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FL-Team
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-====== ZKBW-Dialog Nr. 89 vom XX.XX.201X ======+====== ZKBW-Dialog Nr. 90 vom XX.XX.201X ======
  
 **Redaktion:​ [[http://​www.bsz-bw.de/​kontakt/​hilger.html|Horst Hilger]]**\\ **Redaktion:​ [[http://​www.bsz-bw.de/​kontakt/​hilger.html|Horst Hilger]]**\\
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 ===== Überregionale Themen ===== ===== Überregionale Themen =====
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 +==== 107. Deutscher Bibliothekartag in Berlin 2018: 500 Vorträge online (Stand: Mitte Januar 2019) ====
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 +Auf dem **[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​solrsearch/​index/​search/​searchtype/​collection/​id/​16685|BIB-OPUS-Publikationsserver]]** sind mit Stand Mitte Januar 2019 insgesamt 500 Vorträge veröffentlicht. Dort sind auch die Vorträge von **Ralf Goebel** und Gerald Steilen (**[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​frontdoor/​index/​index/​start/​3/​rows/​20/​sortfield/​score/​sortorder/​desc/​searchtype/​simple/​query/​goebel/​docId/​3518|„Der kostenfreie Discovery-Index K10plus-Zentral“]]**),​ Reiner Diedrichs und **Cornelia Katz** (**[[https://​opus4.kobv.de/​opus4-bib-info/​frontdoor/​index/​index/​start/​0/​rows/​20/​sortfield/​score/​sortorder/​desc/​searchtype/​simple/​query/​cornelia+katz/​docId/​3514|„K10plus - eine Infrastruktur für zehn Bundesländer,​ die SPK und weitere Einrichtungen“]]**),​ **Katrin Fischer** („Koha und ERM - Optionen für die Verwaltung von elektronischen Ressourcen“) und **Renate Hannemann** („Webarchivierung im BSZ mit Archive-It“) zu finden.
  
 ==== DFG ==== ==== DFG ====
  
-**DFG-Positionspapier zu Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft**\\ +Am 05.07.2018 hat die DFG in Berlin ​den **[[http://​www.dfg.de/​sites/foerderatlas2018/|Förderatlas 2018]]** auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Hochschulrektorenkonferenz ​und dem Stifterverband vorgestelltDie alle drei Jahre erscheinende Publikation präsentiert in umfassender ​und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung ​in Deutschland – und das nicht nur als Printproduktsondern auch mit einem umfangreichen digitalen Service, der im Vergleich zur letzten Ausgabe deutlich ausgebaut wurde.
-Die DFG hat ein vom Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme erarbeitetes Positionspapier veröffentlicht,​ das sich mit der strategischen Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft befasst. Das Positionspapier trägt ​den Titel **[[http://​www.dfg.de/​download/pdf/foerderung/​programme/​lis/​positionspapier_informationsinfrastrukturen.pdf|„Förderung von Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft“]]** und wurde vom Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) im Rahmen ​einer Klausurtagung erarbeitet und durch den Senat am 15.03.2018 verabschiedet. "Das Positionspapier analysiert das Förderhandeln ​der DFG im Bereich der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen ​und beschreibt Handlungsschwerpunkte für die kommenden JahreEs tut dies sowohl auf einer übergeordneten Ebene als auch für die drei Förderbereiche Erschließung ​und Digitalisierung,​ Open-Access-Transformation und Forschungsdaten. Auf einer übergeordneten Ebene will die DFG in den kommenden Jahren verstärkt Selbstorganisationsprozesse in der Wissenschaft stimulieren ​und unterstützen oder einen produktiven Diskurs dazu anstoßen, wie für aus Mitteln der Projektfinanzierung aufgebaute überregional relevante Infrastrukturen eine tragfähige Finanzierungsperspektive entwickelt werden kann. Auch bezogen auf die drei Förderbereiche,​ mit denen sich das Positionspapier vertieft befasstwerden konkrete Handlungsschwerpunkte definiert. Im Programm Erschließung und Digitalisierung soll die bisherige Eingrenzung auf gedrucktes und handschriftliches Material aufgegeben und die Förderung auf alle wissenschaftlich potentiell interessanten Objekte erweitert werden. Im Zusammenhang ​mit der Open-Access-Transformation wird Handlungsbedarf u.a. bezogen auf Finanzierungsstrukturen und Monitoring-Mechanismen gesehen. Bezogen auf das große Feld der Forschungsdaten werden künftige Schwerpunkte darin bestehendie Kompetenz für Forschungsdatenmanagement in der Wissenschaft zu stärken oder die Vernetzung bestehender Forschungsdateninfrastrukturen voranzutreiben"​ (Dr. Johannes Fournier, Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme der DFG).+
  
-**Internetauftritt der DFG optisch ​und technisch modernisiert**\\  +Die DFG fördert ein Projekt, in dem als Teil und auf der Basis der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ein **nationales Zeitungsportal** errichtet werden sollMittelfristig wird das Zeitungsportal alle in Deutschland verfügbaren digitalisierten Zeitungsbestände präsentieren ​und durchsuchbar machenEinen Text zum im Aufbau begriffenen Zeitungsportal ​hat Uwe Müller, Geschäftsführer ​der DDB, auf der Website der Deutschen Digitalen Bibliothek veröffentlicht (https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/​journal/​aktuell/​ein-zeitungsportal-fuer-deutschland-ddb-baut-weiteres-spezialangebot-auf).
-Die DFG hat ihren Internetauftritt optimiertAus Sicht der NutzerInnen ermöglichen neue Navigationselemente ​das schnelle Ansteuern von Inhalten insbesondere zur Forschungsförderung. Gleichzeitig erfüllt der Auftritt noch umfassender die Ansprüche der Barrierearmut ​und ist auf mobilen Endgeräten besser zu nutzenEin neues Layout passt die Internetseiten modernen Nutzungsgewohnheiten an. Insbesondere die Informationen zur Forschungsförderung ​hat die DFG neu gestaltet. Dabei standen das direkte Auffinden und kurze Navigationswege im Mittelpunkt ​der Überarbeitungen. So ist auch die interne Suche leistungsfähiger als zuvor und die Erschließung durch Suchmaschinen (SEO) verbessert worden. Die thematische Struktur der   ​Rubriken „Förderung“„Geförderte Projekte“,​ „Im Profil“ und „Magazin“ und die Verlinkungen ​auf die Webseiten bleiben aufgrund von Ergebnissen einer umfassenden Befragung erhalten. (neu gestaltete ​Website der DFG: http://www.dfg.de/​). ​+
  
-**Präsentationen der Fortbildung Fachinformationsdienste**\\ +Die DFG setzt sich seit Langem für den Aufbau und den nachhaltigen ​**Betrieb von Open-Access-Infrastrukturen** einAls Mitglied von Knowledge Exchange beteiligte sie sich an der Erarbeitung der Studie ​**„Putting down roots“**, in der die Bedeutung, aber auch die prekäre Situation internationaler Infrastrukturen betont wurdeSeit Juni 2018 leistet die DFG durch eine direkte Unterstützung einen Beitrag zum Erhalt ​und der transparent organisierten Erweiterung des [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals(DOAJ)]]. Das DOAJ ist ein Nachweisinstrument für qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften (mehr zur Studie [[http://www.knowledge-exchange.info/news/articles/20-01-2016|„Putting down roots“]]; weitere Informationen auf der [[https://​blog.doaj.org/​2018/​06/​11/​deutsche-forschungsgemeinschaft-signs-up-as-a-sustainable-funder/​|DOAJ-Webseite]];​ [[http://www.dfg.de/foerderung/programme/​infrastruktur/​lis/​open_access/​|Informationen zu Open Access auf der DFG-Webseite]]). 
-Am 12.10.2017 veranstaltete ​der VDB LV Bayern die Fortbildung ​**"​Fachinformationsdienste:​ Angebote und Perspektiven der überregionalen Informationsversorgung"​** an der UB Erlangen-NürnbergDie Folienpräsentationen der sieben Referentinnen ​und Referenten finden sich unter https://​www.vdb-online.org/veranstaltungen/755/. Präsentationen ​der von der DFG geförderten Fachinformationsdienste haben adlr.link Ressourcen für die Kommunikations-, Medienund Filmwissenschaft der UB Leipzig, der FID Biodiversitätsforschung der UB Frankfurt mit dem Schwerpunkt Textmining, der FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der UB Erlangen-Nürnberg, der FID GEO der SUB Göttingen, der FID Geschichtswissenschaft der BSB München, die Dienste der BSB für die Ost-, Ostmittelund Südosteuropaforschung und der FID Theologie der UB Tübingen beigesteuert. Ein ausführlicher Tagungsbericht zu einer weiteren Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel **"'​Zu Klios Diensten. Fachinformationsdienste und andere Services für die Geschichtswissenschaft'​”** aus der Feder von Oliver Trevisiol (KIM Konstanz), die vom 21. bis 22.11.2017 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München stattfand, ist unter https://doi.org/10.5282/o-bib/2018H1S54-55 in __o-bib__ 5 (2018Nr.1 zu finden        ​+
  
-==== Nationale ​Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) ​====+Die DFG übernimmt eine **zentrale Rolle beim Aufbau einer nationalen ​Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)**. Der Hauptausschuss der DFG stimmte auf seiner Sitzung am 06.12.2018 in Bonn der Annahme der Aufgaben gemäß dem Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) vom 16.11.2018 über die Förderung einer NFDI in Deutschland zu. Damit übernimmt die DFG das Auswahlverfahren und die Begutachtung der einzurichtenden NFDI-Konsortien sowie deren Mittelbewirtschaftung. Für die Förderung der Konsortien steht zunächst befristet für die kommenden zehn Jahre ein Finanzvolumen von rund 85 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Daraus sollen etwa 30 Konsortien gefördert werden, die in drei Ausschreibungsrunden ausgewählt werden sollen. Die Konsortien sollen in regelmäßigen Abständen durch die DFG evaluiert werden. Die Evaluation der Gesamtstruktur NFDI übernimmt der Wissenschaftsrat. Die ersten Förderentscheidungen sollen im Juni 2020 in der GWK getroffen werden (• **[[http://​www.dfg.de/​service/​presse/​pressemitteilungen/​2018/​pressemitteilung_nr_58/​index.html|Pressemitteilung]]**,​ • weitere Informationen unter http://​www.dfg.de/​nfdi,​ • **[[https://​www.gwk-bonn.de/​themen/​weitere-arbeitsgebiete/​informationsinfrastrukturen-nfdi/​|Informationen zur Bund-Länder-Vereinbarung über die Förderung einer NFDI bei der GWK]]**).  ​
  
-**Positionspapier der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur Schaffung nationaler Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI)**\\ +**[[http://gerit.org/de/|GERiT – German Research Institutions –]]** bietet ​eine Übersicht über 25.000 Forschungseinrichtungen in Deutschland. Zu finden sind ProfilinformationenStellenangeboteeinrichtungs- ​und fachspezifische Promotionsordnungen sowie Verweise auf DFG-geförderte Projekte in deutscher und englischer Sprache. Es ermöglicht Interessierten ​einen schnellen und differenzierten Zugang ​zur deutschen Wissenschaftslandschaft"​GERiT"​ löst das bisherige Internetportal "​Research Explorer"​ der DFG ab 
-Für die Geisteswissenschaften besteht ein hoher Bedarf an einer Infrastruktur,​ die den Forschungsprojekten eine langfristige Sicherung ihrer digital vorliegenden Daten und Ergebnisse ermöglicht. Die in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien beziehen in ihrem gemeinsamen ​**[[http://www.akademienunion.de/fileadmin/​redaktion/​user_upload/​Publikationen/​Positionspapiere/​NFDI-Positionspapier_Akademienunion_01.pdf|Positionspapier Stellung zu den Empfehlungen des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) zur Einrichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und dessen Bedeutung insbesondere für die Geisteswissenschaften]]**. Den deutschen Wissenschaftsakademien kommt innerhalb der geisteswissenschaftlichen Forschung ​eine besondere Stellung zuMit ihren EditionenWörterbüchernLexika ​und Erschließungsprojekten,​ die im Akademienprogramm,​ dem gemeinsamen Forschungsprogramm der Akademien, erarbeitet werden, leisten die Akademien ​einen zentralen Beitrag ​zur geisteswissenschaftlichen GrundlagenforschungZudem sind sie mit anderen Forschungseinrichtungen sehr gut vernetzt. Diese Vernetzung bietet gute Voraussetzungen,​ um diese Zukunftsaufgabe zusammen mit anderen großen Akteuren in den Geisteswissenschaften gemeinsam anzugehen+
  
-==== Urheberrecht- und Internetrecht – Open Access ​– Open Data ====+===== Urheberrecht- und Internetrecht – Open Access ​=====
  
-=== Urheber- und Internetrecht ===+==== Urheber- und Internetrecht ​====
  
-**UrHWissG am 01.03.2018 in Kraft getreten**\\ +=== Erweiterung des Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiSonline ===
-Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrHWissGist am 01.03.2018 in Kraft getreten.  ​+
  
-**Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre: Praxisleitfaden zum Recht bei E-Learning, OER und Open Content**\\ +Seit dem Start des **Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiS)** im Juli 2015 haben Bibliotheken die Möglichkeit,​ weitgehend automatisiert Nutzungslizenzen für vergriffene Werke bis Erscheinungsjahr 1965 zu erwerbenSeit Anfang ​Oktober ​2018 steht der erweitere Lizenzierungsservice Vergriffene Werke (VW-LiS) zur Verfügung. Die Weiterentwicklung des Lizenzierungsservice ermöglicht esdas Potenzial von Digitalisierungsprojekten weiter auszuschöpfen und besonders unikale Werke des 20Jahrhunderts weltweit digital zugänglich zu machenMit dem Ausbau ​der Recherchefunktionen ​und dem Anschluss ​von VW-LiS an die Online-Kataloge ​der deutschen Bibliotheksverbünde stehen auch Werke, die nicht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet ​sind, für die Lizenzierung zur VerfügungSo können auch Bücher, die vor 1913 erschienen sind oder nur eine eingeschränkte lokale Verbreitung gefunden habenlizenziert und zugänglich gemacht ​werden. ​Alle Informationen zu VW-LiS sind unter http://www.dnb.de/vwlis sowie in den FAQs unter http://www.dnb.de/​vwlisfaq ​zu finden  ​
-Die [[https://​irights.info/​wp-content/​uploads/​2017/​11/​Leitfaden_Rechtsfragen_Digitalisierung_in_der_Lehre_2017-UrhWissG.pdf|überarbeitete Fassung des Leitfadens (Stand: ​Oktober ​2017) von Till Kreutzer und Tom Hirche, ​der als PDF-Dokument im Netz]] ​zur Verfügung ​stehtberücksichtigt bereits die ab 01.03.2018 geltende Rechtslage in Bezug auf die Schranken zu Wissenschaft und Bildung gemäß ​dem UrhWissG. //Aus der Einleitung://​ „Bei der Herstellung ​und Verwertung ​von digitalen Lehr-/​Lernmaterialien spielt vor allem das Urheberrecht eine besondere Rolle. Denn an dem Material bestehen in aller Regel einerseits Urheberrechte ​der Autoren und andererseits Rechte an hierin verwendeten Werken Dritter („Fremdmaterial“). All diese Rechte ​sind zu beachtenwenn Unterrichtsmaterialien verwendet werdenDas Urheberrecht schreibt ​vor, dass geschützte Werke grundsätzlich nur genutzt ​werden ​dürfen, wenn der Urheber dem zugestimmt hatSolche Zustimmungen können durch individuelle (Lizenz-)Verträge oder Standard-Lizenzen (sogOpen-Content-Lizenzen) erteilt werdenAllerdings gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel. Die sog. Schrankenbestimmungen regeln bestimmte Fälle, ​in denen Nutzungshandlungen auch ohne Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Sind solche Sonderregeln nicht einschlägig,​ müssen Nutzungsrechte an den Lehrmaterialien erworben werden. Stehen die Inhalte nicht unter einer Open-Content-Lizenz,​ sind uULizenzverträge ​zu konzipieren,​ zu verhandeln und abzuschließen.+
  
-**Rechtsratgeber zur Digitalisierung in Museen, Archiven ​und Bibliotheken**\\ +=== Lizenzangaben ​und Rechtedokumentationen im Dialog ===
-Über die rechtlichen Rahmenbedingungen bei **Digitalisierungsprojekten von Museen, Archiven und Bibliotheken** informiert eine Broschüre, die auch als pdf-Dokument frei verfügbar ist. Die vierte, überarbeitete Auflage behandelt auch die jüngsten Gesetzesreformen am Urheberrecht. Die Broschüre richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Sparten und bietet eine erste Orientierung zum Urheberrecht und weiteren Rechtsfragen,​ die für die Digitalisierung der eigenen Bestände relevant sind. Die Handreichung wurde von iRights.info herausgegeben und von Paul Klimpel, Fabian Rack sowie John H. Weitzmann verfasst. Die Handreichung erläutert unter anderem, an welchen Inhalten Rechte bestehen, wann sie digitalisiert werden dürfen und wann neue Rechte dabei entstehen können. Vorgestellt werden auch freie Lizenzen, Public-Domain-Werkzeuge und Vernetzungsmöglichkeiten mit Plattformen wie der Europeana und der Deutschen Digitalen Bibliothek. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, wie Inhalte von Museen, Archiven und Bibliotheken aufgrund gesetzlicher Befugnisse genutzt werden können. Das ab 01.03.2018 geltende „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG) bringt dazu manche Verbesserung:​ [[https://​irights.info/​wp-content/​uploads/​2017/​12/​Handreichung_Recht_Digitalisierung-Gedaechtnisinstitutionen-4-Aufl-2017.pdf|Handreichung:​ Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte von Gedächtnisinstitutionen. 4., gänzlich neu bearbeitete Auflage 2017]] (PDF).  ​+
  
-**Vergriffene Werke im Urheberrecht**\\ +Rechtssichere,​ transparente,​ standardisierte und maschinenlesbare Angaben ​in den bibliografischen Metadaten sind wichtig für die Produktion, Verbreitung sowie den Austausch ​von offenen und frei zugänglichen digitalen Daten und Werken in KulturWissenschaft und Bildung. Zur Konferenz ​**„Lizenzangaben und Rechtedokumentationen im Dialog – Datenflüsse nachhaltig gestalten“** vom 07.11.2017 an der Deutschen Nationalbibliothek ist eine 40-seitige Sonderpublikation erschienen. Das Themenheft ​ist als PDF zum Download erhältlich unter: http://​nbn-resolving.de/​urn:​nbn:​de:​101-2018080900. ​
-Das geltende Urheberrechtsgesetz gestattet ​in § 53 Abs. 4 b die Totalkopie ​von Büchernwenn diese **seit mindestens zwei Jahren vergriffen** sindDie Ersatzkopien dürfen nach § 53 Abs6 UrhG auch ausgeliehen werden. An dieser Regelung wird sich auch im UrHWissG so gut wie nichts ändern. Das ab 01.03.2018 geltende Recht bekräftigt diese Regelung noch einmal in § 60 e Abs. 1 und 2 UrhG. Zukünftig ​ist die Herstellung von Ersatzkopien nicht vergütungspflichtig  +
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-=== Open Access ===+
  
-**Woran man die Qualität wissenschaftlicher Journale erkennen kann**\\ +=== Auftaktveranstaltung zum Dialog Lizenzierungsplattform in Bielefeld am 13./14.09.2018 ===
-In einem [[https://​blog.ub.uni-leipzig.de/​die-raeuberische-zeitschrift/​|Beitrag im Blog der UB Leipzig vom 13.11.2017]] beschäftigt sich das [[https://www.ub.uni-leipzig.de/​open-science/​oa-allgemein/​|Open Science Office]] der UB mit der Frage, woran man sich bei der Beurteilung einer Open-Access-Zeitschrift orientieren kann und was dabei zu beachten ist. Wie kann ich als Autor oder Autorin sicherstellen,​ dass die "​Früchte einer Forschungstätigkeit in einem möglichst reputablen Journal erscheinen?"​ Der Blog-Beitrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben.+
  
-**Checkliste für vertrauenswürdige Zeitschriften**\\ +Zum Auftakt des **Dialogs Lizenzierungsplattform** hatte das Bundesministerium ​der Justiz und für Verbraucherschutz am 13./14.09.2018 alle interessierten Kreise in das Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld eingeladenUnter den etwa 60 Teilnehmern befanden sich Vertreter aller wesentlichen AkteureHochschulen,​ Studierende,​ Verlage, Buchhandel, Wissenschaftsorganisationen,​ Bibliotheken sowie die zuständigen Ressorts ​der Bundesregierung 
-Sogenannte **„Predatory Journals“** sind eine negative Erscheinung des wissenschaftlichen Publizieren,​ deren Wachstum sich ein kürzlich in der Zeitschrift __Nature__ veröffentlichter [[https://​www.nature.com/news/​stop-this-waste-of-people-animals-and-money-1.22554|Kommentar]] widmetBei „Predatory Journals“ handelt sich um Zeitschriften,​ die Forschende mit aggressiver Werbung zur Veröffentlichung auffordern, jedoch keinerlei Maßnahmen ​der Qualitätssicherung sicherstellen und darüber hinaus Publikationsgebühren für dieses Geschäftsgebaren erhebenSie schädigen damit gleichzeitig ​den Ruf des Goldenen Wegs des Open Access. Als nützliches Hilfsmittel zur Identifikation seriöser wissenschaftlicher Zeitschriften kann neben dem [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals]] ​die Webseite ​der Initiative [[http://​thinkchecksubmit.org/​|„Think Check Submit“]] dienen. Die durch Verlags- und Bibliotheksverbände unterstützte Initiative gibt Wissenschaftlern eine Checkliste an die Hand, mit der die Vertrauenswürdigkeit und Seriosität einer wissenschaftlichen Zeitschrift überprüft werden kann. Um AutorInnen weltweit über die Problematik von „Predatory Journals“ aufzuklären,​ wurde die dreistufige Anleitung „Think Check Submit“ ​in zahlreiche Sprachen, ​unter anderem auch [[http://​thinkchecksubmit.org/​translations/​german/​|ins Deutsche]] übersetzt (via [[https://os.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/newsletter/archiv/newsletter-65-vom-30112017/#​c13861|Helmholtz Open Science Newsletter 65]])+Die Präsentationen ​der in Bielefeld gehaltenen Vorträge sind zu finden ​unter: ​ https://www.bmjv.de/DE/Veranstaltungen/Anmeldeportal/Events/Dialog_Lizenz/​Dokumente/​Dialog_Lizenz_Dokumente_node.html
  
-**Internationale Studie zu „Open-Access-Monografien“**\\  +=== EU-Gesetzgebung zum Urheberrecht ===
-Open Access ist auch für Wissenschaftsdisziplinen vorteilhaft,​ deren Leitmedium und zentrales Kommunikationsmittel die Monografie ist. Eine umfassende [[http://​repository.jisc.ac.uk/​6693/​1/​Landscape_study_on_OA_and_Monographs_Oct_2017_KE.pdf|Studie untersucht nun erstmals den gegenwärtigen Stand im Bereich der „Open-Access-Monografien“]] in acht europäischen Ländern. Dabei wird sowohl dargelegt, in welcher Weise Monografien gegenwärtig in Open Access Policies berücksichtigt sind, als auch danach gefragt, welche Geschäftsmodelle und Publikationsplattformen es für diese Art der Publikation gibt.+
  
-**DARIAH-DE Repository gestartet**\\  +Im September 2018 wurde vom EU-Parlament ​der Bericht ​des Justizausschusses ​zu dem Gesetzesvorschlag ​zum EU-Urheberrecht ​in leicht veränderter Form beschlossenDie Haltung ​der im EU-Rat versammelten Regierungen ​der Mitgliedsstaaten ​**[[https://​juliareda.eu/2018/05/zensurmaschinen-leistungsschutzrecht-zielgerade/|erläutert ​die EU-Abgeordnete Julia Reda]]** anschaulichJetzt müssen ​sich die drei Gremien ​in den sogenannten trilateralen Verhandlungen (zwischen EU-Parlament, EU-Rat und EU-Kommission) auf einen gemeinsamen ​Text einigen
-Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen können ihre Forschungsdaten dauerhaft, nachnutzbar und referenzierbar im **[[https://​de.dariah.eu/​repository|DARIAH-DE Repository]]** speichern. ​Im Rahmen von Forschungsprojekten anfallende Daten können dort von WissenschaftlerInnen verwaltet und selbstverantwortlich veröffentlicht werden. Darüber hinaus wird das Einspielen von Forschungsdaten mit einem vereinfachten Publikationsprozess über eine Webanwendung ermöglicht. Daten im DARIAH-DE Repository werden als //Open Access unter freien Lizenzen// veröffentlicht. Das Repository ermöglicht auch eine einfache Eintragung ​der Metadaten in DARIAH-DE. Erste Erfahrungsberichte sind im DHd-Blog unter http://​dhd-blog.org/​ zu finden. Der Betrieb ​des DARIAH-DE Repository wird durch das Humanities Data Centre (HDC) sichergestellt. Das HDC ist eine Kooperation der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Beide Einrichtungen sichern so gemeinsam die Nachhaltigkeit der Forschungsdaten auch langfristig ab. Nähere Informationen sind unter https://​de.dariah.eu und https://​humanities-data-centre.de ​zu finden. +
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-**Zeitschriftenbeitrag ​zum Thema Offsetting**\\ +
-In der Ausgabe 3/2017 des britischen Bibliotheks-Journals __UKSG Insights__ erläutern Graham Stone (Jisc) und Kai Geschuhn (MPDL) **strategische und vertragliche Voraussetzungen für neue Open-Access-Vertragsmodelle**,​ die derzeit unter dem Label **"​Offsetting"​** diskutiert werden. Der Artikel stellt die Ergebnisse zweier Workshops vor, welche im Rahmen der an der MPDL geleiteten Initiative "​ESAC"​ (Efficiencies and Standards for Article Charges, Teil des DFG-Projektes „INTACT“) durchgeführt wurden. Auf den Workshops ​in 2016 und 2017 diskutierten die Mitglieder von Bibliothekskonsortien verschiedener Länder untereinander und mit Verlagen die grundsätzliche strategische Ausrichtung von "​Offsetting"​ im Rahmen der Open-Access-Transformation sowie die praktischen Anforderungen für die Implementierung der neuen, auf Publikationsgebühren basierenden VertragsmodelleDer Artikel trägt den Titel „It’s the workflows, stupid! What is required to make ‘offsetting’ work for the open access transition” und steht online unter https://​insights.uksg.org/​articles/​10.1629/​uksg.391/​ zur Verfügung. +
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-**Projekt zur Open-Access-Transformation gestartet**\\ +
-Dank der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) befasst sich das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro seit Januar 2018 im Projekt **[[http://​os.helmholtz.de/​projekte/​options4oa/​|Options4OA]]** mit den Handlungsoptionen für wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zur Gestaltung der Open-Access-Transformation. In einem ersten Schritt wird eine qualitative Erhebung zum Stand von Open Access in Deutschland durchgeführt. Dazu werden wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zu ihren Open-Access-Aktivitäten befragt. Mit dieser Erhebung wird eine Grundlage für die Weiterentwicklung ​der Open-Access-Strategien in Deutschland geschaffen. Auf Basis der Ergebnisse werden in einem zweiten Schritt Handlungsoptionen zur Förderung der Open-Access-Transformation erarbeitet. Darüber hinaus werden in einem dritten Schritt Empfehlungen erstellt, die Maßnahmen zur Umsetzung der erarbeiteten Handlungsoptionen für die Transformation von Subskription zu Open Access beschreiben.  +
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-**ORCID-Deutschland-Konsortium wächst**\\ +
-Das Projekt ​**[[https://​os.helmholtz.de/projekte/​orcid-de/​|ORCID DE]]** erreicht gemeinsam mit der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB) als administrativer Führung des [[https://​www.orcid-de.org/​konsortium/​|ORCID-Deutschland-Konsortiums]] einen neuen Meilenstein. Zum 01.01.2018 wurde ein [[https://www.orcid-de.org/​orcid-deutschland-konsortium-wechselt-kostenneutral-in-den-premium-tarif/|kostenneutraler Wechsel des Konsortiums in den Premium-Tarif]] durch die Anzahl von nunmehr 35 Mitgliedern ermöglicht. Durch diesen Schritt erhalten die Konsortiums-Mitglieder weitere Vorteile, wie z. B. automatisierte Benachrichtigungen zu Änderungen in den ORCID-Profilen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch sog. [[https://​members.orcid.org/​api/​tutorial/​webhooks|„Webhooks“]]. Dadurch haben Konsortiums-Mitglieder noch bessere Bedingungen,​ um ORCID in die internen Workflows des Publikationsmanagements,​ der Forschungsinformationssysteme oder der Profildienste integrieren zu können. An ORCID interessierte Einrichtungen haben die Möglichkeit sich über den aktuellen Stand und die weiteren Entwicklungen von ORCID in Deutschland auf dem kommenden ORCID-DE-Workshop am 08.11.2018 in Bielefeld zu informieren.  +
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-**Projekt Options4OA der Helmholtz-Gemeinschaft**\\ +
-Im Rahmen des Projekts **„Options4OA - Strategische und operative Handlungsoptionen für wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zur Gestaltung der Open-Access-Transformation“** wird eine Studie zum Stand von Open Access in Deutschland erstelltIn einem ersten Schritt wird eine qualitative Erhebung zum Stand von Open Access in Deutschland durchgeführt. Dazu werden wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zu ihren Open-Access-Aktivitäten befragt. Mit dieser Erhebung wird eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Open-Access-Strategien in Deutschland geschaffen. Auf Basis der Ergebnisse werden in einem zweiten Schritt Handlungsoptionen zur Förderung der Open-Access-Transformation erarbeitet. Darüber hinaus werden in einem dritten Schritt Empfehlungen erstellt, die Maßnahmen zur Umsetzung der erarbeiteten Handlungsoptionen für die Transformation von Subskription zu Open Access beschreiben. +
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-**Open-Access-Publikationen aller TU9-Universitäten mit einem Klick**\\  +
-Die **TU9-Bibliotheken**,​ darunter die **KIT-Bibliothek**,​ die **Universität Stuttgart**,​ die **TU Dresden** und sechs weitere technisch ausgerichtete Hochschulen,​ haben sich zusammengeschlossen und machen ​die Bestände ihrer Open-Access-Publikationen seit dem 01.02.2018 gemeinsam über die TU9-Homepage mit nur einer Abfrage durchsuchbar (http://​www.tu9.de/​forschung). Die in Kooperation mit der UB Bielefeld und der TIB Hannover aufgebaute Infrastruktur liefert mit der Suchmaschine Base eine TU9-gefilterte Ergebnisliste. Mittels Filterfunktionen wie „Standort“ oder „Jahr“ wird die Suchmenge enger eingeschränkt. Die gefundene Publikation kann dann über den entsprechenden Link direkt ausgewählt werden. +
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-**NTNM-Bibliothek in Saarbrücken startet Projekt zur besseren Sichtbarkeit von Open Access Publikationen**\\  +
-Die **[[https://​www.ntnm-bib.de/​|NTNM-Bibliothek]]** (= gemeinsame Bibliothek für Naturwissenschaft ​und Technik der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität des Saarlandes sowie des **[[https://​www.leibniz-inm.de/​|INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien]]**will die bisher mangelnde Sichtbarkeit von Open Access Publikationen im **Projekt visOA** verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert visOA für die nächsten zwei Jahre mit rund 180.000 Euro. Dazu will die Bibliothek in ihrem gesamten Online-Angebot Open Access Publikationen speziell kennzeichnen:​ Der Online-Katalog der NTNM-Bibliothek und ein Online-Wissensportal werden mit zusätzlichen Literaturnachweisen angereichert,​ die auf im Open Access erschienene Artikel und E-Books besonders hinweisen. Bereits in den Trefferlisten einer Suche soll erkennbar sein, welche der aufgeführten Publikationen im Open Access erschienen sind. Zusätzlich wird eine virtuelle Zeitschriftenauslage für Open Access Zeitschriften entstehen. Hierzu werden die Projektbeteiligten eine Software entwickeln, die die NTNM-Bibliothek auch anderen Bibliotheken zur Verfügung stellen will. Vor rund einem Jahr haben die ehemalige Bibliothek des INM und die ehemalige Naturwissenschaftlich-Technische Bibliothek der Saar-Universität zu einer gemeinsamen Naturwissenschaftlich-Technischen - Neue_Materialien,​ kurz NTNM Bibliothek, fusioniert. Beide früher getrennte Bibliotheken arbeiten jetzt unter einem gemeinsamen ​Dach +
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-=== Open Data ===+==== Open Access / Open Data ====
  
----- +=== Informationsveranstaltung in der SULB Saarbrücken:​ „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“ ​==
-===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg ​(BSZ=====+  
 +Am 06.11.2018 fand an der Universität des Saarlandes die **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​2018/​10/​17/​open-access-zwischen-fakes-und-fakten-informationsveranstaltung-an-der-universitaet-des-saarlandes/​|Informationsveranstaltung „Open Access: Zwischen Fakes und Fakten“]]** statt. Ausrichter war die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek ​(SULB), die die gehaltenen Vorträge auf ihrer Website veröffentlicht hat: 
 +• Prof. Bernd Hagenaus (SULB) Bericht **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​01-Bernd-Hagenau.pdf|„Zwei Jahre DEAL – der Zwischenstand“]]** zu den deutschlandweiten Verhandlungen um Nationalkonsortien und nationale Open-Access-Pläne im Projekt DEAL, 
 +• Dr. Ulrich Herbs (SULB) Informationen zu **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​02-Ulrich-Herb.pdf|„Fake Journals & Predatory Publishing“]]**,​ 
 +* Ekaterina Lapshinova-Koltunskis Schilderung aus der Sprachwissenschaft mit dem Titel **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​04-Ekaterina-Lapshinova-Koltunski.pdf|„Open oder Closed? Erfahrungen im Publizieren bei Verlagen im Inland und Ausland“]]**,​ 
 +• Prof. Holger Hermanns‘ Ausführungen zum Thema **[[https://​blog.sulb.uni-saarland.de/​wp-content/​uploads/​2018/​11/​05-Holger-Hermanns.pdf|„Open-Access-Konferenzen – Beobachtungen aus der Informatik“]]**.
  
-==== BSZ-GBV-Kooperation ====+=== 12. Open Access-Tage in Graz vom 24.-26.09.2018 – Präsentationen online ​=== 
 +  
 +Bis auf einige wenige Ausnahmen sind alle Präsentationen der 12. Open Access-Tage in Graz online. Sie finden sich auf der Konferenzwebsite von der jeweiligen Session bzw. Workshop aus verlinkt (https://​open-access.net/​AT-DE/​community/​open-access-tage/​open-access-tage-2018-graz/​programm/​) oder in der folgenden Zenodo-Community:​ https://​zenodo.org/​communities/​oat2018/​
  
-==== SWB-Verbundsystem ====+=== TU9: Handreichung zu einheitlichen Kriterien für Publikationsfonds ​===
  
-Die Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) (http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/) enthielt Ende Januar ​2018 circa 75,1 MioBestandsnachweise ​und rund 24,2 MioTitelnachweise+Die TU9-Universitäten haben eine von den TU9-Bibliotheken initiierte **[[https://www.tu9.de/media/docs/​tu9/​TU9-Handreichung_einheitliche_Kriterien_OA-Publikationsfonds_12-2018.pdf|"​Handreichung zu einheitlichen Kriterien für Publikationsfonds zur Förderung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften"​]]**"​ verabschiedet. Zu den TU9-Universitäten gehören die führenden technischen Universitäten RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig,​ TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruher Institut für Technologie,​ TU München ​und die Universität Stuttgart. Die Universitäten befürworten darin die Anwendung der existierenden DFG-Förderbedingungen auch für nicht-DFG-geförderte Publikationsfonds. Dies bedeutetdass \\ 
 +  * die TU9-Bibliotheken zur 2.000-Euro-Grenze (brutto) für die maximalen Article Processing Charges (APC) stehen, \\ 
 +  * Teilfinanzierungen von Rechnungen über 2.000 Euro (brutto) nicht sinnvoll sind und \\ 
 +  * Aufsätze in hybriden Zeitschriften von der Förderung über OA-Publikationsfonds auszuschließen sind. \\ 
 +Die gemeinsame Position der TU9-Bibliotheken soll den Forscherinnen und Forschern der Universitäten ebenso wie der Verlagswelt signalisieren,​ dass Open Access für die öffentliche Hand bezahlbar bleiben muss
  
-==== Bibliothekssysteme ====+=== The State of Open Data Report 2018 ===
  
-=== aDIS/BMS ===+Bereits zum dritten Mal liegt für das Berichtsjahr 2018 der Bericht **[[https://​figshare.com/​articles/​The_State_of_Open_Data_Report_2018/​7195058|The State of Open Data]]**, vor der die globale Nutzung von offenen Daten nachzeichnet. Herausgegeben wird er von Figshare, einem kommerziellen Repositorium für WissenschaftlerInnen,​ und dem Technologieunternehmen Digital Science. Neben Umfrageergebnissen enthält der Report auch eine Sammlung mit Fachbeiträgen von Branchenexperten. ​
  
-=== Koha ===+=== OPEN Library Politikwissenschaft ​===
  
-=== BOSS ===+Seit dem 06.08.2018 liegen 11 Pledges (verbindliche Zusagen) für das Pilotprojekt **[[https://​oa2020-de.org/​pages/​pilotprojekte/​|transcript OPEN Library Politikwissenschaft]]** vor. Damit ist zum einen mehr als die Hälfte der MindestteilnehmerInnen erreicht und zum anderen verdeutlicht der Zuspruch ein hohes Interesse an transparenten Modellen zur Open-Access-Transformation gerade auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Folgende Bibliotheken nehmen derzeit (Stand: Ende Oktober 2018) teil: ULB Düsseldorf,​ Max Planck Digital Library (MPDL), UB Bochum, UB Bielefeld, UB J. C. Senckenberg an der Goethe-Universität Frankfurt, KIM Konstanz, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Harvard University Library, UB Erlangen-Nürnberg,​ UB Wuppertal und UB Leipzig. Das Pilotprojekt selbst unterstützt Bibliotheken in ihrer (Neu-) Positionierung bei der Produktion, Distribution und Zirkulation wissenschaftlicher Texte. Mit der Transformation wissenschaftlicher Publikationen in den Open Access sind sie direkt daran beteiligt, die digitale Verfügbarkeit wissenschaftlich relevanter Dokumente zu realisieren. ​
  
-=== Alma ===+=== Neuerscheinungen des Programmbereichs Politikwissenschaft 2019 aus dem transcript-Verlag werden Open Access ​===
  
-==== MARE (MuseenArchive ​und Repositorien====+Der in Bielefeld ansässige **[[https://​www.transcript-verlag.de/​|transcript Verlag]]** und der an der UB Bielefeld angesiedelte **[[https://​oa2020-de.org/​|Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE]]** haben gemeinsam ein Pilotprojekt zur Open-Access-Stellung der Frontlist Politikwissenschaft 2019 aus dem transcript Verlag durchgeführt. Daran beteiligt hat sich unter anderem auch die UB Bielefeld. 46 wissenschaftliche Einrichtungen sind der Einladung zu einem kooperativen Open-Access-Modell gefolgt und haben durch ihre Kostenbeteiligung die Open-Access-Bereitstellung von 20 Neuerscheinungen ​(2019) im Fachbereich Politikwissenschaft ermöglicht. Die zwecks Kostendeckelung und Planungssicherheit vorgegebene Teilnehmerzahl von 20 Einrichtungen wurde damit mehr als verdoppelt. Die Fördercommunity erreicht auf diese Weise eine drastische Senkung der Open-Access-Kosten für wissenschaftliche Bücher: Durch die hohe Akzeptanz des Projekts und dank der Beteiligung des FID Politikwissenschaft in Höhe von 50% des Gesamtvolumens betragen die tatsächlichen Kosten pro Einrichtung nur noch 52,27 € pro Publikation. Im Sponsoring Light sogar lediglich 26,14 Euro pro Buch. Das Publikationsmodell folgt dem Modell "​E-Book-Paket"​. Statt des Erwerbs einer Campuslizenz mit den bekannten Begrenzungen der Nutzungsmöglichkeiten wird die Open-Access-Bereitstellung einer Frontlist finanziert und steht damit allen Wissenschaftsakteuren zur Verfügung. Konkret werden über das Projekt 20 Neuerscheinungen aus dem Programmbereich Politikwissenschaft (d.h. Monografien und Sammelbände aus den Bereichen internationale und europäische Politik, Globalisierung,​ Parteien, Soziale Bewegung und Zivilgesellschaft,​ Policy, PoliticsPolitische Theorie ​und Polityim Open Access erscheinen.
  
-=== Erfolgreiches MusIS-Nutzertreffen in Freiburg ​===+=== Neues Open-Access-Fachrepositorium für die Anglistik/​Amerikanistik ​===
  
-Am 16./17April 2018 fand im Münsterbauverein Freiburg e.V. das **19. MusIS-Nutzertreffen** stattdas mit knapp 60 Teilnehmern aus ganz DeutschlandÖsterreich ​und der Schweiz außerordentlich gut besucht war. Zwei Tage lang stand das Thema **„Digitale Transformation rund um die Museumsdokumentation mit imdas pro“** im Fokus der Gespräche ​und den Vorträgenaber auch Fragestellungen zu Normdaten ​und Standardisierungskonzepten wurden behandelt ​sowie über die Europäische Datenschutzgrundverordnung ​(DSGVOinformiertdie ab dem 25Mai 2018 geltendes Recht wirdAbgerundet ​wurde das MusIS-Nutzertreffen von Führungsangeboten durch das Museum ​und die Werkstätten des Münsterbauvereins sowie natürlich auch durch das Freiburger Münster. Die Vorträge ​der Tagung sind online über das BSZ-Wiki zugänglich: ​https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=mare-team:​museums-archivsysteme:​musis:​informationsmaterial:​treffen19+**[[https://thestacks.libaac.de|The Stacks]]** ist das interdisziplinäre ​**Fachrepositorium für die AmerikastudienAnglistikAnglophone Literaturen ​und Kulturen, Australien- ​und NeuseelandstudienGroßbritannien- ​und Irlandstudien ​sowie Kanadastudien** einschließlich aller Unterdisziplinen. Neben Zweitveröffentlichungen von Verlagspublikationen ​(Artikel und Monographienkönnen Wissenschaftler/​innen unveröffentlichte Dokumente wie z.B. VortragsmanuskripteLehrmaterialien oder Tagungsprogramme publizierenDas Repositorium archiviert außerdem ganze Zeitschriftenbände und SchriftenreihenAlle Dokumente werden im Open Access zugänglich gemacht. Das Fachrepositorium ​wurde im Rahmen des DFG-geförderten Fachinformationsdienstes Anglo-American Culture aufgebaut ​und wird dauerhaft von der **[[https://libaac.de:8443/home/​|Library of Anglo-American Culture & History]]** betriebenDie Library of Anglo-American Culture & History wird von der Staatsund Universitätsbibliothek Göttingen und dem John F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien gehostet
  
-=== bwDataBib gestartet — Digitale Langzeitarchivierung in Baden-Württemberg ​===+=== EU verfehlt Open-Access-Ziel ​=== 
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 +Die Europäische Union wird ihr selbst gestecktes Ziel, dass sämtliche ​ Forschungsergebnisse bis 2020 frei zugänglich sind, wohl verfehlen. Anscheinend ist eine vorläufige Sättigung erreicht. Die von Anfang an formulierten Einwände, dass Open Access-Veröffentlichungen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft geringer bewertet werden könnten als Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften,​ haben sich in vielen Wissenschaftszweigen bewahrheitet. Bei einer Befragung von mehr als 300 Mitgliedern der European University Association berichteten 60 bis 70 Prozent der Universitäten,​ dass weniger als ein Fünftel der begutachteten Veröffentlichungen aus ihrer Forschung frei zugänglich seien. Nur zehn Universitäten gaben an, dass über 40 Prozent ihrer  Forschungsergebnisse den Goldenen Weg zu Open Access finden würden. In einigen Disziplinen, ​ etwa der Physik, wird Open Access stark genutzt, weil dort Zitierungsindikatoren eine geringe Rolle spielen. In den meisten Fächern sind solche Indikatoren aber für die wissenschaftliche Karriere weiterhin ausschlaggebend. Ein Wechsel zu den meist weniger hoch eingestuften Open Access-Zeitschriften ist auch deshalb problematisch,​ weil Personen, die sich dafür entscheiden häufig als rebellisch angesehen werden. Zwar müssen alle im Rahmen von Horizon 2020 geförderten Vorhaben ihre Ergebnisse frei zugänglich machen, die überwiegende Zahl anderer Forschungsergebnisse wird aber weiterhin nur nach den Regularien der Verlage zugänglich sein (via __Information. Wissenschaft & Praxis__ 69. 2018. H.2-3. S.152). ​
  
-E-Books, E-Journals, Online-Dissertationen,​ digitalisierte Handschriften und Alte Drucke – Bibliotheken sehen sich heute vor der Herausforderung,​ die Langzeitarchivierung unterschiedlichster Daten für die Wissenschaft zu sichern. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt bwDataBib, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft,​ Forschung und Kunst, geht diese Herausforderungen an. Projektpartner sind die Universitätsbibliotheken Freiburg, Stuttgart und Tübingen, die Badische Landesbibliothek,​ das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg** sowie, als technischer Dienstleister,​ das Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen und das Rechenzentrum der Universität Freiburg. Im Projekt bewerten die Partner verfügbare Langzeitarchivierungslösungen anhand funktionaler,​ technischer und wirtschaftlicher Kriterien mit dem Ziel, umsetzungsfähige Empfehlungen für eine Landeslösung der Langzeitarchivierung dieser Daten in Baden-Württemberg zu formulieren. Das Projekt bwDataBib ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase steht die Analyse und Dokumentation der heterogenen Ausgangssituation ​im Zentrum: Die verschiedenen Daten-Typen,​ -Volumen und -Zuwächse sowie die vorhandenen Repositorien und Datenbanken als Quellsysteme und die jeweiligen Archivierungsanforderungen werden erhoben. Zudem werden die für Datenhaltung und Endnutzer aktuell verwendeten Repositorien und Systeme auf technische Gegebenheiten,​ Metadatenformate und Exportschnittstellen hin untersucht. Aus den Ergebnissen entsteht ein Evaluationsraster,​ welches die Grundlage für die zweite Phase bildet. Der Schwerpunkt liegt auf drei Objektbereichen:​ Retrodigitalisate,​ genuin digitale Publikationen wie Dissertationen und andere Hochschulpublikationen sowie (kommerzielle) E-Books und E-Journals, die lizenziert wurden oder im Rahmen der Pflichtablieferung durch die Landesbibliotheken archiviert werden müssen. Für die digitale Langzeitarchivierung gibt es sowohl Open-Source-Systeme als auch kommerzielle Angebote. Die in Frage kommenden Lösungen werden auf den Servern der Rechenzentren in Tübingen und Freiburg implementiert und getestet. Zum Probebetrieb gehört die Übernahme von Daten der teilnehmenden Institutionen. Auf Basis des Evaluationsrasters wird die Eignung der verschiedenen Systeme für die Archivierung der genannten Objektbereiche geprüft. Neben der Erfüllung funktionaler und technischer Anforderungen werden auch organisatorische und wirtschaftliche Kriterien eine Rolle spielen. Am Ende des Projekts sollen Empfehlungen und konkrete Lösungsvorschläge stehen, damit auch alle E-Publikationen in den Bibliotheken langfristig für die Wissenschaft verfügbar bleiben (Infos zum Projekt bwDataBib und Ansprechpartner unter http://​www.ub.uni-tuebingen.de/​bwdatabib)+=== Open Knowledge Foundation veröffentlicht Bundesgesetzblätter frei im Internet ===
  
-via http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/Landesverbaende/Baden-Wuerttemberg/​2018-01_dbv_Infobrief_Nr8_final.pdf +Wie die **[[https://okfn.de/|Open Knowledge Foundation]]** Medienberichten zufolge mitteilte, wird sie künftig sämtliche Bundesgesetzblätter frei als offene Daten auf dem Portal **[[https://offenegesetze.de/|OffeneGesetze.de]]** bereitstellen. Die Stiftung riskiert damit einen Rechtsstreit mit dem vormals staatlichen und im Jahr 2006 privatisierten Bundesanzeiger Verlag
  
 +=== Open Data Strategie: Freigabe der Metadaten der Schweizerischen Nationalbibliothek ===
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 +Die **[[https://​www.nb.admin.ch/​snl/​de/​home.html|Schweizerische Nationalbibliothek]]** verfolgt eine Open Data Strategie. Die Metadaten des elektronischen Katalogs **[[http://​www.helveticat.ch/​|Helveticat]]** und der **[[https://​www.nb.admin.ch/​snl/​de/​home/​dokumentation/​publikationen/​bibliografien/​bibliographie-der-schweizergeschichte.html|Bibliographie der Schweizergeschichte (BSG)]]** dürfen von Dritten ohne Einschränkung genutzt werden, sowohl für nicht-kommerzielle wie für kommerzielle Zwecke. Eine Quellenangabe ist nicht obligatorisch,​ wird aber nachdrücklich empfohlen, damit andere Nutzende die Quelle lokalisieren und mögliche Änderungen nachvollziehen können. Die Daten sind im Format MARC21 über die Schnittstelle Z39.50 und auf Anfrage über OAI-PMH erhältlich. Eine Auswahl der Daten kann vom Portal https://​opendata.swiss/​de/​organization/​schweizerische-nationalbibliothek-nb heruntergeladen werden. ​
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-===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken und Archiven des SWB-Verbundes ​=====+===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) =====
  
-==== Landesarchiv schaltet digitale Quellensammlung zur Demokratiegeschichte frei ====+==== Vorträge des 19. BSZ-Kolloquiums sind online ​====
  
-Das **[[https://​www.landesarchiv-bw.de/web|Landesarchiv Baden-Württemberg]]** hat eine //digitale Quellensammlung zur Frühphase der Weimarer Republik (mit dem Fokus auf der baden-württembergischen Demokratiegeschichte zwischen 1918 und 1923)/freigeschaltet900.000 historisch bedeutende Dokumente stehen Forscherinnen und Forschern online zur Verfügung. Das Land Baden-Württemberg hat das gemeinsame Forschungsprojekt des Landesarchivs und der Universität Stuttgart zur Demokratiegeschichte im deutschen Südwesten mit 450.000 Euro unterstützt. Alle Ergebnisse ​des Projekts stehen über ein neu entwickeltes [[https://​www.leo-bw.de/web/guest/themenmodul/​von-der-monarchie-zur-republik|Themenmodul im landeskundlichen Online-Informationssystem LEO-BW]] zur Verfügung. Die Verknüpfung mit einschlägigen Angeboten der gegenwärtig 35 Kooperationspartner des Portals runden das Angebot ab +Die **Vorträge des 19. BSZ-Kolloquiums am 18.09.2018 in der Universität Stuttgart** sind online. Sie sind unter https://​www.bsz-bw.de/kolloquium/2018.html zu findenEin weiterer BSZ-Informationstag,​ der speziell für das Bundesland Sachsen bestimmt war, fand am 17.10.2018 in der Universitätsbibliothek Chemnitz stattDie Vorträge, die dort gehalten wurden, können ebenfalls von der Website ​des BSZ heruntergeladen werden (https://​www.bsz-bw.de/infotag/2018/)  ​
  
-==== musiconn.publish:​ Das Open Access-Fachrepositorium für die Musikwissenschaft ​====+==== BSZ-GBV-Kooperation ​====
  
-**[[http://​musiconn.qucosa.de/​|musiconn.publish]]** dient der kostenfreien elektronischen Publikation,​ dem Nachweis und der langfristigen Archivierung von musikwissenschaftlicher Fachliteratur. Der Service ist Teil des DFG-geförderten,​ gemeinschaftlich von **BSB München und SLUB Dresden betriebenen Fachinformationsdienstes Musikwissenschaft**. Er steht allen interessierten Autorinnen und Autoren des genannten Fachgebiets zur Verfügung. Das Angebot ist Teil der internationalen Open-Access-Bewegung. Die Zitierfähigkeit und eindeutige Referenzierbarkeit der veröffentlichten Dokumente wird durch persistente Identifier (URN) gewährleistet. Sind Aktualisierungen notwendig, wird das geänderte Dokument deswegen als neue Version gespeichert. Bereits veröffentlichte Dokumente werden nicht gelöscht. Ein wissenschaftlicher Beirat steht für die inhaltliche Qualitätssicherung. Folgende mögliche Dokumente können eingestellt werden: Dissertationen/​Habilitationen,​ Konferenz- und Tagungsberichte,​ institutionelle Schriftenreihen,​ unselbständige Publikationen,​ Zeitschriften (ggf. mit Moving Wall). Mögliche Publikationsformen sind Erstveröffentlichungen ("​goldener Weg"), Hybridveröffentlichungen und Zweitveröffentlichungen ("​grüner Weg"​). ​+=== Freischaltung ​des öffentlichen Wikis zu K10plus ===
  
-==== SLUB Dresden beteiligt sich an Open Educational Resources ====+Ein halbes Jahr vor dem Produktionsbeginn der gemeinsamen Datenbank K10plus (Katalog für zehn Bundesländer,​ die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und weitere Einrichtungen) haben im September 2018 der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) und das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) das **[[https://​wiki.k10plus.de/​|K10plus-Wiki]]** freigeschaltet. Das Wiki enthält allgemeine Informationen zu K10plus wie Kontakte, Gremien, Veranstaltungen und der Teilnahme ​an K10plus. Daneben werden im Wiki auch die für die Katalogisierer in den Teilnehmerbibliotheken relevanten Unterlagen wie Formatdokumentation,​ Handbücher und Beispielsammlung sowie das WinIBW-Handbuch zur Verfügung gestellt. Im Bereich "​Schulungen"​ werden die Schulungsunterlagen für die bereits seit September 2018 stattfindenden Schulungen zu K10plus zur Verfügung gestellt. Für den Anfang März 2019 beginnenden Aufbau der K10plus-Datenbank wurde der Migrationsablauf festgelegt und die für die Übergangsphase im Zeitraum vom 01.03. bis 15.03.2019 geltenden Einschränkungen bei der Katalogisierung im GBV und SWB definiert. Detaillierte Angaben dazu stehen im K10plus-Wiki im Bereich **[[https://​wiki.k10plus.de/​display/​K10PLUS/​Migrationsprojekt|"​Migrationsprojekt"​]]** zur Verfügung. Derzeit erfolgt ein erneuter Aufbau der K10plus-Datenbank mit dem Ziel, für die in den Teilnehmerbibliotheken ab Jahresanfang 2019 beginnenden Schulungen zu K10plus aktuellere und verbesserte Daten bereit zu stellen. Dieser Aufbau dient auch zur Optimierung der Arbeitsschritte beim initialen Aufbau der K10plus-Datenbank und somit der Reduzierung der Ladezeiten der mehr als 100 Mio. Datensätze. Die Datenbank K10plus geht endgültig am 25.03.2019 an den Start.
  
-Eine bundesweite Übersicht über die Projekte und frei verwendbaren **Open Educational Resources (OER)** bietet der zum OER-Camp Ost am 27.-29.11.2017 in Berlin veröffentlichte **[[https://​open-educational-resources.de/​veranstaltungen/​17/​atlas/​|"​OER-Atlas 2017 – Open Educational Resources – Deutschsprachige Angebote und Projekte im Überblick“]]**. Die SLUB Dresden ist mit ihren Kursen "​Geräteführerschein SLUB Makerspace"​ und "Von der Idee zur Facharbeit: ein Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten für Schüler"​ vertreten. In Sachsen treibt die Initiative **[[http://​blogs.hrz.tu-freiberg.de/​oersax/​|OERsax]]** die Erschließung von OER für sächsische Schulen und Hochschulen voran. An dem Projekt sind maßgeblich die TU Dresden, die TU Bergakademie Freiberg und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beteiligt. Weitere Projekte im Freistaat Sachsen: unter dem Label „HISTOdigitaLE – Geschichtslernen anders denken“ arbeiten mehrere Projekte der Universität Leipzig an einer Plattform für freie Unterrichtsmaterialien,​ welche auch von Studierenden erstellt werden, z.B. für die Geschichtsdidaktik;​ das Thüringer Schulportal entwickelt mit Digitalisaten der SLUB Dresden Arbeitsblätter,​ bspw. zum Thema Erzbergbau im Mittelalter, ​und einzelne Akteure ​und Projekte der TU Dresden sind in der **[[https://​oerworldmap.org/​|OER World Map]]** vertreten.+=== Aufsätze ​zur Zusammenarbeit des BSZ und des GBV und zu K10plus ===
  
-==== Deutsche Fotothek ​der SLUB Dresden ​digitalisiert und erschließt Fotografien ​zum Produktdesign 1950-1990 aus der Sammlung ​des Rates für Formgebung ====+Der Aufsatz von Reiner Diedrichs und Ralf Goebel ist unter dem Titel **[[https://​www.degruyter.com/​downloadpdf/​books/​9783110587524/​9783110587524-025/​9783110587524-025.pdf|„Veränderungen sind nötig. Kooperation des Bibliotheksservice-Zentrums Baden-Württemberg (BSZ) und der Verbundzentrale des GBV (VZG)“]]** in der Festschrift für Thomas Bürger, den ehemaligen Generaldirektor ​der SLUB Dresdenzum 65. Geburtstag erschienen. Der Titel der Festschrift,​ die komplett Open Access zur Verfügung steht, ​ lautet: „Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung“. Hrsg. von Achim Bonte ... Berlin ; Boston : De Gruyter Saur, 2018. S. 211-223. \\  
 +Ein weiterer Text von Angelika Bühler (BSZ) mit dem Titel „K10plus: mehr als 180 Mio. Nachweise ab März 2019 in neuer Verbunddatenbank des Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und der Verbundzentrale ​des GBV (VZG) verfügbar“ wurde im Dezember 2018 im __Südwest-Info:​ Mitteilungsblatt des VDB-Regionalverbands Südwest__ Nr. 31 (2018) S. 5-7 veröffentlicht (https://​www.vdb-online.org/​landesverbaende/​sw/​sw-info/​suedwest-info-31-2018.pdf). ​     ​
  
-Ab Frühjahr 2018 soll das designgeschichtlich wichtige, aber schwer zugängliche historische Fotoarchiv des **[[https://​www.german-design-council.de/​about/​|Rates für Formgebung]]** von der **[[http://​www.deutschefotothek.de/​|Deutschen Fotothek der SLUB Dresden]]** in Kooperation mit der [[https://​www.deutschesdesignmuseum.de/​|Stiftung Deutsches Design Museum]] digital erschlossen und der Forschung zugänglich gemacht werden. Gegenstand sind 20.000 Aufnahmen des ursprünglich vorrangig für Publikations- und Lehrzwecke angelegten Archivs, die als fotografische Zeitzeugnisse des deutschen, z.T. auch internationalen Produktdesigns der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einzustufen sind. Diese in Zusammensetzung und Umfang einzigartige fotografische Designsammlung dokumentiert umfassend die Konsum- und Lebenswelt der 1950er bis 1980er Jahre, mit einem Schwerpunkt auf der Nachkriegsmoderne. Die Bandbreite reicht von Alltagsgegenständen des Konsumgüterbereichs wie Bestecken und Geschirr über Produkte der Arbeitswelt,​ z.B. Büromaschinen,​ bis hin zu Personenkraftfahrzeugen und Produkten aus dem Investitionsgüterbereich.  ​+==== SWB-Verbundsystem ====
  
-==== Über 200 sächsische Orte im Portal für historische Adressbücher erschlossen ====+Die **Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB)** (http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/) enthält derzeit fast 78 Mio. Bestandsnachweise und mehr als 25 Mio. Titelnachweise.  ​
  
-Das **[[http://​adressbuecher.sachsendigital.de/​startseite/​|Portal für historische Adressbücher]]** besteht bereits seit 2012 und wird ständig erweitert. In den letzten Monaten wurden Adressbücher aus weiteren sächsischen meist kleineren Städten und Vororten erschlossen:​ Altenberg und Zwenkau sowie Omsewitz (als Vorort von Dresden) sind nur einige Beispiele. Die hauptsächliche Arbeit in den letzten Monaten bestand darin, die vielen in den digitalisierten Adressbüchern enthaltenen Straßen- und Personennamen in das Portal einzutragen. Hauptsächlich übernehmen diese Arbeit ehrenamtliche Mitarbeiter. Über 1.000 Adressbuchbände sind in den letzten zehn Jahren digitalisiert worden, und damit sind mittlerweile circa 200 Orte und Stadtteile im Portal nachgewiesen. Viele Ergänzungen stammen auch aus anderen sächsischen Bibliotheken und Stadtarchiven sowie aus dem Privatbesitz,​ um weitere Lücken zu schließen. Die ältesten erschlossenen Adressbücher gehen bis in die Jahre 1701/1702 zurück. Die **SLUB Dresden**, die **Städtischen Bibliotheken Dresden** und das **Dresdner Stadtarchiv** haben gemeinsam das **Projekt zur Digitalisierung und Erschließung der Adressbücher** angestoßen. ​ Begonnen wurde mit den Dresdner Adressbüchern,​ die 1702 beginnen und zwischen 1831 und 1943/44 nahezu lückenlos vorliegen. Die Digitalisierung erfolgte im Digitalisierungszentrum der SLUB, und anschließend erhielten die digitalen Ausgaben umfangreiche Inhaltsverzeichnisse. Um darüber hinaus auch eine Suche nach Personen und Straßen zu ermöglichen,​ wurden die jeweils ersten Personen- und Straßennamen jeder Seite der Einwohnerverzeichnisse und Häuserbücher in einer Datenbank erfasst.+==== Bibliothekssysteme ====
  
-==== Katalog der Historischen Lehrerbibliothek des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen digital verfügbar ====+=== Koha ===
  
-Der **[[http://​digital.wlb-stuttgart.de/​purl/​bsz495675636|Katalog der Historischen Lehrerbibliothek des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen]]** von Beatriz Wagner-Hertel. Stuttgart, Württ. Landesbibliothek,​ 1994 ist seit Mitte Dezember 2017 digital verfügbar ​(im SWB nachgewiesen unter http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/​PPNSET?​PPN=495675636&​INDEXSET=1). Der Katalog ist das Ergebnis eines in der Württembergischen Landesbibliothek durchgeführten,​ im Rahmen des DFG-Förderprogramms "​Erschließung von Spezialbeständen"​ finanzierten Projekts. Seit dem 01.10.1990 hatte die Diplom-Bibliothekarin Beatriz Wagner-Hertel die partienweise von Ellwangen nach Stuttgart transportierten Bände online im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) katalogisiert. Ende September 1992 wurde das Projekt abgeschlossen. Die im gedruckten, jetzt auch digitalisierten Katalog detailliert beschriebenen Provenienzen sind online nicht mehr vorhanden. Die Bibliothek des Peutinger-Gymnasiums gilt als äußerst wertvolle Büchersammlung und hat Eingang in **[[http://​fabian.sub.uni-goettingen.de/​fabian?​Peutinger-Gymnasium|Fabians Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland,​ Österreich und Europa]]** gefunden. Ebenso wie die bereits 1991 beendete Erschließung der historischen Bibliothek des Rottweiler Albertus-Magnus-Gymnasiums wurde das Projekt vom Zentralkatalog Baden-Württemberg,​ einer ehemaligen Hauptabteilung der WLB, inhaltlich und organisatorisch betreut. Ein Text von Horst Hilger ​mit dem Titel "Das Ellwanger Katalogisierungsprojekt", der ursprünglich ​in der Zeitschrift __BIBLIOTHEKSDIENST__ 27 (1993) H.1. S.46-49 veröffentlicht ​wurde und der das Projekt ausführlich vorstellt, steht Open Access auf dem BSZ-OPUS-Server (https://swop.bsz-bw.de/frontdoor/index/​index/​docId/​1267) zur Verfügung ​+Katrin Fischer und Christian Stelzenmüller ​(beide BSZhaben einen Aufsatz ​mit dem Titel "Koha - Kooperation und Vielfalt" in der Fachzeitschrift __ABI-Technik__ 38 (2018) H.2. S.152-160 veröffentlicht. Der Aufsatz ist online abrufbar unter https://www.bsz-bw.de/publikationen/KohaFischerStelzenmuellerABITechnik2018.pdf. ​
  
-==== Bibliotheca Palatina ist digital wiedervereint ​====+==== MARE (Museen, Archive und Repositorien) ​====
  
-Eine der wertvollsten Sammlungen von Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit – die **Bibliotheca Palatina** – ist nach jahrhundertelanger „Trennung“ virtuell wiedervereint (http://​digi.ub.uni-heidelberg.de/​de/​bpd/​index.html). Dazu hat die **UB Heidelberg** nicht nur die deutschsprachigen Handschriften in ihrem eigenen Bestand digitalisiert,​ sondern auch die lateinischen Codices der Bibliotheca Palatina, die sich seit fast 400 Jahren in der **Biblioteca Apostolica Vaticana** in Rom befinden. Die Realisierung dieses bedeutenden Großprojektes ermöglichte die Manfred-Lautenschläger-Stiftung. Um die "​Wiedervereinigung"​ virtuell zum Abschluss zu führen, begründeten die Universität Heidelberg und der Vatikan eine auf mehrere Jahre angelegte Kooperation. Dank der Finanzierung durch die Stiftung konnte ein Digitalisierungsstudio der UB im Vatikan aufgebaut und betrieben werden, um damit die lateinischen Codices zu erfassen. Der Bibliotheca Palatina ging bereits, bevor Papst Gregor XV. sie im Dreißigjährigen Krieg als Beute reklamierte und 1623 in den Vatikan überführen ließ, eine lange Geschichte voraus. Über fast 250 Jahre war sie aus zwei Quellen erwachsen – den fürstlichen Sammlungen auf dem Heidelberger Schloss und den Bibliotheken der 1386 gegründeten Universität Heidelberg. Mit Ausnahme der deutschsprachigen Codices, die 1816 zurückerstattet wurden und nach Heidelberg zurückkehrten,​ bildet die Palatina bis heute einen Grundstock der Vatikanischen Bibliothek in Rom. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie als der „beste Schatz aller Gebildeten in Deutschland“ bezeichnet. Als Universalbibliothek umfasst sie neben theologischen,​ philologischen,​ philosophischen und historischen Werken auch medizinische,​ naturkundliche und astronomische Texte. Damit ist sie bis heute für eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen interessant. Der nunmehr digitalisierte Kernbestand von rund 3.000 Handschriften ist über das Internet zugänglich.+=== Neue Website ​für MusIS ===
  
-==== Broschüren- und Dissertationskatalog (Titel bis 1935) der UB Heidelberg online recherchierbar ​====+Der MusIS-Verbund unterhält für sein Dienstleistungsangebot eine eigene Homepage. Unter https://​www.musis-service.de/​ findet sich sein Serviceangebot,​ das unter dem Motto "Ihre digitalen Daten in guten Händen"​ steht. Das Informationsangebot bietet einen Überblick über die Dienstleistungen in den Bereichen Erschließung,​ Präsentation und Archivierung musealer Sammlungen. Weiterhin ist dort eine Übersicht über das Team, Referenzen und weiterführende Hinweise im Wiki zu finden.  
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 +===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken ​und Archiven des SWB-Verbundes =====
  
-Als letzter der drei Abschnitte des Alphabetischen Zettelkatalogs steht seit Mitte November 2017 auch der **[[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​digikat_dk3.html|Dissertations- und Broschürenkatalog (Erscheinungsjahr bis 1935)]]** der **UB Heidelberg** ​online ​für die Recherche zur Verfügung. Wie bei den beiden anderen Katalogen ([[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​digikat_dk2.html|DigiKat für die Erscheinungsjahre bis 1935 - Monographien und Zeitschriften]];​ [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​|DigiKat für die Erscheinungsjahre 1936-1961]]) erfolgt die Präsentation über einen Graphik-Image-Katalog mit Hilfe einer von der UB Heidelberg entwickelten Software. Der Dissertations- und Broschürenkatalog umfasst Hochschulschriften sowie Programme und Broschüren bis circa 80 Seiten. Es handelt sich um insgesamt circa 435.000 Katalogkarten. Die Digitalisierung erfolgte durch einen externen Dienstleister. Da die Karten als Vorlage für die Digitalisierung bereits ihrerseits kopiert waren, ist die Qualität der Scans entsprechend unterschiedlich. Für den Rechercheeinstieg wurden bei jeder 10. Karte die Ordnungsbegriffe erfasst. Eine ausführliche [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​hilfe/​Welcome.html|Hilfe zum DigiKat]] informiert u.a. über die Ordnung des Katalogs, geeignete Suchstrategien und die Bestellung des gewünschten Titels. Zu beachten ist, dass ein Teil der Titel bereits im Online-Katalog HEIDI erfasst ist. Die Recherche nach Titeln ist deshalb immer zunächst in [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​helios/​kataloge/​|HEIDI]] bzw. im [[http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/|SWB]] zu beginnen. Die Digitalisierung der drei Abschnitte des Alphabetischen Zettelkatalogs ist damit  abgeschlossen.  ​+==== Deutsche Fotothek stellt 8.000 anthropologische Portraits ​online ====
  
-==== Universität Heidelberg erstellt Datenbank zur Erschließung ​altägyptischer Texte ====+Über 8.000 anthropologische Fotografien können im **[[http://​www.deutschefotothek.de/​cms/​weltsichten.xml|Portal „Weltsichten“]]** recherchiert werden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bilder aus den Sammlungen der Deutschen Fotothek, des Museums für Völkerkunde Dresden und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig ist Teil des im August 2015 begonnenen Projekts **„Weltsichten – Digitalisierung und Erschließung ​fotografischer Archive bedeutender Forschungsreisender“**,​ das von der **[[http://​www.deutschefotothek.de/​|Deutschen Fotothek der SLUB Dresden]]** und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit finanzieller Unterstützung der DFG durchgeführt wird. Insgesamt werden im Rahmen des Projekts rund 86.000 historische Aufnahmen aus den beteiligten Sammlungen online gestellt. In ihrer Gesamtheit geben die mehrheitlich bis heute unpublizierten Aufnahmen Einblicke in Kontinente wie Afrika, Amerika, Asien, Ozeanien und Europa einschließlich der Polarregionen. Schwerpunkte sind das östliche Afrika mit der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika,​ die Staaten im Westen und Nordwesten Südamerikas sowie Regionen Süd- und Südostasiens. ​
  
-Der Erschließung und Entzifferung altägyptischer Dokumente dient ein Datenbank-Projekt an der **Universität Heidelberg**,​ das von der DFG gefördert wirdMithilfe einer Open-Access-Publikation sollen der Forschung Texte frei zugänglich gemacht werden, die zwischen dem 7. Jahrhundert vor und dem 5. Jahrhundert nach Christus entstanden sind und in der sogenannten demotischen Sprache und Schrift verfasst wurden. Das Spektrum der teilweise noch nicht veröffentlichten Texte reicht von Rechtsurkunden über Verwaltungsdokumente bis hin zu wissenschaftlichen und religiösen Aufzeichnungen. Das Vorhaben **„Demotic Palaeographical Database Project“** unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Quack wird über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren gefördert. Für die ersten drei Projektjahre hat die DFG rund eine Million Euro bewilligt. Die Arbeiten am Institut ​für Ägyptologie der Heidelberger Universität starten im Mai 2018. Das Demotische bezeichnet eine Sprach- und Schriftstufe des Altägyptischen,​ die über 1.000 Jahre lang in Gebrauch war und verschiedene Kulturphasen des Alten Ägypten umfasste – von der sogenannten Spätzeit bis zur griechisch-römischen Epoche. ​+==== SACHSEN.digital ​Portal ​für digitalisierte Kulturgüter aus Sachsen ====
  
-==== Publikationen ​der Stiftung Asienhaus ​auf dem CrossAsia Repository ====+In **[[https://​sachsen.digital/​|SACHSEN.digital]]** wird ein stetig wachsender Bestand an kulturellen Schätzen des Freistaates virtuell vereinigt, ​der vorrangig im Rahmen des [[https://​www.slub-dresden.de/​sammlungen/​landesdigitalisierungsprogramm/​|Landesdigitalisierungsprogramms]] des Bundeslandes Sachsen digitalisiert und bereitgestellt wird. Die bislang 25 beitragenden Institutionen vertreten ein breites inhaltliches Spektrum und decken den gesamten sächsischen Raum ab. Die Nutzer haben so die Möglichkeit,​ virtuell in den Beständen von verschiedenen Museen, Bibliotheken und Archiven aus zum Beispiel Plauen, Zwickau, Leipzig, Dresden, Bautzen, Görlitz oder Freiberg zu blättern. Die freien Lizenzen erlauben eine Weiternutzung und regen auf diese Weise zum kreativen Umgang mit dem Material und damit zur Verbreitung der Inhalte an. Allein in diesem Jahr ist der Bestand bereits um circa 1,5 Millionen digitalisierte Seiten gewachsen, und weitere Projekte sind in Vorbereitung. Gerade abgeschlossen wurde beispielsweise die Digitalisierung der Frauen-Zeitung der berühmten Leipziger Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters.
  
-Auf dem **[[https://​crossasia.org/​de/​service/​crossasia-e-publishing/​crossasia-repository/​|CrossAsia Repository]]** der **UB Heidelberg** stehen sämtliche Ausgaben von [[http://​crossasia-repository.ub.uni-heidelberg.de/​view/​collections/​=23c-26.html|Blickwechsel]] sowie der [[http://​crossasia-repository.ub.uni-heidelberg.de/​view/​collections/​=23c-25.html|Broschüren]],​ die von [[https://​www.asienhaus.de/​|Stiftung Asienhaus]] und [[https://​www.asienhaus.de/​philippinenbuero/​|philippinenbüro e. V.]] herausgegeben werden, zur Verfügung. Unter dem Format __Blickwechsel__ veröffentlicht die Stiftung Asienhaus regelmäßig aktuelle Analysen und Informationen über einzelne Länder Asiens. Die Broschüren befassen sich in ausführlicher Form mit den politischen,​ sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen ​in der Region.+==== Online-Datenbank ​der SLUB Dresden zu den Novemberpogromen ​in Sachsen ====
  
-==== UB Leipzig ​ist am nationalen Web-Portal für Handschriften des Mittelalters ​und der Neuzeit beteiligt ====+Der Dresdner Historiker Daniel Ristau hat in den vergangenen Jahren im Rahmen des **[[http://​bruchstuecke1938.de/​|Forschungsprojekts Bruch|Stücke]]** die Ereignisse der antisemitischen Novemberpogrome für Sachsen recherchiert,​ in den historischen Kontext und in die Forschungsdiskussion eingeordnet. In Zusammenarbeit mit der SLUB Dresden ​ist daraus eine **[[http://​bruchstuecke1938.de/​datenbank|Datenbank]]** entstanden, in der Quellen und Literatur zu den Pogromen erfasst sind. Das neue Recherchewerkzeug führt die verfügbaren Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zusammen. Zugleich wird so ein Beitrag zum Gedenken an die Pogrome geleistet. Am 01.11.2018 wird die Datenbank in der SLUB Dresden der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Online-Angebot wird über das neue **[[https://​www.saxorum.de/​themen/​bruchstuecke-die-novemberpogrome-in-sachsen-1938/​|Regionalportal Saxorum]]** der SLUB präsentiert und nach und nach ergänzt. Auf seiner Grundlage können Interessierte die (lokale) Erforschung ​der sächsischen Novemberpogrome selbstständig weiterverfolgen. ​
  
-Vier große deutsche Bibliotheken entwickeln ein **nationales Web-Portal für Buchhandschriften des Mittelalters und der Neuzeit** in deutschen Kultureinrichtungen. Unter Projektleitung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz wirken die **UB Leipzig**, die Bayerische Staatsbibliothek und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel daran mit. Die DFG finanziert in den nächsten drei Jahren den technischen Aufbau des Portals. Ziel ist ein modernes Instrument für die internationale Forschung der unterschiedlichsten Disziplinen. Seit dem frühen Mittelalter wurden handschriftliche Texte zunehmend als gebundene Bücher überliefert. Etwa 60.000 dieser Unikate allein aus der Zeit bis um 1500 werden in deutschen Bibliotheken und Archiven aufbewahrt. Zu den prominentesten Vertretern gehören Handschriften des Nibelungenliedes (13. Jh.), die Carmina Burana (um 1230) oder ein Autograph des Decamerone ​von Giovanni Boccaccio (1370). Innerhalb der bibliothekarisch-wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur wird sich mit dem Handschriftenportal die zentrale Instanz für digitale Informationen zu Buchhandschriften deutscher Kultureinrichtungen etablieren. Auch die breite Öffentlichkeit wird ohne Einschränkungen auf das Web-Portal zugreifen können. Mit aktueller interaktiver Technik wird nach und nach der Weg zu den digitalen Bildern möglichst aller 60.000 mittelalterlichen Buchhandschriften in deutschen Bibliotheken und Archiven eröffnet werden. Die Freischaltung einer Beta-Version ist für Sommer 2020 vorgesehen. Unter http://​www.handschriftenzentren.de/​handschriftenportal/​ wird laufend über den Fortschritt des Portals informiert+==== Festschrift zum Ruhestand ​von Thomas Bürger Open Access verfügbar ====
  
-==== UB Leipzig nimmt Handschriftendigitalisierungswünsche entgegen ====+Anfang Juli diesen Jahres ist der ehemalige Generaldirektor der SLUB Dresden Prof. Dr. Thomas Bürger kurz vor seinem 65. Geburtstag mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet worden. Aus diesem Anlass ist eine Festschrift erschienen, die sich unter dem Titel **[[https://​www.degruyter.com/​viewbooktoc/​product/​499349|"​Kooperative Informationsinfrastrukturen als Chance und Herausforderung"​]]** schwerpunktmäßig praktischen Beispielen für Kooperationen unter Bibliotheken,​ Archiven und Museen widmet. Die einzelnen Beiträge des von Achim Bonte, Thomas Bürgers Nachfolger im Amt des Generaldirektors,​ und Juliane Rehnolt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte an der TU Dresden) herausgegebenen Werkes widmen sich unterschiedlichen Kooperationsformen in vielfältigen Kontexten. Alle Texte sind Open Access verfügbar. Eine ausführliche Bibliographie der Veröffentlichungen Thomas Bürgers beschließt die Festschrift. Ein Aufsatz zur **[[https://​www.degruyter.com/​downloadpdf/​books/​9783110587524/​9783110587524-025/​9783110587524-025.pdf|Kooperation von GBV und BSZ]]** aus der Feder von Reiner Diedrichs (VZG) und Ralf Goebel (BSZ) ist ebenfalls in der Festschrift enthalten.
  
-Dank der Förderung durch das **[[https://​sachsen.digital/das-programm/|Landesdigitalisierungsprogramm Sachsen]]** wird die UB Leipzig ​im Jahr 2018 die systematische Digitalisierung ihrer mittelalterlichen Handschriften weiter vorantreibenDabei ist erstmals ein Kontingent ​von 50 mittelalterlichen Handschriften für Digitalisierungswünsche wissenschaftlicher NutzerInnen reserviert. Falls die kostenfreie Digitalisierung einer Handschrift ​der UB Leipzig gewünscht ​wird, bittet ​die UB darum, ihr bis zum 31. Mai 2018 eine kurze Nachricht mit einem konkreten Vorschlag und unter Angabe des Forschungsvorhabens an handschriftenzentrum@ub.uni-leipzig.de zu senden. ​**[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/forschungsbibliothek/​digitale-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften/|Auf der Präsentationsseite der UB Leipzig]]** kann geprüft werdenob die gewünschte Handschrift bereits digitalisiert istFür die Digitalisierung ausgewählt werden die ersten 50 Einsendungenvorausgesetzt, die notwendige konservatorische Prüfung ​auf Digitalisierbarkeit fällt positiv ausDie Bereitstellung der Digitalisate erfolgt über die **[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​forschungsbibliothek/​digitale-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften/​|Präsentationsseite der UB Leipzig]]** via Mirador-Viewer sowie über das **[[https://​sachsen.digital/​alle-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften-der-ub-leipzig/​listenansicht/​|Portal Sachsen.Digital]]**. Im Sinne der **[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​forschungsbibliothek/​open-digitization-policy/​|Open Access-Policy der UB Leipzig]]** werden die Digitalisate ohne Nutzungseinschränkungen als Public Domain ​ veröffentlicht. Bis zum 30. Juni 2018 wird die UB darüber informieren,​ ob der Digitalisierungsvorschlag berücksichtigt werden konnte+==== DFG-Projekt „Digitale Edition ​der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels“ verlängert ==== 
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 +Bereits im Jahr 1873 wurde der schriftliche Nachlass des Romantikers ​**[[https://​de.wikipedia.org/wiki/August_Wilhelm_Schlegel|August Wilhelm Schlegel]]** von der damals Königlichen Bibliothek Dresden erworben und konnte ​im Jahr 1998 um weitere Originalbriefe, ​die sich auf Schloss Coppet am Genfer See befanden, erweitert werdenIn einem gemeinsamen ​von der DFG geförderten Projekt mit der Phillipps-Universität Marburg und dem Trier Center for Digital Humanities ​wird seit 2012 die **[[https://​august-wilhelm-schlegel.de/briefedigital/|Korrespondenz August Wilhelm Schlegels aus dem Bestand ​der SLUB Dresden und zahlreicher weiterer Einrichtungen digitalisiert]]**, transkribiert und elektronisch herausgegebenUm noch zusätzliche Briefe zu edieren und weitere Featureswie zum Beispiel ein Tool zur Annotation der Briefezur elektronischen Edition hinzuzufügen,​ bewilligte ​die DFG den Antrag ​auf Fortsetzung des Projektes bis 31.03.2020
  
-via https://​www.ub.uni-leipzig.de/​fileadmin/​Resources/​Public/​Docs/​Upload_Forschungsbibliothek/​Handschriftenzentrum/​call_for_digitization_requests.pdf+==== SLUB Dresden und TIB Hannover bauen FID Mobilitätsund Verkehrsforschung auf ====
  
-==== adlr.link wird für weitere drei Jahre gefördert ====+Neben den Fachinformationsdiensten (FID) **[[https://​www.arthistoricum.net/​|arthistoricum.net]]** (für Kunst, Fotografie, Design), den die **SLUB Dresden** zusammen mit der UB Heidelberg, und **[[https://​musiconn.qucosa.de/​ueber-musiconnpublish/​|musiconn]]** (Musikwissenschaft),​ den sie zusammen mit der BSB München aufbaut, arbeitet die SLUB mit der TIB Hannover derzeit am Aufbau des **[[https://​projects.tib.eu/​fid-move/​startseite/​|FID Mobilitäts- und Verkehrsforschung]]**. Der FID richtet sich an alle Forschenden der Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Als ein Ziel soll die Auffindbarkeit von und Versorgung mit Spezialliteratur verbessert werden. Dies erfolgt zum einen durch den Aufbau einer neuen Rechercheplattform sowie der damit in Verbindung stehenden Optimierung der interdisziplinär ausgerichteten Recherche und zum anderen durch die Verbesserung der Literaturversorgung mit Schwerpunkt im Ausbau von Open Access-Strukturen. Darüber hinaus zielt der FID auf eine Erhöhung der Verfügbarkeit nachnutzbarer Forschungsdaten ab.  ​
  
-**[[https://​katalog.adlr.link/​|adlr.link]]** wird für weitere drei Jahre von der DFG mit einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro gefördert. Seit dem Start des Rechercheportals zum Sommersemester 2016 haben sich deutschlandweit über 900 Nutzer für den Dienst registriert. adlr.link ist das größte und umfangreichste Drittmittelprojekt der **UB Leipzig**, die derzeit mehr als 20 extern finanzierte Vorhaben betreut. Schon heute sind in adlr.link rund 1,3 Millionen einzelne Datensätze nachgewiesen,​ wovon die Hälfte auf direkt online zugängliche Ressourcen entfällt. Onlinezeitschriften und Open Access spielen dabei auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine immer wichtigere Rolle. Hier nimmt das Suchportal von adlr.link künftig eine wichtige Vermittlerrolle ein. Wenn Nutzer auf Ressourcen keinen direkten Zugriff haben oder neu erschienene Werke benötigen, springt adlr.link als Lieferdienst ein und besorgt diejenige Literatur, die die Nutzer für Ihre Forschung brauchen. adlr.link wird seit 2014 im Rahmen des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ von der DFG gefördert. Als bundesweites System ergänzen die Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen für den Spitzenbedarf.+==== 20 Jahre Tagebucharchiv Emmendingen ====
  
-==== Die magischen Handschriften ​der UB Leipzig ====+SWR hat einen Radiobeitrag zum Thema „Gesammeltes Leben – 20 Jahre Tagebucharchiv Emmendingen“ gesendet. Er ist auf der **[[https://​tagebucharchiv.de/​gesammeltes-leben/​|Website des Tagebucharchivs]]** abspielbar. ​
  
-Die [[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​start/​|UB Leipzig]] verfügt über eine der **weltweit umfangreichsten Sammlungen neuzeitlicher Handschriften zu den Themen Magie, Alchemie, Astrologie und Zauberkunde**. Sie hält in ihrem Bestand rund 152 sogenannte magische Handschriften,​ die sich auf zwei große und mehrere kleine Provenienzen verteilen. Allen gemeinsam ist, dass sie um 1700 oder im 18. Jahrhundert geschrieben wurden. Der überwiegende Teil, 142 Handschriften,​ kam als Leihgabe der Leipziger Städtischen Bibliotheken 1962 in den Bestand der UB. Die [[https://​histbest.ub.uni-leipzig.de/​servlets/​solr/​select?​q=cbu_shelfmark%3ACod.mag.*|Sammlung]] geht im Kern auf den Leipziger Arzt Samuel Schröer zurück, der sie 1710 in einem gedruckten Auktionskatalog publizierte. In der Sammlung finden sich mehrere Texttraditionen. Dazu gehören Texte der Fausttradition,​ alchemistische Werke, Texte der Kabbalistik,​ der Astrologie und der Wahrsagerei. Diese Traditionen bewegten sich im Rahmen ​des zeitgenössischen „wissenschaftlichen Diskurses“. Rätsel geben die Texte auf, die sich tatsächlich mit Zauberei beschäftigen:​ zum Beispiel mit der Frage, wie mit Verstorbenen kommuniziert werden kann, mit Zauberhandlungen zum Auffinden von Schätzen, Zaubersprüchen ​für die erfolgreiche Jagd, für Liebeszauber und Geisterbeschwörung. Im Gegensatz zu Alchemie, Kabbalistik oder Astrologie, die im 16. und 17. Jahrhundert gleichsam gesellschaftlich erlaubte Modelle ​der Welterklärung waren, gehörten diese magischen Texte nicht mehr dazu (via https://​blog.ub.uni-leipzig.de/​von-sternzeichen-medaillons-und-drehscheiben/​). ​  +==== Online-Songlexikon ​des Zentrums ​für Populäre Kultur ​und Musik der Universität Freiburg ====
  
-==== Digitale Sammlungen ​der UB Mannheim ====+Das **Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg** (vormals: Volksliedarchiv) hat ein **[[http://​www.songlexikon.de/​|Songlexikon / Encyclopedia of Songs]]** ins Netz gestellt. Auf der Website ist zu lesen: "Das Songlexikon analysiert internationale Songs ab Beginn der Tonaufzeichnung in ihrem populärkulturellen Kontext. Es enthält Informationen zu den Musikern, zur Entstehung des Songs sowie zu dessen Kontext, Inhalt und Rezeption. Alle Genres populärer Musik (werden) berücksichtigt. Im Zentrum steht neben der Analyse von Text, Melodie und Harmonie die Frage nach der audiovisuellen Inszenierung der Interpreten/​Band durch Sound, Image und Performanz.“ ​
  
-Die [[https://​www.bib.uni-mannheim.de|UB Mannheim]] macht ihre besonderen Bestände digital zugänglich. Derzeit digitalisiert sie die [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​gemeindeverzeichnisse/​|amtlichen Gemeindeverzeichnisse ​des Deutschen Reiches, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland]],​ die Informationen der jeweiligen statistischen Behörden enthalten. Bereits digitalisiert sind [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​altedrucke/​|ausgewählte historische Bestände der UB]] (Mannheimer Hofbibliothek,​ Sammlung Desbillons, Sammlung Weickum u.a.), wirtschaftswissenschaftliche Sammlungen wie [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​aktienfuehrer/​|Aktienführer und -Datenarchive]] sowie [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​periodika/​|Periodika]] (Reichsanzeiger und seine Vorgängerzeitungen)+==== Neues Projekt der UB Heidelberg zur Erschließung der Gelehrtennachlässe ​des 19Jahrhunderts ====
  
-==== UB Mannheim nimmt am Projekt ​InFoLiS teilIntegration ​von Forschungsdaten ​und Literatur ====+Am 01.01.2019 startete unter dem Titel “›vorzügliche propension und geneigtheit,​ sie in flor zu bringen‹. Erschließung,​ Erhaltung und Bereitstellung der Gelehrtennachlässe des 19. Jahrhunderts im Bestand der UB Heidelberg“ ein neues Projekt ​der **[[https://​www.ub.uni-heidelberg.de/​allg/​benutzung/​bereiche/​handschrift.html|Historischen Sammlungen]]**. Ziel des von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg für die Dauer von drei Jahren geförderten Projektes ist die vollständige ​und systematische Erschließung der **[[https://​www.ub.uni-heidelberg.de/​allg/​benutzung/​bereiche/​nachlaesse.html|(Teil-) Nachlässe aller Wissenschaftler]]**,​ die im 19. Jahrhundert an der Universität Heidelberg gelehrt haben und deren wissenschaftliche Tätigkeit ihren Schwerpunkt in diesem Jahrhundert hatte. Insgesamt handelt es sich um 44 Nachlässe, in denen über die individuelle Vita der einzelnen Gelehrten hinaus auch die (Heidelberger) Universitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts abgebildet wird: Der keineswegs selbstverständliche Aufstieg der Ruperto Carola zum wissenschaftlichen Großbetrieb und  zu einer der renommiertesten Hochschulen weltweit, ihre systematischen Bemühungen,​ die fähigsten Wissenschaftler des deutschsprachigen Raumes an sich zu ziehen und der Wandel zur modernen, das gesamte Fächerspektrum abdeckenden Volluniversität. Hinzu kommt, dass nicht wenige Gelehrte der ersten Jahrhunderthälfte zu den prominentesten Vertretern des südwestdeutschen Liberalismus im politischen Vormärz zählten, mithin spiegeln sich in ihren Nachlässen gleichermaßen Landesgeschichte und deutsche Geschichte. Im Hinblick auf all diese Aspekte würde mit der umfassenden und systematischen Erschließung der Heidelberger Gelehrtennachlässe des 19. Jahrhunderts eine neue Quellenbasis geschaffen werden. Neben den inhaltlichen sprechen aus Sicht der UB Heidelberg aber auch technische Überlegungen dafür, die genannten Nachlässe in einem zusammenhängenden Projekt der Erschließung zuzuführen. Bedingt durch die bisherige Nachfrage waren bisher über längere Zeiträume hinweg immer wieder Teile erschlossen worden, wobei allerdings naturgemäß die Erschließungsstandards wechselten und vor allem jene Teile ausgespart blieben, die über die reine Formalerschließung hinaus höhere inhaltliche Anforderungen stellen. Mit der systematischen Erfassung auch dieser Teile sollen nun Nutzer erstmals einen vollständigen Überblick über die entsprechenden Heidelberger Bestände erhalten, die zudem durch die Vereinheitlichung der Erschließungskriterien leichter, schneller, vielseitiger und vor allem online recherchierbar werden sollen. Zu diesem Zweck soll die Erschließung über die **[[http://​kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/​de/​index.html|nationale Verbunddatenbank Kalliope]]** erfolgen. ​
  
-Die von der DFG geförderte InFoLiS-Projektreihe wurde dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen. Die Projekte wurden vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften,​ der **UB Mannheim** und der **Hochschule der Medien Stuttgart** durchgeführt. Ziel der Projekte InFoLiS I und InFoLiS II war die Entwicklung von Verfahren zur Verknüpfung von Forschungsdaten und Literatur. Diese Verknüpfung kann einen erheblichen Mehrwert für Recherchesysteme in Informationsinfrastrukturen wie Bibliotheken und Forschungsdatenzentren für die Recherche der Nutzerinnen und Nutzer darstellen. Die Projektergebnisse im Einzelnen sind: - Entwicklung von Verfahren für die automatische Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten,​ - Integration dieser Verknüpfungen in die Recherchesysteme der Projektpartner,​ - Automatische Verschlagwortung von Forschungsdaten,​ - Überführung der entwickelten Verfahren in eine Linked Open Data-basierte nachnutzbare Infrastruktur mit Webservices und APIs, - Anwendung der Verfahren auf einer disziplinübergreifenden und mehrsprachigen Datenbasis, - Nachnutzbarkeit der Links durch die Verwendung einer Forschungsdatenontologie. Weitere Informationen finden sich auf der [[http://​infolis.github.io/​|Projekthomepage]]. Sämtliche Projektergebnisse inklusive Quellcode stehen Open Source auf der [[https://​github.com/​infolis/​|GitHub-Seite]] für die Nachnutzung zur Verfügung.+==== Heisenberg-Nachlass wird digitalisiert ====
  
-==== Virtuelle Rekonstruktion ​des Buchbesitzes Eduard Mörikes im DLA Marbach ====+Der Nachlass ​des deutschen Physikers **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Werner_Heisenberg|Werner Heisenberg]]** (1901 bis 1976) wird erschlossen und digitalisiert. Die **Universität Leipzig** übernimmt gemeinsam mit der **Max-Planck-Gesellschaft (MPG)** und der **UB Leipzig** das auf drei Jahre angesetzte Projekt, das von der DFG gefördert wird. Heisenbergs Nachlass, der rund 70.000 Dokumente mit etwa 340.000 Seiten umfasst, zählt zu den bedeutendsten Archivbeständen der Wissenschaftsgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er wurde vor sechs Jahren von dessen Erben an die MPG übergeben. Der Nachlass, darunter viele Briefwechsel,​ Vorlesungsmanuskripte und Vorträge, sollen nun Blatt für Blatt erfasst und digitalisiert werden. Die Dokumente geben unter anderem Einblick in Heisenbergs Persönlichkeit und Wirken an der Universität Leipzig in den Jahren 1927 bis 1942. Damals war Leipzig eines der weltweit führenden Zentren der modernen Physik. In dieser Phase hatte der Pionier der Quantenphysik 1932 den Nobelpreis für Physik erhalten.
  
-Der virtuelle Bestand rekonstruiert zunächst den **ehemaligen Buchbesitz von Eduard Mörike**, soweit er im **Deutschen Literaturarchiv Marbach** überliefert und zugleich erschlossen ist (152 Exemplare, Stand Dez. 2017, wachsender Bestand). In einem weiteren Schritt sollen der im Jahr 2017 erworbene Marbacher Sonderbestand des Mörike-Sammlers Klaus Berge sowie externe Buchbestände erfasst werden. Erfasst werden sämtliche Exemplare, die sich nachweislich ​im Besitz von Eduard Mörike befanden sowie alle Exemplare aus dem Besitz seiner engeren Familie, d.h. seiner Vorfahren, seiner Schwester Klara, seiner Frau Margarethe sowie seiner Töchter Franziska und Marie. Nicht zu diesem Bestand zählen Exemplare, die Mörike lediglich verschenkt oder mit einer Widmung versehen hat. Der virtuelle Buchbesitz beinhaltet neben Werken anderer Autoren auch Mörikes eigene Schriften. Im Zuge der Rekonstruktion wurden außer Mörikes eigenhändigen Besitzvermerken auch weitere Provenienz-Merkmale wie z.B. Notizen, Lese- bzw. andere Benutzungsspuren Mörikes oder Widmungen Anderer verzeichnet. Suchmöglichkeiten im [[https://​www.dla-marbach.de/​katalog/​|Online-Katalog Kallías des DLA]] - Bestandsbeschreibung:​ im Modul „Bestände“ im Feld Person „Mörike, Eduard“ eintragen und den Bestand „G:​Mörike,​ Eduard (Virtuelle Rekonstruktion des Buchbesitzes)“ aufrufen; - vollständige Titelliste: im Modul „Bibliothek“ im Feld „Signatur“ mit dem Wert „G:​Mörike,​ Eduard (Virtuelle Rekonstruktion des Buchbesitzes)“ suchen. Es werden sämtliche Titelbeschreibungen von Exemplaren aus Mörikes Besitz selektiert. In Einzelfällen gibt es zu einem Titel mehrere Exemplare aus Mörikes Besitz.+==== Siegfried Kracauer: Neues DFG-Erschließungsprojekt ​im DLA Marbach ====
  
-==== DLA Marbach ​digitalisiert Dokumentaraufnahmen deutschsprachiger Autorenlesungen ====+Die **[[https://​www.dla-marbach.de/​bibliothek/​|Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs]]** hat mit Förderung der DFG ein umfangreiches Erschließungsprojekt begonnen. Neben der Katalogisierung der Autorenbibliothek von **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Siegfried_Kracauer|Siegfried Kracauer]]** entsteht eine umfassende digitale Personalbibliografie zu diesem wichtigen Exilautor, dessen Nachlass seit 1972 im DLA Marbach ​ist. Ziel des 22 Monate dauernden Projektes ist es, den Zugang zu Quellen und Sekundärliteratur für die Forschung zu verbessern. Der Bestand der rund 3.700 Bände umfassenden Autorenbibliothek wird im OPAC mit Provenienzen und Exemplarspezifika nachgewiesen. ​
  
-Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit November die Mediendokumentation des **Deutschen Literaturarchivs (DLA) Marbach** bei der Digitalisierung von Objekten des kulturellen ErbesIm Projekt [[https://​www.dla-marbach.de/​bibliothek/​projekte/​autorenlesungen-digitalisierung-archivierung-erschliessung-und-praesentation-von-dokumentaraufnahmen-deutschsprachiger-autorenlesungen/​|"Autorenlesungen. Digitalisierung,​ Archivierung,​ Erschließung und Präsentation von Dokumentaraufnahmen deutschsprachiger Autorenlesungen"​]] werden circa 1.000 Tonbänder und Tonkassetten neben der Digitalisierung durch eine umfassende Erschließung,​ Aufbereitung und Präsentation der Wissenschaft zugänglich gemacht. Die vielfältigen Tondokumente werden im [[https://​www.dla-marbach.de/​katalog/​|Online-Katalog des DLA]] und im Portal [[https://​www.dichterlesen.net/​|Dichterlesen.net]] zum Anhören verfügbar gemacht.+==== Virtueller Rundgang "...denn die Zeiten ändern sich" ​====
  
-==== UB Stuttgart beteiligt ​sich am Projekt OpenIng für Open Access ​in den Ingenieurwissenschaften ====+Die Ausstellung "Denn die Zeiten ändern ​sich... Die 60er-Jahre ​in Baden-Württemberg"​ haben bis Ende Juni 2018 mehr als 30.000 Besucher gesehen. Die Sixties-Sonderschau kann als **[[https://​www.hdgbw.de/​ausstellungen/​ausstellungsarchiv/​60er-jahre/​|virtueller Rundgang]]** auf der **[[https://​www.hdgbw.de/​|Website des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg]]** in **Stuttgart** besichtigt werden.
  
-Die **UB Stuttgart** beteiligt sich am **Projekt OpenIng für Open Access in den Ingenieurwissenschaften**. Die Gesamtkoordination für OpenIng liegt bei der TU Darmstadt, vertreten durch die Universitätsund Landesbibliothek (ULB) und die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA). Weiterhin ist die UB Braunschweig am Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat einen entsprechenden Projektantrag der drei Partner bewilligt. Es stellt dafür Drittmittel in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro bereit. OpenIng umfasst einen Forschungs- und einen Umsetzungsteil:​ Im ersten Jahr wird eine bundesweite Studie zum Open-Access-Publikationsverhalten in den Ingenieurwissenschaften durchgeführt und eine Serie von Workshops zur Erkundung konkreter Service-Wünsche an den drei beteiligten Universitäten durchgeführt. Im zweiten Projektjahr folgen die Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen, um fachspezifische Open-Access-Angebote und innovative Services und Dienste für die Ingenieurwissenschaften zu schaffen. Die neuen Services und Dienste ermöglichen es Forschenden,​ ihre Ergebnisse schnell und einfach Open Access zu veröffentlichen,​ OpenIng setzt dabei vor allem auf den grünen Weg des Open-Access (Zweitveröffentlichung). Die Entwicklung und Erprobung von Kommunikationskonzepten und Informationsmaterialien für IngenieurwissenschaftlerInnen zu den Themen Open-Access und freie Lehr/​Lern-Materialien sind ebenfalls Teil des Projekts (https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​projekte/​index.html).  ​+==== ifa-Bibliothek scannt bilaterale Kulturabkommen ​des Bundes ====
  
-==== Folien zum Folio-Tag ​in der UB Stuttgart ​am 17./18.10.2017  ====+Die **Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen** ​in Stuttgart ​bietet alle bilateralen Kulturabkommen der Bundesrepublik Deutschland als Scan auf der **[[https://​www.ifa.de/|ifa-Homepage]]** anAlle Kulturabkommen sind sowohl digitalisiert und auch als e-Text auf **[[https://​de.wikipedia.org/​wiki/​Liste_der_Kulturabkommen_Deutschlands|Wikipedia]]** abrufbar.
  
-Der von der **Verbundzentrale des GBV (VZG)** und der **UB Stuttgart** veranstaltete **Folio-Informationstag** war mit 130 Teilnehmern gut besucht und zeigte das große Interesse am Thema Bibliothekssoftware. Die Vortragsfolien wurden von der UB Stuttgart im Web zur Verfügung gestellt (http://​blog.ub.uni-stuttgart.de/​veranstaltungen/​folio-informationstag-stuttgart-17-18-oktober-2017/​) bzw. sind über die Seiten des OLE/​Folio-Projektes (https://​www.ole-germany.org/?​page_id=63) erreichbar.  ​+==== UB Stuttgart ​bietet "​Wunschbuch"​-Digitalisierung an ====
  
-==== WLB Stuttgart und UB Heidelberg beteiligen sich am Graphikportal ​des Bildarchivs Foto Marburg ====+Auf Anfrage scannt die **UB Stuttgart** Titel, die BenutzerInnen ausgewählt haben und stellen diese auf ihrer Plattform für **[[https://​digibus.ub.uni-stuttgart.de/​viewer/​|„Digitale Sammlungen“]]** bereit. Alle Werke erhalten dort eine dauerhafte Adresse (PURL) und sind somit eindeutig zitierbar. Mittels OCR sind die Digitalisate auch im Volltext durchsuchbar. In den digitalen Sammlungen der UB Stuttgart stehen alle Wunschbücher im Sinne des Open Access für jeden zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Als Wunschbuch kommen Werke in Frage: - die vor 1900 erschienen sind bzw. deren Autoren mehr als 70 Jahre tot sind; - deren Erhaltungszustand eine Digitalisierung erlauben. Die Wunschbuch-Digitalisierung ist ein kostenfreies Angebot der Universitätsbibliothek. Mehr zur „Wunschbuch“-Digitalisierung kann unter https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​suchen-bestellen/​wunschbuch-digitalisierung/​ in Erfahrung gebracht werden.  ​
  
-Die **Württembergische Landesbibliothek Stuttgart**,​ die **UB Heidelberg**,​ die UB Frankfurt/​Main,​ das deutsche Buch- und Schriftmuseum der DNB Leipzig, die HAB Wolfenbüttel und die Zentralbibliothek Zürich sowie die Graphische Sammlung der ETH Zürich beteiligen sich am Graphikportal,​ das Mitte November 2017 an den Start ging. Im **[[https://​www.graphikportal.org/​|Graphikportal]]** werden erstmals die Bestände graphischer Sammlungen aus Deutschland,​ Österreich und der Schweiz gemeinsam präsentiert und für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung gestellt. Das Graphikportal wird vom [[http://​www.fotomarburg.de/​|Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg]] betrieben, einer Einrichtung der Philipps-Universität ​Marburg. Der Zugang zu den Inhalten des Portals und die Teilnahme als datenliefernde Institution sind kostenfrei. Derzeit sind mehr als 300.000 Werke aus dem Bereich der graphischen Künste für eine sammlungsübergreifende Recherche zugänglich. Das Graphikportal dient der Publikation von digitalen Inhalten zu Kunstwerken auf Papier, die vorzugsweise folgenden Sammlungsbeständen entsprechen:​ Handzeichnungen,​ Malerei auf Papier (inklusive Inkunabeln) sowie sämtliche druckgraphisch hergestellte Werke. Künstlerische Fotografie wird aufgrund der Vielfalt der Bestände zunächst ausgeschlossen. Außerdem beteiligen sich zahlreiche Museen in Deutschland,​ darunter die Staatsgalerie ​Stuttgart, in Österreich und der Schweiz. Die WLB Stuttgart hat bislang 573 Graphiken in das Portal eingebracht,​ die UB Heidelberg 44.346, die Staatsgalerie 705 (Stand: 29.03.2018). ​       ​+==== Dissertationen 2018 an der Universität Stuttgart ​====
  
-==== WLB Stuttgart ​beginnt mit der Digitalisierung historischer Tageszeitungen ====+Alle **[[https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​publikationen/​stuttgarter-dissertationen/​downloads/​2018/​|Dissertationen und Habilitationsschriften]]**,​ die im Zeitraum Januar bis Juli 2018 an der Universität ​Stuttgart ​abgeschlossen wurden und bei der Universitätsbibliothek eingegangen sind, können auf der Website ​der UB abgerufen werden. Auch **[[https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​publikationen/​stuttgarter-dissertationen/​downloads/​index.html|alle älteren Verzeichnisse]]** können online gelesen werden.  ​
  
-Als Pflichtexemplarbibliothek ​für Württemberg besitzt die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart auch umfangreiche Bestände württembergischer Tageszeitungen. 2017 wurde mit der Digitalisierung historischer Tageszeitungen begonnen – aus urheberrechtlichen Gründen zunächst nur mit Beständen, die vor 1945 erschienen sind. Allerdings sind nur wenige Tageszeitungen vollständig erhalten, da die Bibliothek bei einem Luftangriff 1944 große Verluste, insbesondere ​in den Zeitungsbeständen ​der Erscheinungsjahre 1914 bis 1945, erlitten hat. Das __Neue Tagblatt__ bzw. __Stuttgarter Neue Tagblatt__ ist eine der wenigen Tageszeitungen,​ die von 1875 bis 1943 so gut wie komplett erhalten ist. Daher wurde diese Zeitung für ein erstes Digitalisierungsprojekt in diesem Bereich ausgewählt. Durch einen Dienstleister wurden in den letzten Monaten circa 400.000 großformatige Zeitungsseiten ​digitalisiert ​(Graustufen,​ 300 dpi). Die Digitalisate sind im Dezember 2017 als TIFF-Dateien an die Bibliothek geliefert worden. Der Dienstleister übernahm ebenso die OCR-Erkennung der Frakturschrift für sämtliche Seiten ​und wird die Ergebnisse als ALTO-XML-Datei32 liefern. Über das neue Zeitungsmodul der Digitalisierungssoftware Kitodo, das auch eine Kalenderansicht ermöglicht,​ werden die Digitalisate im Laufe des Jahres 2018 frei im Netz präsentiert werden. Die Zeitungsdigitalisierung soll in den nächsten Jahren auf weitere Titel ausgedehnt werden (via [[https://​www.vdb-online.org/​landesverbaende/​sw/​sw-info/​suedwest-info-30-2017.pdf|Südwest-Info Nr. 30. 2017]]). ​+==== Bibliothek ​für Zeitgeschichte ​in der WLB digitalisiert ​100 Bücher ​und Broschüren zum Epochenjahr 1918 ====
  
-==== Sammlung Hugo Borst in der WLB Stuttgart: ​Jahresausstellung 2018 von Erstausgaben ​der Erscheinungsjahre 17681818 und 1868 ====+1918 war ein Jahr, in dem entscheidende Weichenstellungen für die deutsche Geschichte vorgenommen wurden. Mit Blick auf diese Zeit voller Umbrüche hat die **[[http://​www.wlb-stuttgart.de/​sammlungen/​bibliothek-fuer-zeitgeschichte/​|Bibliothek für Zeitgeschichte ​in der WLB Stuttgart]]** 100 Bücher und Broschüren zum Ende des Ersten Weltkriegs und zur Revolution 1918/1919 digitalisiert. Über den WLB-Katalog und über die **[[http://​digital.wlb-stuttgart.de/​start/​|Digitalen Sammlungen]]** sind nun Werke zu zahlreichen Themen online abrufbar. Hierzu zählen die Ernährungslage und die militärische Situation im letzten Kriegsjahr, die Ursachen des Zusammenbruchs und die Umstände des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 sowie der Matrosenaufstanddie Novemberrevolution und der Kampf um die Demokratisierung Deutschlands. Zahlreiche Publikationen thematisieren außerdem den Versailler Vertrag ​und seine Folgen.
  
-In diesem Jahr präsentiert die WLB Stuttgart vom 09.02. bis zum 09.04.2018 ​in einer kleinen Ausstellung wieder einen Ausschnitt aus der **Sammlung Borst**, einer wertvollen **Sammlung von Erstausgaben aus dem Zeitraum 1749 bis 1899**. Dieses Mal werden Erstausgaben der Erscheinungsjahre 1768, 1818 und 1868 gezeigt. Eine Liste der ausgestellten Objekte und eine Einführung in den Zeithintergrund sind als PDF-Dokumente auf der Seite http://​www.wlb-stuttgart.de/​sammlungen/​alte-und-wertvolle-drucke/​bestand/​sammlung-hugo-borst/​ zugänglich. Der gedruckte Katalog von Hugo Borst [[http://​www.wlb-stuttgart.de/​referate/​drucke/​borst/​borst.htm|"​Bücher,​ die die große und die kleine Welt bewegten"​]] ist digitalisiert. Darin können einerseits Titel des Hauptteils in der Folge der Erscheinungsjahre 1749 bis 1899 recherchiert werden, andererseits ist ein Zugriff über das Autorenregister möglich.  ​+==== Virtuelle Deutsche Landesbibliographie ​in neuem Design ====
  
-==== Digitalisierte Archivalien ​des Universitätsarchivs der UB Tübingen ​Bestandsstatistik zu INKA ====+Die über einen längeren Zeitraum nach dem Modell ​des **[[https://​kvk.bibliothek.kit.edu/​|Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK)]]** aufgebaute **[[http://​kvk.bibliothek.kit.edu/​vdl/​|VDL (Virtuelle Deutsche Landesbibliographie)]]**,​ die parallele Suchanfragen in allen deutschen Landesbibliographien erlaubt, war weniger technisch als mehr optisch in die Jahre gekommen. Während sich nämlich der KVK selbst schon seit geraumer Zeit in einem zeitgemäßen Webdesign präsentiert,​ spiegelte die VDL noch das Layout aus den frühen 2000er Jahren wider. Auf der Startseite der neuen Website sind die Suchfelder in den Mittelpunkt gerückt. Darunter werden die einzelnen Landesbibliographien in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Unten stehen die Tipps zur Recherche. Anstelle konkreter Bezeichnungen werden sowohl auf der Startseite als auch bei der Ergebnisanzeige nur noch die Namen der Bundesländer genannt, stellvertretend für die Titel der einzelnen Landesbibliographien. Alle weiteren Informationen,​ etwa über die jeweiligen zeitlichen Berichtsräume,​ sind den Steckbriefen der Landesbibliographien zu entnehmen. Um künftig textliche Änderungen in Eigenregie umsetzen zu können, wurden alle redaktionell zu pflegenden Unterseiten auf den Server der **Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart** umgezogen.
  
-Zahlreiche [[http://​www.uni-tuebingen.de/​einrichtungen/​universitaetsbibliothek/​universitaetsarchiv/​digitalisierte-archivalien.html|Archivalien der Universität ​Tübingen]], darunter Stammbücher,​ Senatsprotokolle und Urkunden, sind von der **UB Tübingen** digitalisiert worden.+==== Uni Tübingen ​wird Mitglied in der Open Library of Humanities (OLH) ====
  
-[[http://www.inka.uni-tuebingen.de/|INKA]], der von der UB Tübingen geführte Inkunabelkatalog deutscher ​Bibliotheken, führt mit Stand 14.04.2018 16.661 bibliografische Nachweise und 70.771 Exemplare.+Die Universität Tübingen engagiert sich stark in verschiedenen Bereichen von Open Access. Seit der Open Access Woche 2018 ist die Universität Tübingen aktiv an der **[[https://www.openlibhums.org/|Open Library of Humanities (OLH)]]** beteiligt. Die Open Library of Humanities (OLH) ist eine gemeinnützige und von WissenschaftlerInnen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (**[[https://​www.openlibhums.org/​journals/|Liste der bei OLH verlegten OA-Zeitschriften]]**). OLH verzichtet auf Publikationskosten für die Autoren und finanziert sich über Konsortialzahlungen ​von Bibliotheken ​(z.Büber JISC Collections in Großbritannien oder über LYRASIS in der USA) sowie der Andrew WMellon StiftungDieses Geschäftsmodell – auch unter dem Namen Diamant (auch sponsored or Platin) Open Access bekannt -, besticht derzeit in der internationalen Diskussion. Die Kerngedanken des Geschäftsmodells sind in den **[[https://​www.fairopenaccess.org/​|Fair Open Access Principles]]** zusammengefasst.
  
-==== Provenienzen der Leopold-Sophien-Bibliothek Überlingen ​====+==== Hans Sachs digital ​====
  
-Das [[http://www.ueberlingen.de/site/Ueberlingen/get/documents_E-1595689373/ueberlingen/Ueberlingen_Datenquellen/Kultur%20und%20Kunst/Provenienzenkatalog.pdf|Verzeichnis der Provenienzen]] der [[http://www.ueberlingen.de/,Lde/startseite/kultur+_+kunst/​bibliotheken.html|Leopold-Sophien-Bibliothek]] in **Überlingen** listet mehr als 1.000 ExlibrisSupralibros ​und handschriftliche Besitzeinträge aufzu denen bisher biographische Daten der Besitzer ermittelt werden konnten bzw. bereits ​ein Ort oder  Herkunftsbezeichnung im Buch vorhanden warAlle Provenienzen ​des Überlinger Bestandes – auch die hier nicht aufgeführten ohne weitere Angaben oder bisher unleserliche ​sind auch im SWB angegeben+Ein Teil des handschriftlichen **[[https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Sachs|Hans-Sachs]]**-Nachlasses,​ der im **[[https://www.zwickau.de/de/politik/verwaltung/aemter/​dezernat1/​stadtarchiv.php|Stadtarchiv Zwickau]]** aufbewahrt wird, ist im Rahmen des **[[https://www.slub-dresden.de/sammlungen/landesdigitalisierungsprogramm/|Landesdigitalisierungsprogramms Sachsen]]** digitalisiert und im Internet frei zugänglich gemacht worden15 Bändederen Entstehungszeit zwischen 1528 und 1573 liegt und die MeistergesängeSpruchgedichte sowie ein Generalregister enthalten, können ​ dauerhaft von der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit auf **[[https://​sachsen.digital/​alle-sammlungen/​hans-sachs-handschriften-aus-dem-stadtarchiv-zwickau/​listenansicht/​|Sachsen.digital]]** eingesehen und genutzt werden. In Ergänzung ​des Projekts wird auch die **[[http://​kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/​de/​query?​q=ead.keyword%3D%22Meistersang%22|Meisterliedersammlung der SLUB Dresden]]** mit Hans-Sachs-Autographen und zeitgenössischen Abschriften über das Landesdigitalisierungsprogramm digitalisiert
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 ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe ===== ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe =====
  
 ==== SWB-Online-Fernleihe ==== ==== SWB-Online-Fernleihe ====
- 
-=== Statistik der SWB-Online-Fernleihe 2017 === 
- 
-396.773 Bestellungen insgesamt 
-    Mono+Leihen  ​                   315.718 
-    Zeitschrift+Leihen  ​             4.605 
-    Zeitschrift+Kopie  ​            ​52.990 
-    Mono+Kopie                      ​23.460 
  
 === Teilnehmerstand === === Teilnehmerstand ===
  
-Am 25April 2018 nahmen insgesamt ​**389 (Teil-)Bibliotheken** an der SWB-Online-Fernleihe teil (**122 gebend und nehmend****267 nur nehmend**).\\ +Am 19.11.2018 nahmen insgesamt ​395 (Teil-)Bibliotheken an der SWB-Online-Fernleihe teil (124 gebend und nehmend, ​271 nur nehmend). Neu hinzugekommen sind die **Bibliothek ​der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung** <F 197> in **Frankfurt am Main** (zum Leihverkehr zugelassen wurde die Bibliothek von der HeBIS-Verbundzentrale) und die **Bibliothek der Hochschule für Bildende Kunst Dresden** <540>. Beide Bibliotheken nehmen gebend und nehmend ​an der SWB-Online-Fernleihe teilNeue **nur nehmende Teilnehmer** sind: die **Stadtbücherei Asperg** <​1335>​, die **Ortsbücherei Erdmannhausen** <​2617>,​ die **Spezialbibliothek des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)** <Mh 36> ​in **Mannheim**die **Stadt- und Kreisergänzungsbibliothek Marienberg** <544> in Sachsen ​und die **Medizinische Fachbibliothek des Heinrich-Braun-Klinikums gGmbH** in **Zwickau** <Zwi 8>     
-Neu hinzugekommen sind die **Bibliothek ​des Klinikums St. Georg** <L 247> in **Leipzig** //(gebend und nehmend)// und die **Bücherei Aspach** <2583//​(nur ​nehmend)//Die **Bibliothek der Hochschule Heilbronn** hat mitgeteiltdass die **beiden Standorte in Künzelsau ​(Bibl. der Reinhold-Würth-Hochschule der HS Heilbronn in Künzelsau mit dem Sigel 840/1** und in **Schwäbisch Hall (Hochschule HeilbronnCampus Schwäbisch Hall mit dem Sigel 840/2)** ab sofort auch gebend an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmen. An den Standorten Künzelsau ​und Schwäbisch Hall gibt es ähnliche Studienfächer ​und damit sich häufig überschneidende Bestände, ​die deshalb erst nachrangig angegangen werden sollen  ​+
  
 Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​ Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​
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 Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​ Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​
  
-• **Bücherei Aspach** <​2583>,​ Backnanger Straße 9, 71546 **Aspach**, Tel. (07191) 212-37, E-Mail buecherei@aspach.de,​ URL http://​www.aspach.de ISIL DE-2583 BAW+... in **Baden-Württemberg**
  
-• **Vinzenz von Paul Hospital gGmbH, Medizinische Bibliothek** <2548>, Schwenninger Straße 5578628 **Rottweil**, Tel. (0741241-2229, E-Mail ​R.Fetzer-Weber@VvPH.de ISIL DE-2548 BAW +• **Stadtbücherei Asperg** <1335>, Marktplatz 271679 **Asperg**, Tel. (071413898-300, Fax (07141) 3898-3099, E-Mail ​info@stadtbuecherei-asperg.de URL http://​www.stadtbuecherei-asperg.de ISIL DE-1335 BAW   ​
  
-• **Stadtbibliothek St. Georgen** <2566>, Gerwigstraße 29, **78112 St. Georgen** (LieferadresseStadtverwaltung StGeorgenStadtbibliothekHauptstraße 978112 St. Georgen), Tel. (0772487-301, E-Mail ​bibliothek@st-georgen.deURL https://​www.st-georgen.de/,Lde/​Startseite/​Familie+_+Bildung/​Bibliothek.html ISIL DE-2566 BAW+• **Ortsbücherei Erdmannhausen** <2617>, Pflasterstraße 1571729 **Erdmannhausen**, Tel. (07144) 308-400, E-Mail ortsbuecherei@erdmannhausen.de URL https://www.erdmannhausen.de/​buerger-kultur/​ortsbuecherei/​ ISIL DE-2617 BAW  
 + 
 +• **Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)Spezialbibliothek** <Mh 36>L 7,1, 68161 **Mannheim**, Tel. (06211235-01, E-Mail ​bib@zew.de URL https://​www.zew.de/ ISIL DE-Mh36 BAW  
 + 
 +• **Gemeindebücherei Obersulm** <​1001>​Rathausgasse 2, 74182 **Obersulm**,​ Tel(07130) 28170, E-Mail gemeindebuecherei@obersulm.de ​ISIL DE-1001 BAW
     ​     ​
 Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​ Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​
 +
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-==== Verbundübergreifende Fernleihe ==== 
  
-=== 6. Erfahrungsaustausch Überregionaler ​Leihverkehr: ​Vorträge online ===+Die **Leihverkehrszentrale Sachsen in der SLUB Dresden** hat folgende Bibliothek zum überregionalen ​Leihverkehr ​der deutschen Bibliotheken zugelassen:
  
-Auf den Web-Seiten der ZLB Berlin sind die **Dokumente und Vorträge des 6. Erfahrungsaustauschs Überregionaler Leihverkehr** zu findender am 20.11.2017 in Berlin stattfand ​(https://​www.zlb.de/ueber-uns/​bibliothekarisches-fachpublikum/​leihverkehrszentrale/​vortraege-vom-6-erfahrungsaustausch-ueberregionaler-leihverkehr-2017.html). Folgende Vorträge und Dokumente wurden eingestellt:​+• **Deutsches Biomasseforschungszentrum Leipzig, Bibliothek** <​2363>​Torgauer Straße 116, 04347 **Leipzig**,​ Tel. (0341) 2434-447, E-Mail bib@dbfz.de ISIL DE-2363 SAX      ​
  
-[[https://www.zlb.de/fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Lohrum_EF2017.pdf|20 Jahre KOBV]] - 15 Jahre automatisierte Fernleihe (Herr Lohrum)+Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Leihverkehrsregion Sachsen ist unter http://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/suche.html?​tx_sbbyaz_pi1%5Bq%5D=lvr=SAX%20and%20lva=%C3%9CLV zu finden.
  
-**Fernleihe in BER: Erfahrungsberichte aus Anwenderbibliotheken**:​\\  +----
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Berger_Kerber_Stumm_EF2017.pdf|Fernleihe mit Alma]] – Zurück in die Zukunft (Herr Berger TUB, Frau Kerber FUB, Frau Stumm HUB)\\ ​   +
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Damerow_EF2017.pdf|Fernleihe mit Sisis]]: Impulsvortrag FHS Potsdam (Herr Damerow)\\ +
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Lais_Lamprecht_EF2017.pdf|Fernleihe mit aDIS und Rahmenbedingungen in BER]]: Impulsvortrag ZLB/VSZ (Frau  Lamprecht VSZ, Frau Lais ZLB)+
  
-**Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Heise-Rolschewsky-EF2017.pdf|Zeitschriftendatenbank (ZDB) und ISIL-Agentur]] (Herr Heise, Herr Rolschewski)**:​\\ +=== Vortrag zur SWB-Online-Fernleihe auf dem 19BSZ-Kolloquium am 18.09.2018 in Stuttgart ===
-Der neue ZDB-Katalog,​ spezielle Möglichkeiten für die Fernleihe, Schnittstellen der ZDB, die für die Fernleihe genutzt werden können, Adressdatei der ZDB+
  
-**Fachinformationsdienste in der Anwendung** - Abgrenzung und Mehrwerte zur Fernleihe:​\\ +Volker Conradt hielt einen **[[https://​swop.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/1317|Vortrag zur SWB-Online-Fernleihe]]** auf dem 19BSZ-Kolloquium ​am 18.09.2018 in StuttgartConradt beschäftigte sich mit drei Themendem Urheber-Wissenschafts-Gesetz ​(UrhWissG)Datenschutz in der Online-Fernleihe und dem neuen Fernleihportal. ​
-• am Bsp. des [[https://www.zlb.de/fileadmin/user_upload/LVZ/Mueller_IAI_EF2017.pdf|FID Lateinamerika,​ Karibik und Latino Studies]] (Herr DrMüller, Ibero-Amerikanisches Institut Berlin)\\ +
-• am Bspdes [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Kullik_EF2017.pdf|FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung]] sowie\\ +
-• am Bsp. des [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Harbeck_EF2017.pdf|FID Sozialund Kulturanthropologie]] ​(Frau KullikHerr Harbeck, Humboldt-Universität Berlin)+
  
-[[https://www.zlb.de/fileadmin/user_upload/LVZ/Talke_EF2017.pdf|E-Book Verleih ​und Neuregelungen ​im Urheberrecht ​in der Fernleihe]] (Herr TalkeDBV+=== Protokoll und Anlagen zum Anwendertreffen Fernleihe am 12.07.2018 === 
 + 
 +Das Protokoll und die Anlagen zum Anwendertreffen Fernleihe am 12.07.2018 in der UB Stuttgart sind im Fernleih-Wiki des BSZ unter https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?​id=fl-team:​info-bibliotheken:​anwendertreffen:​protokolle zu finden. 
 + 
 +=== E-Learning-Kurs für die Online-Fernleihe === 
 + 
 +Für den Umgang mit der Dienstoberfläche der SWB-Online-Fernleihe gibt es einen **E-Learning-Kurs des BSZ**. Dieser richtet sich vor allem an nur nehmende Bibliotheken und erklärt in verschiedenen Bereichen und mithilfe von Screencasts den Umgang mit der Dienstoberfläche und die Bearbeitung von Fernleihbestellungen (Link https://vitruv.uni-tuebingen.de/ilias3/​goto_bsz1_crs_2139.html; die Zugangsdaten lauten ​Benutzername:​ SWB-Fernleihe,​ Passwort: ilias18).  
 + 
 +=== Umstellung des Fernleihportals auf BOSS === 
 + 
 +Das BSZ hat zum 31.12.2018 den Betrieb des Fernleihportals (erkennbar über die URL: http://​flportal.bsz-bw.de) auf Basis von Elektra eingestellt. Als Alternativ-Produkt steht das neue BOSS-Fernleihportal (erkennbar über die URL: https://​fernleihe.boss.bsz-bw.de/​) vom BSZ zur Verfügung. Die Umstellung auf das BOSS-Fernleihportal betrifft lediglich die Bibliotheken,​ die bisher bereits die Endnutzerfernleihe über das Elektra-Portal (http://​flportal.bsz-bw.de/​) angeboten haben. Für Bibliotheken,​ die Fernleihbestellungen für ihre Nutzer ausschließlich über die Dienstoberfläche des ZFL-Servers (https://​zfl-prod.bsz-bw.de/​) absetzen, hat sich nichts geändert. 
 + 
 +=== Jahresbericht 2017: Büchertransport der Region Baden-Württemberg === 
 + 
 +Der Büchertransport zwischen den baden-württembergischen Bibliotheken hat beim Bücherauto um 12 % und bei den Containerdiensten um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr abgenommen.  
 + 
 +Der Containerversand ​in andere Leihverkehrsregionen nahm um 2,4 % ab. Zur Beschleunigung der Fernleihsendungen werden von einzelnen Bibliotheken zunehmend Container auch per Direktversand an größere Bibliotheken anderer Regionen verschickt, so dass diese Sendungen nicht mehr dem Bücherauto mitgegeben werden. 
 + 
 +Insgesamt wurden 198.456 Bände (- 12 %) transportiert. Diese immer noch hohen Transportzahlen verdeutlichen,​ wie wichtig die Büchertransportdienste für eine schnelle und leistungsfähige Literaturversorgung der Bibliotheken im Rahmen ​der Fernleihe ​sind. Die Transportdienste bleiben auch weiterhin gut ausgelastet. 
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 +**Bücherautodienst**\\ 
 +Mit dem Bücherauto wurden an baden-württembergische Bibliotheken 126.702 Bände verschickt. Im Vorjahr waren es 143.940, was einer Abnahme in Höhe von 12 % entspricht. Pro Band sind 0,71 Euro an Kosten entstanden. Darin sind auch die Containeranbindungen an die UB Heidelberg, UB Mannheim, das KIM Konstanz und kiz Ulm enthalten, deren Bände über das Transportzentrum an die KIT-Bibliothek Karlsruhe mit dem Bücherauto an die weiteren Bibliotheken des Landes transportiert werden. Darüber hinaus wurden dem Bücherauto Sendungen für die überregionalen Containerdienste mitgegeben, die über das Transportzentrum verschickt werden. ​    
 + 
 +**Containerdienste**\\ 
 +Innerhalb von Baden-Württemberg wurden 2.980 Container verschickt ​(- 2,3 %). Mit dem überregionalen Containerversand wurden 71.484 Bände in 2.992 Containern transportiert. Durchschnittlich waren die Container mit 24 Bänden beladen. Die Zahlen der in andere Leihverkehrsregionen verschickten Bände zeigen, dass 31.088 Bände nach Bayern (- 11,7 %) und 11.938 Bände (- 4,3 %) ins Saarland (Teil der Leihverkehrsregion Südwest) verschickt wurden. Die Regionen Niedersachsen,​ Mecklenburg-Vorpommern (Teil der Norddeutschen Leihverkehrsregion) und Sachsen wurden über das HUB Göttingen mit 29.245 Bänden beliefert (- 15,3 %). 
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 +nach: Martina Lüll. Jahresbericht 2017. Büchertransport der Region Baden-Württemberg ​   ​
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-==== Neue Adressdaten,​ Namensänderungen,​ Bibliothekssigel und Sigelstreichungen ​===+==== Verbundübergreifende Fernleihe ====
  
-//<neues Sigel:>//​ **Bücherei Aspach** //<​2583>//,​ Backnanger Straße 9, 71546** Aspach**, Tel.  (07191) 2 12 37, E-Mail buecherei@aspach.de,​ URL http://​www.aspach.de/​index.php?​id=141 ISIL DE-2583 BAW +=== ISIL- und Sigelsuche ===
  
-//<neue Anschrift:>// **Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen ​Bibliotheksverband e.V.**c/o Stadtbibliothek KarlsruheStändehausstraße 276133 **Karlsruhe** ​E-Mail ​[[geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de|geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de]]+Am 02.10.2018 wurden das alte Sigelverzeichnis und der alte ZDB-OPAC abgeschaltet. Spätestens ab diesem Zeitpunkt waren die Bibliotheken gehalten, nur noch die neuen Zugänge zu verwenden und ihre Bookmarks zu aktualisieren:​ !!!!! **Neues Sigelverzeichnis** !!!!! http://sigel.staatsbibliothek-berlin.de,​ !!!!! **Neuer ZDB-OPAC** !!!!! https://zdb-katalog.de/​index.xhtml. ​  
 +  
 +Seit einiger Zeit können Trefferlisten in der **ISILund Sigelsuche** (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​nc/​suche/​) sortiert werden. Damit ist es nun auch möglich, die Leihverkehrslisten der einzelnen Regionen oder der Bundesrepublik Deutschland insgesamt (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​leihverkehr/​leihverkehrslisten/​) nach Orten, Regionenkürzel oder ISIL zu sortieren. Auf den Seiten der Deutschen ​ISIL-Agentur und Sigelstelle finden sich bereits seit Jahren Übersichten der Leihverkehrszentralen in Deutschland und der zum Deutschen Leihverkehr zugelassenen Bibliotheken (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​leihverkehr/​leihverkehrszentralen/​).  
 +Als kleine Neuerung bietet die ISIL-Agentur und Sigelstelle die Möglichkeitdie Leihverkehrslisten auch im CSV-Format herunterzuladen (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/​leihverkehr/​leihverkehrslisten/​csv-download/​). Neben SigelISILName und Anschrift zur jeweiligen Bibliothek, enthalten die CSV-Tabellen alle in der ISIL- und Sigeldatei gespeicherten Angaben zur Fernleihe, wie z.B. die E-Mail-Adressen der Fernleihstellen,​ Angaben zu den Transportverbindungen und zur Teilnahme am AltbestandszertifikatEnthalten sind in der jeweiligen Liste nur diejenigen Bibliotheken,​ die offiziell zum Deutschen (überregionalen) Leihverkehr zugelassen sind. Unverändert besteht darüber hinaus die Möglichkeit des direkten Recherchierens in der Datei (http://​sigel.staatsbibliothek-berlin.de/nc/suche/) sowie die Abfrage von Daten über die SRU-Schnittstelle der ZDB  (http://www.zeitschriftendatenbank.de/​services/​schnittstellen/​sru/​).
  
-//<neues Sigel:>//​ **Balingen Stadtarchiv** //<​2568>//,​ Charlottenstraße 31, 72336 **Balingen**, ​ Tel. (07433) 99 78 90, E-Mail [[stadtarchiv@stadtbalingen.de|stadtarchiv@stadtbalingen.de]] ISIL DE-2568 BAW +=== Urheberrecht ===
  
-//<neues Sigel:>// **Bretzfelder Bücherei** //<​2591>//,​ Einsteinstraße 28, 74626 **Bretzfeld** +Berthold Gillitzer und Karin Knaf (beide BSB München) haben einen Aufsatz mit dem Titel „Dokumente für die Wissensgesellschaft – Das Urheber-Wissensgesellschafts-Gesetz und die Fernleihe: Ein Schritt für die digitale Informationsversorgung der Wissenschaft?​“ in der Zeitschrift __BIBLIOTHEKSDIENST__ 52 (2018) H.8. S. 619-630 veröffentlicht. Das Abstract dazu lautet: //„Mit dem Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz wurde ein lange gehegter Wunsch nach einer ‚Wissenschaftsschranke‘ umgesetzt. Die neuen Bestimmungen sind zwar am Bedarf von Wissenschaft und Forschung orientiertdie Einzelheiten der Regelungen sind für die Fernleihe aber in vielerlei Hinsicht noch problematischDies betrifft den elektronischen Versand von Kopien an Endnutzer und die Nutzung digitaler Ressourcen. Vor allem der Ausschluss der Lieferung von Artikeln aus Zeitungen und Publikumszeitschriften erschwert die Arbeit für Teile der Wissenschaft und Bibliotheken erheblich.“//​ Einen weiteren Text mit dem Titel „Das UrhWissG und seine Auswirkungen auf die bibliothekarische Arbeit“ veröffentlichten Ruth Katzenberger-Schmelzer ​(UB Eichstätt-Ingolstadt) und Jana Kieselstein (UB Augsburg) in Heft 9 des __BIBLIOTHEKSDIENST__ (Jg52. 2018) auf den Seiten 672 bis 686in dem die Autorinnen ebenfalls auf die Auswirkungen auf die Fernleihe eingehen. Das Abstract zu diesem Aufsatz lautet: //„Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz ist seit 01.03.2018 in Kraft – Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Schon mit dem Bundestagsbeschluss vom 30.06.2017 wurde überlegt, wie sich die neuen Regelungen in der bibliothekarischen Arbeit umsetzen lassen; zu welchen Veränderungen im bibliothekarischen Alltag sie führen und welche Möglichkeiten sie für die bibliothekarischen Dienstleistungen eröffnen. Welche konkreten Folgen die Reform für die bibliothekarische Praxis hat, ist Gegenstand dieser Abhandlung.“/​  ​   
-Tel. (07946) 94 72 30, E-Mail bretzfelderbuecherei@web.deURL https://www.bretzfeld.de/index.php?id=120 ISIL DE-2591 BAW+---- 
 +===== Neue Adressdaten,​ Namensänderungen,​ Bibliothekssigel und Sigelstreichungen ====
  
-//<​neue ​E-Mail-Adresse:>// **Fachhochschulbibliothek Dortmund** <Dm 13>//​neue ​E-Mail-Adresse// bib@fh-dortmund.de+//<​neue ​Tel.nr. und neue Fax-Nr. der Bibliothek:>// **StB Aachen** <52>//​neue ​Fernleih Telefonnr.// (0241) 43238 365; //neue Fax-Nrder Bibliothek//​ (0241) 43238697
  
-//<korrigierte Anschrift:>// **Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.** <D 120>, Bautzner Landstraße 40001328 **Dresden** ISIL DE-D120 SAX (Postfach entfällt)+//<neues Sigel:>// **Mediathek Bühl** //<2629>//Platz Vilafranca 3a77815 **Bühl**, Tel. (07223) 91 11 53, E-Mail mediathek@buehl.de,​ URL http://​www.mediathek.buehl.de ​ISIL DE-2629 BAW 
  
-//<neue E-Mail-Adresse:>// **Bibliothek Regionalverband RuhrEssen** <E 15>; //neue E-Mail-Adresse//​ bibliothek@rvr.ruhr ​+//<Adressänderung:>// **Hochschule AnhaltHochschulbibliothek** <Kt 1>, Seminarplatz 2a, 06846 **Dessau**
  
-//<korrigierte Anschrift:>// **Stadtbibliothek Freiberg am Neckar** <2006>, Marktplatz 171691 **Freiberg am Neckar**, Tel. (07141278-291, E-Mail ​stadtbibliothek@freiberg-an.de ISIL DE-2006 BAW  ​+//<neues Sigel:>// **Bibliothek der Theologischen Hochschule Ewersbach** //<2625>//Jahnstraße 5335716 **Dietzhölztal**, Tel. (0277492 91 18, E-Mail ​bibliothek@th-ewersbach.de, URL http://​www.th-ewersbach.de/​die-hochschule/​bibliothek/ ​ISIL DE-2625 HES
  
-//<​neue ​Anschrift:>// **Stadtbibliothek Idar-Oberstein** <1283>, //​Hauptstraße 373a//, 55743 **Idar-Oberstein**,​ Tel(06781) 64470, //neue E-Mail-Adresse//​ stadtbibliothek@idar-oberstein.de ISIL DE-1283 NRW+//<​neue ​E-Mail-Adresse:>// **Filmmuseum Düsseldorf** <Dü 73>: bibliothek.filmmuseum@duesseldorf.de
  
-//<neue Anschrift:>// **Mediathek Kirchzarten** <2394>, Talvogteistraße 579199 **Kirchzarten**, E-Mail mediathek@kirchzarten.de ISIL DE-2394 BAW+//<neues Sigel:>// **Stadtarchiv Engen** //<2618>//Hauptstraße 1178234 **Engen**, Tel(07733) 50 20 ISIL DE-2618 BAW
  
-//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei Kressbronn a. B.** //<2584>//, ​Hauptstraße 19/188079 **Kressbronn/​Bodensee**, Tel. (0754396 62 53, E-Mail ​buecherei@kressbronn.de ISIL DE-2584 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Ortsbücherei Erdmannhausen** //<2617>//, ​Pflasterstraße 1571729 **Erdmannhausen**, Tel. (071443 08-400, E-Mail ​ortsbuecherei@erdmannhausen.de, URL https://​www.erdmannhausen.de/​buerger-kultur/​ortsbuecherei/ ​ISIL DE-2617 BAW 
  
-//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei ​Leinfelden-Echterdingen** //<2546>,// Neuer Markt 170771 **Leinfelden-Echterdingen**, Tel. (07111 60 02 76, E-Mail ​[[stadtbuecherei@le-mail.de|stadtbuecherei@le-mail.de]] http://www.stadtbuecherei.leinfelden-echterdingen.de ISIL DE-2546 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei ​Gengenbach** //<2678>//, ​Höllengasse 2, 77723 **Gengenbach**, Tel. (0780393 01 48, E-Mail ​buecherei@stadt-gengenbach.de, URL  https://www.stadt-gengenbach.de/​index.php?​id=129 ​ISIL DE-2678 BAW 
  
-//<neues Sigel:>// **Gemeindebücherei Möglingen** //<2601>//, Kirchgartenstraße 1, 71696 **Möglingen**,​ Tel. (07141) 24 09 29, E-Mail buecherei@moeglingen.de, URL http://​www.moeglingen.de/​de/​Leben-in-M%C3%B6glingen/​Bildung%2C-Kinder%2C-Jugend/​B%C3%BCcherei ISIL DE-2601 BAW +//<neue E-Mail-Adresse:>// **StB Halle/​Westfalen** <902>: stadtbuecherei@hallewestfalen.de
  
-//<neues Sigel:>// **Mediathek Oberteuringen** //<​2595>//​Bachäckerstraße 788094 **Oberteuringen** ISIL DE-2595 BAW+//<neue Tel.nr.:>// **Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), c/o Stadtbibliothek Karlsruhe**, Ständehausstraße 276133 **Karlsruhe**, //Tel. (0721) 9099700-0//, E-Mail wolpert@bw.bibliotheksverband.de,​ Geschäftsführerin:​ Andrea Krieg - E-Mail geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de URL http://​bw.bibliotheksverband.de ​
  
-//<neue Anschrift:>// **Stadtbibliothek Röthenbach** <913>, //​Karlstraße 2//, 90552 **Röthenbach a. d. Pegnitz**+//<neues Sigel:>// **Kreisarchiv Konstanz** //<2615>//, ​Max-Stromeyer-Straße 166, 78467 **Konstanz**, Tel. (07531) 8 00-1901, E-Mail kreisarchiv@lrakn.de,​ URL  https://​www.lrakn.de/​site/​lrakn_2017/​node/​2048232/​Lde?​QUERYSTRING=kreisarchiv ISIL DE-2615 BAW 
  
-//<neues Sigel:>//​ **Vinzenz von Paul Hospital gGmbH, Medizinische Bibliothek** //<2548>//, ​ ​Schwenninger Straße 5578628 **Rottweil**, Tel. (07412 41-2229, E-Mail ​[[R.Fetzer-Weber@VvPH.de|R.Fetzer-Weber@VvPH.de]] ​http://www.bibkat.de/VvPH ISIL DE-2548 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Stadtbibliothek Ladenburg** //<2746>//, ​Hauptstraße 868526 **Ladenburg**, Tel. (062037 02 11, E-Mail ​stadtbibliothek@ladenburg.de, URL http://stadtbibliothek-ladenburg.de ISIL DE-2746 BAW
  
-//<neue E-Mail-Adresse:>// **Bibliothek der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung,​ Sankt Augustin** <Sie 6>//neue E-Mailadresse// Bibliothek.WIS@dguv.de+//<neues Sigel:>// **Gemeindebücherei March** //<2623>//, Konrad-Stürtzel-Straße 23, 79232 **March**, Tel. (07665) 93 94 66, E-Mail info@buecherei-march.de URL https://www.march.de/​de/​Bildung/​Gemeindebuecherei ISIL DE-2623 BAW 
  
-//<Streichung eines Sigels:>// **Fachhochschule Schwäbisch Hall, Hochschule für Gestaltung, Fachhochschulbibliothek** //<gestrichenes Sigel: 574>//. Die FH wurde bereits zum 30.06.2013 aufgelöst.+//<neue Anschrift:>// **Stadtbücherei Meinerzhagen** <790>//Otto Fuchs Platz 1//, 58540 **Meinerzhagen** ​
  
-//<neues Sigel:>// **Stadtbibliothek St. Georgen** //<2566>//, Gerwigstraße 29, 78112 **Sankt Georgen/​Schwarzwald**,​ Tel. (07724) 87-301, E-Mail [[bibliothek@st-georgen.de|bibliothek@st-georgen.de]],​ URL https://​www.st-georgen.de/,​Lde/​Startseite/​Familie+_+Bildung/​Bibliothek.html ISIL DE-2566 BAW +//<neue E-Mail-Adresse:>// **Staatliche Bibliothek Neuburg/​Donau** <150>: info@sbnd.de
  
-//<neues Sigel:>// ​**Stadtbibliothek Steinheim** ​//<2582>//, Kleinbottwarer Straße 18, 71711 **Steinheim/​Murr**, Tel. (07144) 89 00 45E-Mail stadtbibliothek-steinheim@gmx.de,​ URL http://www.stadt-steinheim.de/​steinheim,​Lde/​start/​kultur+_+freizeit/​stadtbibliothek.html ISIL DE-2582 BAW +//<Streichung eines Sigels:>// ​Hochschule für Technik und Wirtschaft, Bibliothek Rastpfuhl ​//<Sa 19>// ​in **Saarbrücken**. Die Bestände sind von der Einrichtung mit ISIL DE-Sa16 ​(**Hochschule für Technik und Wirtschaft des SaarlandesBibliothek ​Bereich Goebenstraße**) übernommen worden
  
-//<aktuelle ​E-Mail-Adresse:>//​ **Stadtbücherei Tettnang** <1101>; E-Mail //Info@stadtbuecherei-tettnang.de// ISIL DE-1101 BAW+//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn Rhein Sieg** <1044>, **Sankt Augustin**: bibliothek.fernleihe@h-brs.de
  
-//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei Überlingen** //<2589>//, ​Steinhausgasse 388662 **Überlingen**, Tel. (0755199 15 70, E-Mail ​stadtbuecherei@ueberlingen.deURL  http://www.stadtbuecherei-ueberlingen.de/ ISIL DE-2589 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei Schwaikheim** //<2744>//, ​Uhlandstraße 871409 **Schwaikheim**, Tel. (0719595 38 40, E-Mail ​info@buecherei-schwaikheim.de URL  http://www.schwaikheim.de/​de/​freizeit/​buecherei/ ISIL DE-2744 BAW
  
 +//<neues Sigel:>//​ **KrimDok - kriminologische Bibliographie** //<​2619>//,​ Wilhelmstraße ​ 32, 72016 **Tübingen**,​ Tel. (07071) 29-77844, E-Mail kriminologie@ub.uni-tuebingen.de,​ URL https://​krimdok.uni-tuebingen.de/​ ISIL DE-2619 BAW 
  
/data/wiki/data/attic/fl-team/publikationen/dialog-html.1526402201.txt.gz · Zuletzt geändert: 15-05-2018 18:36 von FL-Team

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