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-====== ZKBW-Dialog Nr. 89 vom XX.XX.201X ======+====== ZKBW-Dialog Nr. 90 vom XX.XX.201X ======
  
 **Redaktion:​ [[http://​www.bsz-bw.de/​kontakt/​hilger.html|Horst Hilger]]**\\ **Redaktion:​ [[http://​www.bsz-bw.de/​kontakt/​hilger.html|Horst Hilger]]**\\
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 ==== DFG ==== ==== DFG ====
  
-**DFG-Positionspapier zu Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft**\\ +Am 05.07.2018 hat die DFG in Berlin ​den **[[http://​www.dfg.de/​sites/foerderatlas2018/|Förderatlas 2018]]** auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Hochschulrektorenkonferenz ​und dem Stifterverband vorgestelltDie alle drei Jahre erscheinende Publikation präsentiert in umfassender ​und fachlich differenzierender Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung ​in Deutschland – und das nicht nur als Printproduktsondern auch mit einem umfangreichen digitalen Service, der im Vergleich zur letzten Ausgabe deutlich ausgebaut wurde.
-Die DFG hat ein vom Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme erarbeitetes Positionspapier veröffentlicht,​ das sich mit der strategischen Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft befasst. Das Positionspapier trägt ​den Titel **[[http://​www.dfg.de/​download/pdf/foerderung/​programme/​lis/​positionspapier_informationsinfrastrukturen.pdf|„Förderung von Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft“]]** und wurde vom Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) im Rahmen ​einer Klausurtagung erarbeitet und durch den Senat am 15.03.2018 verabschiedet. "Das Positionspapier analysiert das Förderhandeln ​der DFG im Bereich der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen ​und beschreibt Handlungsschwerpunkte für die kommenden JahreEs tut dies sowohl auf einer übergeordneten Ebene als auch für die drei Förderbereiche Erschließung ​und Digitalisierung,​ Open-Access-Transformation und Forschungsdaten. Auf einer übergeordneten Ebene will die DFG in den kommenden Jahren verstärkt Selbstorganisationsprozesse in der Wissenschaft stimulieren ​und unterstützen oder einen produktiven Diskurs dazu anstoßen, wie für aus Mitteln der Projektfinanzierung aufgebaute überregional relevante Infrastrukturen eine tragfähige Finanzierungsperspektive entwickelt werden kann. Auch bezogen auf die drei Förderbereiche,​ mit denen sich das Positionspapier vertieft befasstwerden konkrete Handlungsschwerpunkte definiert. Im Programm Erschließung und Digitalisierung soll die bisherige Eingrenzung auf gedrucktes und handschriftliches Material aufgegeben und die Förderung auf alle wissenschaftlich potentiell interessanten Objekte erweitert werden. Im Zusammenhang ​mit der Open-Access-Transformation wird Handlungsbedarf u.a. bezogen auf Finanzierungsstrukturen und Monitoring-Mechanismen gesehen. Bezogen auf das große Feld der Forschungsdaten werden künftige Schwerpunkte darin bestehendie Kompetenz für Forschungsdatenmanagement in der Wissenschaft zu stärken oder die Vernetzung bestehender Forschungsdateninfrastrukturen voranzutreiben"​ (Dr. Johannes Fournier, Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme der DFG).+
  
-**Internetauftritt ​der DFG optisch und technisch modernisiert**\\  +Die Ausschreibung ​der DFG **„Digitalisierung historischer Zeitungen des deutschen Sprachgebiets“** ​hat die maßgebliche Erhöhung ​der Anzahl digitalisierter Zeitungen zum Ziel. Förderfähig ist eine Digitalisierung mit OCRNur bereits in der ZDB nachgewiesene ​und erschlossene Bestände können gefördert werdenInteressent/​innen werden gebeten, bis zum 16.07.2018 eine Absichtserklärung einzureichenFörderanträge können bis zum 16.10.2018 eingereicht werden. Weitere Informationenhttps://bibliotheksportal.de/2018/​07/​03/​aktuelle-dfg-foerderrichtlinie/ ​
-Die DFG hat ihren Internetauftritt optimiert. Aus Sicht der NutzerInnen ermöglichen neue Navigationselemente das schnelle Ansteuern von Inhalten insbesondere zur ForschungsförderungGleichzeitig erfüllt ​der Auftritt noch umfassender die Ansprüche der Barrierearmut ​und ist auf mobilen Endgeräten besser zu nutzenEin neues Layout passt die Internetseiten modernen Nutzungsgewohnheiten anInsbesondere die Informationen zur Forschungsförderung hat die DFG neu gestaltetDabei standen das direkte Auffinden und kurze Navigationswege im Mittelpunkt der ÜberarbeitungenSo ist auch die interne Suche leistungsfähiger als zuvor und die Erschließung durch Suchmaschinen (SEO) verbessert wordenDie thematische Struktur der   ​Rubriken „Förderung“,​ „Geförderte Projekte“,​ „Im Profil“ und „Magazin“ und die Verlinkungen auf die Webseiten bleiben aufgrund von Ergebnissen einer umfassenden Befragung erhalten(neu gestaltete Website der DFGhttp://www.dfg.de/). +
  
-**Präsentationen der Fortbildung Fachinformationsdienste**\\ +Die DFG setzt sich seit Langem für den Aufbau und den nachhaltigen ​**Betrieb von Open-Access-Infrastrukturen** einAls Mitglied von Knowledge Exchange beteiligte sie sich an der Erarbeitung der Studie ​**„Putting down roots“**, in der die Bedeutung, aber auch die prekäre Situation internationaler Infrastrukturen betont wurdeSeit Juni 2018 leistet die DFG durch eine direkte Unterstützung einen Beitrag zum Erhalt ​und der transparent organisierten Erweiterung des [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals(DOAJ)]]. Das DOAJ ist ein Nachweisinstrument für qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften (mehr zur Studie [[http://www.knowledge-exchange.info/news/articles/20-01-2016|„Putting down roots“]]; weitere Informationen auf der [[https://​blog.doaj.org/​2018/​06/​11/​deutsche-forschungsgemeinschaft-signs-up-as-a-sustainable-funder/​|DOAJ-Webseite]];​ [[http://www.dfg.de/foerderung/programme/​infrastruktur/​lis/​open_access/​|Informationen zu Open Access auf der DFG-Webseite]]). 
-Am 12.10.2017 veranstaltete ​der VDB LV Bayern die Fortbildung ​**"​Fachinformationsdienste:​ Angebote und Perspektiven der überregionalen Informationsversorgung"​** an der UB Erlangen-NürnbergDie Folienpräsentationen der sieben Referentinnen ​und Referenten finden sich unter https://​www.vdb-online.org/veranstaltungen/755/. Präsentationen ​der von der DFG geförderten Fachinformationsdienste haben adlr.link Ressourcen für die Kommunikations-, Medienund Filmwissenschaft der UB Leipzig, der FID Biodiversitätsforschung der UB Frankfurt mit dem Schwerpunkt Textmining, der FID Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung der UB Erlangen-Nürnberg, der FID GEO der SUB Göttingen, der FID Geschichtswissenschaft der BSB München, die Dienste der BSB für die Ost-, Ostmittelund Südosteuropaforschung und der FID Theologie der UB Tübingen beigesteuert. Ein ausführlicher Tagungsbericht zu einer weiteren Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel **"'​Zu Klios Diensten. Fachinformationsdienste und andere Services für die Geschichtswissenschaft'​”** aus der Feder von Oliver Trevisiol (KIM Konstanz), die vom 21. bis 22.11.2017 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München stattfand, ist unter https://doi.org/10.5282/o-bib/2018H1S54-55 in __o-bib__ 5 (2018Nr.1 zu finden        ​+
  
-==== Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) ​====+===== Urheberrecht- und Internetrecht – Open Access – Open Data =====
  
-**Positionspapier der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur Schaffung nationaler Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI)**\\ +==== Urheber- und Internetrecht ====
-Für die Geisteswissenschaften besteht ein hoher Bedarf an einer Infrastruktur,​ die den Forschungsprojekten eine langfristige Sicherung ihrer digital vorliegenden Daten und Ergebnisse ermöglicht. Die in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zusammengeschlossenen Wissenschaftsakademien beziehen in ihrem gemeinsamen **[[http://​www.akademienunion.de/​fileadmin/​redaktion/​user_upload/​Publikationen/​Positionspapiere/​NFDI-Positionspapier_Akademienunion_01.pdf|Positionspapier Stellung zu den Empfehlungen des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) zur Einrichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und dessen Bedeutung insbesondere für die Geisteswissenschaften]]**. Den deutschen Wissenschaftsakademien kommt innerhalb der geisteswissenschaftlichen Forschung eine besondere Stellung zu. Mit ihren Editionen, Wörterbüchern,​ Lexika ​und Erschließungsprojekten,​ die im Akademienprogramm,​ dem gemeinsamen Forschungsprogramm der Akademien, erarbeitet werden, leisten die Akademien einen zentralen Beitrag zur geisteswissenschaftlichen Grundlagenforschung. Zudem sind sie mit anderen Forschungseinrichtungen sehr gut vernetzt. Diese Vernetzung bietet gute Voraussetzungen,​ um diese Zukunftsaufgabe zusammen mit anderen großen Akteuren in den Geisteswissenschaften gemeinsam anzugehen. ​+
  
-==== Urheberrecht- und Internetrecht – Open Access ​– Open Data ====+---- 
 +==== Open Access ====
  
-=== Urheberund Internetrecht ​=== +=== EU verfehlt Open-Access-Ziel ​=== 
- +  
-**UrHWissG am 01.03.2018 in Kraft getreten**\\ +Die Europäische Union wird ihr selbst gestecktes Ziel, dass sämtliche ​ Forschungsergebnisse bis 2020 frei zugänglich sind, wohl verfehlenAnscheinend ​ist eine vorläufige Sättigung erreichtDie von Anfang an formulierten Einwändedass Open Access-Veröffentlichungen ​von der wissenschaftlichen Gemeinschaft geringer bewertet werden könnten ​als Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriftenhaben sich in vielen Wissenschaftszweigen bewahrheitet. Bei einer Befragung von mehr als 300 Mitgliedern ​der European University Association berichteten 60 bis 70 Prozent ​der Universitäten, dass weniger als ein Fünftel ​der begutachteten Veröffentlichungen aus ihrer Forschung frei zugänglich seienNur zehn Universitäten gaben andass über 40 Prozent ihrer  Forschungsergebnisse ​den Goldenen Weg zu Open Access finden würdenIn einigen Disziplinen etwa der Physikwird Open Access stark genutztweil dort Zitierungsindikatoren ​eine geringe Rolle spielenIn den meisten Fächern sind solche Indikatoren aber für die wissenschaftliche Karriere weiterhin ausschlaggebendEin Wechsel zu den meist weniger hoch eingestuften Open Access-Zeitschriften ist auch deshalb problematischweil Personendie sich dafür entscheiden häufig als rebellisch angesehen ​werden. ​Zwar müssen alle im Rahmen ​von Horizon 2020 geförderten Vorhaben ihre Ergebnisse frei zugänglich machen, die überwiegende Zahl anderer Forschungsergebnisse wird aber weiterhin nur nach den Regularien der Verlage zugänglich sein (via __InformationWissenschaft & Praxis__ 692018H.2-3S.152)
-Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrHWissG) ​ist am 01.03.2018 in Kraft getreten. ​  +
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-**Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre: Praxisleitfaden zum Recht bei E-LearningOER und Open Content**\\ +
-Die [[https://​irights.info/​wp-content/​uploads/​2017/​11/​Leitfaden_Rechtsfragen_Digitalisierung_in_der_Lehre_2017-UrhWissG.pdf|überarbeitete Fassung des Leitfadens (Stand: Oktober 2017) von Till Kreutzer und Tom Hirche, ​der als PDF-Dokument im Netz]] zur Verfügung stehtberücksichtigt bereits die ab 01.03.2018 geltende Rechtslage ​in Bezug auf die Schranken zu Wissenschaft und Bildung gemäß dem UrhWissG//Aus der Einleitung://​ „Bei der Herstellung und Verwertung von digitalen Lehr-/​Lernmaterialien spielt vor allem das Urheberrecht eine besondere Rolle. Denn an dem Material bestehen in aller Regel einerseits Urheberrechte ​der Autoren und andererseits Rechte an hierin verwendeten Werken Dritter („Fremdmaterial“). All diese Rechte sind zu beachten, wenn Unterrichtsmaterialien verwendet werden. Das Urheberrecht schreibt vor, dass geschützte Werke grundsätzlich nur genutzt werden dürfen, wenn der Urheber dem zugestimmt hatSolche Zustimmungen können durch individuelle (Lizenz-)Verträge oder Standard-Lizenzen (sog. Open-Content-Lizenzen) erteilt werden. Allerdings gibt es auch Ausnahmen von dieser Regel. Die sog. Schrankenbestimmungen regeln bestimmte Fällein denen Nutzungshandlungen auch ohne Zustimmung vorgenommen werden dürfen. Sind solche Sonderregeln nicht einschlägig,​ müssen Nutzungsrechte an den Lehrmaterialien erworben werden. Stehen die Inhalte nicht unter einer Open-Content-Lizenz,​ sind uU. Lizenzverträge zu konzipierenzu verhandeln und abzuschließen.“ +
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-**Rechtsratgeber zur Digitalisierung in MuseenArchiven und Bibliotheken**\\ +
-Über die rechtlichen Rahmenbedingungen bei **Digitalisierungsprojekten von MuseenArchiven und Bibliotheken** informiert ​eine Broschüre, die auch als pdf-Dokument frei verfügbar istDie vierte, überarbeitete Auflage behandelt auch die jüngsten Gesetzesreformen am Urheberrecht. Die Broschüre richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Sparten und bietet eine erste Orientierung zum Urheberrecht und weiteren Rechtsfragen,​ die für die Digitalisierung der eigenen Bestände relevant sindDie Handreichung wurde von iRights.info herausgegeben und von Paul Klimpel, Fabian Rack sowie John H. Weitzmann verfasst. Die Handreichung erläutert unter anderem, an welchen Inhalten Rechte bestehen, wann sie digitalisiert werden dürfen und wann neue Rechte dabei entstehen können. Vorgestellt werden ​auch freie LizenzenPublic-Domain-Werkzeuge und Vernetzungsmöglichkeiten mit Plattformen wie der Europeana und der Deutschen Digitalen Bibliothek. Ein weiterer Schwerpunkt liegt daraufwie Inhalte von Museen, Archiven und Bibliotheken aufgrund gesetzlicher Befugnisse genutzt ​werden ​könnenDas ab 01.03.2018 geltende „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ (UrhWissG) bringt dazu manche Verbesserung:​ [[https://​irights.info/​wp-content/​uploads/​2017/​12/​Handreichung_Recht_Digitalisierung-Gedaechtnisinstitutionen-4-Aufl-2017.pdf|Handreichung:​ Neue rechtliche Rahmenbedingungen für Digitalisierungsprojekte ​von Gedächtnisinstitutionen. 4.gänzlich neu bearbeitete Auflage 2017]] (PDF). ​  +
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-**Vergriffene Werke im Urheberrecht**\\ +
-Das geltende Urheberrechtsgesetz gestattet in § 53 Abs. 4 b die Totalkopie von Büchern, wenn diese **seit mindestens zwei Jahren vergriffen** sind. Die Ersatzkopien dürfen ​nach § 53 Abs6 UrhG auch ausgeliehen werdenAn dieser Regelung wird sich auch im UrHWissG so gut wie nichts ändernDas ab 01.03.2018 geltende Recht bekräftigt diese Regelung noch einmal in § 60 e Abs1 und 2 UrhGZukünftig ist die Herstellung von Ersatzkopien nicht vergütungspflichtig.  ​+
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-=== Open Access ​===+===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) =====
  
-**Woran man die Qualität wissenschaftlicher Journale erkennen kann**\\ 
-In einem [[https://​blog.ub.uni-leipzig.de/​die-raeuberische-zeitschrift/​|Beitrag im Blog der UB Leipzig vom 13.11.2017]] beschäftigt sich das [[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​open-science/​oa-allgemein/​|Open Science Office]] der UB mit der Frage, woran man sich bei der Beurteilung einer Open-Access-Zeitschrift orientieren kann und was dabei zu beachten ist. Wie kann ich als Autor oder Autorin sicherstellen,​ dass die "​Früchte einer Forschungstätigkeit in einem möglichst reputablen Journal erscheinen?"​ Der Blog-Beitrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu geben. 
  
-**Checkliste für vertrauenswürdige Zeitschriften**\\ 
-Sogenannte **„Predatory Journals“** sind eine negative Erscheinung des wissenschaftlichen Publizieren,​ deren Wachstum sich ein kürzlich in der Zeitschrift __Nature__ veröffentlichter [[https://​www.nature.com/​news/​stop-this-waste-of-people-animals-and-money-1.22554|Kommentar]] widmet. Bei „Predatory Journals“ handelt sich um Zeitschriften,​ die Forschende mit aggressiver Werbung zur Veröffentlichung auffordern, jedoch keinerlei Maßnahmen der Qualitätssicherung sicherstellen und darüber hinaus Publikationsgebühren für dieses Geschäftsgebaren erheben. Sie schädigen damit gleichzeitig den Ruf des Goldenen Wegs des Open Access. Als nützliches Hilfsmittel zur Identifikation seriöser wissenschaftlicher Zeitschriften kann neben dem [[https://​doaj.org/​|Directory of Open Access Journals]] die Webseite der Initiative [[http://​thinkchecksubmit.org/​|„Think Check Submit“]] dienen. Die durch Verlags- und Bibliotheksverbände unterstützte Initiative gibt Wissenschaftlern eine Checkliste an die Hand, mit der die Vertrauenswürdigkeit und Seriosität einer wissenschaftlichen Zeitschrift überprüft werden kann. Um AutorInnen weltweit über die Problematik von „Predatory Journals“ aufzuklären,​ wurde die dreistufige Anleitung „Think Check Submit“ in zahlreiche Sprachen, unter anderem auch [[http://​thinkchecksubmit.org/​translations/​german/​|ins Deutsche]] übersetzt (via [[https://​os.helmholtz.de/​bewusstsein-schaerfen/​newsletter/​archiv/​newsletter-65-vom-30112017/#​c13861|Helmholtz Open Science Newsletter 65]]). ​ 
  
-**Internationale Studie zu „Open-Access-Monografien“**\\  +==== BSZ-GBV-Kooperation ====
-Open Access ist auch für Wissenschaftsdisziplinen vorteilhaft,​ deren Leitmedium und zentrales Kommunikationsmittel die Monografie ist. Eine umfassende [[http://​repository.jisc.ac.uk/​6693/​1/​Landscape_study_on_OA_and_Monographs_Oct_2017_KE.pdf|Studie untersucht nun erstmals den gegenwärtigen Stand im Bereich der „Open-Access-Monografien“]] in acht europäischen Ländern. Dabei wird sowohl dargelegt, in welcher Weise Monografien gegenwärtig in Open Access Policies berücksichtigt sind, als auch danach gefragt, welche Geschäftsmodelle und Publikationsplattformen es für diese Art der Publikation gibt.+
  
-**DARIAH-DE Repository gestartet**\\  +Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und die Verbundzentrale 
-Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen können ihre Forschungsdaten dauerhaft, nachnutzbar und referenzierbar ​im **[[https://​de.dariah.eu/​repository|DARIAH-DE Repository]]** speichern. Im Rahmen von Forschungsprojekten anfallende Daten können dort von WissenschaftlerInnen verwaltet und selbstverantwortlich veröffentlicht werden. Darüber hinaus wird das Einspielen von Forschungsdaten mit einem vereinfachten Publikationsprozess ​über eine Webanwendung ermöglichtDaten im DARIAH-DE Repository werden als //Open Access unter freien Lizenzen// veröffentlicht. Das Repository ermöglicht auch eine einfache Eintragung ​der Metadaten in DARIAH-DE. Erste Erfahrungsberichte sind im DHd-Blog unter http://​dhd-blog.org/​ zu finden. Der Betrieb des DARIAH-DE Repository wird durch das Humanities Data Centre (HDC) sichergestellt. Das HDC ist eine Kooperation der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Beide Einrichtungen sichern so gemeinsam ​die Nachhaltigkeit ​der Forschungsdaten auch langfristig ab. Nähere Informationen sind unter https://​de.dariah.eu und https://​humanities-data-centre.de ​zu finden. +des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (VZG) haben im Jahr 2015 eine Vereinbarung ​über eine enge strategische Kooperation unterzeichnetKern der Vereinbarung ​ist die Vereinigung ​der beiden Verbundsysteme ​zu K10plus, ​der Infrastruktur ​für zehn Bundesländer, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und für weitere EinrichtungenK10plus ist eines der ambitioniertesten Projekte in der deutschen Verbundlandschaft mit vielen Facetten und FragestellungenNachdem das Jahr 2017 hauptsächlich ​von Abstimmungen bezüglich des gemeinsamen Katalogisierungsformates, ​der Indexierung, ​der administrativen Daten, der Konfiguration ​des Systems sowie der Umsetzung der beiden Datenbestände GBV und SWB in das gemeinsame Format geprägt war, geht es in 2018 um die Zusammenführung ​der beiden Datenbestände ​und deren DeduplizierungNachdem die Gremien beider Verbundsysteme zugestimmt haben, wurde entschieden,​ dass K10plus erst im März 2019 freigeschaltet ​wird. Auf dem Bibliothekartag 2018 in Berlin haben Cornelia Katz (BSZ) und Reiner Diedrichs (GBV) einen Werkstattbericht zum aktuellen Stand der Arbeiten am K10plus mit dem Titel **[[https://​opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/start/0/rows/20/sortfield/score/sortorder/desc/searchtype/simple/query/​katz/​docId/​3514|„K10plus ​eine Infrastruktur für zehn Bundesländer, die SPK und weitere ​Einrichtungen“]]** vorgetragenRalf Goebel, der Leiter des BSZ, und Gerald Steilen ​haben einen Vortrag zum Thema **[[https://​opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/searchtype/​authorsearch/​author/​Ralf+Goebel/​start/​0/​rows/​20/​author_facetfq/​Goebel%2C+Ralf/​yearfq/​2018/​docId/​3518|„Der kostenfreie Discovery-Index K10plus-Zentral“]]** gehalten.  ​
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-**Zeitschriftenbeitrag zum Thema Offsetting**\\ +
-In der Ausgabe 3/2017 des britischen Bibliotheks-Journals __UKSG Insights__ erläutern Graham Stone (Jisc) und Kai Geschuhn (MPDL) **strategische und vertragliche Voraussetzungen ​für neue Open-Access-Vertragsmodelle**, die derzeit unter dem Label **"​Offsetting"​** diskutiert werdenDer Artikel stellt die Ergebnisse zweier Workshops vor, welche im Rahmen ​der an der MPDL geleiteten Initiative "​ESAC"​ (Efficiencies and Standards for Article Charges, Teil des DFG-Projektes „INTACT“) durchgeführt wurdenAuf den Workshops in 2016 und 2017 diskutierten die Mitglieder ​von Bibliothekskonsortien verschiedener Länder untereinander und mit Verlagen die grundsätzliche strategische Ausrichtung von "​Offsetting"​ im Rahmen ​der Open-Access-Transformation sowie die praktischen Anforderungen für die Implementierung ​der neuenauf Publikationsgebühren basierenden Vertragsmodelle. Der Artikel trägt den Titel „It’s the workflows, stupid! What is required to make ‘offsetting’ work for the open access transition” und steht online unter https://​insights.uksg.org/​articles/​10.1629/​uksg.391/​ zur Verfügung. +
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-**Projekt zur Open-Access-Transformation gestartet**\\ +
-Dank der Förderung ​des Bundesministeriums für Bildung ​und Forschung (BMBF) befasst sich das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro seit Januar ​2018 im Projekt **[[http://​os.helmholtz.de/​projekte/​options4oa/​|Options4OA]]** mit den Handlungsoptionen für wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zur Gestaltung ​der Open-Access-Transformation. In einem ersten Schritt wird eine qualitative Erhebung zum Stand von Open Access in Deutschland durchgeführt. Dazu werden wissenschaftliche Einrichtungen ​und Fachgesellschaften zu ihren Open-Access-Aktivitäten befragtMit dieser Erhebung ​wird eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Open-Access-Strategien in Deutschland geschaffen. Auf Basis der Ergebnisse werden ​in einem zweiten Schritt Handlungsoptionen zur Förderung ​der Open-Access-Transformation erarbeitet. Darüber hinaus werden in einem dritten Schritt Empfehlungen erstellt, die Maßnahmen zur Umsetzung der erarbeiteten Handlungsoptionen für die Transformation von Subskription zu Open Access beschreiben.  +
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-**ORCID-Deutschland-Konsortium wächst**\\ +
-Das Projekt ​**[[https://​os.helmholtz.de/projekte/​orcid-de/|ORCID DE]]** erreicht gemeinsam mit der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB) als administrativer Führung des [[https://www.orcid-de.org/konsortium/|ORCID-Deutschland-Konsortiums]] einen neuen Meilenstein. Zum 01.01.2018 wurde ein [[https://www.orcid-de.org/orcid-deutschland-konsortium-wechselt-kostenneutral-in-den-premium-tarif/|kostenneutraler Wechsel des Konsortiums in den Premium-Tarif]] durch die Anzahl von nunmehr 35 Mitgliedern ermöglicht. Durch diesen Schritt erhalten die Konsortiums-Mitglieder weitere Vorteile, wie z. B. automatisierte Benachrichtigungen zu Änderungen in den ORCID-Profilen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch sog. [[https://members.orcid.org/api/tutorial/webhooks|„Webhooks“]]. Dadurch haben Konsortiums-Mitglieder noch bessere Bedingungenum ORCID in die internen Workflows des Publikationsmanagements,​ der Forschungsinformationssysteme oder der Profildienste integrieren zu können. An ORCID interessierte Einrichtungen haben die Möglichkeit sich über den aktuellen Stand und die weiteren Entwicklungen von ORCID in Deutschland auf dem kommenden ORCID-DE-Workshop am 08.11.2018 in Bielefeld zu informieren.  +
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-**Projekt Options4OA der Helmholtz-Gemeinschaft**\\ +
-Im Rahmen des Projekts **„Options4OA - Strategische und operative Handlungsoptionen für wissenschaftliche ​Einrichtungen ​und Fachgesellschaften zur Gestaltung der Open-Access-Transformation“** wird eine Studie zum Stand von Open Access in Deutschland erstelltIn einem ersten Schritt wird eine qualitative Erhebung zum Stand von Open Access in Deutschland durchgeführt. Dazu werden wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zu ihren Open-Access-Aktivitäten befragt. Mit dieser Erhebung wird eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Open-Access-Strategien in Deutschland geschaffen. Auf Basis der Ergebnisse werden in einem zweiten Schritt Handlungsoptionen zur Förderung der Open-Access-Transformation erarbeitet. Darüber hinaus werden in einem dritten Schritt Empfehlungen erstelltdie Maßnahmen zur Umsetzung ​der erarbeiteten Handlungsoptionen für die Transformation von Subskription zu Open Access beschreiben. +
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-**Open-Access-Publikationen aller TU9-Universitäten mit einem Klick**\\  +
-Die **TU9-Bibliotheken**darunter die **KIT-Bibliothek**,​ die **Universität Stuttgart**,​ die **TU Dresden** ​und sechs weitere technisch ausgerichtete Hochschulen, ​haben sich zusammengeschlossen und machen die Bestände ihrer Open-Access-Publikationen seit dem 01.02.2018 gemeinsam über die TU9-Homepage mit nur einer Abfrage durchsuchbar (http://​www.tu9.de/​forschung). Die in Kooperation mit der UB Bielefeld und der TIB Hannover aufgebaute Infrastruktur liefert mit der Suchmaschine Base eine TU9-gefilterte Ergebnisliste. Mittels Filterfunktionen wie „Standort“ oder „Jahr“ wird die Suchmenge enger eingeschränkt. Die gefundene Publikation kann dann über den entsprechenden Link direkt ausgewählt werden. +
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-**NTNM-Bibliothek in Saarbrücken startet Projekt zur besseren Sichtbarkeit von Open Access Publikationen**\\  +
-Die **[[https://​www.ntnm-bib.de/|NTNM-Bibliothek]]** (= gemeinsame Bibliothek für Naturwissenschaft und Technik der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität des Saarlandes sowie des **[[https://www.leibniz-inm.de/|INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien]]**) will die bisher mangelnde Sichtbarkeit von Open Access Publikationen im **Projekt visOA** verbessern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert visOA für die nächsten zwei Jahre mit rund 180.000 Euro. Dazu will die Bibliothek in ihrem gesamten Online-Angebot Open Access Publikationen speziell kennzeichnen:​ Der Online-Katalog der NTNM-Bibliothek und ein Online-Wissensportal werden mit zusätzlichen Literaturnachweisen angereichert,​ die auf im Open Access erschienene Artikel und E-Books besonders hinweisen. Bereits in den Trefferlisten einer Suche soll erkennbar sein, welche der aufgeführten Publikationen im Open Access erschienen sind. Zusätzlich wird eine virtuelle Zeitschriftenauslage für Open Access Zeitschriften entstehen. Hierzu werden die Projektbeteiligten eine Software entwickeln, die die NTNM-Bibliothek auch anderen Bibliotheken zur Verfügung stellen will. Vor rund einem Jahr haben die ehemalige Bibliothek des INM und die ehemalige Naturwissenschaftlich-Technische Bibliothek der Saar-Universität zu einer gemeinsamen Naturwissenschaftlich-Technischen - Neue_Materialien,​ kurz NTNM Bibliothek, fusioniert. Beide früher getrennte Bibliotheken arbeiten jetzt unter einem gemeinsamen Dach.  ​ +
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-=== Open Data === +
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-===== Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) ===== +
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-==== BSZ-GBV-Kooperation ====+
  
 ==== SWB-Verbundsystem ==== ==== SWB-Verbundsystem ====
  
-Die Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) (http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/​) enthielt Ende Januar 2018 circa 75,1 Mio. Bestandsnachweise und rund 24,2 Mio. Titelnachweise. ​ 
  
 ==== Bibliothekssysteme ==== ==== Bibliothekssysteme ====
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-=== aDIS/BMS === 
  
 === Koha === === Koha ===
  
-=== BOSS === 
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-=== Alma === 
  
 ==== MARE (Museen, Archive und Repositorien) ==== ==== MARE (Museen, Archive und Repositorien) ====
  
-=== Erfolgreiches MusIS-Nutzertreffen in Freiburg === 
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-Am 16./17. April 2018 fand im Münsterbauverein Freiburg e.V. das **19. MusIS-Nutzertreffen** statt, das mit knapp 60 Teilnehmern aus ganz Deutschland,​ Österreich und der Schweiz außerordentlich gut besucht war. Zwei Tage lang stand das Thema **„Digitale Transformation rund um die Museumsdokumentation mit imdas pro“** im Fokus der Gespräche und den Vorträgen, aber auch Fragestellungen zu Normdaten und Standardisierungskonzepten wurden behandelt sowie über die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) informiert, die ab dem 25. Mai 2018 geltendes Recht wird. Abgerundet wurde das MusIS-Nutzertreffen von Führungsangeboten durch das Museum und die Werkstätten des Münsterbauvereins sowie natürlich auch durch das Freiburger Münster. Die Vorträge der Tagung sind online über das BSZ-Wiki zugänglich:​ https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=mare-team:​museums-archivsysteme:​musis:​informationsmaterial:​treffen19. ​ 
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-=== bwDataBib gestartet — Digitale Langzeitarchivierung in Baden-Württemberg === 
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-E-Books, E-Journals, Online-Dissertationen,​ digitalisierte Handschriften und Alte Drucke – Bibliotheken sehen sich heute vor der Herausforderung,​ die Langzeitarchivierung unterschiedlichster Daten für die Wissenschaft zu sichern. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt bwDataBib, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft,​ Forschung und Kunst, geht diese Herausforderungen an. Projektpartner sind die Universitätsbibliotheken Freiburg, Stuttgart und Tübingen, die Badische Landesbibliothek,​ das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg** sowie, als technischer Dienstleister,​ das Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen und das Rechenzentrum der Universität Freiburg. Im Projekt bewerten die Partner verfügbare Langzeitarchivierungslösungen anhand funktionaler,​ technischer und wirtschaftlicher Kriterien mit dem Ziel, umsetzungsfähige Empfehlungen für eine Landeslösung der Langzeitarchivierung dieser Daten in Baden-Württemberg zu formulieren. Das Projekt bwDataBib ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase steht die Analyse und Dokumentation der heterogenen Ausgangssituation im Zentrum: Die verschiedenen Daten-Typen,​ -Volumen und -Zuwächse sowie die vorhandenen Repositorien und Datenbanken als Quellsysteme und die jeweiligen Archivierungsanforderungen werden erhoben. Zudem werden die für Datenhaltung und Endnutzer aktuell verwendeten Repositorien und Systeme auf technische Gegebenheiten,​ Metadatenformate und Exportschnittstellen hin untersucht. Aus den Ergebnissen entsteht ein Evaluationsraster,​ welches die Grundlage für die zweite Phase bildet. Der Schwerpunkt liegt auf drei Objektbereichen:​ Retrodigitalisate,​ genuin digitale Publikationen wie Dissertationen und andere Hochschulpublikationen sowie (kommerzielle) E-Books und E-Journals, die lizenziert wurden oder im Rahmen der Pflichtablieferung durch die Landesbibliotheken archiviert werden müssen. Für die digitale Langzeitarchivierung gibt es sowohl Open-Source-Systeme als auch kommerzielle Angebote. Die in Frage kommenden Lösungen werden auf den Servern der Rechenzentren in Tübingen und Freiburg implementiert und getestet. Zum Probebetrieb gehört die Übernahme von Daten der teilnehmenden Institutionen. Auf Basis des Evaluationsrasters wird die Eignung der verschiedenen Systeme für die Archivierung der genannten Objektbereiche geprüft. Neben der Erfüllung funktionaler und technischer Anforderungen werden auch organisatorische und wirtschaftliche Kriterien eine Rolle spielen. Am Ende des Projekts sollen Empfehlungen und konkrete Lösungsvorschläge stehen, damit auch alle E-Publikationen in den Bibliotheken langfristig für die Wissenschaft verfügbar bleiben (Infos zum Projekt bwDataBib und Ansprechpartner unter http://​www.ub.uni-tuebingen.de/​bwdatabib) 
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-via http://​www.bibliotheksverband.de/​fileadmin/​user_upload/​Landesverbaende/​Baden-Wuerttemberg/​2018-01_dbv_Infobrief_Nr8_final.pdf ​ 
  
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 ===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken und Archiven des SWB-Verbundes ===== ===== Digitale Angebote und Internet-Portale von Bibliotheken und Archiven des SWB-Verbundes =====
  
-==== Landesarchiv schaltet digitale Quellensammlung zur Demokratiegeschichte frei ====+==== Deutsche Fotothek stellt 8.000 anthropologische Portraits online ​====
  
-Das **[[https://www.landesarchiv-bw.de/web|Landesarchiv Baden-Württemberg]]** hat eine //digitale Quellensammlung zur Frühphase ​der Weimarer Republik (mit dem Fokus auf der baden-württembergischen Demokratiegeschichte zwischen 1918 und 1923)// freigeschaltet. 900.000 historisch bedeutende Dokumente stehen Forscherinnen und Forschern online zur Verfügung. Das Land Baden-Württemberg hat das gemeinsame Forschungsprojekt ​des Landesarchivs ​und der Universität Stuttgart zur Demokratiegeschichte im deutschen Südwesten mit 450.000 Euro unterstützt. Alle Ergebnisse ​des Projekts ​stehen über ein neu entwickeltes ​[[https://www.leo-bw.de/web/​guest/​themenmodul/​von-der-monarchie-zur-republik|Themenmodul im landeskundlichen Online-Informationssystem LEO-BW]] zur Verfügung. Die Verknüpfung ​mit einschlägigen Angeboten ​der gegenwärtig 35 Kooperationspartner ​des Portals runden ​das Angebot ab +Über 8.000 anthropologische Fotografien können im **[[http://www.deutschefotothek.de/cms/​weltsichten.xml|Portal „Weltsichten“]]** recherchiert werden. Die wissenschaftliche Aufarbeitung ​der Bilder aus den Sammlungen ​der Deutschen Fotothek, ​des Museums für Völkerkunde Dresden ​und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig ist Teil des im August 2015 begonnenen ​Projekts ​**„Weltsichten – Digitalisierung und Erschließung fotografischer Archive bedeutender Forschungsreisender“**,​ das von der **[[http://www.deutschefotothek.de/|Deutschen Fotothek der SLUB Dresden]]** und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) mit finanzieller Unterstützung ​der DFG durchgeführt wird. Insgesamt werden im Rahmen ​des Projekts rund 86.000 historische Aufnahmen aus den beteiligten Sammlungen online gestellt. In ihrer Gesamtheit geben die mehrheitlich bis heute unpublizierten Aufnahmen Einblicke in Kontinente wie Afrika, Amerika, Asien, Ozeanien und Europa einschließlich der Polarregionen. Schwerpunkte sind das östliche Afrika mit der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika,​ die Staaten im Westen und Nordwesten Südamerikas sowie Regionen Süd- und Südostasiens
  
-==== musiconn.publish: Das Open Access-Fachrepositorium ​für die Musikwissenschaft ​====+==== SACHSEN.digital ​Portal ​für digitalisierte Kulturgüter aus Sachsen ​====
  
-**[[http://musiconn.qucosa.de/|musiconn.publish]]** dient der kostenfreien elektronischen Publikationdem Nachweis und der langfristigen Archivierung von musikwissenschaftlicher Fachliteratur. Der Service ist Teil des DFG-geförderten,​ gemeinschaftlich von **BSB München und SLUB Dresden betriebenen Fachinformationsdienstes Musikwissenschaft**Er steht allen interessierten Autorinnen und Autoren ​des genannten Fachgebiets zur Verfügung. Das Angebot ist Teil der internationalen Open-Access-Bewegung. Die Zitierfähigkeit ​und eindeutige Referenzierbarkeit der veröffentlichten Dokumente wird durch persistente Identifier (URN) gewährleistetSind Aktualisierungen notwendig, wird das geänderte Dokument deswegen als neue Version gespeichert. Bereits veröffentlichte Dokumente werden nicht gelöscht. Ein wissenschaftlicher Beirat steht für die inhaltliche Qualitätssicherung. Folgende mögliche Dokumente können eingestellt werden: Dissertationen/​HabilitationenKonferenz- ​und Tagungsberichteinstitutionelle Schriftenreihenunselbständige PublikationenZeitschriften (ggf. mit Moving Wall)Mögliche Publikationsformen sind Erstveröffentlichungen ("​goldener Weg")Hybridveröffentlichungen ​und Zweitveröffentlichungen ("​grüner Weg")+In **[[https://sachsen.digital/|SACHSEN.digital]]** wird ein stetig wachsender Bestand an kulturellen Schätzen des Freistaates virtuell vereinigt, der vorrangig im Rahmen ​des [[https://​www.slub-dresden.de/​sammlungen/​landesdigitalisierungsprogramm/​|Landesdigitalisierungsprogramms]] ​des Bundeslandes Sachsen digitalisiert und bereitgestellt wird. Die bislang 25 beitragenden Institutionen vertreten ein breites inhaltliches Spektrum ​und decken den gesamten sächsischen Raum abDie Nutzer haben so die Möglichkeitvirtuell in den Beständen von verschiedenen Museen, Bibliotheken ​und Archiven aus zum Beispiel PlauenZwickauLeipzigDresden, Bautzen, Görlitz oder Freiberg zu blätternDie freien Lizenzen erlauben eine Weiternutzung und regen auf diese Weise zum kreativen Umgang ​mit dem Material und damit zur Verbreitung der Inhalte anAllein in diesem Jahr ist der Bestand bereits um circa 1,5 Millionen digitalisierte Seiten gewachsen, und weitere Projekte sind in VorbereitungGerade abgeschlossen wurde beispielsweise die Digitalisierung der Frauen-Zeitung der berühmten Leipziger Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters
  
-==== SLUB Dresden beteiligt ​sich an Open Educational Resources ​====+==== Virtueller Rundgang "​...denn die Zeiten ändern ​sich" ​====
  
-Eine bundesweite Übersicht über die Projekte und frei verwendbaren **Open Educational Resources (OER)** bietet der zum OER-Camp Ost am 27.-29.11.2017 in Berlin veröffentlichte **[[https://​open-educational-resources.de/​veranstaltungen/​17/​atlas/​|"​OER-Atlas 2017 – Open Educational Resources – Deutschsprachige Angebote und Projekte im Überblick“]]**. ​Die SLUB Dresden ist mit ihren Kursen ​"Geräteführerschein SLUB Makerspace"​ und "Von der Idee zur Facharbeit: ein Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten für Schüler"​ vertreten. In Sachsen treibt ​die Initiative **[[http://​blogs.hrz.tu-freiberg.de/​oersax/​|OERsax]]** die Erschließung von OER für sächsische Schulen und Hochschulen voran. An dem Projekt sind maßgeblich die TU Dresden, die TU Bergakademie Freiberg und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden beteiligt. Weitere Projekte im Freistaat Sachsen: unter dem Label „HISTOdigitaLE – Geschichtslernen anders denken“ arbeiten mehrere Projekte der Universität Leipzig an einer Plattform für freie Unterrichtsmaterialien,​ welche auch von Studierenden erstellt werden, z.B. für die Geschichtsdidaktik;​ das Thüringer Schulportal entwickelt mit Digitalisaten der SLUB Dresden Arbeitsblätter,​ bspw. zum Thema Erzbergbau im Mittelalter,​ und einzelne Akteure und Projekte der TU Dresden sind in der **[[https://​oerworldmap.org/​|OER World Map]]** vertreten. +Die Ausstellung ​"Denn die Zeiten ändern sich... Die 60er-Jahre in Baden-Württemberg" ​haben bis Ende Juni 2018 mehr als 30.000 Besucher gesehen. Die Sixties-Sonderschau ​kann als **[[https://​www.hdgbw.de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/60er-jahre/|virtueller Rundgang]]** auf der **[[https://​www.hdgbw.de/|Website ​des Hauses ​der Geschichte Baden-Württemberg]]** in **Stuttgart** ​besichtigt ​werden.
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-==== Deutsche Fotothek der SLUB Dresden digitalisiert und erschließt Fotografien zum Produktdesign 1950-1990 aus der Sammlung des Rates für Formgebung ==== +
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-Ab Frühjahr 2018 soll das designgeschichtlich wichtige, aber schwer zugängliche historische Fotoarchiv des **[[https://​www.german-design-council.de/​about/​|Rates für Formgebung]]** von der **[[http://​www.deutschefotothek.de/​|Deutschen Fotothek der SLUB Dresden]]** in Kooperation mit der [[https://​www.deutschesdesignmuseum.de/​|Stiftung Deutsches Design Museum]] digital erschlossen und der Forschung zugänglich gemacht werden. Gegenstand sind 20.000 Aufnahmen des ursprünglich vorrangig für Publikations- und Lehrzwecke angelegten Archivs, die als fotografische Zeitzeugnisse des deutschen, z.T. auch internationalen Produktdesigns der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einzustufen sind. Diese in Zusammensetzung und Umfang einzigartige fotografische Designsammlung dokumentiert umfassend die Konsum- und Lebenswelt der 1950er bis 1980er Jahre, mit einem Schwerpunkt auf der Nachkriegsmoderne. Die Bandbreite reicht von Alltagsgegenständen des Konsumgüterbereichs wie Bestecken und Geschirr über Produkte der Arbeitswelt,​ z.B. Büromaschinen,​ bis hin zu Personenkraftfahrzeugen und Produkten aus dem Investitionsgüterbereich. ​  +
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-==== Über 200 sächsische Orte im Portal für historische Adressbücher erschlossen ==== +
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-Das **[[http://​adressbuecher.sachsendigital.de/​startseite/​|Portal für historische Adressbücher]]** besteht bereits seit 2012 und wird ständig erweitert. In den letzten Monaten wurden Adressbücher aus weiteren sächsischen meist kleineren Städten und Vororten erschlossen:​ Altenberg und Zwenkau sowie Omsewitz (als Vorort von Dresden) sind nur einige Beispiele. Die hauptsächliche Arbeit in den letzten Monaten bestand darin, die vielen in den digitalisierten Adressbüchern enthaltenen Straßenund Personennamen in das Portal einzutragen. Hauptsächlich übernehmen diese Arbeit ehrenamtliche Mitarbeiter. Über 1.000 Adressbuchbände sind in den letzten zehn Jahren digitalisiert worden, und damit sind mittlerweile circa 200 Orte und Stadtteile im Portal nachgewiesen. Viele Ergänzungen stammen auch aus anderen sächsischen Bibliotheken und Stadtarchiven sowie aus dem Privatbesitz,​ um weitere Lücken zu schließen. Die ältesten erschlossenen Adressbücher gehen bis in die Jahre 1701/1702 zurück. Die **SLUB Dresden**, die **Städtischen Bibliotheken Dresden** und das **Dresdner Stadtarchiv** haben gemeinsam das **Projekt zur Digitalisierung und Erschließung der Adressbücher** angestoßen. ​ Begonnen wurde mit den Dresdner Adressbüchern,​ die 1702 beginnen und zwischen 1831 und 1943/44 nahezu lückenlos vorliegen. Die Digitalisierung erfolgte im Digitalisierungszentrum der SLUB, und anschließend erhielten die digitalen Ausgaben umfangreiche Inhaltsverzeichnisse. Um darüber hinaus auch eine Suche nach Personen und Straßen zu ermöglichen,​ wurden die jeweils ersten Personen- und Straßennamen jeder Seite der Einwohnerverzeichnisse und Häuserbücher ​in einer Datenbank erfasst. +
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-==== Katalog der Historischen Lehrerbibliothek des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen digital verfügbar ==== +
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-Der **[[http://​digital.wlb-stuttgart.de/​purl/​bsz495675636|Katalog der Historischen Lehrerbibliothek des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen]]** von Beatriz Wagner-Hertel. Stuttgart, Württ. Landesbibliothek,​ 1994 ist seit Mitte Dezember 2017 digital verfügbar (im SWB nachgewiesen unter http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/​PPNSET?​PPN=495675636&​INDEXSET=1). Der Katalog ist das Ergebnis eines in der Württembergischen Landesbibliothek durchgeführten,​ im Rahmen des DFG-Förderprogramms "​Erschließung von Spezialbeständen"​ finanzierten Projekts. Seit dem 01.10.1990 hatte die Diplom-Bibliothekarin Beatriz Wagner-Hertel die partienweise von Ellwangen nach Stuttgart transportierten Bände online im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) katalogisiert. Ende September 1992 wurde das Projekt abgeschlossen. Die im gedruckten, jetzt auch digitalisierten Katalog detailliert beschriebenen Provenienzen sind online nicht mehr vorhanden. Die Bibliothek des Peutinger-Gymnasiums gilt als äußerst wertvolle Büchersammlung und hat Eingang in **[[http://​fabian.sub.uni-goettingen.de/​fabian?​Peutinger-Gymnasium|Fabians Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland,​ Österreich und Europa]]** gefunden. Ebenso wie die bereits 1991 beendete Erschließung der historischen Bibliothek des Rottweiler Albertus-Magnus-Gymnasiums wurde das Projekt vom Zentralkatalog ​Baden-Württemberg, einer ehemaligen Hauptabteilung der WLB, inhaltlich und organisatorisch betreut. Ein Text von Horst Hilger mit dem Titel "Das Ellwanger Katalogisierungsprojekt",​ der ursprünglich in der Zeitschrift __BIBLIOTHEKSDIENST__ 27 (1993) H.1. S.46-49 veröffentlicht wurde und der das Projekt ausführlich vorstellt, steht Open Access auf dem BSZ-OPUS-Server (https://​swop.bsz-bw.de/​frontdoor/​index/​index/​docId/​1267) zur Verfügung  +
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-==== Bibliotheca Palatina ist digital wiedervereint ==== +
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-Eine der wertvollsten Sammlungen von Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit – die **Bibliotheca Palatina** – ist nach jahrhundertelanger „Trennung“ virtuell wiedervereint (http://​digi.ub.uni-heidelberg.de/​de/​bpd/​index.html). Dazu hat die **UB Heidelberg** nicht nur die deutschsprachigen Handschriften in ihrem eigenen Bestand digitalisiert,​ sondern auch die lateinischen Codices der Bibliotheca Palatina, die sich seit fast 400 Jahren in der **Biblioteca Apostolica Vaticana** in Rom befinden. Die Realisierung dieses bedeutenden Großprojektes ermöglichte die Manfred-Lautenschläger-Stiftung. Um die "​Wiedervereinigung"​ virtuell zum Abschluss zu führen, begründeten die Universität Heidelberg und der Vatikan eine auf mehrere Jahre angelegte Kooperation. Dank der Finanzierung durch die Stiftung konnte ein Digitalisierungsstudio der UB im Vatikan aufgebaut und betrieben werden, um damit die lateinischen Codices zu erfassen. Der Bibliotheca Palatina ging bereits, bevor Papst Gregor XV. sie im Dreißigjährigen Krieg als Beute reklamierte und 1623 in den Vatikan überführen ließ, eine lange Geschichte voraus. Über fast 250 Jahre war sie aus zwei Quellen erwachsen – den fürstlichen Sammlungen auf dem Heidelberger Schloss und den Bibliotheken der 1386 gegründeten Universität Heidelberg. Mit Ausnahme der deutschsprachigen Codices, die 1816 zurückerstattet wurden und nach Heidelberg zurückkehrten,​ bildet die Palatina ​bis heute einen Grundstock der Vatikanischen Bibliothek in Rom. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie als der „beste Schatz aller Gebildeten in Deutschland“ bezeichnet. Als Universalbibliothek umfasst sie neben theologischen,​ philologischen,​ philosophischen und historischen Werken auch medizinische,​ naturkundliche und astronomische Texte. Damit ist sie bis heute für eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen interessant. Der nunmehr digitalisierte Kernbestand von rund 3.000 Handschriften ist über das Internet zugänglich. +
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-==== Broschüren- und Dissertationskatalog (Titel bis 1935) der UB Heidelberg online recherchierbar ==== +
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-Als letzter der drei Abschnitte des Alphabetischen Zettelkatalogs steht seit Mitte November 2017 auch der **[[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​digikat_dk3.html|Dissertations- und Broschürenkatalog (Erscheinungsjahr bis 1935)]]** der **UB Heidelberg** online für die Recherche zur Verfügung. Wie bei den beiden anderen Katalogen ([[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​digikat_dk2.html|DigiKat für die Erscheinungsjahre bis 1935 - Monographien und Zeitschriften]];​ [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​|DigiKat für die Erscheinungsjahre 1936-1961]]) erfolgt die Präsentation über einen Graphik-Image-Katalog mit Hilfe einer von der UB Heidelberg entwickelten Software. Der Dissertations- und Broschürenkatalog umfasst Hochschulschriften sowie Programme und Broschüren bis circa 80 Seiten. Es handelt sich um insgesamt circa 435.000 Katalogkarten. Die Digitalisierung erfolgte durch einen externen Dienstleister. Da die Karten als Vorlage für die Digitalisierung bereits ihrerseits kopiert waren, ist die Qualität der Scans entsprechend unterschiedlich. Für den Rechercheeinstieg wurden bei jeder 10. Karte die Ordnungsbegriffe erfasst. Eine ausführliche [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​Digikat/​hilfe/​Welcome.html|Hilfe zum DigiKat]] informiert u.a. über die Ordnung des Katalogs, geeignete Suchstrategien und die Bestellung des gewünschten Titels. Zu beachten ist, dass ein Teil der Titel bereits im Online-Katalog HEIDI erfasst ist. Die Recherche nach Titeln ist deshalb immer zunächst in [[http://​www.ub.uni-heidelberg.de/​helios/​kataloge/​|HEIDI]] bzw. im [[http://​swb.bsz-bw.de/​DB=2.1/​|SWB]] zu beginnen. Die Digitalisierung der drei Abschnitte des Alphabetischen Zettelkatalogs ist damit  abgeschlossen. ​  +
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-==== Universität Heidelberg erstellt Datenbank zur Erschließung altägyptischer Texte ==== +
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-Der Erschließung und Entzifferung altägyptischer Dokumente dient ein Datenbank-Projekt an der **Universität Heidelberg**,​ das von der DFG gefördert wird. Mithilfe einer Open-Access-Publikation sollen der Forschung Texte frei zugänglich gemacht werden, die zwischen dem 7. Jahrhundert vor und dem 5. Jahrhundert nach Christus entstanden sind und in der sogenannten demotischen Sprache und Schrift verfasst wurden. Das Spektrum der teilweise noch nicht veröffentlichten Texte reicht von Rechtsurkunden über Verwaltungsdokumente bis hin zu wissenschaftlichen und religiösen Aufzeichnungen. Das Vorhaben **„Demotic Palaeographical Database Project“** unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Quack wird über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren gefördert. Für die ersten drei Projektjahre hat die DFG rund eine Million Euro bewilligt. Die Arbeiten am Institut für Ägyptologie der Heidelberger Universität starten im Mai 2018. Das Demotische bezeichnet eine Sprach- und Schriftstufe des Altägyptischen,​ die über 1.000 Jahre lang in Gebrauch war und verschiedene Kulturphasen des Alten Ägypten umfasste – von der sogenannten Spätzeit bis zur griechisch-römischen Epoche.  +
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-==== Publikationen der Stiftung Asienhaus auf dem CrossAsia Repository ==== +
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-Auf dem **[[https://​crossasia.org/​de/​service/​crossasia-e-publishing/​crossasia-repository/​|CrossAsia Repository]]** der **UB Heidelberg** stehen sämtliche Ausgaben von [[http://​crossasia-repository.ub.uni-heidelberg.de/​view/​collections/​=23c-26.html|Blickwechsel]] sowie der [[http://​crossasia-repository.ub.uni-heidelberg.de/​view/​collections/​=23c-25.html|Broschüren]],​ die von [[https://​www.asienhaus.de/​|Stiftung Asienhaus]] und [[https://​www.asienhaus.de/​philippinenbuero/​|philippinenbüro e. V.]] herausgegeben werden, zur Verfügung. Unter dem Format __Blickwechsel__ veröffentlicht die Stiftung Asienhaus regelmäßig aktuelle Analysen und Informationen über einzelne Länder Asiens. Die Broschüren befassen sich in ausführlicher Form mit den politischen,​ sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region. +
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-==== UB Leipzig ist am nationalen Web-Portal für Handschriften des Mittelalters und der Neuzeit beteiligt ==== +
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-Vier große deutsche Bibliotheken entwickeln ein **nationales Web-Portal für Buchhandschriften des Mittelalters und der Neuzeit** in deutschen Kultureinrichtungen. Unter Projektleitung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz wirken die **UB Leipzig**, die Bayerische Staatsbibliothek und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel daran mit. Die DFG finanziert in den nächsten drei Jahren den technischen Aufbau des Portals. Ziel ist ein modernes Instrument für die internationale Forschung der unterschiedlichsten Disziplinen. Seit dem frühen Mittelalter wurden handschriftliche Texte zunehmend ​als gebundene Bücher überliefert. Etwa 60.000 dieser Unikate allein aus der Zeit bis um 1500 werden in deutschen Bibliotheken und Archiven aufbewahrt. Zu den prominentesten Vertretern gehören Handschriften des Nibelungenliedes (13. Jh.), die Carmina Burana (um 1230) oder ein Autograph des Decamerone von Giovanni Boccaccio (1370). Innerhalb der bibliothekarisch-wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur wird sich mit dem Handschriftenportal die zentrale Instanz für digitale Informationen zu Buchhandschriften deutscher Kultureinrichtungen etablieren. Auch die breite Öffentlichkeit wird ohne Einschränkungen auf das Web-Portal zugreifen können. Mit aktueller interaktiver Technik wird nach und nach der Weg zu den digitalen Bildern möglichst aller 60.000 mittelalterlichen Buchhandschriften in deutschen Bibliotheken und Archiven eröffnet werden. Die Freischaltung einer Beta-Version ist für Sommer 2020 vorgesehen. Unter http://​www.handschriftenzentren.de/​handschriftenportal/​ wird laufend über den Fortschritt des Portals informiert +
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-==== UB Leipzig nimmt Handschriftendigitalisierungswünsche entgegen ==== +
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-Dank der Förderung durch das **[[https://​sachsen.digital/​das-programm/​|Landesdigitalisierungsprogramm Sachsen]]** wird die UB Leipzig im Jahr 2018 die systematische Digitalisierung ihrer mittelalterlichen Handschriften weiter vorantreiben. Dabei ist erstmals ein Kontingent von 50 mittelalterlichen Handschriften für Digitalisierungswünsche wissenschaftlicher NutzerInnen reserviert. Falls die kostenfreie Digitalisierung einer Handschrift der UB Leipzig gewünscht wird, bittet die UB darum, ihr bis zum 31. Mai 2018 eine kurze Nachricht mit einem konkreten Vorschlag und unter Angabe des Forschungsvorhabens an handschriftenzentrum@ub.uni-leipzig.de zu senden. **[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​forschungsbibliothek/​digitale-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften/​|Auf der Präsentationsseite der UB Leipzig]]** ​kann geprüft werden, ob die gewünschte Handschrift bereits digitalisiert ist. Für die Digitalisierung ausgewählt werden die ersten 50 Einsendungen,​ vorausgesetzt,​ die notwendige konservatorische Prüfung auf Digitalisierbarkeit fällt positiv aus. Die Bereitstellung der Digitalisate erfolgt über die **[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​forschungsbibliothek/​digitale-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften/​|Präsentationsseite der UB Leipzig]]** via Mirador-Viewer sowie über das **[[https://​sachsen.digital/​alle-sammlungen/​mittelalterliche-handschriften-der-ub-leipzig/​listenansicht/​|Portal Sachsen.Digital]]**. Im Sinne der **[[https://​www.ub.uni-leipzig.de/​forschungsbibliothek/​open-digitization-policy/​|Open Access-Policy der UB Leipzig]]** werden die Digitalisate ohne Nutzungseinschränkungen ​als Public Domain ​ veröffentlicht. Bis zum 30. Juni 2018 wird die UB darüber informieren,​ ob der Digitalisierungsvorschlag berücksichtigt werden konnte.  +
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-via https://​www.ub.uni-leipzig.de/​fileadmin/​Resources/​Public/​Docs/​Upload_Forschungsbibliothek/​Handschriftenzentrum/​call_for_digitization_requests.pdf +
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-==== adlr.link wird für weitere drei Jahre gefördert ==== +
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-**[[https://​katalog.adlr.link/​|adlr.link]]** wird für weitere drei Jahre von der DFG mit einer Summe von rund 1,3 Millionen Euro gefördert. Seit dem Start des Rechercheportals zum Sommersemester 2016 haben sich deutschlandweit über 900 Nutzer für den Dienst registriert. adlr.link ist das größte und umfangreichste Drittmittelprojekt der **UB Leipzig**, die derzeit mehr als 20 extern finanzierte Vorhaben betreut. Schon heute sind in adlr.link rund 1,3 Millionen einzelne Datensätze nachgewiesen,​ wovon die Hälfte auf direkt online zugängliche Ressourcen entfällt. Onlinezeitschriften und Open Access spielen dabei auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine immer wichtigere Rolle. Hier nimmt das Suchportal von adlr.link künftig eine wichtige Vermittlerrolle ein. Wenn Nutzer auf Ressourcen keinen direkten Zugriff haben oder neu erschienene Werke benötigen, springt adlr.link als Lieferdienst ein und besorgt diejenige Literatur, die die Nutzer für Ihre Forschung brauchen. adlr.link wird seit 2014 im Rahmen des Förderprogramms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ von der DFG gefördert. Als bundesweites System ergänzen die Fachinformationsdienste die Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch überregionale Dienstleistungen für den Spitzenbedarf. +
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-==== Die magischen Handschriften der UB Leipzig ==== +
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-Die [[https://​www.ub.uni-leipzig.de/start/|UB Leipzig]] verfügt über eine der **weltweit umfangreichsten Sammlungen neuzeitlicher Handschriften zu den Themen Magie, Alchemie, Astrologie und Zauberkunde**. Sie hält in ihrem Bestand rund 152 sogenannte magische Handschriften,​ die sich auf zwei große und mehrere kleine Provenienzen verteilen. Allen gemeinsam ist, dass sie um 1700 oder im 18. Jahrhundert geschrieben wurden. Der überwiegende Teil, 142 Handschriften,​ kam als Leihgabe der Leipziger Städtischen Bibliotheken 1962 in den Bestand der UB. Die [[https://​histbest.ub.uni-leipzig.de/servlets/​solr/​select?​q=cbu_shelfmark%3ACod.mag.*|Sammlung]] geht im Kern auf den Leipziger Arzt Samuel Schröer zurück, der sie 1710 in einem gedruckten Auktionskatalog publizierte. In der Sammlung finden sich mehrere Texttraditionen. Dazu gehören Texte der Fausttradition,​ alchemistische Werke, Texte der Kabbalistik,​ der Astrologie und der Wahrsagerei. Diese Traditionen bewegten sich im Rahmen des zeitgenössischen „wissenschaftlichen Diskurses“. Rätsel geben die Texte auf, die sich tatsächlich mit Zauberei beschäftigen:​ zum Beispiel mit der Frage, wie mit Verstorbenen kommuniziert werden kann, mit Zauberhandlungen zum Auffinden von Schätzen, Zaubersprüchen für die erfolgreiche Jagd, für Liebeszauber und Geisterbeschwörung. Im Gegensatz zu Alchemie, Kabbalistik oder Astrologie, die im 16. und 17. Jahrhundert gleichsam gesellschaftlich erlaubte Modelle der Welterklärung waren, gehörten diese magischen Texte nicht mehr dazu (via https://​blog.ub.uni-leipzig.de/​von-sternzeichen-medaillons-und-drehscheiben/​). ​   +
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-==== Digitale Sammlungen der UB Mannheim ==== +
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-Die [[https://​www.bib.uni-mannheim.de|UB Mannheim]] macht ihre besonderen Bestände digital zugänglich. Derzeit digitalisiert sie die [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​gemeindeverzeichnisse/​|amtlichen Gemeindeverzeichnisse des Deutschen Reiches, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland]],​ die Informationen der jeweiligen statistischen Behörden enthalten. Bereits digitalisiert sind [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​altedrucke/​|ausgewählte historische Bestände der UB]] (Mannheimer Hofbibliothek,​ Sammlung Desbillons, Sammlung Weickum u.a.), wirtschaftswissenschaftliche Sammlungen wie [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​aktienfuehrer/​|Aktienführer und -Datenarchive]] sowie [[https://​digi.bib.uni-mannheim.de/​periodika/​|Periodika]] (Reichsanzeiger und seine Vorgängerzeitungen).  +
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-==== UB Mannheim nimmt am Projekt InFoLiS teil: Integration von Forschungsdaten und Literatur ==== +
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-Die von der DFG geförderte InFoLiS-Projektreihe wurde dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen. Die Projekte wurden vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften,​ der **UB Mannheim** und der **Hochschule der Medien Stuttgart** durchgeführt. Ziel der Projekte InFoLiS I und InFoLiS II war die Entwicklung von Verfahren zur Verknüpfung von Forschungsdaten und Literatur. Diese Verknüpfung kann einen erheblichen Mehrwert für Recherchesysteme in Informationsinfrastrukturen wie Bibliotheken und Forschungsdatenzentren für die Recherche der Nutzerinnen und Nutzer darstellen. Die Projektergebnisse im Einzelnen sind: - Entwicklung von Verfahren für die automatische Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten,​ - Integration dieser Verknüpfungen in die Recherchesysteme der Projektpartner,​ - Automatische Verschlagwortung von Forschungsdaten,​ - Überführung der entwickelten Verfahren in eine Linked Open Data-basierte nachnutzbare Infrastruktur mit Webservices und APIs, - Anwendung der Verfahren ​auf einer disziplinübergreifenden und mehrsprachigen Datenbasis, - Nachnutzbarkeit ​der Links durch die Verwendung einer Forschungsdatenontologie. Weitere Informationen finden sich auf der [[http://​infolis.github.io/​|Projekthomepage]]. Sämtliche Projektergebnisse inklusive Quellcode stehen Open Source auf der [[https://​github.com/​infolis/​|GitHub-Seite]] für die Nachnutzung zur Verfügung. +
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-==== Virtuelle Rekonstruktion des Buchbesitzes Eduard Mörikes im DLA Marbach ==== +
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-Der virtuelle Bestand rekonstruiert zunächst den **ehemaligen Buchbesitz von Eduard Mörike**, soweit er im **Deutschen Literaturarchiv Marbach** überliefert und zugleich erschlossen ist (152 Exemplare, Stand Dez. 2017, wachsender Bestand). In einem weiteren Schritt sollen der im Jahr 2017 erworbene Marbacher Sonderbestand des Mörike-Sammlers Klaus Berge sowie externe Buchbestände erfasst werden. Erfasst werden sämtliche Exemplare, die sich nachweislich im Besitz von Eduard Mörike befanden sowie alle Exemplare aus dem Besitz seiner engeren Familie, d.h. seiner Vorfahren, seiner Schwester Klara, seiner Frau Margarethe sowie seiner Töchter Franziska und Marie. Nicht zu diesem Bestand zählen Exemplare, die Mörike lediglich verschenkt oder mit einer Widmung versehen hat. Der virtuelle Buchbesitz beinhaltet neben Werken anderer Autoren auch Mörikes eigene Schriften. Im Zuge der Rekonstruktion wurden außer Mörikes eigenhändigen Besitzvermerken auch weitere Provenienz-Merkmale wie z.B. Notizen, Lese- bzw. andere Benutzungsspuren Mörikes oder Widmungen Anderer verzeichnet. Suchmöglichkeiten im [[https://​www.dla-marbach.de/katalog/|Online-Katalog Kallías ​des DLA]] - Bestandsbeschreibung:​ im Modul „Bestände“ im Feld Person „Mörike, Eduard“ eintragen und den Bestand „G:​Mörike,​ Eduard (Virtuelle Rekonstruktion des Buchbesitzes)“ aufrufen; - vollständige Titelliste: im Modul „Bibliothek“ im Feld „Signatur“ mit dem Wert „G:​Mörike,​ Eduard (Virtuelle Rekonstruktion des Buchbesitzes)“ suchen. Es werden sämtliche Titelbeschreibungen von Exemplaren aus Mörikes Besitz selektiert. In Einzelfällen gibt es zu einem Titel mehrere Exemplare aus Mörikes Besitz. +
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-==== DLA Marbach digitalisiert Dokumentaraufnahmen deutschsprachiger Autorenlesungen ==== +
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-Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit November die Mediendokumentation des **Deutschen Literaturarchivs (DLA) Marbach** bei der Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes. Im Projekt [[https://​www.dla-marbach.de/​bibliothek/​projekte/​autorenlesungen-digitalisierung-archivierung-erschliessung-und-praesentation-von-dokumentaraufnahmen-deutschsprachiger-autorenlesungen/​|"​Autorenlesungen. Digitalisierung,​ Archivierung,​ Erschließung und Präsentation von Dokumentaraufnahmen deutschsprachiger Autorenlesungen"​]] werden circa 1.000 Tonbänder und Tonkassetten neben der Digitalisierung durch eine umfassende Erschließung,​ Aufbereitung und Präsentation der Wissenschaft zugänglich gemacht. Die vielfältigen Tondokumente werden im [[https://​www.dla-marbach.de/​katalog/​|Online-Katalog des DLA]] und im Portal [[https://​www.dichterlesen.net/​|Dichterlesen.net]] zum Anhören verfügbar gemacht. +
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-==== UB Stuttgart beteiligt sich am Projekt OpenIng für Open Access in den Ingenieurwissenschaften ==== +
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-Die **UB Stuttgart** beteiligt sich am **Projekt OpenIng für Open Access ​in den Ingenieurwissenschaften**. Die Gesamtkoordination für OpenIng liegt bei der TU Darmstadt, vertreten durch die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA). Weiterhin ist die UB Braunschweig am Projekt beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat einen entsprechenden Projektantrag der drei Partner bewilligt. Es stellt dafür Drittmittel in Höhe von insgesamt rund 300.000 Euro bereit. OpenIng umfasst einen Forschungs- und einen Umsetzungsteil:​ Im ersten Jahr wird eine bundesweite Studie zum Open-Access-Publikationsverhalten in den Ingenieurwissenschaften durchgeführt und eine Serie von Workshops zur Erkundung konkreter Service-Wünsche an den drei beteiligten Universitäten durchgeführt. Im zweiten Projektjahr folgen die Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen, um fachspezifische Open-Access-Angebote und innovative Services und Dienste für die Ingenieurwissenschaften zu schaffen. Die neuen Services und Dienste ermöglichen es Forschenden,​ ihre Ergebnisse schnell und einfach Open Access zu veröffentlichen,​ OpenIng setzt dabei vor allem auf den grünen Weg des Open-Access (Zweitveröffentlichung). Die Entwicklung und Erprobung von Kommunikationskonzepten und Informationsmaterialien für IngenieurwissenschaftlerInnen zu den Themen Open-Access und freie Lehr/​Lern-Materialien sind ebenfalls Teil des Projekts (https://​www.ub.uni-stuttgart.de/​wirueberuns/​projekte/​index.html). ​  +
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-==== Folien zum Folio-Tag in der UB Stuttgart ​am 17./​18.10.2017 ​ ==== +
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-Der von der **Verbundzentrale des GBV (VZG)** und der **UB Stuttgart** veranstaltete **Folio-Informationstag** war mit 130 Teilnehmern gut besucht und zeigte das große Interesse am Thema Bibliothekssoftware. Die Vortragsfolien wurden von der UB Stuttgart im Web zur Verfügung gestellt (http://​blog.ub.uni-stuttgart.de/​veranstaltungen/​folio-informationstag-stuttgart-17-18-oktober-2017/​) bzw. sind über die Seiten des OLE/​Folio-Projektes (https://​www.ole-germany.org/?​page_id=63) erreichbar. ​  +
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-==== WLB Stuttgart und UB Heidelberg beteiligen sich am Graphikportal des Bildarchivs Foto Marburg ==== +
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-Die **Württembergische Landesbibliothek Stuttgart**,​ die **UB Heidelberg**,​ die UB Frankfurt/​Main,​ das deutsche Buch- und Schriftmuseum der DNB Leipzig, die HAB Wolfenbüttel und die Zentralbibliothek Zürich sowie die Graphische Sammlung der ETH Zürich beteiligen sich am Graphikportal,​ das Mitte November 2017 an den Start ging. Im **[[https://​www.graphikportal.org/​|Graphikportal]]** werden ​erstmals die Bestände graphischer Sammlungen aus Deutschland,​ Österreich und der Schweiz gemeinsam präsentiert und für die wissenschaftliche Recherche zur Verfügung gestellt. Das Graphikportal wird vom [[http://​www.fotomarburg.de/​|Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg]] betrieben, einer Einrichtung der Philipps-Universität Marburg. Der Zugang zu den Inhalten des Portals und die Teilnahme als datenliefernde Institution sind kostenfrei. Derzeit sind mehr als 300.000 Werke aus dem Bereich der graphischen Künste für eine sammlungsübergreifende Recherche zugänglich. Das Graphikportal dient der Publikation von digitalen Inhalten zu Kunstwerken auf Papier, die vorzugsweise folgenden Sammlungsbeständen entsprechen:​ Handzeichnungen,​ Malerei auf Papier (inklusive Inkunabeln) sowie sämtliche druckgraphisch hergestellte Werke. Künstlerische Fotografie wird aufgrund der Vielfalt der Bestände zunächst ausgeschlossen. Außerdem beteiligen sich zahlreiche Museen in Deutschland,​ darunter die Staatsgalerie Stuttgart, in Österreich und der Schweiz. Die WLB Stuttgart hat bislang 573 Graphiken in das Portal eingebracht,​ die UB Heidelberg 44.346, die Staatsgalerie 705 (Stand: 29.03.2018). ​        +
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-==== WLB Stuttgart beginnt mit der Digitalisierung historischer Tageszeitungen ==== +
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-Als Pflichtexemplarbibliothek für Württemberg besitzt die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart auch umfangreiche Bestände württembergischer Tageszeitungen. 2017 wurde mit der Digitalisierung historischer Tageszeitungen begonnen – aus urheberrechtlichen Gründen zunächst nur mit Beständen, die vor 1945 erschienen sind. Allerdings sind nur wenige Tageszeitungen vollständig erhalten, da die Bibliothek bei einem Luftangriff 1944 große Verluste, insbesondere in den Zeitungsbeständen der Erscheinungsjahre 1914 bis 1945, erlitten hat. Das __Neue Tagblatt__ bzw. __Stuttgarter Neue Tagblatt__ ist eine der wenigen Tageszeitungen,​ die von 1875 bis 1943 so gut wie komplett erhalten ist. Daher wurde diese Zeitung für ein erstes Digitalisierungsprojekt in diesem Bereich ausgewählt. Durch einen Dienstleister wurden in den letzten Monaten circa 400.000 großformatige Zeitungsseiten digitalisiert (Graustufen,​ 300 dpi). Die Digitalisate sind im Dezember 2017 als TIFF-Dateien an die Bibliothek geliefert worden. Der Dienstleister übernahm ebenso die OCR-Erkennung der Frakturschrift für sämtliche Seiten und wird die Ergebnisse als ALTO-XML-Datei32 liefern. Über das neue Zeitungsmodul der Digitalisierungssoftware Kitodo, das auch eine Kalenderansicht ermöglicht,​ werden die Digitalisate im Laufe des Jahres 2018 frei im Netz präsentiert werden. Die Zeitungsdigitalisierung soll in den nächsten Jahren auf weitere Titel ausgedehnt werden (via [[https://​www.vdb-online.org/​landesverbaende/​sw/​sw-info/​suedwest-info-30-2017.pdf|Südwest-Info Nr. 30. 2017]]).  +
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-==== Sammlung Hugo Borst in der WLB Stuttgart: Jahresausstellung 2018 von Erstausgaben der Erscheinungsjahre 1768, 1818 und 1868 ==== +
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-In diesem Jahr präsentiert die WLB Stuttgart vom 09.02. bis zum 09.04.2018 in einer kleinen Ausstellung wieder einen Ausschnitt aus der **Sammlung Borst**, einer wertvollen **Sammlung von Erstausgaben aus dem Zeitraum 1749 bis 1899**. Dieses Mal werden Erstausgaben der Erscheinungsjahre 1768, 1818 und 1868 gezeigt. Eine Liste der ausgestellten Objekte und eine Einführung in den Zeithintergrund sind als PDF-Dokumente auf der Seite http://​www.wlb-stuttgart.de/​sammlungen/​alte-und-wertvolle-drucke/​bestand/​sammlung-hugo-borst/​ zugänglich. Der gedruckte Katalog von Hugo Borst [[http://​www.wlb-stuttgart.de/​referate/​drucke/​borst/​borst.htm|"​Bücher,​ die die große und die kleine Welt bewegten"​]] ist digitalisiert. Darin können einerseits Titel des Hauptteils in der Folge der Erscheinungsjahre 1749 bis 1899 recherchiert werden, andererseits ist ein Zugriff über das Autorenregister möglich. ​  +
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-==== Digitalisierte Archivalien des Universitätsarchivs der UB Tübingen / Bestandsstatistik zu INKA ==== +
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-Zahlreiche [[http://​www.uni-tuebingen.de/​einrichtungen/​universitaetsbibliothek/​universitaetsarchiv/​digitalisierte-archivalien.html|Archivalien der Universität Tübingen]],​ darunter Stammbücher,​ Senatsprotokolle und Urkunden, sind von der **UB Tübingen** digitalisiert worden. +
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-[[http://​www.inka.uni-tuebingen.de/​|INKA]],​ der von der UB Tübingen geführte Inkunabelkatalog deutscher Bibliotheken,​ führt mit Stand 14.04.2018 16.661 bibliografische Nachweise und 70.771 Exemplare. +
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-==== Provenienzen der Leopold-Sophien-Bibliothek Überlingen ==== +
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-Das [[http://​www.ueberlingen.de/​site/​Ueberlingen/​get/​documents_E-1595689373/​ueberlingen/​Ueberlingen_Datenquellen/​Kultur%20und%20Kunst/​Provenienzenkatalog.pdf|Verzeichnis der Provenienzen]] der [[http://​www.ueberlingen.de/,​Lde/​startseite/​kultur+_+kunst/​bibliotheken.html|Leopold-Sophien-Bibliothek]] in **Überlingen** listet mehr als 1.000 Exlibris, Supralibros und handschriftliche Besitzeinträge auf, zu denen bisher biographische Daten der Besitzer ermittelt werden konnten bzw. bereits ein Ort oder  Herkunftsbezeichnung im Buch vorhanden war. Alle Provenienzen des Überlinger Bestandes – auch die hier nicht aufgeführten ohne weitere Angaben oder bisher unleserliche - sind auch im SWB angegeben+
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 ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe ===== ===== SWB-Online-Fernleihe und verbundübergreifende Fernleihe =====
  
 ==== SWB-Online-Fernleihe ==== ==== SWB-Online-Fernleihe ====
- 
-=== Statistik der SWB-Online-Fernleihe 2017 === 
- 
-396.773 Bestellungen insgesamt 
-    Mono+Leihen  ​                   315.718 
-    Zeitschrift+Leihen  ​             4.605 
-    Zeitschrift+Kopie  ​            ​52.990 
-    Mono+Kopie                      ​23.460 
  
 === Teilnehmerstand === === Teilnehmerstand ===
  
-Am 25April 2018 nahmen insgesamt ​**389 (Teil-)Bibliotheken** an der SWB-Online-Fernleihe teil (**122 gebend und nehmend****267 nur nehmend**).\\ +Am 17.08.2018 nahmen insgesamt ​391 (Teil-)Bibliotheken an der SWB-Online-Fernleihe teil (124 gebend und nehmend, 267 nur nehmend). Neu hinzugekommen sind die **Bibliothek ​der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung** <F 197> in **Frankfurt am Main** (zum Leihverkehr zugelassen wurde die Bibliothek von der HeBIS-Verbundzentrale) und die **Bibliothek der Hochschule für Bildende Kunst Dresden** <540>. Beide Bibliotheken nehmen gebend und nehmend ​an der SWB-Online-Fernleihe teilNeue **nur nehmende Teilnehmer** sind: die **Medizinische Fachbibliothek des Heinrich-Braun-Klinikums gGmbH** in **Zwickau** <Zwi 8>; ​     ​
-Neu hinzugekommen sind die **Bibliothek ​des Klinikums St. Georg** <L 247> in **Leipzig** //(gebend und nehmend)// und die **Bücherei Aspach** <2583//​(nur ​nehmend)//Die **Bibliothek der Hochschule Heilbronn** hat mitgeteilt, dass die **beiden Standorte in Künzelsau (Bibl. der Reinhold-Würth-Hochschule der HS Heilbronn in Künzelsau mit dem Sigel 840/1** und in **Schwäbisch Hall (Hochschule Heilbronn, Campus Schwäbisch Hall mit dem Sigel 840/2)** ab sofort auch gebend an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmen. An den Standorten Künzelsau und Schwäbisch Hall gibt es ähnliche Studienfächer und damit sich häufig überschneidende Bestände, die deshalb erst nachrangig angegangen werden sollen. ​  +
  
 Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​ Die aktuelle Liste der an der SWB-Online-Fernleihe teilnehmenden Bibliotheken steht unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken zum Abruf bereit. ​
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 Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​ Das **Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)** hat folgende Bibliotheken zum überregionalen Leihverkehr der deutschen Bibliotheken zugelassen: ​
  
-• **Bücherei Aspach** <2583>, Backnanger Straße 971546 **Aspach**, Tel. (07191212-37, E-Mail ​buecherei@aspach.deURL http://www.aspach.de ISIL DE-2583 BAW+• **Stadtbücherei Asperg** <1335>, Marktplatz 271679 **Asperg**, Tel. (071413898-300, Fax (07141) 3898-3099, E-Mail ​info@stadtbuecherei-asperg.de URL http://www.stadtbuecherei-asperg.de ISIL DE-1335 BAW   ​
  
-• **Vinzenz von Paul Hospital gGmbH, Medizinische Bibliothek** <2548>, Schwenninger Straße 5578628 **Rottweil**, Tel. (0741241-2229, E-Mail ​R.Fetzer-Weber@VvPH.de ISIL DE-2548 BAW  +• **Ortsbücherei Erdmannhausen** <2617>, Pflasterstraße 1571729 **Erdmannhausen**, Tel. (07144308-400, E-Mail ​ortsbuecherei@erdmannhausen.de URL https://​www.erdmannhausen.de/buerger-kultur/ortsbuecherei/ ISIL DE-2617 BAW 
- +
-• **Stadtbibliothek St. Georgen** <​2566>,​ Gerwigstraße 29, **78112 St. Georgen** (Lieferadresse:​ Stadtverwaltung St. Georgen, Stadtbibliothek,​ Hauptstraße 9, 78112 St. Georgen), Tel. (07724) 87-301, E-Mail bibliothek@st-georgen.de, ​URL https://​www.st-georgen.de/,Lde/Startseite/Familie+_+Bildung/​Bibliothek.html ​ISIL DE-2566 BAW+
     ​     ​
 Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​ Die aktuelle Leihverkehrsliste für die Südwest-Region ist im BSZ-Fernleih-Wiki unter https://​wiki.bsz-bw.de/​doku.php?​id=fl-team:​teilnehmende_bibliotheken:​baden-wuerttemberg zugänglich. ​
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-==== Verbundübergreifende Fernleihe ==== 
  
-=== 6. Erfahrungsaustausch Überregionaler Leihverkehr:​ Vorträge online ​===+=== E-Learning-Kurs für die Online-Fernleihe ​===
  
-Auf den Web-Seiten ​der ZLB Berlin sind die **Dokumente und Vorträge ​des 6. Erfahrungsaustauschs Überregionaler Leihverkehr** zu finden, der am 20.11.2017 ​in Berlin stattfand ​(https://www.zlb.de/ueber-uns/bibliothekarisches-fachpublikum/​leihverkehrszentrale/​vortraege-vom-6-erfahrungsaustausch-ueberregionaler-leihverkehr-2017.html). Folgende Vorträge und Dokumente wurden eingestellt:​+Für den Umgang mit der Dienstoberfläche der SWB-Online-Fernleihe gibt es einen **E-Learning-Kurs ​des BSZ**. Dieser richtet sich vor allem an nur nehmende Bibliotheken und erklärt ​in verschiedenen Bereichen und mithilfe von Screencasts den Umgang mit der Dienstoberfläche und die Bearbeitung von Fernleihbestellungen ​(Link https://vitruv.uni-tuebingen.de/ilias3/goto_bsz1_crs_2139.html;​ die Zugangsdaten lauten ​Benutzername:​ SWB-Fernleihe, Passwort: ilias18). 
  
-[[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Lohrum_EF2017.pdf|20 Jahre KOBV]] ​15 Jahre automatisierte Fernleihe (Herr Lohrum)+=== Jahresbericht 2017Büchertransport der Region Baden-Württemberg ===
  
-**Fernleihe in BER: Erfahrungsberichte aus Anwenderbibliotheken**:​\\  +Der Büchertransport zwischen den baden-württembergischen Bibliotheken hat beim Bücherauto um 12 % und bei den Containerdiensten um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr abgenommen
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Berger_Kerber_Stumm_EF2017.pdf|Fernleihe mit Alma]] – Zurück in die Zukunft (Herr Berger TUBFrau Kerber FUB, Frau Stumm HUB)\\ ​   +
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Damerow_EF2017.pdf|Fernleihe mit Sisis]]: Impulsvortrag FHS Potsdam (Herr Damerow)\\ +
-Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Lais_Lamprecht_EF2017.pdf|Fernleihe mit aDIS und Rahmenbedingungen in BER]]: Impulsvortrag ZLB/VSZ (Frau  Lamprecht VSZ, Frau Lais ZLB)+
  
-**Die [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Heise-Rolschewsky-EF2017.pdf|Zeitschriftendatenbank (ZDB) und ISIL-Agentur]] (Herr Heise, Herr Rolschewski)**:​\\ +Der Containerversand in andere Leihverkehrsregionen nahm um 2,4 % ab. Zur Beschleunigung ​der Fernleihsendungen werden von einzelnen Bibliotheken zunehmend Container auch per Direktversand an größere Bibliotheken anderer Regionen verschicktso dass diese Sendungen nicht mehr dem Bücherauto mitgegeben ​werden.
-Der neue ZDB-Katalogspezielle Möglichkeiten für die Fernleihe, Schnittstellen ​der ZDBdie für die Fernleihe genutzt ​werden ​können, Adressdatei der ZDB+
  
-**Fachinformationsdienste in der Anwendung** - Abgrenzung und Mehrwerte zur Fernleihe:​\\ +Insgesamt wurden 198.456 Bände ​(- 12 %transportiertDiese immer noch hohen Transportzahlen verdeutlichen,​ wie wichtig die Büchertransportdienste für eine schnelle ​und leistungsfähige Literaturversorgung der Bibliotheken im Rahmen der Fernleihe sindDie Transportdienste bleiben auch weiterhin gut ausgelastet.
-• am Bspdes [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Mueller_IAI_EF2017.pdf|FID Lateinamerika,​ Karibik und Latino Studies]] ​(Herr Dr. Müller, Ibero-Amerikanisches Institut Berlin)\\ +
-• am Bspdes [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Kullik_EF2017.pdf|FID Erziehungswissenschaft ​und Bildungsforschung]] sowie\\ +
-• am Bspdes [[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Harbeck_EF2017.pdf|FID Sozial- und Kulturanthropologie]] (Frau Kullik, Herr Harbeck, Humboldt-Universität Berlin)+
  
-[[https://​www.zlb.de/​fileadmin/​user_upload/​LVZ/​Talke_EF2017.pdf|E-Book Verleih und Neuregelungen im Urheberrecht ​in der Fernleihe]] (Herr TalkeDBV)  +**Bücherautodienst**\\ 
----- +Mit dem Bücherauto wurden an baden-württembergische Bibliotheken 126.702 Bände verschicktIm Vorjahr waren es 143.940, was einer Abnahme ​in Höhe von 12 % entspricht. Pro Band sind 0,71 Euro an Kosten entstanden. Darin sind auch die Containeranbindungen an die UB HeidelbergUB Mannheimdas KIM Konstanz ​und kiz Ulm enthalten, deren Bände über das Transportzentrum an die KIT-Bibliothek Karlsruhe mit dem Bücherauto an die weiteren Bibliotheken des Landes transportiert werden. Darüber hinaus wurden dem Bücherauto Sendungen für die überregionalen Containerdienste mitgegeben, die über das Transportzentrum verschickt werden. ​   ​
-==== Neue AdressdatenNamensänderungenBibliothekssigel ​und Sigelstreichungen ===+
  
-//<neues Sigel:>// ​**Bücherei Aspach** //<​2583>//,​ Backnanger Straße 9, 71546** Aspach**, Tel (07191) 2 12 37E-Mail buecherei@aspach.deURL http://www.aspach.de/​index.php?​id=141 ISIL DE-2583 BAW +**Containerdienste**\\ 
 +Innerhalb von Baden-Württemberg wurden 2.980 Container verschickt ​(- 2,3 %). Mit dem überregionalen Containerversand wurden 71.484 Bände in 2.992 Containern transportiert. Durchschnittlich waren die Container mit 24 Bänden beladen. Die Zahlen der in andere Leihverkehrsregionen verschickten Bände zeigendass 31.088 Bände nach Bayern (11,7 %) und 11.938 Bände (- 4,3 %) ins Saarland (Teil der Leihverkehrsregion Südwest) verschickt wurdenDie Regionen Niedersachsen,​ Mecklenburg-Vorpommern (Teil der Norddeutschen Leihverkehrsregion) und Sachsen wurden über das HUB Göttingen mit 29.245 Bänden beliefert (15,3 %).
  
-//<neue Anschrift:>// **Landesverband ​Baden-Württemberg ​im Deutschen Bibliotheksverband e.V.**, c/o Stadtbibliothek Karlsruhe, Ständehausstraße 2, 76133 **Karlsruhe** E-Mail [[geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de|geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de]]+nachMartina Lüll. Jahresbericht 2017. Büchertransport der Region ​Baden-Württemberg ​    
 +---- 
 +==== Verbundübergreifende Fernleihe ====
  
-//<neues Sigel:>// ​**Balingen Stadtarchiv** //<​2568>//,​ Charlottenstraße 31, 72336 **Balingen**, ​ Tel. (07433) 99 78 90, E-Mail [[stadtarchiv@stadtbalingen.de|stadtarchiv@stadtbalingen.de]] ​ISIL DE-2568 BAW  +Seit einiger Zeit können Trefferlisten in der **ISIL- ​und Sigelsuche** (http://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/nc/suche/) sortiert werdenDamit ist es nun auch möglichdie Leihverkehrslisten der einzelnen Regionen oder der Bundesrepublik Deutschland insgesamt ​(http://sigel.staatsbibliothek-berlin.de/leihverkehr/leihverkehrslisten/) nach OrtenRegionenkürzel oder ISIL zu sortieren
- +---- 
-//<neues Sigel:>// ​**Bretzfelder Bücherei** //<​2591>//,​ Einsteinstraße 28, 74626 **Bretzfeld**,​  +===== Neue AdressdatenNamensänderungenBibliothekssigel und Sigelstreichungen ====
-Tel. (07946) 94 72 30, E-Mail bretzfelderbuecherei@web.de,​ URL https://www.bretzfeld.de/​index.php?​id=120 ISIL DE-2591 BAW +
- +
-//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Fachhochschulbibliothek Dortmund** <Dm 13>; //neue E-Mail-Adresse//​ bib@fh-dortmund.de +
- +
-//<​korrigierte Anschrift:>​// **Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.** <D 120>, Bautzner Landstraße 400, 01328 **Dresden** ISIL DE-D120 SAX (Postfach entfällt) +
- +
-//<neue E-Mail-Adresse:>//​ **Bibliothek Regionalverband Ruhr, Essen** <E 15>; //neue E-Mail-Adresse//​ bibliothek@rvr.ruhr  +
- +
-//<​korrigierte Anschrift:>//​ **Stadtbibliothek Freiberg am Neckar** <​2006>​Marktplatz 1, 71691 **Freiberg am Neckar**, Tel. (07141) 278-291, E-Mail stadtbibliothek@freiberg-an.de ISIL DE-2006 BAW   +
- +
-//<neue Anschrift:>// **Stadtbibliothek Idar-Oberstein** <​1283>,​ //​Hauptstraße 373a//, 55743 **Idar-Oberstein**,​ Tel(06781) 64470, //neue E-Mail-Adresse//​ stadtbibliothek@idar-oberstein.de ISIL DE-1283 NRW +
- +
-//<neue Anschrift:>​// **Mediathek Kirchzarten** <​2394>,​ Talvogteistraße 5, 79199 **Kirchzarten**,​ E-Mail mediathek@kirchzarten.de ISIL DE-2394 BAW +
- +
-//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei Kressbronn a. B.** //<​2584>//,​ Hauptstraße 19/1, 88079 **Kressbronn/​Bodensee**,​ Tel. (0754396 62 53E-Mail buecherei@kressbronn.de ​ISIL DE-2584 BAW  +
- +
-//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei Leinfelden-Echterdingen** //<​2546>,//​ Neuer Markt 1, 70771 **Leinfelden-Echterdingen**,​ Tel(0711) 1 60 02 76, E-Mail [[stadtbuecherei@le-mail.de|stadtbuecherei@le-mail.de]] http://​www.stadtbuecherei.leinfelden-echterdingen.de ISIL DE-2546 BAW  +
- +
-//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei Möglingen** //<​2601>//,​ Kirchgartenstraße 1, 71696 **Möglingen**,​ Tel. (07141) 24 09 29, E-Mail buecherei@moeglingen.de,​ URL http://​www.moeglingen.de/​de/​Leben-in-M%C3%B6glingen/​Bildung%2C-Kinder%2C-Jugend/​B%C3%BCcherei ISIL DE-2601 BAW  +
- +
-//<neues Sigel:>//​ **Mediathek Oberteuringen** //<​2595>//​Bachäckerstraße 788094 **Oberteuringen** ISIL DE-2595 BAW +
- +
-//<neue Anschrift:>//​ **Stadtbibliothek Röthenbach** <​913>,​ //​Karlstraße 2//, 90552 **Röthenbach a. d. Pegnitz** +
- +
-//<neues Sigel:>//​ **Vinzenz von Paul Hospital gGmbH, Medizinische Bibliothek** //<​2548>//, ​ Schwenninger Straße 55, 78628 **Rottweil**,​ Tel. (0741) 2 41-2229, E-Mail [[R.Fetzer-Weber@VvPH.de|R.Fetzer-Weber@VvPH.de]] http://​www.bibkat.de/​VvPH ISIL DE-2548 BAW +
  
-//<neue E-Mail-Adresse:>// **Bibliothek der Deutschen Gesetzlichen UnfallversicherungSankt Augustin** <Sie 6>; //neue E-Mailadresse//​ Bibliothek.WIS@dguv.de+//<Adressänderung:>// **Hochschule AnhaltHochschulbibliothek** <Kt 1>, Seminarplatz 2a, 06846 **Dessau**
  
-//<Streichung eines Sigels:>// **Fachhochschule Schwäbisch Hall, Hochschule für Gestaltung, Fachhochschulbibliothek** //<gestrichenes Sigel: 574>//​. ​Die FH wurde bereits zum 30.06.2013 aufgelöst.+//<neues Sigel:>// **Stadtarchiv Engen** //<2618>//, Hauptstraße 11, 78234 **Engen**, Tel(07733) 50 20 ISIL DE-2618 BAW
  
-//<neues Sigel:>//​ **Stadtbibliothek St. Georgen** //<2566>//, ​Gerwigstraße 2978112 **Sankt Georgen/​Schwarzwald**, Tel. (0772487-301, E-Mail ​[[bibliothek@st-georgen.de|bibliothek@st-georgen.de]], URL https://​www.st-georgen.de/,Lde/Startseite/Familie+_+Bildung/​Bibliothek.html ​ISIL DE-2566 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Ortsbücherei Erdmannhausen** //<2617>//, ​Pflasterstraße 1571729 **Erdmannhausen**, Tel. (071443 08-400, E-Mail ​ortsbuecherei@erdmannhausen.de, URL https://​www.erdmannhausen.de/buerger-kultur/ortsbuecherei/ ISIL DE-2617 BAW 
  
-//<neues Sigel:>// **Stadtbibliothek ​Steinheim** //<​2582>//​Kleinbottwarer Straße 1871711 **Steinheim/​Murr**, Tel. (0714489 00 45, E-Mail ​stadtbibliothek-steinheim@gmx.de, URL http://www.stadt-steinheim.de/​steinheim,​Lde/​start/​kultur+_+freizeit/​stadtbibliothek.html ISIL DE-2582 BAW +//<neue Tel.nr.:>// **Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), c/o Stadtbibliothek ​Karlsruhe**, Ständehausstraße 276133 **Karlsruhe**, //Tel. (07219099700-0//, E-Mail ​wolpert@bw.bibliotheksverband.de, Geschäftsführerin:​ Andrea Krieg - E-Mail geschaeftsstelle@bw.bibliotheksverband.de ​URL http://bw.bibliotheksverband.de 
  
-//<aktuelle E-Mail-Adresse:>// **Stadtbücherei Tettnang** <1101>E-Mail //Info@stadtbuecherei-tettnang.de// ISIL DE-1101 BAW+//<neues Sigel:>// **Kreisarchiv Konstanz** //<2615>//, Max-Stromeyer-Straße 166, 78467 **Konstanz**,​ Tel. (07531) 8 00-1901, ​E-Mail ​kreisarchiv@lrakn.de,​ URL  https://www.lrakn.de/site/​lrakn_2017/​node/​2048232/Lde?​QUERYSTRING=kreisarchiv ​ISIL DE-2615 BAW 
  
-//<neues Sigel:>//​ **Stadtbücherei Überlingen** //<2589>//, ​Steinhausgasse 388662 **Überlingen**, Tel. (0755199 15 70, E-Mail ​stadtbuecherei@ueberlingen.deURL  http://www.stadtbuecherei-ueberlingen.de/ ISIL DE-2589 BAW +//<neues Sigel:>//​ **Gemeindebücherei March** //<2623>//, ​Konrad-Stürtzel-Straße 2379232 **March**, Tel. (0766593 94 66, E-Mail ​info@buecherei-march.de URL https://www.march.de/de/​Bildung/​Gemeindebuecherei ​ISIL DE-2623 BAW 
  
 +//<neues Sigel:>//​ **KrimDok - kriminologische Bibliographie** //<​2619>//,​ Wilhelmstraße ​ 32, 72016 **Tübingen**,​ Tel. (07071) 29-77844, E-Mail kriminologie@ub.uni-tuebingen.de,​ URL https://​krimdok.uni-tuebingen.de/​ ISIL DE-2619 BAW 
  
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