sind und \\ 
 +  * Aufsätze in hybriden Zeitschriften von der Förderung über OA-Publikationsfonds auszuschließen sind. \\ 
 +Die gemeinsame Position der TU9-Bibliotheken soll den Forscherinnen und Forschern der Universitäten ebenso wie der Verlagswelt signalisieren,​ dass Open Access für die öffentliche Hand bezahlbar bleiben muss.  
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 +=== The State of Open Data Report 2018 === 
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 +Bereits zum dritten Mal liegt für das Berichtsjahr 2018 der Bericht **[[https://​figshare.com/​articles/​The_State_of_Open_Data_Report_2018/​7195058|The State of Open Data]]**, vor der die globale Nutzung von offenen Daten nachzeichnet. Herausgegeben wird er von Figshare, einem kommerziellen Repositorium für WissenschaftlerInnen,​ und dem Technologieunternehmen Digital Science. Neben Umfrageergebnissen enthält der Report auch eine Sammlung mit Fachbeiträgen von Branchenexperten.  
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 +=== OPEN Library Politikwissenschaft === 
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 +Seit dem 06.08.2018 liegen 11 Pledges (= verbindliche Zusagen) für das Pilotprojekt **[[https://​oa2020-de.org/​pages/​pilotprojekte/​|transcript OPEN Library Politikwissenschaft]]** vor. Damit ist zum einen mehr als die Hälfte der MindestteilnehmerInnen erreicht und zum anderen verdeutlicht der Zuspruch ein hohes Interesse an transparenten Modellen zur Open-Access-Transformation gerade auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Folgende Bibliotheken nehmen derzeit (Stand: Ende Oktober 2018) teil: ULB Düsseldorf,​ Max Planck Digital Library (MPDL), UB Bochum, UB Bielefeld, UB J. C. Senckenberg an der Goethe-Universität Frankfurt, KIM Konstanz, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Harvard University Library, UB Erlangen-Nürnberg,​ UB Wuppertal und UB Leipzig. Das Pilotprojekt selbst unterstützt Bibliotheken in ihrer (Neu-) Positionierung bei der Produktion, Distribution und Zirkulation wissenschaftlicher Texte. Mit der Transformation wissenschaftlicher Publikationen in den Open Access sind sie direkt daran beteiligt, die digitale Verfügbarkeit wissenschaftlich relevanter Dokumente zu realisieren.  
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 +=== Neues Open-Access-Fachrepositorium für die Anglistik/​Amerikanistik === 
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 +**[[https://​thestacks.libaac.de|The Stacks]]** ist das interdisziplinäre **Fachrepositorium für die Amerikastudien,​ Anglistik, Anglophone Literaturen und Kulturen, Australien- und Neuseelandstudien,​ Großbritannien- und Irlandstudien sowie Kanadastudien** einschließlich aller Unterdisziplinen. Neben Zweitveröffentlichungen von Verlagspublikationen (Artikel und Monographien) können Wissenschaftler/​innen unveröffentlichte Dokumente wie z.B. Vortragsmanuskripte,​ Lehrmaterialien oder Tagungsprogramme publizieren. Das Repositorium archiviert außerdem ganze Zeitschriftenbände und Schriftenreihen. Alle Dokumente werden im Open Access zugänglich gemacht. Das Fachrepositorium wurde im Rahmen des DFG-geförderten Fachinformationsdienstes Anglo-American Culture aufgebaut und wird dauerhaft von der **[[https://​libaac.de:​8443/​home/​|Library of Anglo-American Culture & History]]** betrieben. Die Library of Anglo-American Culture & History wird von der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und dem John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien gehostet.  
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 +=== EU verfehlt Open-Access-Ziel === 
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 +Die Europäische Union wird ihr selbst gestecktes Ziel, dass sämtliche ​ Forschungsergebnisse bis 2020 frei zugänglich sind, wohl verfehlen. Anscheinend ist eine vorläufige Sättigung erreicht. Die von Anfang an formulierten Einwände, dass Open Access-Veröffentlichungen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft geringer bewertet werden könnten als Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften,​ haben sich in vielen Wissenschaftszweigen bewahrheitet. Bei einer Befragung von mehr als 300 Mitgliedern der European University Association berichteten 60 bis 70 Prozent der Universitäten,​ dass weniger als ein Fünftel der begutachteten Veröffentlichungen aus ihrer Forschung frei zugänglich seien. Nur zehn Universitäten gaben an, dass über 40 Prozent ihrer  Forschungsergebnisse den Goldenen Weg zu Open Access finden würden. In einigen Disziplinen, ​ etwa der Physik, wird Open Access stark genutzt, weil dort Zitierungsindikatoren eine geringe Rolle spielen. In den meisten Fächern sind solche Indikatoren aber für die wissenschaftliche Karriere weiterhin ausschlaggebend. Ein Wechsel zu den meist weniger hoch eingestuften Open Access-Zeitschriften ist auch deshalb problematisch,​ weil Personen, die sich dafür entscheiden häufig als rebellisch angesehen werden. Zwar müssen alle im Rahmen von Horizon 2020 geförderten Vorhaben ihre Ergebnisse frei zugänglich machen, die überwiegende Zahl anderer Forschungsergebnisse wird aber weiterhin nur nach den Regularien der Verlage zugänglich sein (via __Information. Wissenschaft & Praxis__ 69. 2018. H.2-3. S.152).  
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 +=== Open Knowledge Foundation veröffentlicht Bundesgesetzblätter frei im Internet === 
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 +Wie die **[[https://​okfn.de/​|Open Knowledge Foundation]]** Medienberichten zufolge mitteilte, wird sie künftig sämtliche Bundesgesetzblätter frei als offene Daten auf dem Portal **[[https://​offenegesetze.de/​|OffeneGesetze.de]]** bereitstellen. Die Stiftung riskiert damit einen Rechtsstreit mit dem vormals staatlichen und im Jahr 2006 privatisierten Bundesanzeiger Verlag. ​
  
 +=== Open Data Strategie: Freigabe der Metadaten der Schweizerischen Nationalbibliothek ===
  
 +Die **[[https://​www.nb.admin.ch/​snl/​de/​home.html|Schweizerische Nationalbibliothek]]** verfolgt eine Open Data Strategie. Die Metadaten des elektronischen Katalogs **[[http://​www.helveticat.ch/​|Helveticat]]** und der **[[https://​www.nb.admin.ch/​snl/​de/​home/​dokumentation/​publikationen/​bibliografien/​bibliographie-der-schweizergeschichte.html|Bibliographie der Schweizergeschichte (BSG)]]** dürfen von Dritten ohne Einschränkung genutzt werden, sowohl für nicht-kommerzielle wie für kommerzielle Zwecke. Eine Quellenangabe ist nicht obligatorisch,​ wird aber nachdrücklich empfohlen, damit andere Nutzende die Quelle lokalisieren und mögliche Änderungen nachvollziehen können. Die Daten sind im Format MARC21 über die Schnittstelle Z39.50 und auf Anfrage über OAI-PMH erhältlich. Eine Auswahl der Daten kann vom Portal https://​opendata.swiss/​de/​organization/​schweizerische-nationalbibliothek-nb heruntergeladen werden. ​
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 ===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) ===== ===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) =====
  
 +==== Vorträge des 19. BSZ-Kolloquiums sind online ====
  
 +Die **Vorträge des 19. BSZ-Kolloquiums am 18.09.2018 in der Universität Stuttgart** sind online. Sie sind unter https://​www.bsz-bw.de/​kolloquium/​2018.html zu finden. Ein weiterer BSZ-Informationstag,​ der speziell für das Bundesland Sachsen bestimmt war, fand am 17.10.2018 in der Universitätsbibliothek Chemnitz statt. Die Vorträge, die dort gehalten wurden, können ebenfalls von der Website des BSZ heruntergeladen werden (https://​www.bsz-bw.de/​infotag/​2018/​). ​  
  
 ==== BSZ-GBV-Kooperation ==== ==== BSZ-GBV-Kooperation ====
  
-Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und die Verbundzentrale +=== Freischaltung des öffentlichen Wikis zu K10plus === 
-des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) haben im Jahr 2015 eine Vereinbarung über eine enge strategische Kooperation unterzeichnet. Kern der Vereinbarung ist die Vereinigung der beiden Verbundsysteme zu K10plus, der Infrastruktur ​für zehn Bundesländer,​ die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und für weitere Einrichtungen. K10plus ist eines der ambitioniertesten Projekte in der deutschen Verbundlandschaft mit vielen Facetten ​und Fragestellungen. Nachdem ​das Jahr 2017 hauptsächlich von Abstimmungen bezüglich des gemeinsamen Katalogisierungsformatesder Indexierung, der administrativen Datender Konfiguration des Systems sowie der Umsetzung der beiden Datenbestände GBV und SWB in das gemeinsame Format geprägt war, geht es in 2018 um die Zusammenführung der beiden Datenbestände und deren DeduplizierungNachdem die Gremien beider Verbundsysteme zugestimmt haben, wurde entschieden,​ dass K10plus ​erst im März 2019 freigeschaltet ​wird. Auf dem Bibliothekartag 2018 in Berlin haben Cornelia Katz (BSZund Reiner Diedrichs ​(GBV) einen Werkstattbericht zum aktuellen Stand der Arbeiten am K10plus mit dem Titel **[[https://​opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/start/​0/​rows/​20/​sortfield/​score/​sortorder/​desc/​searchtype/​simple/​query/​katz/​docId/​3514|„K10plus ​eine Infrastruktur für zehn Bundesländer,​ die SPK und weitere Einrichtungen“]]** ​vorgetragen. Ralf Goebel, der Leiter des BSZund Gerald Steilen haben einen Vortrag ​zum Thema **[[https://opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​frontdoor/​index/​index/​searchtype/​authorsearch/​author/​Ralf+Goebel/​start/​0/​rows/​20/​author_facetfq/​Goebel%2C+Ralf/​yearfq/​2018/​docId/​3518|„Der kostenfreie Discovery-Index K10plus-Zentral“]]** gehalten.  ​+ 
 +Ein halbes ​Jahr vor dem Produktionsbeginn ​der gemeinsamen Datenbank ​K10plus ​(Katalog ​für zehn Bundesländer,​ die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und weitere Einrichtungen) haben im September 2018 der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) und das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) das K10plus-Wiki freigeschaltet. Das Wiki enthält allgemeine Informationen zu K10plus wie KontakteGremienVeranstaltungen und der Teilnahme an K10plus. Daneben werden im Wiki auch die für die Katalogisierer in den Teilnehmerbibliotheken relevanten Unterlagen wie FormatdokumentationHandbücher ​und Beispielsammlung sowie das WinIBW-Handbuch zur Verfügung gestellt. Im Bereich "​Schulungen"​ werden die Schulungsunterlagen für die bereits seit September ​2018 stattfindenden Schulungen zu K10plus zur Verfügung gestellt. Das Wiki ist erreichbar über die gemeinsame Webseite https://www.bszgbv.de über den Punkt "K10plus". Ein direkter Zugang zu dem K10plus-Wiki ist unter dem folgenden Link möglich: https://​wiki.k10plus.de. Das Wiki ist im Aufbau und wird sukzessive um weitere Informationen ergänzt. 
 + 
 +=== Aufsatz zur Zusammenarbeit des BSZ und des GBV === 
 + 
 +Der Aufsatz von Reiner Diedrichs ​und Ralf Goebel ist unter dem Titel **[[https://​www.degruyter.com/downloadpdf/books/9783110587524/9783110587524-025/9783110587524-025.pdf|„Veränderungen sind nötig. Kooperation des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) und der Verbundzentrale des GBV (VZG)“]]** ​in der Festschrift für Thomas Bürgerden ehemaligen Generaldirektor ​der SLUB Dresden, zum 65.  
 +Geburtstag erschienen. Der Titel der Festschrift,​ die komplett Open Access zur Verfügung steht, ​ lautet„Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung“Hrsg. von Achim Bonte ... Berlin ; Boston : De Gruyter Saur, 2018. S. 211-223.  ​
  
 ==== SWB-Verbundsystem ==== ==== SWB-Verbundsystem ====
  
 +Die **Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)** (http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/​) enthält derzeit mehr als 76,8 Mio. Bestandsnachweise und fast 24,7 Mio. Titelnachweise. ​
  
 ==== Bibliothekssysteme ==== ==== Bibliothekssysteme ====
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 === Koha === === Koha ===
  
 +Katrin Fischer und Christian Stelzenmüller (beide BSZ) haben einen Aufsatz mit dem Titel "Koha - Kooperation und Vielfalt"​ in der Fachzeitschrift __ABI-Technik__ 38 (2018) H.2. S.152-160 veröffentlicht. Der Aufsatz ist online abrufbar unter https://​www.bsz-bw.de/​publikationen/​KohaFischerStelzenmuellerABITechnik2018.pdf. ​
  
 ==== MARE (Museen, Archive und Repositorien) ==== ==== MARE (Museen, Archive und Repositorien) ====
  
 +=== Neue Website für MusIS ===
  
 +Der MusIS-Verbund unterhält für sein Dienstleistungsangebot eine eigene Homepage. Unter https://​www.musis-service.de/​ findet sich sein Serviceangebot,​ das unter dem Motto "Ihre digitalen Daten in guten Händen"​ steht. Das Informationsangebot bietet einen Überblick über die Dienstleistungen in den Bereichen Erschließung,​ Präsentation und Archivierung musealer Sammlungen. Weiterhin ist dort eine Übersicht über das Team, Referenzen und weiterführende Hinweise im Wiki zu finden. ​
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 ===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken und Archiven des SWB-Verbundes ===== ===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken und Archiven des SWB-Verbundes =====
  
-==== ====+==== Deutsche Fotothek stellt 8.000 anthropologische Portraits online ​====
  
 +Über 8.000 anthropologische Fotografien können im **[[http://​www.deutschefotothek.de/​cms/​weltsichten.xml|Portal „Weltsichten“]]** recherchiert werden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bilder aus den Sammlungen der Deutschen Fotothek, des Museums für Völkerkunde Dresden und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig ist Teil des im August 2015 begonnenen Projekts **„Weltsichten – Digitalisierung und Erschließung fotografischer Archive bedeutender Forschungsreisender“**,​ das von der **[[http://​www.deutschefotothek.de/​|Deutschen Fotothek der SLUB Dresden]]** und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit finanzieller Unterstützung der DFG durchgeführt wird. Insgesamt werden im Rahmen des Projekts rund 86.000 historische Aufnahmen aus den beteiligten Sammlungen online gestellt. In ihrer Gesamtheit geben die mehrheitlich bis heute unpublizierten Aufnahmen Einblicke in Kontinente wie Afrika, Amerika, Asien, Ozeanien und Europa einschließlich der Polarregionen. Schwerpunkte sind das östliche Afrika mit der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika,​ die Staaten im Westen und Nordwesten Südamerikas sowie Regionen Süd- und Südostasiens. ​
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 +==== SACHSEN.digital - Portal für digitalisierte Kulturgüter aus Sachsen ====
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 +In **[[https://​sachsen.digital/​|SACHSEN.digital]]** wird ein stetig wachsender Bestand an kulturellen Schätzen des Freistaates virtuell vereinigt, der vorrangig im Rahmen des [[https://​www.slub-dresden.de/​sammlungen/​landesdigitalisierungsprogramm/​|Landesdigitalisierungsprogramms]] des Bundeslandes Sachsen digitalisiert und bereitgestellt wird. Die bislang 25 beitragenden Institutionen vertreten ein breites inhaltliches Spektrum und decken den gesamten sächsischen Raum ab. Die Nutzer haben so die Möglichkeit,​ virtuell in den Beständen von verschiedenen Museen, Bibliotheken und Archiven aus zum Beispiel Plauen, Zwickau, Leipzig, Dresden, Bautzen, Görlitz oder Freiberg zu blättern. Die freien Lizenzen erlauben eine Weiternutzung und regen auf diese Weise zum kreativen Umgang mit dem Material und damit zur Verbreitung der Inhalte an. Allein in diesem Jahr ist der Bestand bereits um circa 1,5 Millionen digitalisierte Seiten gewachsen, und weitere Projekte sind in Vorbereitung. Gerade abgeschlossen wurde beispielsweise die Digitalisierung der Frauen-Zeitung der berühmten Leipziger Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters.
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 +==== Online-Datenbank der SLUB Dresden zu den Novemberpogromen in Sachsen ====
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 +Der Dresdner Historiker Daniel Ristau hat in den vergangenen Jahren im Rahmen des **[[http://​bruchstuecke1938.de/​|Forschungsprojekts Bruch|Stücke]]** die Ereignisse der antisemitischen Novemberpogrome für Sachsen recherchiert,​ in den historischen Kontext und in die Forschungsdiskussion eingeordnet. In Zusammenarbeit mit der SLUB Dresden ist daraus eine **[[http://​bruchstuecke1938.de/​datenbank|Datenbank]]** entstanden, in der Quellen und Literatur zu den Pogromen erfasst sind. Das neue Recherchewerkzeug führt die verfügbaren Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zusammen. Zugleich wird so ein Beitrag zum Gedenken an die Pogrome geleistet. Am 01.11.2018 wird die Datenbank in der SLUB Dresden der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Online-Angebot wird über das neue **[[https://​www.saxorum.de/​themen/​bruchstuecke-die-novemberpogrome-in-sachsen-1938/​|Regionalportal Saxorum]]** der SLUB präsentiert und nach und nach ergänzt. Auf seiner Grundlage können Interessierte die (lokale) Erforschung der sächsischen Novemberpogrome selbstständig weiterverfolgen. ​
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 +==== Festschrift zum Ruhestand von Thomas Bürger Open Access verfügbar ====
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 +Anfang Juli diesen Jahres ist der ehemalige Generaldirektor der SLUB Dresden Prof. Dr. Thomas Bürger kurz vor seinem 65. Geburtstag mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet worden. Aus diesem Anlass ist eine Festschrift erschienen, die sich unter dem Titel **[[https://​www.degruyter.com/​viewbooktoc/​product/​499349|"​Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung"​]]** schwerpunktmäßig praktischen Beispielen für Kooperationen unter Bibliotheken,​ Archiven und Museen widmet. Die einzelnen Beiträge des von Achim Bonte, Thomas Bürgers Nachfolger im Amt des Generaldirektors,​ und Juliane Rehnolt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte an der TU Dresden) herausgegebenen Werkes widmen sich unterschiedlichen Kooperationsformen in vielfältigen Kontexten. Alle Texte sind Open Access verfügbar. Eine ausführliche Bibliographie der Veröffentlichungen Thomas Bürgers beschließt die Festschrift. Ein Aufsatz zur **[[https://​www.degruyter.com/​downloadpdf/​books/​9783110587524/​9783110587524-025/​9783110587524-025.pdf|Kooperation von GBV und BSZ]]** aus der Feder von Reiner Diedrichs (VZG) und Ralf Goebel (BSZ) ist ebenfalls in der Festschrift enthalten.
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 +==== DFG-Projekt „Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels“ verlängert ====
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 +Bereits im Jahr 1873 wurde der schriftliche Nachlass des Romantikers **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​August_Wilhelm_Schlegel|August Wilhelm Schlegel]]** von der damals Königlichen Bibliothek Dresden erworben und konnte im Jahr 1998 um weitere Originalbriefe,​ die sich auf Schloss Coppet am Genfer See befanden, erweitert werden. In einem gemeinsamen von der DFG geförderten Projekt mit der Phillipps-Universität Marburg und dem Trier Center for Digital Humanities wird seit 2012 die **[[https://​august-wilhelm-schlegel.de/​briefedigital/​|Korrespondenz August Wilhelm Schlegels aus dem Bestand der SLUB Dresden und zahlreicher weiterer Einrichtungen digitalisiert]]**,​ transkribiert und elektronisch herausgegeben. Um noch zusätzliche Briefe zu edieren und weitere Features, wie zum Beispiel ein Tool zur Annotation der Briefe, zur elektronischen Edition hinzuzufügen,​ bewilligte die DFG den Antrag auf Fortsetzung des Projektes bis 31.03.2020. ​
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 +==== SLUB Dresden und TIB Hannover bauen FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung auf ====
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 +Neben den Fachinformationsdiensten (FID) **[[https://​www.arthistoricum.net/​|arthistoricum.net]]** (für Kunst, Fotografie, Design), den die **SLUB Dresden** zusammen mit der UB Heidelberg, und **[[https://​musiconn.qucosa.de/​ueber-musiconnpublish/​|musiconn]]** (Musikwissenschaft),​ den sie zusammen mit der BSB München aufbaut, arbeitet die SLUB mit der TIB Hannover derzeit am Aufbau des **[[https://​projects.tib.eu/​fid-move/​startseite/​|FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung]]**. Der FID richtet sich an alle Forschenden der Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Als ein Ziel soll die Auffindbarkeit von und Versorgung mit Spezialliteratur verbessert werden. Dies erfolgt zum einen durch den Aufbau einer neuen Rechercheplattform sowie der damit in Verbindung stehenden Optimierung der interdisziplinär ausgerichteten Recherche und zum anderen durch die Verbesserung der Literaturversorgung mit Schwerpunkt im Ausbau von Open Access-Strukturen. Darüber hinaus zielt der FID auf eine Erhöhung der Verfügbarkeit nachnutzbarer Forschungsdaten ab.  ​
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 +==== 20 Jahre Tagebucharchiv Emmendingen ====
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 +SWR hat einen Radiobeitrag zum Thema „Gesammeltes Leben – 20 Jahre Tagebucharchiv Emmendingen“ gesendet. Er ist auf der **[[https://​tagebucharchiv.de/​gesammeltes-leben/​|Website des Tagebucharchivs]]** abspielbar. ​
 +
 +==== Heisenberg-Nachlass wird digitalisiert ====
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 +Der Nachlass des deutschen Physikers **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Werner_Heisenberg|Werner Heisenberg]]** (1901 bis 1976) wird erschlossen und digitalisiert. Die **Universität Leipzig** übernimmt gemeinsam mit der **Max-Planck-Gesellschaft (MPG)** und der **UB Leipzig** das auf drei Jahre angesetzte Projekt, das von der DFG gefördert wird. Heisenbergs Nachlass, der rund 70.000 Dokumente mit etwa 340.000 Seiten umfasst, zählt zu den bedeutendsten Archivbeständen der Wissenschaftsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er wurde vor sechs Jahren von dessen Erben an die MPG übergeben. Der Nachlass, darunter viele Briefwechsel,​ Vorlesungsmanuskripte und Vorträge, sollen nun Blatt für Blatt erfasst und digitalisiert werden. Die Dokumente geben unter anderem Einblick in Heisenbergs Persönlichkeit und Wirken an der Universität Leipzig in den Jahren 1927 bis 1942. Damals war Leipzig eines der weltweit führenden Zentren der modernen Physik. In dieser Phase hatte der Pionier der Quantenphysik 1932 den Nobelpreis für Physik erhalten.
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 +==== Siegfried Kracauer: Neues DFG-Erschließungsprojekt im DLA Marbach ====
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 +Die **[[https://​www.dla-marbach.de/​bibliothek/​|Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs]]** hat mit Förderung der DFG ein umfangreiches Erschließungsprojekt begonnen. Neben der Katalogisierung der Autorenbibliothek von **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Siegfried_Kracauer|Siegfried Kracauer]]** entsteht eine umfassende digitale Personalbibliografie zu diesem wichtigen Exilautor, dessen Nachlass seit 1972 im DLA Marbach ist. Ziel des 22 Monate dauernden Projektes ist es, den Zugang zu Quellen und Sekundärliteratur für die Forschung zu verbessern. Der Bestand der rund 3.700 Bände umfassenden Autorenbibliothek wird im OPAC mit Provenienzen und Exemplarspezifika nachgewiesen. ​
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 +==== Virtueller Rundgang "​...denn die Zeiten ändern sich" ====
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 +Die Ausstellung "Denn die Zeiten ändern sich... Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg"​ haben bis Ende Juni 2018 mehr als 30.000 Besucher gesehen. Die Sixties-Sonderschau kann als **[[https://​www.hdgbw.de/​ausstellungen/​ausstellungsarchiv/​60er-jahre/​|virtueller Rundgang]]** auf der **[[https://​www.hdgbw.de/​|Website des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg]]** in **Stuttgart** besichtigt werden.
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 +==== ifa-Bibliothek scannt bilaterale Kulturabkommen des Bundes ====
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 +Die **Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen** in Stuttgart bietet alle bilateralen Kulturabkommen der Bundesrepublik Deutschland als Scan auf der **[[https://​www.ifa.de/​|ifa-Homepage]]** an. Alle Kulturabkommen sind sowohl digitalisiert und auch als e-Text auf **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Liste_der_Kulturabkommen_Deutschlands|Wikipedia]]** abrufbar.
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 +==== UB Stuttgart bietet "​Wunschbuch"​-Digitalisierung an ====
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 +Auf Anfrage scannt die **UB Stuttgart** Titel, die BenutzerInnen ausgewählt haben und stellen diese auf ihrer Plattform für **[[https://​digibus.ub.uni-stuttgart.de/​viewer/​|„Digitale Sammlungen“]]** bereit. Alle Werke erhalten dort eine dauerhafte Adresse (PURL) und sind somit eindeutig zitierbar. Mittels OCR sind die Digitalisate auch im Volltext durchsuchbar. In den digitalen Sammlungen der UB Stuttgart stehen alle Wunschbücher im Sinne des Open Access für jeden zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Als Wunschbuch kommen Werke in Frage: - die vor 1900 erschienen sind bzw. deren Autoren mehr als 70 Jahre tot sind; - deren Erhaltungszustand eine Digitalisierung erlauben. Die Wunschbuch-Digitalisierung ist ein kostenfreies Angebot der Universitätsbibliothek. Mehr zur „Wunschbuch“-Digitalisierung kann unter https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​suchen-bestellen/​wunschbuch-digitalisierung/​ in Erfahrung gebracht werden.  ​
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 +==== Dissertationen 2018 an der Universität Stuttgart ====
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 +Alle **[[https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​publikationen/​stuttgarter-dissertationen/​downloads/​2018/​|Dissertationen und Habilitationsschriften]]**,​ die im Zeitraum Januar bis Juli 2018 an der Universität Stuttgart abgeschlossen wurden und bei der Universitätsbibliothek eingegangen sind, können auf der Website der UB abgerufen werden. Auch **[[https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​publikationen/​stuttgarter-dissertationen/​downloads/​index.html|alle älteren Verzeichnisse]]** können online gelesen werden.  ​
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 +==== Bibliothek für Zeitgeschichte in der WLB digitalisiert 100 Bücher und Broschüren zum Epochenjahr 1918 ====
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 +1918 war ein Jahr, in dem entscheidende Weichenstellungen für die deutsche Geschichte vorgenommen wurden. Mit Blick auf diese Zeit voller Umbrüche hat die **[[http://​www.wlb-stuttgart.de/​sammlungen/​bibliothek-fuer-zeitgeschichte/​|Bibliothek für Zeitgeschichte in der WLB Stuttgart]]** 100 Bücher und Broschüren zum Ende des Ersten Weltkriegs und zur Revolution 1918/1919 digitalisiert. Über den WLB-Katalog und über die **[[http://​digital.wlb-stuttgart.de/​start/​|Digitalen Sammlungen]]** sind nun Werke zu zahlreichen Themen online abrufbar. Hierzu zählen die Ernährungslage und die militärische Situation im letzten Kriegsjahr, die Ursachen des Zusammenbruchs und die Umstände des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 sowie der Matrosenaufstand,​ die Novemberrevolution und der Kampf um die Demokratisierung Deutschlands. Zahlreiche Publikationen thematisieren außerdem den Versailler Vertrag und seine Folgen.
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 +==== Virtuelle Deutsche Landesbibliographie in neuem Design ====
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 +Die über einen längeren Zeitraum nach dem Modell des **[[https://​kvk.bibliothek.kit.edu/​|Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK)]]** aufgebaute **[[http://​kvk.bibliothek.kit.edu/​vdl/​|VDL (= Virtuelle Deutsche Landesbibliographie)]]**,​ die parallele Suchanfragen in allen deutschen Landesbibliographien erlaubt, war weniger technisch als mehr optisch in die Jahre gekommen. Während sich nämlich der KVK selbst schon seit geraumer Zeit in einem zeitgemäßen Webdesign präsentiert,​ spiegelte die VDL noch das Layout aus den frühen 2000er Jahren wider. Auf der Startseite der neuen Website sind die Suchfelder in den Mittelpunkt gerückt. Darunter werden die einzelnen Landesbibliographien in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Unten stehen die Tipps zur Recherche. Anstelle konkreter Bezeichnungen werden sowohl auf der Startseite als auch bei der Ergebnisanzeige nur noch die Namen der Bundesländer genannt, stellvertretend für die Titel der einzelnen Landesbibliographien. Alle weiteren Informationen,​ etwa über die jeweiligen zeitlichen Berichtsräume,​ sind den Steckbriefen der Landesbibliographien zu entnehmen. Um künftig textliche Änderungen in Eigenregie umsetzen zu können, wurden alle redaktionell zu pflegenden Unterseiten auf den Server der **Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart** umgezogen.
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 +==== Uni Tübingen wird Mitglied in der Open Library of Humanities (OLH) ====
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 +Die Universität Tübingen engagiert sich stark in verschiedenen Bereichen von Open Access. Seit der Open Access Woche 2018 ist die Universität Tübingen aktiv an der **[[https://​www.openlibhums.org/​|Open Library of Humanities (OLH)]]** beteiligt. Die Open Library of Humanities (OLH) ist eine gemeinnützige und von WissenschaftlerInnen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (**[[https://​www.openlibhums.org/​journals/​|Liste der bei OLH verlegten OA-Zeitschriften]]**). OLH verzichtet auf Publikationskosten für die Autoren und finanziert sich über Konsortialzahlungen von Bibliotheken (z.B. über JISC Collections in Großbritannien oder über LYRASIS in der USA) sowie der Andrew W. Mellon Stiftung. Dieses Geschäftsmodell – auch unter dem Namen Diamant (auch sponsored or Platin) Open Access bekannt -, besticht derzeit in der internationalen Diskussion. Die Kerngedanken des Geschäftsmodells sind in den **[[https://​www.fairopenaccess.org/​|Fair Open Access Principles]]** zusammengefasst.
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 +==== Hans Sachs digital ====
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 +Ein Teil des handschriftlichen **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Hans_Sachs|Hans-Sachs]]**-Nachlasses,​ der im **[[https://​www.zwickau.de/​de/​politik/​verwaltung/​aemter/​dezernat1/​stadtarchiv.php|Stadtarchiv Zwickau]]** aufbewahrt wird, ist im Rahmen des **[[https://​www.slub-dresden.de/​sammlungen/​landesdigitalisierungsprogramm/​|Landesdigitalisierungsprogramms Sachsen]]** digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht worden. 15 Bände, deren Entstehungszeit zwischen 1528 und 1573 liegt und die Meistergesänge,​ Spruchgedichte sowie ein Generalregister enthalten, können ​ dauerhaft von der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit auf **[[https://​sachsen.digital/​alle-sammlungen/​hans-sachs-handschriften-aus-dem-stadtarchiv-zwickau/​listenansicht/​|Sachsen.digital]]** eingesehen und genutzt werden. In Ergänzung des Projekts wird auch die **[[http://​kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/​de/​query?​q=ead.keyword%3D%22Meistersang%22|Meisterliedersammlung der SLUB Dresden]]** mit Hans-Sachs-Autographen und zeitgenössischen Abschriften über das Landesdigitalisierungsprogramm digitalisiert. ​
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 ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe ===== ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe =====
- 
-==== Auswirkungen des UrhWissG auf die Fernleihe ==== 
  
 ==== SWB-Online-Fernleihe ==== ==== SWB-Online-Fernleihe ====
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 === Teilnehmerstand === === Teilnehmerstand ===
  
-Am 13.07.2018 nahmen insgesamt ​389 (Teil-)Bibliotheken an der SWB-Online-Fernleihe teil (123 gebend und nehmend, ​266 nur nehmend). Neu hinzugekommen ​ist die **Bibliothek der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung** <F 197> in **Frankfurt am Main** (zum Leihverkehr zugelassen wurde die Bibliothek von der HeBIS-Verbundzentrale). Die Bibliothek ​nimmt gebend und nehmend an der SWB-Online-Fernleihe teil.   ​+Am 19.11.2018 nahmen insgesamt ​395 (Teil-)Bibliotheken an der SWB-Online-Fernleihe teil (124 gebend und nehmend, ​271 nur nehmend). Neu hinzugekommen ​sind die **Bibliothek der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung** <F 197> in **Frankfurt am Main** (zum Leihverkehr zugelassen wurde die Bibliothek von der HeBIS-Verbundzentrale) ​und die **Bibliothek ​der Hochschule für Bildende Kunst Dresden** <​540>​. Beide Bibliotheken nehmen ​gebend und nehmend an der SWB-Online-Fernleihe teil. Neue **nur nehmende Teilnehmer** sind: die **Stadtbücherei Asperg** <​1335>,​ die **Ortsbücherei Erdmannhausen** <​2617>,​ die **Spezialbibliothek des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)** <Mh 36> in **Mannheim**,​ die **Stadt- und Kreisergänzungsbibliothek Marienberg** <544> in Sachsen und die **Medizinische Fachbibliothek des Heinrich-Braun-Klinikums gGmbH** in **Zwickau** <Zwi 8>​. ​     ​
  
 Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​ Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​
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 Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​ Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​
  
-• +... in **Baden-Württemberg** 
 + 
 +• **Stadtbücherei Asperg** <​1335>,​ Marktplatz 2, 71679 **Asperg**, Tel. (07141) 3898-300, Fax (07141) 3898-3099, E-Mail info@stadtbuecherei-asperg.de URL http://​www.stadtbuecherei-asperg.de ISIL DE-1335 BAW    
 + 
 +• **Ortsbücherei Erdmannhausen** <​2617>,​ Pflasterstraße 15, 71729 **Erdmannhausen**,​ Tel. (07144) 308-400, E-Mail ortsbuecherei@erdmannhausen.de URL https://​www.erdmannhausen.de/​buerger-kultur/​ortsbuecherei/​ ISIL DE-2617 BAW  
 + 
 +• **Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Spezialbibliothek** <Mh 36>, L 7,1, 68161 **Mannheim**,​ Tel. (0621) 1235-01, E-Mail bib@zew.de URL https://​www.zew.de/​ ISIL DE-Mh36 BAW  
 + 
 +• **Gemeindebücherei Obersulm** <​1001>,​ Rathausgasse 2, 74182 **Obersulm**,​ Tel. (07130) 28170, E-Mail gemeindebuecherei@obersulm.de ISIL DE-1001 BAW
     ​     ​
 Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​ Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​
 +
 +----
 +
 +Die **Leihverkehrszentrale Sachsen in der SLUB Dresden** hat folgende Bibliothek zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen:
 +
 +• **Deutsches Biomasseforschungszentrum Leipzig, Bibliothek** <​2363>,​ Torgauer Straße 116, 04347 **Leipzig**,​ Tel. (0341) 2434-447, E-Mail bib@dbfz.de ISIL DE-2363 SAX      ​
 +
 +Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Leihverkehrsregion Sachsen ist unter http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​suche.html?​tx_sbbyaz_pi1%5Bq%5D=lvr=SAX%20and%20lva=%C3%9CLV zu finden.
 +
 +----
 +
 +=== Vortrag zur SWB-Online-Fernleihe auf dem 19. BSZ-Kolloquium am 18.09.2018 in Stuttgart ===
 +
 +Volker Conradt hielt einen **[[https://​swop.bsz-bw.de/​frontdoor/​index/​index/​docId/​1317|Vortrag zur SWB-Online-Fernleihe]]** auf dem 19. BSZ-Kolloquium am 18.09.2018 in Stuttgart. Conradt beschäftigte sich mit drei Themen: dem Urheber-Wissenschafts-Gesetz (UrhWissG), Datenschutz in der Online-Fernleihe und dem neuen Fernleihportal. ​
 +
 +=== E-Learning-Kurs für die Online-Fernleihe ===
 +
 +Für den Umgang mit der Dienstoberfläche der SWB-Online-Fernleihe gibt es einen **E-Learning-Kurs des BSZ**. Dieser richtet sich vor allem an nur nehmende Bibliotheken und erklärt in verschiedenen Bereichen und mithilfe von Screencasts den Umgang mit der Dienstoberfläche und die Bearbeitung von Fernleihbestellungen (Link https://​vitruv.uni-tuebingen.de/​ilias3/​goto_bsz1_crs_2139.html;​ die Zugangsdaten lauten - Benutzername:​ SWB-Fernleihe,​ Passwort: ilias18). ​
 +
 +=== Umstellung des Fernleihportals auf BOSS ===
 +
 +Das BSZ hat zum 31.12.2018 den Betrieb des Fernleihportals (erkennbar über die URL: http://​flportal.bsz-bw.de) auf Basis von Elektra eingestellt. Als Alternativ-Produkt steht das neue BOSS-Fernleihportal (erkennbar über die URL: https://​fernleihe.boss.bsz-bw.de/​) vom BSZ zur Verfügung. Die Umstellung auf das BOSS-Fernleihportal betrifft lediglich die Bibliotheken,​ die bisher bereits die Endnutzerfernleihe über das Elektra-Portal (http://​flportal.bsz-bw.de/​) angeboten haben. Für Bibliotheken,​ die Fernleihbestellungen für ihre Nutzer ausschließlich über die Dienstoberfläche des ZFL-Servers (https://​zfl-prod.bsz-bw.de/​) absetzen, hat sich nichts geändert.
 +
 +=== Jahresbericht 2017: Büchertransport der Region Baden-Württemberg ===
 +
 +Der Büchertransport zwischen den baden-württembergischen Bibliotheken hat beim Bücherauto um 12 % und bei den Containerdiensten um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. ​
 +
 +Der Containerversand in andere Leihverkehrsregionen nahm um 2,4 % ab. Zur Beschleunigung der Fernleihsendungen werden von einzelnen Bibliotheken zunehmend Container auch per Direktversand an größere Bibliotheken anderer Regionen verschickt, so dass diese Sendungen nicht mehr dem Bücherauto mitgegeben werden.
 +
 +Insgesamt wurden 198.456 Bände (- 12 %) transportiert. Diese immer noch hohen Transportzahlen verdeutlichen,​ wie wichtig die Büchertransportdienste für eine schnelle und leistungsfähige Literaturversorgung der Bibliotheken im Rahmen der Fernleihe sind. Die Transportdienste bleiben auch weiterhin gut ausgelastet.
 +
 +**Bücherautodienst**\\
 +Mit dem Bücherauto wurden an baden-württembergische Bibliotheken 126.702 Bände verschickt. Im Vorjahr waren es 143.940, was einer Abnahme in Höhe von 12 % entspricht. Pro Band sind 0,71 Euro an Kosten entstanden. Darin sind auch die Containeranbindungen an die UB Heidelberg, UB Mannheim, das KIM Konstanz und kiz Ulm enthalten, deren Bände über das Transportzentrum an die KIT-Bibliothek Karlsruhe mit dem Bücherauto an die weiteren Bibliotheken des Landes transportiert werden. Darüber hinaus wurden dem Bücherauto Sendungen für die überregionalen Containerdienste mitgegeben, die über das Transportzentrum verschickt werden. ​   ​
 +
 +**Containerdienste**\\
 +Innerhalb von Baden-Württemberg wurden 2.980 Container verschickt (- 2,3 %). Mit dem überregionalen Containerversand wurden 71.484 Bände in 2.992 Containern transportiert. Durchschnittlich waren die Container mit 24 Bänden beladen. Die Zahlen der in andere Leihverkehrsregionen verschickten Bände zeigen, dass 31.088 Bände nach Bayern (- 11,7 %) und 11.938 Bände (- 4,3 %) ins Saarland (Teil der Leihverkehrsregion Südwest) verschickt wurden. Die Regionen Niedersachsen,​ Mecklenburg-Vorpommern (Teil der Norddeutschen Leihverkehrsregion) und Sachsen wurden über das HUB Göttingen mit 29.245 Bänden beliefert (- 15,3 %).
 +
 +nach: Martina Lüll. Jahresbericht 2017. Büchertransport der Region Baden-Württemberg ​   ​
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 ==== Verbundübergreifende Fernleihe ==== ==== Verbundübergreifende Fernleihe ====
  
 +=== ISIL- und Sigelsuche ===
 +
 +Am 02.10.2018 wurden das alte Sigelverzeichnis und der alte ZDB-OPAC abgeschaltet. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren die Bibliotheken gehalten, nur noch die neuen Zugänge zu verwenden und ihre Bookmarks zu aktualisieren:​ !!!!! **Neues Sigelverzeichnis** !!!!! http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de,​ !!!!! **Neuer ZDB-OPAC** !!!!! https://​zdb-katalog.de/​index.xhtml.  ​
 + 
 +Seit einiger Zeit können Trefferlisten in der **ISIL- und Sigelsuche** (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​nc/​suche/​) sortiert werden. Damit ist es nun auch möglich, die Leihverkehrslisten der einzelnen Regionen oder der Bundesrepublik Deutschland insgesamt (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​leihverkehr/​leihverkehrslisten/​) nach Orten, Regionenkürzel oder ISIL zu sortieren.
 +
 +=== Urheberrecht ===
 +
 +Berthold Gillitzer und Karin Knaf (beide BSB München) haben einen Aufsatz mit dem Titel „Dokumente für die Wissensgesellschaft – Das Urheber-Wissensgesellschafts-Gesetz und die Fernleihe: Ein Schritt für die digitale Informationsversorgung der Wissenschaft?​“ in der Zeitschrift __BIBLIOTHEKSDIENST__ 52 (2018) H.8. S. 619-630 veröffentlicht. Das Abstract dazu lautet: //„Mit dem Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz wurde ein lange gehegter Wunsch nach einer ‚Wissenschaftsschranke‘ umgesetzt. Die neuen Bestimmungen sind zwar am Bedarf von Wissenschaft und Forschung orientiert, die Einzelheiten der Regelungen sind für die Fernleihe aber in vielerlei Hinsicht noch problematisch. Dies betrifft den elektronischen Versand von Kopien an Endnutzer und die Nutzung digitaler Ressourcen. Vor allem der Ausschluss der Lieferung von Artikeln aus Zeitungen und Publikumszeitschriften erschwert die Arbeit für Teile der Wissenschaft und Bibliotheken erheblich.“//​ Einen weiteren Text mit dem Titel „Das UrhWissG und seine Auswirkungen auf die bibliothekarische Arbeit“ veröffentlichten Ruth Katzenberger-Schmelzer (UB Eichstätt-Ingolstadt) und Jana Kieselstein (UB Augsburg) in Heft 9 des __BIBLIOTHEKSDIENST__ (Jg. 52. 2018) auf den Seiten 672 bis 686, in dem die Autorinnen ebenfalls auf die Auswirkungen auf die Fernleihe eingehen. Das Abstract zu diesem Aufsatz lautet: //„Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz ist seit 01.03.2018 in Kraft – Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Schon mit dem Bundestagsbeschluss vom 30.06.2017 wurde überlegt, wie sich die neuen Regelungen in der bibliothekarischen Arbeit umsetzen lassen; zu welchen Veränderungen im bibliothekarischen Alltag sie führen und welche Möglichkeiten sie für die bibliothekarischen Dienstleistungen eröffnen. Welche konkreten Folgen die Reform für die bibliothekarische Praxis hat, ist Gegenstand dieser Abhandlung.“// ​  ​. ​  
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-==== Neue Adressdaten,​ Namensänderungen,​ Bibliothekssigel und Sigelstreichungen ===+===== Neue Adressdaten,​ Namensänderungen,​ Bibliothekssigel und Sigelstreichungen ===
 + 
 +//<neue Tel.nr. und neue Fax-Nr. der Bibliothek:>//​ **StB Aachen** <52>: //neue Fernleih Telefonnr.//​ (0241) 43238 365; //neue Fax-Nr. der Bibliothek//​ (0241) 43238697 
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Mediathek Bühl** //<​2629>//,​ Platz Vilafranca 3a, 77815 **Bühl**, Tel. (07223) 91 11 53, E-Mail mediathek@buehl.de,​ URL http://​www.mediathek.buehl.de ISIL DE-2629 BAW  
 + 
 +//<​Adressänderung:>//​ **Hochschule Anhalt, Hochschulbibliothek** <Kt 1>, Seminarplatz 2a, 06846 **Dessau** 
 + 
 +//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Filmmuseum Düsseldorf** <Dü 73>: bibliothek.filmmuseum@duesseldorf.de 
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Stadtarchiv Engen** //<​2618>//,​ Hauptstraße 11, 78234 **Engen**, Tel. (07733) 50 20 ISIL DE-2618 BAW 
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Ortsbücherei Erdmannhausen** //<​2617>//,​ Pflasterstraße 15, 71729 **Erdmannhausen**,​ Tel. (07144) 3 08-400, E-Mail ortsbuecherei@erdmannhausen.de,​ URL https://​www.erdmannhausen.de/​buerger-kultur/​ortsbuecherei/​ ISIL DE-2617 BAW  
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei Gengenbach** //<​2678>//,​ Höllengasse 2, 77723 **Gengenbach**,​ Tel. (07803) 93 01 48, E-Mail buecherei@stadt-gengenbach.de,​ URL  https://​www.stadt-gengenbach.de/​index.php?​id=129 ISIL DE-2678 BAW  
 + 
 +//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **StB Halle/​Westfalen** <​902>:​ stadtbuecherei@hallewestfalen.de 
 + 
 +//<neue Tel.nr.:>//​ **Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), c/o Stadtbibliothek Karlsruhe**,​ Ständehausstraße 2, 76133 **Karlsruhe**,​ //Tel. (0721) 9099700-0//,​ E-Mail wolpert@bw.bibliotheksverband.de,​ Geschäftsführerin:​ Andrea Krieg - E-Mail geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de URL http://​bw.bibliotheksverband.de  
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Kreisarchiv Konstanz** //<​2615>//,​ Max-Stromeyer-Straße 166, 78467 **Konstanz**,​ Tel. (07531) 8 00-1901, E-Mail kreisarchiv@lrakn.de,​ URL  https://​www.lrakn.de/​site/​lrakn_2017/​node/​2048232/​Lde?​QUERYSTRING=kreisarchiv ISIL DE-2615 BAW  
 + 
 +//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei March** //<​2623>//,​ Konrad-Stürtzel-Straße 23, 79232 **March**, Tel. (07665) 93 94 66, E-Mail info@buecherei-march.de URL https://​www.march.de/​de/​Bildung/​Gemeindebuecherei ISIL DE-2623 BAW  
 + 
 +//<neue Anschrift:>//​ **Stadtbücherei Meinerzhagen** <​790>,​ //Otto Fuchs Platz 1//, 58540 **Meinerzhagen**  
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 +//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Staatliche Bibliothek Neuburg/​Donau** <​150>:​ info@sbnd.de 
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 +//<​Streichung eines Sigels:>//​ Hochschule für Technik und Wirtschaft, Bibliothek Rastpfuhl //<Sa 19>// in **Saarbrücken**. Die Bestände sind von der Einrichtung mit ISIL DE-Sa16 (**Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Bibliothek / Bereich Goebenstraße**) übernommen worden.  
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 +//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn Rhein Sieg** <​1044>,​ **Sankt Augustin**: bibliothek.fernleihe@h-brs.de
  
 +//<neues Sigel:>//​ **KrimDok - kriminologische Bibliographie** //<​2619>//,​ Wilhelmstraße ​ 32, 72016 **Tübingen**,​ Tel. (07071) 29-77844, E-Mail kriminologie@ub.uni-tuebingen.de,​ URL https://​krimdok.uni-tuebingen.de/​ ISIL DE-2619 BAW 
  
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